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Dieses massive Kupfer-Gehäuse für den Raspberry Pi 4 ist schick, schwer und teuer

Dieses Raspberry Pi-Gehäuse aus massivem Kupfer soll für eine exzellente passive Kühlung des kleinen Rechners sorgen. (Bild: Desalvo Systems)
Dieses Raspberry Pi-Gehäuse aus massivem Kupfer soll für eine exzellente passive Kühlung des kleinen Rechners sorgen. (Bild: Desalvo Systems)
Desalvo Systems hat eine neue Version seines Maker Block Raspberry Pi 4-Gehäuses vorgestellt, die komplett aus Kupfer besteht. Das glänzende und durchaus schicke Gehäuse sorgt in jedem Fall für Aufsehen, der Hersteller verspricht aber auch praktische Vorteile, vor allem im Hinblick auf die passive Kühlung des Computers.
Hannes Brecher,

Die Gehäuse-Auswahl für den Einplatinenrechner Raspberry Pi 4 (ca. 60 Euro auf Amazon) wächst ständig, diese bestehen allerdings größtenteils aus Kunststoff oder Aluminium. Desalvo Systems sorgt nun für Aufsehen, denn der neue Maker Block des Unternehmens besteht komplett aus Kupfer. Damit bringt das kleine Gehäuse auch ein ordentliches Gewicht auf die Waage, die Kupfer-Version wiegt nämlich stolze 785 Gramm, die Aluminium-Version desselben Gehäuses wiegt gerade einmal 250 Gramm.

Das Material erhöht auch den Preis ordentlich: Kostete der Maker Block aus Aluminium noch rund 50 US-Dollar (ca. 42 Euro), so werden für die Kupfer-Variante stolze 250 US-Dollar (ca. 209 Euro) fällig. In der Praxis soll das Kupfer-Gehäuse vor allem für deutlich niedrigere Temperaturen sorgen. Der Hersteller hat dazu einen Raspberry Pi 4 auf 2,1 GHz übertaktet und die Temperatur gemessen, nachdem der Stressberry-Benchmark 30 Minuten lang gelaufen ist. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Im Kupfer-Gehäuse wurde der Prozessor nur rund 50 Grad Celsius warm, beim Alu-Gehäuse stieg die Temperatur auf 60 Grad.

Dieser Unterschied dürfte aber eher auf dem Papier beeindrucken, auch das Aluminium-Gehäuse bietet mehr als genügend Kühl-Reserven zur Nutzung des Raspberry Pi 4, die Kupfer-Variante ist damit hauptsächlich ein Prestige-Objekt. Der Hersteller weist außerdem darauf hin, dass das Gehäuse mit der Zeit mattiert wird, da es sich um 99,9 Prozent reines Kupfer handelt – wer das Glänzen beibehalten möchte, der muss den Maker Block also regelmäßig polieren.

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Autor: Hannes Brecher, 27.11.2020 (Update: 27.11.2020)
Hannes Brecher
Hannes Brecher - News Editor
Seit ich als Kind einen Game Boy Color mit Pokemon Rot geschenkt bekam, war ich fasziniert davon, wie man ganze Welten mithilfe von so einfachen Grafiken und Texten erschaffen kann. Das hat nicht nur mein Interesse an Hard- und Software geweckt, sondern auch meine Leidenschaft für Design und für’s Schreiben, die ich nun als Grafikdesigner und Redakteur ausleben darf.