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GPD MicroPC: Mehr Infos zum in Kürze auf Indiegogo erscheinenden UMPC

Das GPD MicroPC ist robust gegen äußerliche Einwirkungen
Das GPD MicroPC ist robust gegen äußerliche Einwirkungen
GPD startet eine erfolgreich finanzierte Indiegogo-Kampagne nach der nächsten. Derzeit bereitet sich der Hersteller erneut auf ein neues Projekt vor, welches in den Startlöchern steht. Der GPD MicroPC bietet zahlreiche Anschlüsse und ist hart im Nehmen.

Das MicroPC von GPD wurde bereits im Dezember angekündigt, nun stehen uns weitere Informationen zur Verfügung. Über die wichtigsten Daten wurde ja bereits bei uns berichtet, somit nochmal in aller Schnelle zusammengefasst: Ein Intel Celeron N4100 mit UHD Graphics 600, 4 GB LPDDR4-RAM, 128 GB M.2 2242-SSD, 6-Zoll-Gorilla-Glass-4-Display (Non-Touch) mit einer Auflösung von 1280 x 720 Pixel, 245 ppi und einem Kontrastverhältnis von 3.000:1. Für diese Größe bringt es eine beachtliche Anzahl von Anschlussmöglichkeiten mit sich: drei USB 3.0-Typ-A- und ein Typ-C-Port, Gigabit-Ethernet-Anschluss, HDMI-2.0, RS-232-Port, ein Micro-SDXC-Kartenlese-Slot und ein 3,5-mm-Klinkenanschluss. Drahtlose Verbindungen sind über WiFi (802.11 a/b/g/n/ac) und Bluetooth 4.2 möglich.

Am MicroPC sind zahlreiche Anschlüsse vorhanden
Am MicroPC sind zahlreiche Anschlüsse vorhanden

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Der Hersteller GPD zieht gerne direkte Vergleiche mit dem Microsoft Surface Go (8GB RAM und 128 GB SSD) und hebt hervor, dass das MicroPC mit 6 Zoll statt 10 Zoll nicht nur kleiner, um 82 Gramm leichter, sondern auch mit der Indiegogo-Kampagne um 200 US-Dollar günstiger ist. Außerdem besitzt das GPD um drei USB-Ports, einen HDMI- und RS-232-Anschluss, sowie Ethernet-Port mehr, als das Surface Go. Bei der Performance liegt das MicroPC im Single-Core-Modus mit dem Celeron der achten Goldmont+-Generation knapp hinter dem Surface Go, im Multi-Thread knapp davor.

Stolz ist GPD auch auf das extrem robuste Gehäuse. Dieses soll Schutz gegen Feuer, Flammen und sehr hohen Temperaturen bieten, eine Härte auf der Rockwell-Skala von 109R und eine Biegefestigkeit von 26.000 kg/cm² aufweisen. Den 5-Meter-Falltest besteht das MicroPC in 97,63 Prozent.

Besondere Gedanken haben sich die Ingenieure bei der Tastatur gemacht. Bei derart kleinen Platzverhältnissen hat GPD versucht, die Tasten überlegt zu platzieren. Die Zahlentasten wurden linkslastig angebracht, damit der User diese alle mit dem linken Daumen beim einhändigen Betrieb bedienen kann. Auf der rechten Seite befindet sich dafür oberhalb ein Touchpad, mit dem die Maus bewegt werden kann. Ein Mausknubbel, wie beim GPD Pocket besitzt das MicroPC nicht. 

Die Tastatur wurde auf den einhändigen Betrieb optimiert
Die Tastatur wurde auf den einhändigen Betrieb optimiert

Da das MicroPC mit 128 GB SSD nicht gerade üppig ausgestattet ist, stellt GPD auf der linken Seite einen microSDXC-Kartenleseslot zur Verfügung, mit der microSD-Karten von bis zu 2 TB-Speichergröße verwendet werden können. Die Minimum Random Read/Write I/O Performance beträgt 4000 IOPS/2000 IOPS, die maximale Datentransferrate beträgt 104 MB/s. 

Ausgeliefert wird das GPD MicroPC entweder mit Windows 10 Pro oder Ubuntu MATE 18.10. Der spezielle Indiegogo-Preis liegt, wie schon berichtet bei 299 US-Dollar, nach der Finanzierungskampagne soll der Verkaufspreis dann auf 399 US-Dollar steigen. 

GPD hat in den letzten zwei Jahren auf Indiegogo bereits mehrere finanzierte Kampagnen abgeschlossen. Eine der erfolgreichsten war ebenfalls ein Mini-PC, der GPD Pocket. Von diesem ist 2018 dann auch der Nachfolger GPD Pocket 2 mit über zwei Millionen US-Dollar an Finanzierung in zwei verschiedenen Varianten erschienen. Der Stärkere GPD Pocket 2 mit wahlweise vier oder acht GB RAM, ausgestattet mit dem Intel Core m3-8100Y, und die günstigere Version, das GPD Pocket 2 Amber Black, mit einem stromsparenden Intel Celeron 3965Y.

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Autor: Daniel Puschina, 21.01.2019 (Update: 21.01.2019)
Daniel Puschina
Daniel Puschina - Editor
Ich bin die Generation, die in den 90er Jahren auf einem 386er mit der 20MHz Turbotaste die ersten Computer-Erfahrungen gesammelt hat. Es war eine Gratwanderung zwischen der Leistungsgrenze meines Rechners und dem knappen Taschengeld, umso größer war aber dadurch die Motivation, das letzte Stück Leistung hier noch rauszuholen. Das Herauskitzeln eines einzelnen Kilobytes in der config.sys Datei war bei 2MB RAM absolut bestimmend über „Spiel startet“ oder „Spiel startet nicht“. Ab diesem Zeitpunkt habe ich auch damit begonnen, mich hardwareseitig immer eingehender mit Benchmarktests, Leistungsvergleiche und Tuning der Komponenten zu beschäftigen, was mich in den letzten Jahren zum Dauerbesucher der Notebookcheck-Seite machte. Es ist mir somit eine große Freude, hier nun selbst aktiv für diese Seite schreiben und testen zu können.