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Test Microsoft Surface Go (Pentium, 64GB eMMC) Tablet

Sebastian Bade, 👁 Andreas Osthoff, Felicitas Krohn, 28.09.2018

Erschwingliches Surface! Mit dem Surface Go bietet Microsoft nun erstmals ein deutlich preiswerteres Tablet der Surface-Reihe an. Dies hat vor allem auf Kosten der Leistung seinen Preis. Wie sich das Tablet im Vergleich gegen die Konkurrenz schlägt, erfahren Sie in unserem Review.

Das nun seit Juli dieses Jahres erhältliche Microsoft Surface Go bietet einen vermeintlich preiswerten Einstieg, wenn man sich die Surface-Familie genauer anschaut. Tatsächlich ist die Konkurrenz bei den preiswerten Windows-Tablets nicht sehr hoch, sodass hier die Erfolgschancen nicht schlecht stehen. Darüber entscheidet aber die gebotene Leistung und schlussendlich der Kunde.

Das Einstiegsgerät, zu dem auch unser Testsample gehört, bietet ein 10-Zoll-IPS-Touch-Display im 3:2 Format. Im Inneren des passiv gekühlten Gehäuses werkelt ein Intel Pentium 4415Y auf Basis der Kaby-Lake-Architektur. 4-GB-RAM und 64-GB-eMMC-Speicher runden die groben Eckdaten ab. Für die Basisausstattung wechselt das Surface Go für 449 Euro den Besitzer. Für 150 Euro mehr (599 Euro) bekommt man das Gerät mit 8-GB-RAM und einer 128-GB-SSD.

Beide Ausstattungen bieten neben der Windows-Hello-Kamera noch zwei weitere Kameras: die nach vorn gerichtete Kamera für Videotelefonie mit 5,0 MPix und eine rückwärtige 8,0-MPix-Kamera für Schnappschüsse.

Wie eingangs erwähnt ist die Konkurrenz der preiswerten Windows-Tablets relativ überschaubar. In der nachfolgenden Tabelle haben wir einige Modelle herausgesucht, gegen die sich unser Testgerät beweisen muss.

Asus Transformer Book Acer Switch 3 Lenovo IdeaPad Miix 320 Pro Trekstor Primetab T13B Asus VivoBook Flip 14
CPU Intel Atom x5-Z8350 Intel Pentium N4200 Intel Atom x5-Z8350 Intel Pentium N4200 Intel Pentium N4200
GPU Intel HD Graphics 400 Intel HD Graphics 505 Intel HD Graphics 400 Intel HD Graphics 505 HD Graphics 505
Display 10,1 Zoll 1.280 x 800 (IPS) 12,2 Zoll 1.920 x 1.200 (IPS) 10,1 Zoll 1.920 x 1.200 (IPS) 13,3 Zoll 1.920 x 1.080 (IPS) 14 Zoll 1.920 x 1.080 (IPS)
RAM 4 GB DDR3 4 GB DDR3 4 GB DDR3 4 GB DDR3 8 GB DDR3
Speicher 128 GB eMMC 64 GB eMMC 128 GB SSD 64 GB eMMC 128 GB eMMC
Wertung 82% 84% 80% 75% 80%

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Microsoft Surface Go MHN-00003
Grafikkarte
Intel UHD Graphics 615, Kerntakt: 300 - 850 MHz, Speichertakt: 933 MHz, 23.20.16.4974
Hauptspeicher
4096 MB 
Bildschirm
10 Zoll 3:2, 1800 x 1200 Pixel 216 PPI, 10-Punkt-Multitouch, Sharp SHP14A6, IPS, spiegelnd: ja
Mainboard
Intel Kaby Lake-Y Premium PCH
Massenspeicher
64 GB eMMC Flash, 64 GB 
, 42.8 GB verfügbar
Soundkarte
Realtek High Definition Audio
Anschlüsse
1 USB 3.0 / 3.1 Gen1, Audio Anschlüsse: 3,5-mm, Card Reader: microSDXC, Helligkeitssensor, Sensoren: Umgebungslichtsensor, Beschleunigungssensor, Gyroskop, Magnetometer, Surface Connect-Anschluss
Netzwerk
Qualcomm Atheros QCA61x4 (a/g/n/ac), Bluetooth 4.1
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 8.3 x 245 x 175
Akku
28 Wh Lithium-Ion
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Primary Camera: 5 MPix Skype-HD-Video
Secondary Camera: 8 MPix Autofokuskamera
Sonstiges
Lautsprecher: stereo, Tastatur: Optional: Surface Go Signature Type Cover, Tastatur-Beleuchtung: ja, Netzteil, 12 Monate Garantie
Gewicht
523 g, Netzteil: 152 g
Preis
449 EUR
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse - Perfekte Verarbeitung

Beim Gehäuse vertraut Microsoft auch beim Go auf Altbewährtes. Was im Klartext bedeutet, dass auch das preiswertere Tablet ein hochwertiges Magnesiumgehäuse besitzt. Die Vorderseite ist mit dem Corning Gorilla Glass 3 abgedeckt. Auf der Rückseite befindet sich, wie man es schon von anderen Surface-Geräten her kennt, ein ausklappbarer Standfuß. Dieser lässt sich recht schwergängig ausklappen und bietet mit ca. 170 Grad einen sehr weiten Öffnungswinkel. Im Vergleich zu anderen modernen Geräten ist der schwarze Displayrand beim Surface Go jedoch sehr dominant.

Das 10-Zoll-Surface liegt sehr gut in der Hand und ist als Wegbegleiter nicht zu klobig. Die Verarbeitung ist hervorragend und bietet keinen Spielraum für Kritik. Alle Spaltmaße sind sehr gering und gleichmäßig.

Auch bei der Stabilität zeigt sich das kompakte Surface von seiner besten Seite. Ein Verdrehen ist nicht möglich, ohne das Gerät zu beschädigen. Somit knüpft auch das preiswerteste Surface an die hohen Qualitätsansprüche der weitaus teureren Surface-Geräte an.

Microsoft Surface Go
Microsoft Surface Go
Microsoft Surface Go
Microsoft Surface Go
Microsoft Surface Go
Microsoft Surface Go
Microsoft Surface Go
Microsoft Surface Go
Microsoft Surface Go
Microsoft Surface Go
Microsoft Surface Go
Microsoft Surface Go
Microsoft Surface Go
Microsoft Surface Go
Microsoft Surface Go
Microsoft Surface Go
Microsoft Surface Go
Microsoft Surface Go
Microsoft Surface Go
Microsoft Surface Go
Microsoft Surface Go

Größenvergleich

Den Größenvergleich gewinnt das kleine Surface knapp und auch das Gewicht ist mit 523 Gramm für Surface-Verhältnisse sehr gering. Wir weisen an dieser Stelle noch darauf hin, dass sich die 523 Gramm nur auf das Surface Go beziehen. Wer sich als Zubehör noch das Surface Go Signature Type Cover gönnt, muss mit einem Gesamtgewicht von 769 Gramm rechnen. Das Netzteil bring noch einmal zusätzliche 152 Gramm auf die Waage.

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Ausstattung - Sehr überschaubar

Die Ausstattung des Microsoft Surface Go ist sehr überschaubar. Nur einen USB-C-Anschluss bietet das Tablet auf der rechten Flanke. Immerhin bietet dieser auch die Möglichkeit, externe Displays mit max. 2160p bei 60 Hz anzusteuern. Wer jedoch keine USB-C kompatiblen Geräte hat, muss dementsprechend mit Adaptern hantieren. Gegen einen zweiten USB-C-Anschluss hätten wir nichts einzuwenden. Ebenso wie die größeren Surface-Tablets bietet auch das Go unter dem Standfuß einen Einschub für microSD-Speicherkarten. Somit lässt sich wenigstens der knappe interne Speicher etwas erweitern. 

