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Raspberry Pi und Lego: Neues Projekt macht aus dem Einplatinenrechner ein leistungsfähiges Mikroskop

Raspberry Pi und Lego: Neues Projekt macht aus dem Einplatinenrechner ein leistungsfähiges Mikroskop (Bild: Yuksel Temiz)
Raspberry Pi und Lego: Neues Projekt macht aus dem Einplatinenrechner ein leistungsfähiges Mikroskop (Bild: Yuksel Temiz)
Ein neues Projekt verwandelt den Raspberry Pi in ein leistungsfähiges Mikroskop, welches eine besonders gute Darstellungsqualität und einen elektrischen Objekttisch bietet.
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Der Raspberry Pi ist nicht nur ein überaus leistungsfähiger Einplatinenrechner, sondern bildet inzwischen ein ganzes Ökosystem. Dieses umfasst nicht nur von Nutzern kreierte Projekte, sondern auch Zubehör auch und insbesondere von Drittherstellern.

Erst vor Kurzem wurde eine besonders leistungsstarke Kamera für den Raspberry Pi angekündigt, welche zudem ein Objektivgewinde mitbringt. Auf Grundlage des Camera Module v2 oder der 12-Megapixel-HQ-Kamera hat ein Maker nun ein Mikroskop realisiert.

Beachtlich ist dabei auch uns insbesondere die Konstruktion auf mechanischer Ebene: So nutzt Yuksel Temiz Lego, um Gehäuse für die Linse und auch den Objekttisch zu realisieren. Die Hülle für das Objektiv bringt dabei einen Schrittmotor mit, wodurch sich die Linse entsprechend verschieben kann. Das Gehäuse für das Objektiv muss dabei an den Seiten lichtundurchlässig sein. Dabei kann auch der Objektisch selbst gedreht und der Neigungswinkel der Optik verstellt werden.

Das Mikroskop unterstützt dabei sowohl Makro-Aufnahmen als auch mikroskopische Aufnahmen - und fungiert dabei sowohl als Auflicht- als auch als Durchlichtmikroskop. Die Bilder werden direkt auf einem HDMI-Display angezeigt. Die Einkaufsliste für das Mikroskop ist dabei vergleichsweise umfangreich, so sind sechs Schrittmotoren ebenso nötig wie zwei Arduino-Boards, Beleuchtung, Joysticks und Potentiometer und zahlreiche Kabel. Insgesamt liegt das Budget bei rund 300 Dollar.

Der Maker hat eine ausführliche Anleitung auf GitHub gestellt, wobei sich der Aufbau je nach genutzter Kamera ein wenig unterscheidet.

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Autor: Silvio Werner, 25.06.2020 (Update: 25.06.2020)
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Silvio Werner - Editor
Als stolzer Digital Native mag ich Zahlen und liebe Technik. Ein Chemiestudium endete zwar nicht erfolgreich, entfesselte dafür aber das Interesse an Testmethodiken und naturwissenschaftlichen Zusammenhängen, deren anwendernahe Vermittlung für mich im Fokus steht. Als Ausgleich dienen mir Laufen und Trekken.