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Coffee Lake: Erstmals konkrete Modellinformationen verfügbar

Coffee Lake: Erstmals konkrete Modellinformationen verfügbar (Symbolfoto)
Coffee Lake: Erstmals konkrete Modellinformationen verfügbar (Symbolfoto)
Auf Grundlage von Vorserien-Mustern veröffentlicht das französische Magazin CPC erstmals konkrete Informationen zu Intels kommenden Coffee Lake-Prozessoren.

Die kommende CPU-Generation Coffee Lake wird für den Spätsommer 2017 erwartet. Aktuell ist unklar, ob die neuen CPUs kompatibel zum aktuellen 1151-Sockel ist - es könnte sich Berichten zufolge auch um eine elektrisch inkompatible, neue Sockel-Version handeln.

Wie CPC Hardware nun unter Berufung auf Vorserien-Modelle berichtet, soll das schnellste Exemplar Core i7-8700K mit sechs Kernen und Hyperthreading und einem 12 MByte großen L3-Cache ausgestattet sein und bei einer TDP von 95 Watt mit einem Basistakt von 3,7 GHz arbeiten. Im Vergleich zum Vorgänger, dem Core i7-7700K ergibt sich somit ein Vorteil in der Kernzahl, jedoch ein um ganze 500 MHz reduzierter Basistakt. Sollte sich die Takteffizienz durch die neue Architektur erhöhen, könnte der geringere Takt in auf maximal vier Kerne optimierte Anwendungen allerdings weniger problematisch sein.

Der Core i7-8700 ist bis auf den noch geringeren Basistakt von 3,2 GHz identisch zum großen Bruder, signifikant schlechter ausgestattet soll der Core i5-8600K sein: Dieser verzichtet bei einem Basistakt von „unter“ 3,6 GHz auf Hyperthreading und bietet so nur sechs Threads. Zudem ist der Cache lediglich 9 MByte groß. Mit dem Core i5-8400 soll unter Reduzierung der Taktrate auf 2,8 GHz dann eine TDP von 65 Watt erreicht werden.

Letztlich ist besonders die Entscheidung Intels bemerkenswert, die maximale Kernzahl der Consumer-CPUs auf sechs zu erhöhen - was zum Teil auch an der erstarkten Konkurrenz durch AMD liegen dürfte. Zudem berichtet CPC Hardware auch von einem Coffee Lake-Modell mit sechs Kernen und einer TDP von 45 Watt für den Einsatz in Notebooks, wofür der Takt auf 2 GHz reduziert wird. An dieser Stelle soll allerdings noch einmal ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass sich CPC Hardware lediglich auf Samples stützt, deren Spezifikationen nicht unbedingt mit den finalen Versionen übereinstimmen müssen. 

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Autor: Silvio Werner, 17.07.2017 (Update: 18.07.2017)
Silvio Werner
Silvio Werner - Editor
Als stolzer Digital Native mag ich Zahlen und liebe Technik. Ein Chemiestudium endete zwar nicht erfolgreich, entfesselte dafür aber das Interesse an Testmethodiken und naturwissenschaftlichen Zusammenhängen, deren anwendernahe Vermittlung für mich im Fokus steht. Als Ausgleich dienen mir Laufen und Trekken.