Linke Seite: keine Anschlüsse
Linke Seite: keine Anschlüsse
Rechte Seite: Power-Anschluss, USB-C, 3,5-mm-Kopfhöreranschluss
Rechte Seite: Power-Anschluss, USB-C, 3,5-mm-Kopfhöreranschluss
Obere Seite: Lautstärkewippe, Power-On
Obere Seite: Lautstärkewippe, Power-On
Untere Seite: Surface-Type-Cover-Anschluss
Untere Seite: Surface-Type-Cover-Anschluss

SDCardreader

Der Speicherkartenleser bietet USB-3-Geschwindigkeit, was auch die Messergebnisse belegen. Mit unserer Referenzspeicherkarte (Toshiba Exceria Pro M501) lag die sequenzielle Datenrate beim Lesen bei 84,9 MB/s. Beim Kopieren von Bildern im JPG-Format ist er mit 67,8 MB/s etwas langsamer als andere USB-3-Kartenleser. Aber insgesamt reicht die Leistung aus, um vernünftig arbeiten zu können. Hier liegt das Surface Go knapp über dem Klassendurchschnitt.  

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
Microsoft Surface Go MHN-00003
  (Toshiba Exceria Pro M501)
67.8 MB/s ∼100%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (7.5 - 197, n=106)
58.7 MB/s ∼87% -13%
Asus Transformer Book T102HA-GR022T
  (Toshiba Exceria Pro M501 microSDXC 64GB)
57 MB/s ∼84% -16%
Asus VivoBook Flip 14 TP401NA
  (Toshiba Exceria Pro M501 microSDXC 64GB)
24.5 MB/s ∼36% -64%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
Microsoft Surface Go MHN-00003
  (Toshiba Exceria Pro M501)
84.9 MB/s ∼100%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (24 - 246, n=105)
74.4 MB/s ∼88% -12%
Asus VivoBook Flip 14 TP401NA
  (Toshiba Exceria Pro M501 microSDXC 64GB)
36.3 MB/s ∼43% -57%
Trekstor Primetab T13B
 
36.1 MB/s ∼43% -57%

Kommunikation

Hauptkommunikationsmittel ist das WLAN-Modul, welches von Qualcomm stammt. Das WiFi-Modul bringt zugleich auch Bluetooth in der Version 4.1 mit.

Im Rahmen unserer Messungen erreichte das Surface Tablet bei der Datenübertragung eine durchschnittliche Übertragungsrate von 476 MBit/s. Beim Empfangen betrug die gemessene Datenrate 581 MBit/s. Hier im Vergleich ist dies ein gutes Ergebnis und nur das Acer Switch 3 bietet noch etwas bessere Ergebnisse.

Microsoft hat zudem auch eine LTE-Version des Surface Go in Aussicht gestellt. Dadurch schafft der Hersteller noch etwas mehr Spielraum in Sachen Unabhängigkeit. Genauere Termine und Preise sind uns leider bislang noch nicht bekannt.

Über den USB-C-Anschluss lässt sich das Tablet mithilfe eines Adapters auch mit einem Netzwerkkabel verbinden.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Microsoft Surface Go MHN-00003
Qualcomm Atheros QCA61x4
581 MBit/s ∼100%
Acer Switch 3 SW312-31-P5VG
Intel Dual Band Wireless-AC 7265
560 MBit/s ∼96% -4%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (38.3 - 678, n=118)
477 MBit/s ∼82% -18%
Asus VivoBook Flip 14 TP401NA
Qualcomm Atheros QCA9377 Wireless Network Adapter
336 MBit/s ∼58% -42%
Trekstor Primetab T13B
Intel Dual Band Wireless-AC 3165
312 MBit/s ∼54% -46%
Asus Transformer Book T102HA-GR022T
Qualcomm Atheros QCA9377 Wireless Network Adapter
308 MBit/s ∼53% -47%
Lenovo IdeaPad Miix 320-10ICR Pro LTE
Intel Dual Band Wireless-AC 3165
289 MBit/s ∼50% -50%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Acer Switch 3 SW312-31-P5VG
Intel Dual Band Wireless-AC 7265
573 MBit/s ∼100% +20%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (39.2 - 685, n=118)
487 MBit/s ∼85% +2%
Microsoft Surface Go MHN-00003
Qualcomm Atheros QCA61x4
476 MBit/s ∼83%
Trekstor Primetab T13B
Intel Dual Band Wireless-AC 3165
334 MBit/s ∼58% -30%
Lenovo IdeaPad Miix 320-10ICR Pro LTE
Intel Dual Band Wireless-AC 3165
272 MBit/s ∼47% -43%
Asus VivoBook Flip 14 TP401NA
Qualcomm Atheros QCA9377 Wireless Network Adapter
264 MBit/s ∼46% -45%
Asus Transformer Book T102HA-GR022T
Qualcomm Atheros QCA9377 Wireless Network Adapter
235 MBit/s ∼41% -51%

Sicherheit

Sinnvolle Features wie zum Beispiel die Gesichtserkennung, welche für Windows Hello genutzt wird, bieten nicht nur Sicherheit, sondern erleichtern auch die Bedienung. Einen Fingerabdruckleser bietet das Surface leider nicht. Auch das optionale Singature Type Cover bietet diese Option nicht. Somit beschränken sich die Hardware-Features nur auf die Gesichtserkennung und einen TPM 2.0-Chip. 

Zubehör

Der Lieferumfang des Surface Go beinhaltet nebst dem Tablet noch ein Netzteil sowie eine Schnellstartanleitung und Garantieunterlagen. Optionales und proprietäres Zubehör wie das Surface Go Signature Type Cover können separat erworben werden. Das Cover bietet nicht nur eine Tastatur, sondern schützt auch gleichzeitig das Display beim Transportieren. Für 129 Euro bietet Microsoft das Signature Type Cover in vier verschiedenen Farben an. Der ebenfalls optionale Surface Pen ist mit ca. 109 Euro kein Schnäppchen. Auch diesen gibt es in den vier verschiedenen Farben.

Microsoft Surface Go Signature Type Cover und Active Pen (Quelle: Microsoft)
Microsoft Surface Go Signature Type Cover und Active Pen (Quelle: Microsoft)

Betriebssystem

Im Auslieferungszustand befindet sich Windows 10 im S-Modus. Dies bedeutet, dass sich nur mit Windows 10 S kompatible Software aus dem Windowsstore installieren lässt.  Ein kostenloses Upgrade auf Windows 10 Home ist jedoch möglich. Somit lassen sich auch wieder alle anderen Programme installieren.

Wartung

Wartungsarbeiten sind beim Surface Go ebenso wenig möglich wie das Erweitern oder Austauschen des internen Speichers. Hier bildet das preiswerteste Surface keine Ausnahme. Eine kleine Wartungsklappe unter dem Standfuß, um den internen Speicher zu ersetzen, bleibt weiterhin ein Traum. 

Garantie

Microsoft bietet für das Surface Go eine 12-monatige eingeschränkte Harwaregarantie.

Eingabegeräte - Optionales Signature Type Cover

Touchscreen

Microsoft Surface Go
Microsoft Surface Go

Wer sich für das Microsoft Surface Go entscheidet, sollte bedenken, dass keine Tastatur im Lieferumfang enthalten ist. Somit bietet das Tablet primär nur den Bildschirm als Eingabemedium. Dieser 10-Zoll-Bildschirm im gewohnten 3:2-Format reagiert sehr gut auf Eingaben und Schwenkbewegungen. Ohne lange Wartezeiten rotiert die Darstellung in die Senkrechte und auch wieder zurück in die Waagerechte. Ungenau arbeitende Bereiche haben wir bei unserem Testgerät nicht finden können. Um noch präziser auf dem Touch-Display navigieren zu können, empfehlen wir den optionalen Active Pen oder die Microsoft Mobile Maus.

