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Auch Apple denkt an ein faltbares iPhone

Das von Apple eingereichte Patent zum Thema "Klappdisplay"
Das von Apple eingereichte Patent zum Thema "Klappdisplay"
Immer mehr Hersteller interessieren sich für biegbare oder faltbare Displays. Ob Apple nun freiwillig auch auf diesen Zug aufspringen möchte oder muss, sei dahingestellt, ein bewilligtes Patent gibt aber Aufschluss darauf, dass wir vielleicht in Zukunft unser iPhone zusammenklappen können.

Zuletzt ließ Samsung am Rande der Galaxy-A9-Vorstellung verlautbaren, dass bereits am 7. November die Präsentation eines Prototyps mit faltbarem Display geplant sein könnte. Auch Huawei möchte bis Ende 2018 ebenfalls einen Prototyp vorstellen. Dass Apple hier nicht tatenlos zusehen kann, ist klar. Bereits 2016 hat der Konzern aus Cupertino mehrere Patente angemeldet, eines davon wurde vor Kurzem am 16. Oktober soeben bewilligt. Das Patent mit dem Titel "Flexible display devices" beschreibt die Arbeitsweise in den verschiedenen Modi, abhängig davon in welcher Position sich das Display befindet.

Laut Patent liegt der Klappmechanismus in der horizontalen Achse des Bildschirms und kann sowohl in die eine, als auch in die andere Richtung bewegt werden. Die Scharniere könnten aus festem Material gebaut sein, aber auch flexible Lösungen sind möglich. Allerdings deutet vieles darauf hin, dass Samsung und Huawei bereits 2019 die ersten Smartphones mit flexiblem Display auf den Markt bringen könnten. Vor allem Samsung mit der hauseigenen Displayproduktionsabteilung hat hier einen erheblichen Vorteil bei der Forschung derartiger neuer Technologien. Bei Apple rechnen die Experten erst 2020 oder 2021 mit den ersten faltbaren iPhones, wenn überhaupt.

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Autor: Daniel Puschina, 22.10.2018 (Update: 22.10.2018)
Daniel Puschina
Daniel Puschina - Editor
Ich bin die Generation, die in den 90er Jahren auf einem 386er mit der 20MHz Turbotaste die ersten Computer-Erfahrungen gesammelt hat. Es war eine Gratwanderung zwischen der Leistungsgrenze meines Rechners und dem knappen Taschengeld, umso größer war aber dadurch die Motivation, das letzte Stück Leistung hier noch rauszuholen. Das Herauskitzeln eines einzelnen Kilobytes in der config.sys Datei war bei 2MB RAM absolut bestimmend über „Spiel startet“ oder „Spiel startet nicht“. Ab diesem Zeitpunkt habe ich auch damit begonnen, mich hardwareseitig immer eingehender mit Benchmarktests, Leistungsvergleiche und Tuning der Komponenten zu beschäftigen, was mich in den letzten Jahren zum Dauerbesucher der Notebookcheck-Seite machte. Es ist mir somit eine große Freude, hier nun selbst aktiv für diese Seite schreiben und testen zu können.