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Intel Celeron N4120

Intel Celeron N4120

Der Intel Celeron N4120 ist ein Ende 2019 vorgestellter Quad-Core-SoC, der hauptsächlich in preiswerten Notebooks verbaut wird. Er taktet mit 1,1 bis 2,6 GHz (Einzelkern Burst, Mehrkern Burst max. 2,3 GHz) und gehört der Gemini-Lake-Plattform an. Im Vergleich zu älteren Celeron N4100, bietet der Refresh einen 200 MHz höheren Kerntakt. Die Fertigung erfolgt wie beim Vorgänger Apollo Lake in einem 14-Nanometer-Prozesses mit FinFETs. Neben den vier CPU-Kernen integriert der Chip auch eine DirectX-12-fähige Grafikeinheit sowie einen DDR4/LPDDR4-Speichercontroller (Dual-Channel, 2.400 MHz). Der SoC kann nicht ausgetauscht werden, da er direkt mit dem Mainboard verlötet wird (BGA Package).

Im Vergleich zum Celeron N3450, bietet der N4120 leicht verbesserte CPU Kerne, einen höherem Boost Takt, verdoppeltem L2 Cache, ein kleineres Package, neuere Displayanschlüsse und ein teilweise integriertes WLAN Modul (Wireless-AC9560 mit Companion Module).

Architektur

Die Prozessor-Architektur der Gemini Lake SoCs wurde im Vergleich zum Vorgänger leicht weiterentwickelt. Intel nennt sie nun Goldmont Plus Kerne und verdoppelt den Level 2 Cache von 2 auf 4 MB. Trotzdem sollte die Pro-MHz-Leistung noch deutlich hinter den aktuellen Kaby-Lake Prozessoren bleiben.

Performance

Die CPU-Leistung des Celeron N4120 mit 4 CPU-Kernen und einer Taktrate von 1,1 bis 2,6 GHz dürfte stark vom Kühlsystem abhängen. Wenn der Boost Takt gehalten werden kann, sollte der N4120 einige Prozent schneller rechnen als der 200 MHz geringer getaktete Celeron N4100. Der Core m3-7Y30 bietet eine deutlich höhere Einzelkernperformance und kann auch im Mehrkernbetrieb (trotz seiner 2 Kerne) überzeugen. Der N4120 bewältigt jedoch problemlos die meisten Alltagsanwendungen (Office, Browsing) und ist auch für moderates Multitasking geeignet.

Grafik

Die integrierte UHD Graphics 600 unterscheidet sich nur durch die verbesserten Displayanschlüsse von der HD Graphics 500.

Weiterhin integriert der Chip eine fortschrittliche Videoeinheit, die auch die hardwarebeschleunigte Wiedergabe von VP9- und H.265-Material (8 Bit Farbtiefe) beherrscht.

Leistungsaufnahme

Der gesamte SoC wird von Intel wie der Vorgänger mit einer TDP von 6 Watt spezifiziert (SDP 4,8 Watt - Scenario Design Power). Damit kann der Chip prinzipiell rein passiv gekühlt werden, jedoch sind auch Varianten mit Lüfter möglich.

SerieIntel Gemini Lake
CodenameGemini Lake
Serie: Gemini Lake Gemini Lake
Intel Celeron J4105 compare1.5 - 2.5 GHz4 / 4
Intel Pentium Silver N5030 compare2 - 3.1 GHz4 / 4
Intel Pentium Silver N5000 compare1.1 - 2.7 GHz4 / 4
Intel Celeron J4005 compare2 - 2.7 GHz2 / 2
» Intel Celeron N41201.1 - 2.6 GHz4 / 4
Intel Celeron N4100 compare1.1 - 2.4 GHz4 / 4
Intel Celeron N4020 compare1.1 - 2.8 GHz2 / 2
Intel Celeron N4000 compare1.1 - 2.6 GHz2 / 2
Taktung1100 - 2600 MHz
Level 2 Cache4 MB
Anzahl von Kernen / Threads4 / 4
Stromverbrauch (TDP = Thermal Design Power)6 Watt
Herstellungstechnologie14 nm
SocketFCBGA1090
FeaturesIntel UHD Graphics 605 (18 EUs, 200 - 700 MHz), Quick Sync, AES-NI, max. 8 GB Dual-Channel DDR4/LPDDR4-2400
GPUIntel UHD Graphics 600 (200 - 700 MHz)
64 Bit64 Bit wird unterstützt
Architecturex86
Vorgestellt am04.11.2019

Benchmarks

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Prozessoren der Serie Gemini Lake

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   4x 2 GHz - 3.1 GHz
» Intel Celeron J4125
   4x 2 GHz - 2.7 GHz
» Intel Pentium Silver N5000
   4x 1.1 GHz - 2.7 GHz
» Intel Celeron J4005
   2x 2 GHz - 2.7 GHz
» Intel Celeron N4120
   4x 1.1 GHz - 2.6 GHz
» Intel Celeron J4115
   4x 1.8 GHz - 2.5 GHz
» Intel Celeron N4100
   4x 1.1 GHz - 2.4 GHz
» Intel Celeron N4020
   2x 1.1 GHz - 2.8 GHz
» Intel Celeron N4000
   2x 1.1 GHz - 2.6 GHz

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Autor: Klaus Hinum (Update: 22.05.2020)