Surface Go Signature Type Cover

Surface Go Signature Type Cover
Surface Go Signature Type Cover
Surface Go Signature Type Cover

Als optionales Zubehör haben wir zu unserem Testgerät auch das Surface Go Signature Type Cover in der Farbe Schwarz bekommen. Dieses vereint mehrere Features in einem. Als Erstes wäre da der Schutz des Displays beim Transport im zusammengeklappten Zustand zu nennen. Und zum Zweiten verwandelt das Type Cover das Tablet im Handumdrehen in einen kleinen Laptop samt Tastatur und Clickpad.

Die Tastatur bietet indes eine dezente weiße Hintergrundbeleuchtung, um auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen gut arbeiten zu können. Der Hub ist allerdings sehr gering, wenngleich der Anschlag gut spürbar ist. Für Vielschreiber ist die doch ziemlich kleine Tastatur jedoch nicht zu empfehlen. Um hin und wieder etwas zu notieren reicht die Tastatur jedoch aus.

Sehr gut funktioniert das Clickpad, welches eine ordentliche Größe aufweist. Der vorhandene Platz wurde sehr gut ausgenutzt. Die Oberfläche ist glatt und auch in den Ecken haben wir keine ungenau arbeitenden Bereiche gefunden. Aufgrund der guten Größe macht auch die Nutzung der Multi-Touch-Gesten Spaß. Im unteren Bereich befinden sich noch zwei Eingabetasten, welche beim Betätigen mit einem deutlichen Klicken auf sich aufmerksam machen.

Tastatur des Signature Type Covers
Tastatur des Signature Type Covers
Tastatur des Signature Type Covers (beleuchtet)
Tastatur des Signature Type Covers (beleuchtet)
Touchpad des Signature Type Covers
Touchpad des Signature Type Covers

Display - Hochwertiger Bildschirm für ein hochwertiges Tablet

Subpixelstruktur
Subpixelstruktur
Sehr gut: kein Clouding
Sehr gut: kein Clouding

Das 10-Zoll-Pixel-Sense-Display des Surface Go stammt von Sharp und bietet das gewohnte 3:2 Format. Mit 1.800 x 1.200 Bildpunkten besitzt das IPS-Touch-Display eine gute Auflösung. Unterm Strich bedeutet dies eine Pixeldichte von 221 ppi. 

Im Test erreichte das Display bei unserem Testgerät mit durchschnittlich 426 cd/m² das zweitbeste Ergebnis hinter dem Asus Transformer Book mit 491 cd/m². Die Ausleuchtung ist mit 88 Prozent ebenfalls gut und sehr homogen. Clouding-Effekte konnten wir bei unserem Testsample nicht feststellen.

Ein unschöner Beigeschmack bleibt, da PWM zur Regulierung der Displayhelligkeit verwendet wird. Dieses konnten wir schon ab einer Displayhelligkeit von 99 Prozent und darunter messen. Positiv ist jedoch, dass die gemessene Frequenz mit 1.020 Hz relativ hoch ist. Somit ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass empfindliche Personen hier Probleme bekommen.

437
cd/m²
444
cd/m²
425
cd/m²
415
cd/m²
456
cd/m²
427
cd/m²
402
cd/m²
406
cd/m²
422
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 456 cd/m² Durchschnitt: 426 cd/m² Minimum: 8.1 cd/m²
Ausleuchtung: 88 %
Helligkeit Akku: 446 cd/m²
Kontrast: 1471:1 (Schwarzwert: 0.31 cd/m²)
ΔE Color 1.3 | 0.4-29.43 Ø6.2, calibrated: 1.1
ΔE Greyscale 1.4 | 0.64-98 Ø6.5
96.8% sRGB (Argyll 3D) 62.3% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.24
Microsoft Surface Go MHN-00003
Sharp SHP14A6, IPS, 1800x1200, 10
Asus Transformer Book T102HA-GR022T
AU Optronics AUO20D4, IPS, 1280x800, 10.1
Trekstor Primetab T13B
LC133LF4L01, IPS, 1920x1080, 13.3
Lenovo IdeaPad Miix 320-10ICR Pro LTE
YF102, MS_9003, IPS, 1920x1200, 10.1
Acer Switch 3 SW312-31-P5VG
XR122EA2T, IPS, 1920x1200, 12.2
Asus VivoBook Flip 14 TP401NA
BOE CQ NV140FHM-N49, IPS, 1920x1080, 14
Response Times
-15%
1%
599%
626%
-11%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
44 (22, 22)
29 (16, 13)
34%
38 (19, 19)
14%
32 (14, 18)
27%
37 (18, 19)
16%
42 (22, 20)
5%
Response Time Black / White *
25.6 (11.6, 14)
28 (15, 13)
-9%
29 (19, 10)
-13%
24 (13, 11)
6%
25 (14, 12)
2%
34 (20, 14)
-33%
PWM Frequency
1020 (99)
294 (80)
-71%
19000 (90)
1763%
20000 (90)
1861%
960 (90)
-6%
Bildschirm
-61%
-155%
-106%
-49%
-94%
Helligkeit Bildmitte
456
530
16%
324
-29%
251
-45%
364
-20%
253
-45%
Brightness
426
491
15%
333
-22%
244
-43%
341
-20%
239
-44%
Brightness Distribution
88
88
0%
87
-1%
79
-10%
85
-3%
76
-14%
Schwarzwert *
0.31
0.46
-48%
0.39
-26%
0.33
-6%
0.47
-52%
0.21
32%
Kontrast
1471
1152
-22%
831
-44%
761
-48%
774
-47%
1205
-18%
DeltaE Colorchecker *
1.3
4.33
-233%
8.42
-548%
5.34
-311%
3.4
-162%
4.29
-230%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
3
7.32
-144%
15.11
-404%
9.91
-230%
7.61
-154%
8.74
-191%
Colorchecker DeltaE2000 calibrated *
1.1
1.85
-68%
5.93
-439%
DeltaE Graustufen *
1.4
3.51
-151%
9.18
-556%
6.04
-331%
1.7
-21%
1.49
-6%
Gamma
2.24 98%
2.36 93%
2.34 94%
3.23 68%
2.36 93%
2.29 96%
CCT
6687 97%
7007 93%
8841 74%
7491 87%
6750 96%
6611 98%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
62.3
50
-20%
62
0%
51
-18%
59
-5%
38
-39%
Color Space (Percent of sRGB)
96.8
77
-20%
95
-2%
81
-16%
91
-6%
59
-39%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-38% / -50%
-77% / -131%
247% / 57%
289% / 107%
-53% / -76%

* ... kleinere Werte sind besser

Microsoft Surface Go vs. sRGB (98 %)
Microsoft Surface Go vs. sRGB (98 %)
Microsoft Surface Go vs. AdobeRGB (62 %)
Microsoft Surface Go vs. AdobeRGB (62 %)

Dass Microsoft nicht am Display gespart hat, merkt man schon nach kurzer Nutzung. Das Kontrastverhältnis ist mit 1.471:1 sehr gut. Dies resultiert aus dem guten Helligkeitswert und dem geringen Schwarzwert (0,31). Somit wirken die Farben satt und sehr kontrastreich, ohne dabei von einem Grauschleier überzogen zu werden. Beim Blick in die Vergleichstabelle fällt auf, dass die Delta-E-2000-Abweichungen der Graustufen und der Farben gegenüber dem sRGB-Farbraum schon im Auslieferungszustand sehr gering sind. Alle anderen Geräte hier im Vergleich sind mit deutlich höheren Abweichungen belastet. Wir haben uns trotzdem die Mühe gemacht und das vorkalibrierte Display nochmals kalibriert. Somit konnten wir die ohnehin schon geringen Werte nochmals leicht verbessern. Das passende ICC-Profil haben wir verlinkt und es steht Ihnen oberhalb der Vergleichstabelle als Download zur Verfügung.

