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Kiwikit: Mit dieser Platine wird der Raspberry Pi Pico einfach nutzbar

Kiwikit: Mit dieser Platine wird der Raspberry Pi Pico einfach nutzbar (Bild: Hammond Pearce)
Kiwikit: Mit dieser Platine wird der Raspberry Pi Pico einfach nutzbar (Bild: Hammond Pearce)
Das Kiwikit erweitert den Raspberry Pi Pico um zahlreiche Ports und bringt zudem gleich mehrere Zubehörteile mit. Anfänger dürften so eine komfortable Basis für erste Versuche mit dem Einplatinenrechner erhalten.

Mit dem Raspberry Pi Pico richtet sich die Raspberry Foundation an ein etwas anderes Publikum als mit den bisherigen Raspberry Pi-Varianten - und zwar an Maker. Während der Raspberry Pi auch als Desktop-PC nutzbar ist, kann der Raspberry Pi Pico auch und insbesondere zur Steuerung von Aktoren genutzt werden und so beispielsweise als Schaltzentrale für das Smart Home dienen.

Der Raspberry Pi Pico ist dabei nicht so einfach nutzbar wie etwa der Raspberry Pi 4 und bringt etwa Lockkontakte statt den komfortablen Pins mit. Das Kiwikit bringt unter anderem solche Pins mit. Beim Kiwikit des Makers Hamond handelt es sich um eine Leiterplatte, in welche der Raspberry Pi Pico hinein gesteckt wird. Auf der Kiwikit-Platine selbst sind unter anderem zwei LEDs angebracht, die vom Nutzer gesteuert werden können, dazu kommt eine Power-LED. Verbaut sind drei vom Nutzer belegbare Buttons und ein Reset-Knopf.

Zur Ausstattung gehört ein EEPROM-Speicher und ein LDR, dazu kommt ein OLED-Display vom Typ SSD1306. Dieses löst mit 128 x 64 Pixeln auf. Der Maker gibt an, dass sich die Darstellung von grafischen Inhalten auch und insbesondere als Benchmark der Leistungsfähigkeit des Chips - und auch der eigenen Programmierfähigkeiten - eignen soll. Weiterhin fügt das Kiwikit I2C-, SPI- und ADC-Pins hinzu, welche dadurch besonders einfach nutzbar sind.

Das Kiwikit wird aktuell noch nicht von einem kommerziellen Anbieter in der Serienproduktion angeboten, stattdessen werden die PCB-Files zur Verfügung gestellt - welche bei einem Anbieter entsprechend produziert werden können. Die Leiterplatine selbst wird dabei für wenige US-Dollar angefertigt, dazu kommen Kosten für die LEDs, das Display und die Knöpfe. 

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Autor: Silvio Werner, 18.02.2021 (Update: 28.09.2021)