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NanoSound One: Raspberry Pi wird zum günstigen Hi-Fi-System mit Multiroom-, Streaming- und Spotify-Unterstützung

NanoSound One: Raspberry Pi wird zum günstigen Hi-Fi-System mit Multiroom-, Streaming- und Spotify-Unterstützung
NanoSound One: Raspberry Pi wird zum günstigen Hi-Fi-System mit Multiroom-, Streaming- und Spotify-Unterstützung
Mit dem NanoSound One wird aus dem populären Raspberry Pi ein überaus vielseitig einsetzbares Audio-System, welches dank hochwertiger und leistungsstarker Wandlertechnik eine besonders gute Soundqualität bieten soll.
Silvio Werner,

Der Raspberry Pi ist bereits im Auslieferungszustand ein überaus vielfältiger Einplatinenrechner, der inzwischen auch durchaus beachtliche Leistungsreserven mitbringt. Die Leistung reicht so etwa aus, um das kompakte System als Mediencenter zu nutzen - auch für Inhalte mit hoher Auflösung.Mit dem NanoSound One wird auf Kickstarter aktuell ein besonderes Gehäuse respektive Zubehör-System finanziert, welches den Raspberry Pi 4 in ein leistungsstarkes Audio-System verwandeln soll.

Konkret kann ein Raspberry Pi mit dem NanoSound One etwa als Netzwerk-Streaminggerät genutzt werden, unterstützt Spotify Connect, kann als Multi-Room-System adaptiert werden oder auch einfach als Desktop-PC mit einer besonders guten Audiowiedergabe dienen. Der Digital-Analog-Wandler stammt dabei aus dem Hause Texas Instruments, konkret kommt der PCM5122 zum Einsatz. Dieser unterstützt eine Abtastrate von 192 kHz bei einer Auflösung von 24 Bit. Da der DAC über den I2S-Bus angebunden wird, soll sich durch die Entkopplung ein geringer Jitter ergeben.Das Aluminium-Gehäuse bietet eine passive Kühlung, wobei die Abdeckung der GPIO-Ports magnetisch ist und sich dementsprechend leicht abgenommen werden kann.

Das Gehäuse ist zudem mit einem eigenen Ausschalter ausgestattet, wodurch sich das System sicher und ohne dem Risiko von Datenverlusten herunterfahren lassen soll. Die Anbindung von externen Audio-Wiedergabegeräten gelingt via Cinch, wobei für den Betrieb passiver Boxen wie üblich ein Verstärker nötig ist. Die Steuerung ist auch aus der Ferne via IR-Fernbedienung möglich.

Aktuell ist ein NanoSound One Case für 62 Euro auf Kickstarter vorbestellbar, wobei die für Crowdfunding-Kampagnen üblichen Risiken auch für das Hi-Fi-Projekt gelten. Die Auslieferung soll bereits im August 2020 erfolgen. Die Zielsumme von 4.637 Euro ist bereit um über 3.000 Euro überschritten.

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Autor: Silvio Werner,  2.06.2020 (Update:  2.06.2020)
Silvio Werner
Silvio Werner - Editor
Als stolzer Digital Native mag ich Zahlen und liebe Technik. Ein Chemiestudium endete zwar nicht erfolgreich, entfesselte dafür aber das Interesse an Testmethodiken und naturwissenschaftlichen Zusammenhängen, deren anwendernahe Vermittlung für mich im Fokus steht. Als Ausgleich dienen mir Laufen und Trekken.