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ZimaBoard: Hackbarer Mini-PC, -Server und Einplatinenrechner mit PCIe vorgestellt

ZimaBoard: Hackbarer Mini-PC, -Server und Einplatinenrechner mit PCIe vorgestellt
ZimaBoard: Hackbarer Mini-PC, -Server und Einplatinenrechner mit PCIe vorgestellt
Mit dem ZimaBoard wird der Herstellerangaben zufolge erste, hackbare Einplatinenrechner für Serveranwendungen angeboten. Ein Intel-Prozessor und eine passive Kühlung gehören zur Ausstattung.
Silvio Werner,

Einplatinenrechner wie der Raspberry Pi lassen sich oft vergleichsweise einfach auch als Home-Server einsetzen. Das demnächst via Crowdfunding finanzierte ZimaBoard soll dabei einen Hybrid aus Einplatinenrechner und Microserver darstellen, welcher sich konkret an Makers, DIY-Fans und Hacker richten soll.

Das Gerät soll in zwei Versionen erscheinen: Das ZimaBoard 216 bringt einen Intel Celeron N3350 mit, das ZimaBoard 832 basiert auf dem Intel Celeron N3450. Die kleinere Variante bringt einen zwei Gigabyte großen LPDDR4-Speicher mit, beim ZimaBoard 832 misst dieser acht Gigabyte. Der interne Speicher ist 16 respektive 32 Gigabyte groß.

Beiden Modellen gleich sind die beiden SATA- und zwei Gigabit-Ethernet-Ports, dazu kommen zwei USB 3.0-Anschlüsse. Ungewöhnlich: Ein PCIe 2.0-Anschluss mit vier Lanes ist von außen zugänglich. Ein Display kann über den einzelnen Mini-DisplayPort nach dem 1.2-Standard angeschlossen werden, wobei die 4K-Auflösung mit einer Bildwiederholfrequenz von 60 Herzt unterstützt wird.

Das 120 x 74,5 x 25 Millimeter große Gerät soll sieben Watt aufnehmen, die vergleichsweise sparsamen - und auch recht leistungsschwachen Prozessoren - können passiv gekühlt werden. Unterstützt wird neben Linux auch Windows, OpenWrt, pfSense, Android und Libreelec, wobei Linux vorinstalliert ist. OpenWrt spricht dabei eher Nutzer, die eine kompakte Linux-Distribution für den Einsatz als Router oder Netzwerkspeicher suchen, mit Windows lässt sich das ZimaBoard auch als vergleichsweise konventioneller Mini-PC nutzen.

Das ZimaBoard soll demnächst über Kickstarter finanziert werde. Für das ZimaBoard 216 sollen 67 Dollar ausgerufen werden, die besser ausgestattete Variante für 130 Dollar. 

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Autor: Silvio Werner, 12.12.2020 (Update: 12.12.2020)
Silvio Werner
Silvio Werner - Editor
Als stolzer Digital Native mag ich Zahlen und liebe Technik. Ein Chemiestudium endete zwar nicht erfolgreich, entfesselte dafür aber das Interesse an Testmethodiken und naturwissenschaftlichen Zusammenhängen, deren anwendernahe Vermittlung für mich im Fokus steht. Als Ausgleich dienen mir Laufen und Trekken.