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Raspberry Pi: Neue Gehäuse aus Aluminium versprechen eine gute Kühlung

Raspberry Pi: Neue Gehäuse aus Aluminium versprechen eine gute Kühlung (Bild: Akasa)
Raspberry Pi: Neue Gehäuse aus Aluminium versprechen eine gute Kühlung (Bild: Akasa)
Der einschlägig bekannte Hersteller Akasa hat gleich mehrere neue Gehäuse für den Raspberry Pi vorgestellt. Diese sollen eine besonders gute Kühlung bieten und damit die Leistung des populären Einplatinenrechners dauerhaft nutzbar machen.
Silvio Werner,

Der Raspberry Pi ist ein überaus leistungsstarker Einplatinenrechner, der in bestimmten Anwendungsfällen aber tatsächlich eine gute Kühlung benötigt - andernfalls drosselt der Prozessor, wodurch die Leistung des Systems abnimmt. Zudem dürfte es der Lebensdauer des Geräts zumindest potentiell nicht gerade zuträglich sein.

Dabei ist eine aktive Kühlung des Gerätes grundsätzlich denkbar, allerdings verursachen gerade kleinere Lüfter unter Umständen umso lautere Geräusche. Eine Alternative stellt die passive Belüftung dar, bei welcher die Abwärme über eine möglichst große Metallfläche an die Umgebungsluft abgegeben wird.

Akasa hat nun mehrere neue Gehäuse für den Raspberry Pi 4 B vorgestellt. Dabei ist das Pi-4 Pro das einzige der Neuvorstellung, welches eine dunkle Farbe besitzt. Das 68,5 x 96 x 33,5 Millimeter große Gehäuse ist mit zwei Löchern für die LEDs des Einplatinenrechners ausgestattet, dazu kommt ein Loch für eine Antenne. Das Gehäuse unterstützt die Anbindung externer Aktoren und Sensoren via GPIO, dazu kommen Aussparungen für die microSD-Karte, die Ethernet- und USB-Anschlüsse und die Display-Ausgänge. Ein optionales Bracket erlaubt die Montage an der Wand oder einer DIN-Schiene.

Mit dem Gem Pro und dem Gem sind zwei Aluminium-Gehäuse im extravaganten Design verfügbar. Dabei kann mit dem Gem Pro auf ein vollständiges I/O-Panel zurückgegriffen werden, wofür eine entsprechende Durchführung am Gehäuse vorhanden ist. Das 96 x 75,6 x 34,3 Millimeter große Gehäuse bringt zudem Durchführungen für die vom Raspberry Pi 4 B bekannten Anschlüsse mit, dazu kommen ebenfalls Löcher für Status-LEDs und eine Antenne. Beim Gem handelt es sich wiederrum um fast identisches Gehäuses, welches aber mit versteckten Öffnungen für die Speicherkarte und GPIO-Ports ausgestattet ist.

Aktuell liegen noch keine Informationen zum genauen Veröffentlichungstermin vor und auch zum Preis der einzelnen Gehäuse hat sich der Hersteller noch nicht geäußert.

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Autor: Silvio Werner, 26.05.2020 (Update: 26.05.2020)
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Silvio Werner - Editor
Als stolzer Digital Native mag ich Zahlen und liebe Technik. Ein Chemiestudium endete zwar nicht erfolgreich, entfesselte dafür aber das Interesse an Testmethodiken und naturwissenschaftlichen Zusammenhängen, deren anwendernahe Vermittlung für mich im Fokus steht. Als Ausgleich dienen mir Laufen und Trekken.