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Intel Celeron N4100

Intel Celeron N4100

Der Intel Celeron N4100 ist ein Ende 2017 vorgestellter Quad-Core-SoC, der hauptsächlich in preiswerten Notebooks verbaut wird. Er taktet mit 1,1 bis 2,4 GHz (Einzelkern Burst, Mehrkern Burst max. 2,3 GHz) und gehört der Gemini-Lake-Plattform an. Die Fertigung erfolgt wie beim Vorgänger Apollo Lake in einem 14-Nanometer-Prozesses mit FinFETs. Neben den vier CPU-Kernen integriert der Chip auch eine DirectX-12-fähige Grafikeinheit sowie einen DDR4/LPDDR4-Speichercontroller (Dual-Channel, 2.400 MHz). Der SoC kann nicht ausgetauscht werden, da er direkt mit dem Mainboard verlötet wird (BGA Package).

Im Vergleich zum Celeron N3450, bietet der N4100 leicht verbesserte CPU Kerne mit 200 MHz höherem Boost Takt, verdoppeltem L2 Cache, ein kleineres Package, neuere Displayanschlüsse und ein teilweise integriertes WLAN Modul (Wireless-AC9560 mit Companion Module).

Architektur

Die Prozessor-Architektur der Gemini Lake SoCs wurde im Vergleich zum Vorgänger leicht weiterentwickelt. Intel nennt sie nun Goldmont Plus Kerne und verdoppelt den Level 2 Cache von 2 auf 4 MB. Trotzdem sollte die Pro-MHz-Leistung noch deutlich hinter den aktuellen Kaby-Lake Prozessoren bleiben.

Performance

Die CPU-Leistung des Celeron N4100 mit 4 CPU-Kernen und einer Taktrate von 1,1 bis 2,4 GHz dürfte stark vom Kühlsystem abhängen. Wenn der Boost Takt gehalten werden kann, sollte der N4100 einige Prozent schneller rechnen als der Vorgänger Celeron N3450 und knapp an das Niveau des alten Pentium N4200 (1,1 - 2,5 GHz, 2MB L2, Apollo Lake). Der Core m3-7Y30 bietet eine deutlich höhere Einzelkernperformance und kann auch im Mehrkernbetrieb (trotz seiner 2 Kerne) überzeugen. Der N4100 bewältigt jedoch problemlos die meisten Alltagsanwendungen (Office, Browsing) und ist auch für moderates Multitasking geeignet.

Grafik

Die integrierte UHD Graphics 600 unterscheidet sich nur durch die verbesserten Displayanschlüsse von der HD Graphics 500.

Weiterhin integriert der Chip eine fortschrittliche Videoeinheit, die auch die hardwarebeschleunigte Wiedergabe von VP9- und H.265-Material (8 Bit Farbtiefe) beherrscht.

Leistungsaufnahme

Der gesamte SoC wird von Intel wie der Vorgänger mit einer TDP von 6 Watt spezifiziert (SDP 4,8 Watt - Scenario Design Power). Damit kann der Chip prinzipiell rein passiv gekühlt werden, jedoch sind auch Varianten mit Lüfter möglich.

SerieIntel Gemini Lake
CodenameGemini Lake
Serie: Gemini Lake Gemini Lake
Intel Celeron J4105 compare1.5 - 2.5 GHz4 / 4
Intel Pentium Silver N5000 compare1.1 - 2.7 GHz4 / 4
Intel Celeron J4005 compare2 - 2.7 GHz2 / 2
Intel Celeron N4120 compare1.1 - 2.6 GHz4 / 4
» Intel Celeron N41001.1 - 2.4 GHz4 / 4
Intel Celeron N4020 compare1.1 - 2.8 GHz2 / 2
Intel Celeron N4000 compare1.1 - 2.6 GHz2 / 2
Taktung1100 - 2400 MHz
Level 2 Cache4 MB
Anzahl von Kernen / Threads4 / 4
Stromverbrauch (TDP = Thermal Design Power)6 Watt
Herstellungstechnologie14 nm
SocketFCBGA1090
FeaturesIntel UHD Graphics 605 (18 EUs, 200 - 700 MHz), Quick Sync, AES-NI, max. 8 GB Dual-Channel DDR4/LPDDR4-2400
GPUIntel UHD Graphics 600 (200 - 700 MHz)
64 Bit64 Bit wird unterstützt
Architecturex86
Anfangspreis$107 U.S.
Vorgestellt am11.12.2017
Produktinformationen beim HerstellerIntel Gemini Lake Celeron N4100

Benchmarks

Performance Rating - CB R15 + R20 + 7-Zip + X265 + Blender + 3DM11 CPU
19 pt (22%)
Cinebench R15 - Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit
min: 161     avg: 205.7     median: 198 (2%)     max: 254 Points
0153045607590105120135150165180195210225240Tooltip
HWBOT x265 Benchmark v2.2 - HWBOT x265 4k Preset
min: 0.974     avg: 1.2     median: 1.2 (3%)     max: 1.5 fps
00.10.30.40.50.70.80.91.11.21.31.51.61.71.922.22.32.42.6Tooltip