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Google: Neue Entwicklerplatine und Raspberry Pi-Alternative soll besonders schnelles Machine Learning erlauben

Google: Neue Entwicklerplatine  und Raspberry Pi-Alternative soll besonders schnelles Machine Learning erlauben
Google: Neue Entwicklerplatine und Raspberry Pi-Alternative soll besonders schnelles Machine Learning erlauben
Google bietet mit dem Coral Dev Board Mini ab sofort eine neue Entwicklerplatine an. Das Modell soll sich auch und insbesondere für Maschine Learning-Anwendungen eignen.
Silvio Werner,
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Google ist in Sachen künstlicher Intelligenz beileibe kein Unbekannter und dürfte in dem Bereich sicher zu einer der echten Schwergewichte zählen. Weniger bekannt: Das Unternehmen bietet bereits seit einiger Zeit auch für Entwickler kompakte Platinen an, mit denen sich eigene Projekte verwirklichen lassen und die mit einer speziellen KI-Beschleunigung ausgestattet sind.

Nun ist mit dem Coral Dev Board Mini ein neues Modell angekündigt wurden, wobei die Vorbestellung ab sofort möglich ist. Konkret bringt das nur 48 x 64 Millimeter große Board einen MediakTek 8167s mit, welcher mit vier Cortex A35-Kernen ausgestattet ist. In den SoC ist eine IMG PowerVR GE8300-GPU integriert. Der Chip kann auf einen zwei Gigabyte großen LPDDR3-Speicher zurückgreifen, der Flash-Speicher misst acht Gigabyte.

Interessanterweise ist die Platine mit einem micro-HDMI 1.4-Ausgang ausgestattet, wodurch die Bildausgabe an ein Display besonders einfach möglich ist. Da das Board auch eine spezielle, grafische Linux-Distribution namens Mendel unterstützt, kann das Board auch als Alternative zum Raspberry Pi eingesetzt werden, wobei die Leistungsfähigkeit der Platine dem des aktuellen Raspberry Pis freilich unterlegen ist.

Dafür ist das Coral Dev Board Mini aber mit einem Google Edge TPU-Coprozessor ausgestattet, der vier TOPS leisten soll. Damit dürfte das Anlernen und Ausführung von Maschine Learning-Algorithmen auf dem Gerät deutlich schneller möglich sein als auf dem Raspberry Pi, wobei im Gegensatz zu anderen Entwicklerplatinen mit KI-Schwerpunkt das Coral Dev Board Mini direkt grafisch bedient werden kann.

Die Anbindung an ein Netzwerk findet via WiFi 5 statt. Sensoren und Aktoren können über 40 GPIO-Pins angebunden werden, dazu kommen neben zwei USB Typ C-Schnittstellen auch ein FFC-Verbinder für den Anschluss von Kameras und ein Klinkenstecker. Das Board kann ab sofort für rund 100 Dollar vorbestellt werden, die Auslieferung soll Ende des Monats beginnen.

Quelle(n)

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Silvio Werner
Silvio Werner - Senior Tech Writer - 3513 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2017
Ich bin seit über zehn Jahren journalistisch aktiv, den Großteil davon im Bereich Technologie. Dabei war ich unter anderem für Tom's Hardware und ComputerBase tätig und bin es seit 2017 auch für Notebookcheck. Mein aktueller Fokus liegt insbesondere auf Mini-PCs und auf Einplatinenrechnern wie dem Raspberry Pi – also kompakten Systemen mit vielen Möglichkeiten. Dazu kommt ein Faible für alle Arten von Wearables und insbesondere für Smartwatches. Hauptberuflich bin ich als Laboringenieur unterwegs, weshalb mir weder naturwissenschaftliche Zusammenhänge noch die Interpretation komplexer Messungen fern liegen.
Kontakt: silvio39191
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Autor: Silvio Werner, 18.10.2020 (Update: 18.10.2020)