Selbst bei den Farbraumabdeckungen patzt das kleine Surface nicht und deckt den sRGB-Farbraum fast komplett ab (96,8 Prozent). Beim erweiterten AdobeRGB-Farbraum erreicht das Surface Go mit 62,3 Prozent wiederholt das beste Ergebnis hier im Vergleich. Mit diesen guten Werten steht der semiprofessionellen Bildbearbeitung nichts mehr im Wege.

CalMAN: Graustufen (unkalibriert)
CalMAN: Graustufen (unkalibriert)
CalMAN: ColorChecker (unkalibriert)
CalMAN: ColorChecker (unkalibriert)
CalMAN: Farbsättigung (unkalibriert)
CalMAN: Farbsättigung (unkalibriert)
CalMAN: Graustufen (kalibriert)
CalMAN: Graustufen (kalibriert)
CalMAN: ColorChecker (kalibriert)
CalMAN: ColorChecker (kalibriert)
CalMAN: Farbsättigung (kalibriert)
CalMAN: Farbsättigung (kalibriert)

Die sehr gute Displayhelligkeit bietet eine gute Grundlage für die Nutzung im Freien. Aber die spiegelnde Displayoberfläche sollte nicht außer Acht gelassen werden. So ist ein Arbeiten zwar bei Sonnenschein mit Einschränkungen möglich, aber unsere Empfehlung ist trotzdem ein Platz im Schatten. 

Das Microsoft Surface Go bei Sonnenschein
Das Microsoft Surface Go bei Sonnenschein
Das Microsoft Surface Go im Schatten
Das Microsoft Surface Go im Schatten

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
25.6 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 11.6 ms steigend
↘ 14 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind mittelmäßig und dadurch für Spieler eventuell zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 44 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (25.6 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
44 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 22 ms steigend
↘ 22 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 64 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (41 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 1020 Hz ≤ 99 % Helligkeit

Das Display flackert mit 1020 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 99 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 1020 Hz ist sehr hoch und sollte daher auch bei empfindlichen Personen zu keinen Problemen führen.

Im Vergleich: 53 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 8933 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Den Blickwinkeltest meistert das Tablet sehr gut. Aus allen Positionen kann das Testbild sehr gut dargestellt werden. Selbst bei den vier Eckbildern lassen sich kaum Nachlässigkeiten erkennen.

Das Microsoft Surface Go beim Blickwinkeltest
Das Microsoft Surface Go beim Blickwinkeltest

Leistung - Dual-Core-SoC und wenig interner Speicher

Der Dual-Core-SoC im Surface Go bietet eine solide Leistung für die alltäglichen Aufgaben wie Office-Arbeiten oder das Surfen im Internet. Leider stößt man schnell an die Grenzen des internen Speichers, welcher mit 64 GB einfach nicht mehr zeitgemäß ist. Wer mit dem Gedanken spielt, sich das Surface Go zuzulegen, sollte darüber nachdenken, ob die 128-GB-Variante nicht die bessere Alternative ist. Leistungstechnisch sollten beide Geräte auf fast dem gleichen Level agieren und auch YouTube-Fanatiker werden mit dem Gerät ihre Freude haben. Die Software ist sehr gut aufeinander abgestimmt, auch bei LatencyMon gab es keine auffälligen Latenzen.

CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
GPU-Z
GPU-Z
HWiNFO
DPC-Latenzen
Intel Extreme Utility
Intel Extreme Utility (Benchmark)

Prozessor

Das Surface Go ist mit einem Intel Pentium 4415Y ausgestattet. Dieses SoC bietet zwei Recheneinheiten und Hyperthreading bei einem Basistakt von 1,6 GHz. Der sparsame Prozessor basiert auf der Kaby-Lake-Architektur und ist dem Intel Core m3 7Y30 technisch sehr ähnlich. Im Grunde unterscheiden sich die beiden Prozessoren nur in ihrer Taktung. Der Intel Pentium 4415Y bietet nämlich keine Turbofunktion. Beim Blick auf die Benchmarkergebnisse kann sich unser Surface mit einem leichten Vorsprung an die Spitze setzen. Die mit Apollo-Lake bestückten Geräte können mit dem aktuelleren Pentium 4415Y nicht mehr mithalten.

Die Leistung des Intel Pentium 4415Y ist somit zwar messbar schneller, aber ein spürbarer Leistungsschub ist hier gegenüber den mit Pentium N4200 bestückten Vergleichsgeräten nicht zu erwarten.

Weitere Benchmarks zum Intel Pentium 4415Y finden Sie hier.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (19 - 177, n=274)
102 Points ∼100% +57%
Microsoft Surface Go MHN-00003
Intel Pentium Gold 4415Y
65 Points ∼64%
Durchschnittliche Intel Pentium Gold 4415Y
 
65 Points ∼64% 0%
Asus VivoBook Flip 14 TP401NA
Intel Pentium N4200
52 Points ∼51% -20%
Acer Switch 3 SW312-31-P5VG
Intel Pentium N4200
51 Points ∼50% -22%
Trekstor Primetab T13B
Intel Pentium N4200
51 Points ∼50% -22%
Asus Transformer Book T102HA-GR022T
Intel Atom x5-Z8350
31 Points ∼30% -52%
Lenovo IdeaPad Miix 320-10ICR Pro LTE
Intel Atom x5-Z8350
28 Points ∼27% -57%
CPU Multi 64Bit
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (33 - 761, n=280)
279 Points ∼100% +70%
Microsoft Surface Go MHN-00003
Intel Pentium Gold 4415Y
164 Points ∼59%
Durchschnittliche Intel Pentium Gold 4415Y
 
164 Points ∼59% 0%
Asus VivoBook Flip 14 TP401NA
Intel Pentium N4200
161 Points ∼58% -2%
Acer Switch 3 SW312-31-P5VG
Intel Pentium N4200
159 Points ∼57% -3%
Trekstor Primetab T13B
Intel Pentium N4200
129 Points ∼46% -21%
Asus Transformer Book T102HA-GR022T
Intel Atom x5-Z8350
100 Points ∼36% -39%
Lenovo IdeaPad Miix 320-10ICR Pro LTE
Intel Atom x5-Z8350
92 Points ∼33% -44%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (0.24 - 2.01, n=212)
1.108 Points ∼100% +48%
Microsoft Surface Go MHN-00003
Intel Pentium Gold 4415Y
0.75 Points ∼68%
Durchschnittliche Intel Pentium Gold 4415Y
 
0.75 Points ∼68% 0%
CPU Multi 64Bit
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (0.45 - 8.56, n=221)
2.77 Points ∼100% +54%
Microsoft Surface Go MHN-00003
Intel Pentium Gold 4415Y
1.8 Points ∼65%
Durchschnittliche Intel Pentium Gold 4415Y
 
1.8 Points ∼65% 0%
Cinebench R10
Rendering Single CPUs 64Bit
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (919 - 8397, n=117)
4478 Points ∼100% +37%
Microsoft Surface Go MHN-00003
Intel Pentium Gold 4415Y
3264 Points ∼73%
Durchschnittliche Intel Pentium Gold 4415Y
 
3264 Points ∼73% 0%
Rendering Multiple CPUs 64Bit
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (1689 - 31667, n=116)
9514 Points ∼100% +32%
Microsoft Surface Go MHN-00003
Intel Pentium Gold 4415Y
7213 Points ∼76%
Durchschnittliche Intel Pentium Gold 4415Y
 
