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Gaming: Lootboxen sind kein Glücksspiel

Gaming: Lootboxen sind kein Glücksspiel
Gaming: Lootboxen sind kein Glücksspiel
Das amerikanische Entertainment Software Rating Board spricht sich gegen eine Einstufung sogenannter Lootboxen als Glücksspiel aus.

Eines der aktuell wohl heißesten Themen in der Gaming-Szene sind sogenannte Lootboxen. Diese gewähren, auch gegen Echtgeld meist wichtige Vorteile in Spielen wie etwa neue Waffen oder Rüstungen - und das sogar in Vollpreisspielen. Meist lassen sich diese Lootboxen auch ohne Echtgeldeinsatz erspielen, teilweise allerdings nur mit hohem Zeiteinsatz.

Nun hat das amerikanische, für die Altersfreigaben zuständige Entertainment Software Rating Board (ESRB) gegenüber Kotaku bestätigt, dass diese Boxen nach Ansicht der ESRB kein Glücksspiel darstellen. Im Gegensatz zu Glücksspiel sei ein (wie auch immer gearteter) Gewinn garantiert, so die ESRB. Die Mechanik sei mit Sammelkarten vergleichbar.

Für die Spielehersteller dürfte diese Ansicht eine erhebliche Erleichterung darstellen, da Glücksspiel bei der ESRB automatisch zu keiner Jugendfreigabe führt. In den USA würde die ein erhebliches Problem darstellen, da viele Einzelhändler solche Spiele nicht anbieten. 

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Autor: Silvio Werner, 12.10.2017 (Update: 15.05.2018)
Silvio Werner
Silvio Werner - Editor
Als stolzer Digital Native mag ich Zahlen und liebe Technik. Ein Chemiestudium endete zwar nicht erfolgreich, entfesselte dafür aber das Interesse an Testmethodiken und naturwissenschaftlichen Zusammenhängen, deren anwendernahe Vermittlung für mich im Fokus steht. Als Ausgleich dienen mir Laufen und Trekken.