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Honor 30 und Honor 30 Pro vorgestellt: Top-Hardware für 500 Euro?

Honor hat heute seine neuen Flaggschiff-Smartphones vorgestellt (Bild: Honor)
Honor hat heute seine neuen Flaggschiff-Smartphones vorgestellt (Bild: Honor)
Die Huawei-Tochtermarke Honor hat heute mit dem Honor 30 und 30 Pro seine neue Flaggschiff-Serie vorgestellt. Dabei kommen alle Smartphones mit Unterstützung für den neuen Mobilfunkstandard 5G in den Handel.
Cornelius Wolff,

Während der Fokus bei vielen Tech-Enthusiasten derzeit auf der Vorstellung des neuen iPhone SE liegen dürfte, hat die Huawei-Tochtermarke Honor heute auch seine neue Flaggschiff-Serie vorgestellt. Diese kommt zuerst in China für umgerechnet um die 500 Euro in den Handel, verfügt dabei aber leider nicht über alle Features, die man von aktuellen Flaggschiff-Modellen erwartet.

Honor 30

Das Honor 30 von vorne und hinten (Bild: Honor)
Das Honor 30 von vorne und hinten (Bild: Honor)

Beim normalen Honor 30 kommt ein 6,53 Zoll großes OLED-Panel mit einer Auflösung von 2400 x 1080 Pixeln zum Einsatz, das leider nur über eine Refresh-Rate von 60 Hz verfügt. Als Prozessor setzt der Hersteller auf den Kirin 985, der mit vier Cortex-A76-Kernen mit bis zu 2,4 GHz und vier Cortex-A55-Kernen mit bis zu 1,84 GHz auskommt. Dem SoC stehen dabei wahlweise 6/8 GB RAM und 128/256 GB interner Speicher zur Seite. Der neue Kirin-Chip unterstützt auch den neuen Mobilfunkstandard 5G. Der Akku besitzt mit 4000mAh eine angemessen Kapazität und kann mit dem mitgelieferten Ladegerät mit 40 Watt geladen werden.

Die 32-MP-Selfiekamera des Smartphones verbirgt sich in einer runden Lochaussparung oben links im Display. Auf der Rückseite findet sich indes ein Quad-Kamera-Setup, bei dem der Hauptsensor mit 40 MP auflöst. Sowohl Weitwinkel-, als auch Telekamera kommen mit 8 MP aus, während der vierte 2-MP-Sensor für Makroaufnahmen zuständig ist. Als Betriebssystem ist das aktuelle Android 10 mit der Magic UI 3.1 vorinstalliert.

Honor 30 Pro und Pro+

Das Honor 30 Pro von vorne und hinten (Bild: Honor)
Das Honor 30 Pro von vorne und hinten (Bild: Honor)

Das Display des Honor 30 Pro ist mit 6,57 Zoll nur unwesentlich größer, als das der normalen Version und kann sich sonst eigentlich nur durch die etwas längliche Lochaussparung absetzen, in der sich gleich zwei Selfiekameras verbergen. Dabei löst die erste mit 32 MP und die zweite Ultraweitwinkelkamera mit 8 MP auf. Das Kamera-Setup auf der Rückseite unterscheidet sich nur durch den 16-MP-Weitwinkelsensor ohne Autofokus von dem Setup des kleinen Bruders. Im Inneren setzt der Hersteller als CPU auf den Kirin 990, dem 8 GB RAM und wahlweise 128 oder 256 GB interner Speicher zur Seite stehen. Ansonsten gibt es keine weiteren Unterschiede zum Honor 30.

Wer dann doch etwas mehr möchte, kann in China allerdings auch noch zum Honor 30 Pro+ greifen. Dieses ist der normalen Pro-Variante sehr ähnlich, kommt aber mit einem 90-Hz-Panel und unterstützt im Gegensatz zu den anderen Modellen kabelloses Laden mit bis zu 27 Watt. Weiterhin verbaut der Hersteller hier bei der 16-MP-Weitwinkelkamera einen Autofokus.

Preislich startet das Honor 30 bei umgerechnet 388 Euro, das Honor 30 Pro bei 518 Euro und das Honor 30 Pro+ bei 647 Euro. Wann die Geräte auch in Europa verfügbar sein werden, ist derzeit noch unklar. Man kann aber davon ausgehen, dass die Smartphones hierzulande wieder ein wenig teurer sein werden, als in China.

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Autor: Cornelius Wolff, 15.04.2020 (Update: 15.04.2020)
Cornelius Wolff
Cornelius Wolff - News Editor
Seit ich mit 8 meinen ersten PC geschenkt bekommen habe (damals noch mit einem AMD Athlon Single-Kern-Prozessor) und ich dieses Gerät auch gleich munter auseinander gebaut habe, hat mich die Technik nie wieder losgelassen. So kam es, dass ich schon mit jungen Jahren immer weiter in die Welt der Computer-Technik eingetaucht bin. Als ich dann 2015 zum ersten Mal auf Notebookcheck gestoßen bin, war ich begeistert von dem Umfang den diese Seite bietet. Nun arbeite ich seit meiner erfolgreichen Bewerbung im Jahr 2016 als freier Mitarbeiter bei Notebookcheck als News- und Hardware-Redakteur.