7213 Points ∼76% 0%
JetStream 1.1 - 1.1 Total Score
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (33.5 - 288, n=151)
167 Points ∼100% +92%
Durchschnittliche Intel Pentium Gold 4415Y
 
87 Points ∼52% 0%
Microsoft Surface Go MHN-00003
Intel Pentium Gold 4415Y
86.989 Points ∼52%
Acer Switch 3 SW312-31-P5VG
Intel Pentium N4200
78.773 Points ∼47% -9%
Asus VivoBook Flip 14 TP401NA
Intel Pentium N4200
78.274 Points ∼47% -10%
Trekstor Primetab T13B
Intel Pentium N4200
56.41 Points ∼34% -35%
Lenovo IdeaPad Miix 320-10ICR Pro LTE
Intel Atom x5-Z8350
44.442 Points ∼27% -49%
Asus Transformer Book T102HA-GR022T
Intel Atom x5-Z8350
42.637 Points ∼26% -51%
Octane V2 - Total Score
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (3067 - 42822, n=159)
21013 Points ∼100% +77%
Microsoft Surface Go MHN-00003
Intel Pentium Gold 4415Y
11875 Points ∼57%
Durchschnittliche Intel Pentium Gold 4415Y
 
11875 Points ∼57% 0%
Mozilla Kraken 1.1 - Total Score
Microsoft Surface Go MHN-00003
Intel Pentium Gold 4415Y
3077.3 ms * ∼100%
Durchschnittliche Intel Pentium Gold 4415Y
 
3077 ms * ∼100% -0%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (809 - 9177, n=168)
2573 ms * ∼84% +16%

* ... kleinere Werte sind besser

Cinebench R10
Cinebench R10
Cinebench R11.5
Cinebench R11.5
Cinebench R15
Cinebench R15
Jetstream 1.1
Jetstream 1.1
Octane V2
Octane V2
Mozilla Kraken 1.1
Mozilla Kraken 1.1

Die Cinebench R15-Multi-Dauerschleife dient zum Prüfen der Leistung des Prozessors bei anhaltender Belastung. Wenn man sich das Diagramm anschaut, liegen alle Ergebnisse nahezu auf einem Level. Die passive Kühleinheit arbeitet zuverlässig und somit gibt es keinen Leistungsabfall bei einer Dauerbelastung.

0102030405060708090100110120130140150160170Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit
Cinebench R10 Shading 32Bit
4302
Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
3264 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
7213 Points
Cinebench R10 Shading 64Bit
4470 Points
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
2521
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
5586
Cinebench R11.5 OpenGL 32Bit
19.69 fps
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
0.75 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
1.8 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
19.94 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 32Bit
1.69 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
65 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
164 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
32.32 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
97.8 %
Hilfe

System Performance

Das Surface Go hat sich bei den synthetischen System-Benchmarks sehr schwergetan. PCMark 10 verweigerte den kompletten Durchlauf und auch beim älteren PCMark 8 konnten nur der Home- und Storage Test vollendet werden. Das sehr geringe Ergebnis beim PCMark 8 Home Benchmark können wir uns nicht eindeutig erklären. Mehrmaliges Wiederholen führte zu einem identen Ergebnis.

Das subjektive Leistungsempfinden ist jedoch als gut zu beurteilen. Obwohl das kleinste Surface Go nur mit dem eMMC-Speicher ausgestattet ist, lässt sich mit dem Gerät flott arbeiten. Wer oft YouTube-Videos schaut, wird mit dem Surface Go sehr gut bedient. Die integrierte Grafikeinheit ist in der Lage, selbst 2160p Videos komplett ruckelfrei wiederzugeben.

PCMark 8 Home
PCMark 8 Home
PCMark 8 Storage
PCMark 8 Storage
YouTube-Wiedergabe 1080p
YouTube-Wiedergabe 1080p
YouTube-Wiedergabe 2160p
YouTube-Wiedergabe 2160p
PCMark 8 - Home Score Accelerated v2
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (741 - 4741, n=250)
2743 Points ∼100% +270%
Acer Switch 3 SW312-31-P5VG
HD Graphics 505, N4200, Hynix HCG4a2 64 GB
2066 Points ∼75% +179%
Asus VivoBook Flip 14 TP401NA
HD Graphics 505, N4200, 128 GB eMMC Flash
1966 Points ∼72% +165%
Asus Transformer Book T102HA-GR022T
HD Graphics 400 (Braswell), Z8350, 128 GB eMMC Flash
1587 Points ∼58% +114%
Trekstor Primetab T13B
HD Graphics 505, N4200, SanDisk SEM64G
1485 Points ∼54% +100%
Lenovo IdeaPad Miix 320-10ICR Pro LTE
HD Graphics 400 (Braswell), Z8350, SanDisk DF4128
1264 Points ∼46% +71%
Microsoft Surface Go MHN-00003
UHD Graphics 615, 4415Y, 64 GB eMMC Flash
741 Points ∼27%
Durchschnittliche Intel Pentium Gold 4415Y, Intel UHD Graphics 615
 
741 Points ∼27% 0%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
741 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Im kleinsten Surface Go können die Anwender nur mit einem 64-GB-eMMC-Flash-Modul rechnen, wenngleich die 128-GB-Variante mit einer SSD bestückt ist. Als extrem schlecht kann die Leistung des eMMC-Speichers nicht bezeichnet werden. Gegenüber einer herkömmlichen Festplatte ist dieser trotzdem sehr deutlich im Vorteil. Auch der Vergleich mit dem Asus Transformer Book zeigt, das Microsoft hier im Surface Go den besseren eMMC-Speicher verwendet.

Anwender sollten sich jedoch überlegen, ob ihnen der sehr knappe Speicherplatz ausreicht, denn abzüglich des Betriebssystems stehen dem Nutzer nur noch rund 42 GB Speicherplatz zur Verfügung.

AS SSD
AS SSD
CrystalDiskMark 3
CrystalDiskMark 3
CrystalDiskMark 5
CrystalDiskMark 5
CrystalDiskMark 6
CrystalDiskMark 6
Microsoft Surface Go MHN-00003
64 GB eMMC Flash
Asus Transformer Book T102HA-GR022T
128 GB eMMC Flash
Trekstor Primetab T13B
SanDisk SEM64G
Lenovo IdeaPad Miix 320-10ICR Pro LTE
SanDisk DF4128
Acer Switch 3 SW312-31-P5VG
Hynix HCG4a2 64 GB
Asus VivoBook Flip 14 TP401NA
128 GB eMMC Flash
Durchschnittliche 64 GB eMMC Flash
 
CrystalDiskMark 3.0
-48%
-71%
-56%
5%
12%
-49%
Write 4k QD32
33.64
10.67
-68%
3.808
-89%
11.5
-66%
33.54
0%
22.65
-33%
12.1 (1.775 - 37.3, n=30)
-64%
Read 4k QD32
34.45
30.03
-13%
11
-68%
32.71
-5%
30.39
-12%
28.6
-17%
25.4 (7.36 - 47.9, n=30)
-26%
Write 4k
24.27
9.877
-59%
2.929
-88%
8.555
-65%
26.31
8%
19.36
-20%
9 (1.504 - 24.3, n=30)
-63%
Read 4k
19.06
9.935
-48%
4.327
-77%
6.705
-65%
11.43
-40%
24.11
26%
11.6 (4.93 - 19.1, n=30)
-39%
Write 512
107.1
44.39
-59%
23.89
-78%
39.86
-63%
140
31%
178.5
67%
45 (9.1 - 107, n=30)
-58%
Read 512
190.6
121
-37%
99.22
-48%
68.59
-64%
231.6
22%
218.4
15%
118 (69.1 - 204, n=30)
-38%
Write Seq
122.4
54.09
-56%
41.03
-66%
54.53
-55%
149.3
22%
191.5
56%
56.5 (27.9 - 122, n=30)
-54%
Read Seq
259.6
139
-46%
123.6
-52%
92.68
-64%
272.2
5%
263.1
1%
133 (74.8 - 261, n=30)
-49%
64 GB eMMC Flash
Sequential Read: 259.6 MB/s
Sequential Write: 122.4 MB/s
512K Read: 190.6 MB/s
512K Write: 107.1 MB/s
4K Read: 19.06 MB/s
4K Write: 24.27 MB/s
4K QD32 Read: 34.45 MB/s
4K QD32 Write: 33.64 MB/s

