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LGs Smartphone-Sparte soll schon 2021 Gewinn erzielen

Mit Geräten wie dem Q6 im Bild erwirtschaftet LG nach wie vor Verluste. (Bild: LG)
Mit Geräten wie dem Q6 im Bild erwirtschaftet LG nach wie vor Verluste. (Bild: LG)
LG erwirtschaftet Jahr für Jahr Verluste mit seiner Smartphone-Sparte. Das soll sich schon bis 2021 ändern, wie genau das vonstatten gehen soll scheint aber noch unklar zu sein.

Einem Bericht der Korea Times zufolge hat der CEO des Unternehmens Kwon Bong-seok angegeben, dass die Smartphone-Sparte schon im nächsten Jahr einen Profit einstreichen wird. Dabei soll das Line-Up mit beständig neuen Geräten ausgebaut werden, die einen "Wow-Faktor" mitbringen um Konsumenten für sich gewinnen zu können. Darüber hinaus wurde die Produktion bereits in den Vietnam verlagert, um Kosten zu sparen.

Der CEO wollte aber keine weiteren Details nennen. Ob es ausreicht, einfach noch mehr Modelle auf den bereits gesättigten Smartphone-Markt zu werfen ist fraglich, vor allem wenn man sich die aktuelle Aufteilung der Profite ansieht: Ganze zwei Drittel fallen an Apple ab, ein Großteil des Rests an Samsung, während sich die Hersteller aus China inklusive Huawei, Xiaomi, Oppo und Vivo um den Rest streiten.

Auch beim Marktanteil kann LG nur knapp drei Prozent für sich beanspruchen, wobei die Absätze 2019 sogar geringer als die im Vorjahr waren. In unseren Tests konnten LGs aktuelle Smartphones wie das G8s ThinQ, das Q60 oder auch das V40 ThinQ allesamt gut, aber eben nicht überragend abschneiden. Es bleibt spannend, ob LG in Zukunft mit Gimmicks oder Qualität überzeugen möchte, einfach mehr Modelle auf den Markt zu werfen dürfte aber kaum reichen, um das Blatt zu wenden.

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Autor: Hannes Brecher, 10.01.2020 (Update: 10.01.2020)
Hannes Brecher
Hannes Brecher - News Editor
Seit ich als Kind einen Game Boy Color mit Pokemon Rot geschenkt bekam, war ich fasziniert davon, wie man ganze Welten mithilfe von so einfachen Grafiken und Texten erschaffen kann. Das hat nicht nur mein Interesse an Hard- und Software geweckt, sondern auch meine Leidenschaft für Design und für’s Schreiben, die ich nun als Grafikdesigner und Redakteur ausleben darf.