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Raspberry Pi 4: Diese neue Versionen des Einplatinenrechners sind besonders schnell, Übertaktungspotential ist groß

Raspberry Pi 4: Diese neue Versionen des Einplatinenrechners sind besonders schnell, Übertaktungspotential ist groß (Symbolbild)
Raspberry Pi 4: Diese neue Versionen des Einplatinenrechners sind besonders schnell, Übertaktungspotential ist groß (Symbolbild)
Der Raspberry Pi ist inzwischen in der vierten Version erhältlich. Dabei unterscheiden sich sogar einzelne Modellvarianten untereinander und bringen unterschiedlich effiziente Chips mit.
Silvio Werner,

Die aktuelle Version des Raspberry Pi ist aktuell in drei verschiedenen Varianten - wiederum mit unterschiedlichem Speicherausbau -  erhältlich: So ist das Modell in der althergebrachten Form als Einplatinenrechner mit den typischen, direkt zugänglichen Anschlüssen besonders populär. Das Raspberry Pi Compute Module richtet sich mit seinen nicht ohne weiteres abgreifbaren Ports eindeutig an fortgeschrittene Nutzer, der Pi 400 hingegen auch und insbesondere an Einsteiger.

Einem aktuellen Beitrag von Hackaday zufolge ergeben sich dabei zwischen den einzelnen Varianten zum Teil erhebliche Unterschiede in der Effizienz der Chips. Das resultiert zum einen in einer unterschiedlichen thermischen Situation, zum anderen hat dies auch einen Einfluss auf die erreichbare Taktrate und damit die Performance.

Dem Hackaday-Bericht nach kommen dementsprechend auch unterschiedliche SBCs zum Einsatz: Im Raspberry Pi 4 B ist dies ganz exakt der 2711ZPKFSB06B0T von Broadcom, im Compute Module 4 und dem Pi 400 kommt hingegen der 2711ZPKFSB06C0T zum Einsatz. Darüberhinaus wird bereits im Datenblatt des CM eine gesteigerte Performance erwähnt.

Ein weiterer Hinweis stellt die höhere Standardtaktrate des Pi 400 dar, welche bei 1,8 GHz und damit um 300 MHz höher als bei den anderen Varianten liegt. Im Test konnte Hackaday nachweisen, dass der Pi 400 dank einem massiven Aluminium-Kühlkörper die Taktrate mit einer Temperatur von unter 60°C problemlos halten konnte, das Raspberry Pi Model B und das Compute Module beginnen im Auslieferungszustand hingegen zeigen bereits nach rund 25 Minuten eine massive Reduktion der Taktrate.

In Kombination mit einem großen Aluminium-Kühlkörper konnten alle drei Varianten mit über zwei Gigahertz betrieben werden, was doch eine beachtliche Steigerung der Leistung bedeutet. Hackaday lobt in diesem Kontext durchaus das Design des Pi 400, welches eine potente, passive Kühllösung in einem kompakten Gehäuse unterbringt.

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Autor: Silvio Werner, 11.11.2020 (Update: 11.11.2020)
Silvio Werner
Silvio Werner - Editor
Als stolzer Digital Native mag ich Zahlen und liebe Technik. Ein Chemiestudium endete zwar nicht erfolgreich, entfesselte dafür aber das Interesse an Testmethodiken und naturwissenschaftlichen Zusammenhängen, deren anwendernahe Vermittlung für mich im Fokus steht. Als Ausgleich dienen mir Laufen und Trekken.