Grafikkarte

Allein die Intel HD Graphics 615 ist für die Bildausgabe beim Surface Go verantwortlich. Diese taktet mit 300 bis 850 MHz und bietet brauchbare Features, wie den H.265/HEVC im Main10-Profil mit 10 Bit Farbtiefe sowie Googles VP9-Codec. Dadurch lassen sich hochauflösende Videos ruckelfrei abspielen, ohne dabei den Prozessor zusätzlich zu belasten. Hier im Vergleich kann sich unser Testgerät im 3DMark 11 mit 1.257 Punkten sogar an die Spitze setzen. Alle anderen Vergleichsgeräte müssen sich mit einem deutlichen Abstand dahinter einreihen.

Weitere Benchmarks zu der Intel HD Graphics 615 finden Sie hier.

3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Microsoft Surface Go MHN-00003
Intel UHD Graphics 615, Intel Pentium Gold 4415Y
1257 Points ∼100%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (173 - 7483, n=301)
1176 Points ∼94% -6%
Durchschnittliche Intel UHD Graphics 615
  (1088 - 1257, n=2)
1173 Points ∼93% -7%
Acer Switch 3 SW312-31-P5VG
Intel HD Graphics 505, Intel Pentium N4200
726 Points ∼58% -42%
Asus VivoBook Flip 14 TP401NA
Intel HD Graphics 505, Intel Pentium N4200
606 Points ∼48% -52%
Trekstor Primetab T13B
Intel HD Graphics 505, Intel Pentium N4200
527 Points ∼42% -58%
Asus Transformer Book T102HA-GR022T
Intel HD Graphics 400 (Braswell), Intel Atom x5-Z8350
349 Points ∼28% -72%
Lenovo IdeaPad Miix 320-10ICR Pro LTE
Intel HD Graphics 400 (Braswell), Intel Atom x5-Z8350
297 Points ∼24% -76%
3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (132 - 5965, n=213)
953 Points ∼100% +16%
Microsoft Surface Go MHN-00003
Intel UHD Graphics 615, Intel Pentium Gold 4415Y
819 Points ∼86%
Durchschnittliche Intel UHD Graphics 615
  (733 - 819, n=2)
776 Points ∼81% -5%
Asus VivoBook Flip 14 TP401NA
Intel HD Graphics 505, Intel Pentium N4200
408 Points ∼43% -50%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
Durchschnittliche Intel UHD Graphics 615
  (6602 - 6692, n=2)
6647 Points ∼100% +1%
Microsoft Surface Go MHN-00003
Intel UHD Graphics 615, Intel Pentium Gold 4415Y
6602 Points ∼99%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (1023 - 37388, n=263)
6408 Points ∼96% -3%
Asus VivoBook Flip 14 TP401NA
Intel HD Graphics 505, Intel Pentium N4200
3183 Points ∼48% -52%
Asus Transformer Book T102HA-GR022T
Intel HD Graphics 400 (Braswell), Intel Atom x5-Z8350
2000 Points ∼30% -70%
3DMark 11 Performance
1334 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
39091 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
4186 Punkte
3DMark Fire Strike Score
738 Punkte
3DMark Fire Strike Extreme Score
345 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Die integrierte Grafikeinheit ist nicht in der Lage, aufwendige 3D-Titel flüssig auf den Bildschirm zu bringen. Dies ist auch nicht der Einsatzzweck eines solchen Gerätes. Für das eine oder andere Browsergame reicht die Leistung der Intel HD Graphics 615 jedoch aus. Wer mehr 3D-Leistung benötigt, sollte sich lieber nach anderen Convertibles mit dedizierten Grafikadaptern umschauen.

#ff7777;">0 Spiel startete nicht (unsupportet resolution)
min. mittel hoch max.
BioShock Infinite (2013) 38.322.417.5fps
Battlefield 4 (2013) 25.318.412.1fps
Rise of the Tomb Raider (2016) 10.56.3fps

Emissionen - Lautlos und nicht zu heiß

Geräuschemissionen

Das kleine Microsoft-Tablet ist komplett passiv gekühlt. Somit entstehen keine Geräusche, welche durch die Kühleinheit erzeugt werden. Unser Testgerät erzeugte beim Zugriff auf den internen Speicher ganz leise elektronische Geräusche, welche bei einer normalen Nutzung nicht zu hören sind. Um das Zirpen hören zu können, muss man schon das Ohr direkt an die Geräterückseite legen. 

Temperatur

3DMark 11 nach Stresstest
3DMark 11 nach Stresstest

Da es sich beim Surface Go um ein passiv gekühltes Tablet handelt, wird die entstehende Wärme über das Gehäuse abgeleitet. Dementsprechend fallen die Gehäusetemperaturen unter Last etwas höher aus. Mit maximal 44 °C als Hotspot auf der Vorderseite ist das Tablet jedoch noch weit von unangenehmen Temperaturen entfernt. Auf der Rückseite haben wir unter Last mit 43 °C den Höchstwert gemessen. Im Leerlauf bleibt das kompakte Surface mit deutlich unter 30 °C erfreulich kühl.

Im Vergleich kann sich unser Surface Go trotz der höheren Temperaturen unter Last durchsetzen und teilt sich mit dem Transformer Book von Asus den ersten Platz.

Beim einstündigen Lasttest, bei dem wir Prime95 und FurMark gleichzeitig laufen lassen, erhitzte sich der Prozessor auf 67 °C, wenngleich die Taktrate bei gleichzeitiger Belastung von CPU und GPU auf 500 MHz absinkt. Der Grund ist die geringe TDP von nur 6 Watt, welche sich die beiden Komponenten teilen müssen. Beim alleinigen FurMark-Lasttest kletterte die Temperatur des SoC noch etwas höher und erreichte zwischenzeitlich 77 °C. 

Direkt im Anschluss an den Stresstest haben wir den 3DMark 11 erneut laufen lassen, um zu prüfen welche Nachteile die anhaltende Belastung auf das Ergebnis hat. Mit 1.106 Punkten fällt das Resultat im Vergleich zum Kaltstart etwas schlechter aus, aber einen spürbaren Nachteil können wir trotzdem nicht attestieren.

Stresstest: Prime95 solo
Stresstest: Prime95 solo
Stresstest: FurMark solo
Stresstest: FurMark solo
Stresstest: FurMark+Prime95
Stresstest: FurMark+Prime95
Max. Last
 41.2 °C44 °C42.8 °C 
 38.9 °C42.3 °C39.1 °C 
 33.6 °C37.1 °C37.7 °C 
Maximal: 44 °C
Durchschnitt: 39.6 °C
40.3 °C43 °C40 °C
34.1 °C38.8 °C34.8 °C
31.5 °C31.9 °C30.9 °C
Maximal: 43 °C
Durchschnitt: 36.1 °C
Netzteil (max.)  40.8 °C | Raumtemperatur 21 °C | Voltcraft IR-900
(-) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 39.6 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Convertible auf 30.4 °C.
(±) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 44 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 35.5 °C (von 21.8 bis 55.7 °C für die Klasse Convertible).
(±) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 43 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 36.6 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 24.5 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 30.4 °C.
(±) Die Handballen und der Touchpad-Bereich können sehr heiß werden mit maximal 37.7 °C.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 29.2 °C (-8.5 °C).
Microsoft Surface Go MHN-00003
UHD Graphics 615, 4415Y, 64 GB eMMC Flash
Asus Transformer Book T102HA-GR022T
HD Graphics 400 (Braswell), Z8350, 128 GB eMMC Flash
Trekstor Primetab T13B
HD Graphics 505, N4200, SanDisk SEM64G
Lenovo IdeaPad Miix 320-10ICR Pro LTE
HD Graphics 400 (Braswell), Z8350, SanDisk DF4128
Acer Switch 3 SW312-31-P5VG
HD Graphics 505, N4200, Hynix HCG4a2 64 GB
Asus VivoBook Flip 14 TP401NA
HD Graphics 505, N4200, 128 GB eMMC Flash
Hitze
-0%
-13%
-2%
-11%
-12%
Last oben max *
44
38.7
12%
42
5%
36.6
17%
39.4
10%
40
9%
Last unten max *
43
36.3
16%
41.8
3%
38.9
10%
38.6
10%
39.5
8%
Idle oben max *
26
30.6
-18%
35.8
-38%
30
-15%
36.5
-40%
34.1
-31%
Idle unten max *
24.4
27.1
-11%
30.1
-23%
29.6
-21%
30.2
-24%
33
-35%

* ... kleinere Werte sind besser

Wärmeentwicklung Rückseite (Last)
Wärmeentwicklung Rückseite (Last)
Wärmeentwicklung Vorderseite (Last)
Wärmeentwicklung Vorderseite (Last)
Wärmeentwicklung aufgeklappt (Last)
Wärmeentwicklung aufgeklappt (Last)
Wärmeentwicklung zugeklappt (Last)
Wärmeentwicklung zugeklappt (Last)

Lautsprecher

Lautsprecherausgang
Lautsprecherausgang

Microsoft verpasst dem Surface Go zwei kleine Lautsprecher, welche wie gewohnt an den beiden Seiten im oberen Bereich platziert sind. Ausgerichtet in Richtung Anwender kann der Sound ungehindert entweichen. Die Qualität der kleinen Membrane ist durchaus gut und in Anbetracht der kompakten Bauweise können sich hier diverse andere Hersteller durchaus ein Beispiel nehmen. Natürlich überwiegen auch hier die Höhen und Mitten, wenngleich Bässe jedoch nicht gänzlich unterdrückt werden. Insgesamt wirkt das Klangbild recht ausgewogen und Videotelefonie klappt problemlos. Auch Musik lässt sich gut wiedergeben, ohne gleich Ohrenschmerzen zu bekommen.

Externe Wiedergabegeräte können über einen 3,5-mm-Klinkenanschluss verbunden werden. Im Test gab es hiermit keine nennenswerten Probleme.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2033.134.22526.4263125.828.74025.324.95023.728.36321.222.78020.62210021.526.812520.432.816020.541.520019.844.525020.243.131520.144.440019.950.450018.756.163018.859.480017.965.4100018.162.8125017.159.8160016.556.5200015.955.1250015.654.9315015.552.2400015.257.5500015.253.2630014.951.4800014.745.81000014.636.11250014.234.71600014.139.4SPL28.669.8N1.123.9median 17.1median 51.4Delta2.17.538.334.438.336.23936.235.842.235.831.135.431.129.937.829.929.929.629.928.228.828.228.928.328.934.725.634.740.923.340.941.722.741.735.621.535.642.520.842.556.520.456.556.419.356.457.218.557.257.818.257.864.517.964.560.617.960.659.217.759.261.717.861.760.317.760.359.818.159.866.618.266.671.118.371.17018.57058.618.658.65318.65349.218.449.253.218.553.276.530.676.535.71.435.7median 57.2median 18.5median 57.26.61.86.6hearing rangehide median Pink NoiseMicrosoft Surface Go MHN-00003Asus Transformer Book T102HA-GR022T
Frequenzdiagramm (für Vergleiche die Checkboxen oben an-/abwählen)
Microsoft Surface Go MHN-00003 Audio Analyse

(-) | Nicht sonderlich laut spielende Lautsprecher (69.8 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 12.6% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (12.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 7% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (11.4% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 4.7% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (12.4% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (24.5% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 65% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 9% vergleichbar, 26% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 11%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 53%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 69% aller getesteten Geräte waren besser, 7% vergleichbar, 24% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Asus Transformer Book T102HA-GR022T Audio Analyse

(-) | Nicht sonderlich laut spielende Lautsprecher (71.13 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 19.8% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (11.4% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 2.4% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (9.7% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 6.8% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (11.6% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (22.2% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 57% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 5% vergleichbar, 39% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 11%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 53%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 56% aller getesteten Geräte waren besser, 7% vergleichbar, 37% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Energieverwaltung - Surface mit wenig Energiehunger

Energieaufnahme

24-Watt-Netzteil
24-Watt
24-Watt-Netzteil
-Netzteil

Der Energiebedarf ist im Leerlauf mit 2,88 bis 7,5 Watt nicht sehr gering, aber auch nicht auffällig hoch. Bei Belastung steigt der Energiehunger auf durchschnittlich 16,9 Watt, wenngleich kurzfristig auch mal bis zu 23,8 Watt anliegen können. Kein Problem für das kleine Netzteil, welches mit 24 Watt Ausgangsleistung spezifiziert ist. Einen zusätzlichen USB-Anschluss, um zum Beispiel das Smartphone zu laden, bietet das Netzteil des Surface Go leider nicht.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.35 / 0.78 Watt
Idledarkmidlight 2.88 / 4.8 / 7.5 Watt
Last midlight 16.9 / 23.8 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Microsoft Surface Go MHN-00003
4415Y, UHD Graphics 615, 64 GB eMMC Flash, IPS, 1800x1200, 10
Asus Transformer Book T102HA-GR022T
Z8350, HD Graphics 400 (Braswell), 128 GB eMMC Flash, IPS, 1280x800, 10.1
Trekstor Primetab T13B
N4200, HD Graphics 505, SanDisk SEM64G, IPS, 1920x1080, 13.3
Lenovo IdeaPad Miix 320-10ICR Pro LTE
Z8350, HD Graphics 400 (Braswell), SanDisk DF4128, IPS, 1920x1200, 10.1
Acer Switch 3 SW312-31-P5VG
N4200, HD Graphics 505, Hynix HCG4a2 64 GB, IPS, 1920x1200, 12.2
Asus VivoBook Flip 14 TP401NA
N4200, HD Graphics 505, 128 GB eMMC Flash, IPS, 1920x1080, 14
Durchschnittliche Intel UHD Graphics 615
 
Durchschnitt der Klasse Convertible
 
Stromverbrauch
17%
-23%
18%
-32%
6%
-7%
-48%
Idle min *
2.88
2.5
13%
3.9
-35%
3
-4%
4.1
-42%
4.26
-48%
2.34 (1.8 - 2.88, n=2)
19%
4.75 (1.8 - 23, n=345)
-65%
Idle avg *
4.8
5.7
-19%
9.3
-94%
5.3
-10%
9.3
-94%
7.1
-48%
4.3 (3.8 - 4.8, n=2)
10%
7.89 (3.8 - 32.3, n=345)
-64%
Idle max *
7.5
5.9
21%
10.9
-45%
6.4
15%
9.8
-31%
7.44
1%
7.6 (7.5 - 7.7, n=2)
-1%
9.37 (4.1 - 61, n=345)
-25%
Last avg *
16.9
12
29%
12.6
25%
10.9
36%
18.9
-12%
1.4
92%
21.9 (16.9 - 26.9, n=2)
-30%
26.2 (1.4 - 94, n=343)
-55%
Last max *
23.8
13.9
42%
15.6
34%
11
54%
19
20%
15.6
34%
31.2 (23.8 - 38.5, n=2)
-31%
30.6 (10.4 - 117, n=344)
-29%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

3DMark 11 im Akkubetrieb
3DMark 11 im Akkubetrieb
Cinebench R15 im Akkubetrieb
Cinebench R15 im Akkubetrieb

Im Surface Go steckt ein 28-Wh-Akku. Damit hat unser Testgerät den kleinsten Akku hier im Vergleich. Der Hersteller wirbt selbst mit einer Akkulaufzeit von bis zu neun Stunden beim 128-GB-Modell. Diesen Wert konnten wir mit unser 64-GB-Version nur im Idle-Betrieb übertreffen. Hier reichte die Akkuladung für knapp 13 Stunden aus. Unter Last sind immerhin noch drei Stunden Betrieb möglich. Beim praxisnahen WLAN-Test erreicht das Surface Go mit 7:28 Stunden ein passables Ergebnis. Für diesen Test haben wir die Displayhelligkeit auf 58 % reduziert, was einer Displayhelligkeit von 150 cd/m² entspricht. Die H.264-Akkulaufzeit ist zwar mit 6:24 Stunden etwas kürzer, reicht aber immer noch für ausgedehnte Filmabende.

Für einen kompletten Aufladevorgang sollten 2,5 Stunden eingeplant werden. Erfreulich ist, dass schon nach der Hälfte der Zeit der Akku wieder zu 70 Prozent aufgeladen ist. 

Auch im Akkubetrieb haben wir die Leistung von CPU und GPU geprüft und festgestellt, dass es hier keine gravierenden Leistungseinbußen gibt. Die Benchmark-Ergebnisse (3DMark 11 und Cinebench R15) liegen auch im Akkubetrieb auf fast dem gleichen Level. 

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
12h 51min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3 (Edge 42.17134.1.0)
7h 28min
Big Buck Bunny H.264 1080p
6h 24min
Last (volle Helligkeit)
3h 00min
Maximale Akkulaufzeit
Maximale Akkulaufzeit
Minimale Akkulaufzeit
Minimale Akkulaufzeit
WLAN-Akkulaufzeit
WLAN-Akkulaufzeit
H.264-Akkulaufzeit
H.264-Akkulaufzeit
Aufladezeit
Aufladezeit
Microsoft Surface Go MHN-00003
4415Y, UHD Graphics 615, 28 Wh
Asus Transformer Book T102HA-GR022T
Z8350, HD Graphics 400 (Braswell), 32 Wh
Trekstor Primetab T13B
N4200, HD Graphics 505, 37 Wh
Lenovo IdeaPad Miix 320-10ICR Pro LTE
Z8350, HD Graphics 400 (Braswell), 33.3 Wh
Acer Switch 3 SW312-31-P5VG
N4200, HD Graphics 505, 36 Wh
Asus VivoBook Flip 14 TP401NA
N4200, HD Graphics 505, 39 Wh
Durchschnitt der Klasse Convertible
 
Akkulaufzeit
47%
-46%
3%
-31%
-13%
-1%
Idle
771
765 (117 - 1985, n=277)
-1%
H.264
384
449 (206 - 1070, n=100)
17%
WLAN
448
658
47%
244
-46%
461
3%
309
-31%
391
-13%
448 (153 - 1010, n=219)
0%
Last
180
148 (49 - 677, n=266)
-18%

Fazit - Kompaktes und hochwertiges Surface Go

Pro

+ hochwertige Materialauswahl
+ perfekt verarbeitetes Gehäuse
+ sehr stabiles Chassis
+ kein Thermal Throttling
+ helles und kontrastreiches Display
+ sehr geringe Delta-E-2000-Abweichungen
+ hohe Farbraumabdeckungen
+ kein Clouding
+ microSD-Kartenleser
+ gute Akkulaufzeiten
+ lautloser Betrieb

Contra

- geringer interner Speicher (64GB)
- nur ein TYP-C-Anschluss
- PWM festgestellt
- teures Zubehör
Das Microsoft Surface Go, zur Verfügung gestellt von
Das Microsoft Surface Go, zur Verfügung gestellt von

Mit dem Surface Go bietet Microsoft ein sehr hochwertiges und kompaktes Tablet zu einem geringen Preis an. Aber von dem Preis sollte man sich nicht verleiten lassen, denn wer das Gerät als kleinen Laptopersatz nutzen möchte, kommt um diverses Zubehör nicht herum, was den Preis sehr schnell nach oben treibt.

Wer das Surface Go in seinen Händen hält, merkt aber schnell, dass es sich hierbei um ein sehr hochwertiges Gerät handelt. Die Haptik der Oberflächen vermittelt dem Nutzer ein angenehmes Gefühl. Das Chassis aus Magnesium ist nicht nur leicht, sondern auch sehr stabil. Vor allem das sehr gute Display gefällt und wertet das Gerät deutlich auf. Hier geht der Hersteller kaum Kompromisse ein, was wir mit unseren Testergebnissen belegen konnten.

Der Intel Pentium 4415Y bietet für ein Tablet genügend Leistung und die interne Grafikeinheit macht auch bei 2160p Video-Streaming nicht schlapp. Das ist eine beachtliche Leistung, die durchaus den ein oder anderen Käufer überzeugen könnte.

Das Microsoft Surface Go ist ein sehr hochwertiges Windows-Tablet mit einem für Surface-Verhältnisse geringen Einstiegspreis. Doch das relativ teure Zubehör könnte einige Käufer abschrecken.

Warum der Hersteller in der kleinsten Version nur 64-GB-eMMC-Flash-Speicher verbaut, bleibt uns ein Rätsel. Up to date ist dieses ganz sicher nicht. Somit zwingt man den Kunden fast dazu, die 128-GB-Version zu wählen, welche aber mit 599 Euro genau 150 Euro teurer ist.

Schlussendlich muss jeder selbst entscheiden, wieviel interner Speicher benötigt wird. Ein microSD-Kartenleser ist ja zum Glück noch vorhanden.

Lobenswert ist die CPU-Leistung im Stresstest trotz der passiven Kühlung. Thermal Throttling ist selbst bei maximaler Belastung kein Thema. Auf der Pro-Seite stehen auch die guten Akkulaufzeiten trotz des relativ kleinen Akkus.

Größter Kritikpunkt ist die Tatsache, dass auf teures Zubehör fast nicht zu verzichten ist. Das Surface Go Signature Type Cover wird vermutlich sehr oft mit dem Tablet zusammen gekauft werden, was den Kaufpreis schnell wieder in die Höhe treibt.

Microsoft Surface Go MHN-00003 - 26.09.2018 v6
Sebastian Bade

Gehäuse
88 / 98 → 90%
Tastatur
76%
Pointing Device
89%
Konnektivität
53 / 80 → 66%
Gewicht
83 / 35-78 → 100%
Akkulaufzeit
89%
Display
92%
Leistung Spiele
52 / 68 → 77%
Leistung Anwendungen
50 / 87 → 57%
Temperatur
90%
Lautstärke
100%
Audio
56 / 91 → 62%
Durchschnitt
76%
87%
Convertible - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Sebastian Bade, 28.09.2018 (Update:  2.10.2018)
Sebastian Bade
Sebastian Bade - Editor
Schon von klein auf interessierte ich mich für Technik und konnte dann auch den Wunschberuf „IT-Systemelektroniker“ erlernen. Im Anschluss begann meine 12-jährige Bundeswehrzeit, in der ich sehr viel dazugelernt habe und mein Wissen ständig auf dem neuesten Stand der Technik gehalten habe. Da ich dieses gerne teilen möchte, bietet Notebookcheck eine sehr gute Möglichkeit, dieses der breiten Masse anzubieten. Des Weiteren beschäftige ich mich viel mit Wasserkühlungen und Netzwerksicherheit.