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Nintendo: Hack enthüllt KI-Strategie obwohl Switch 2 Spiele solche Tools noch meiden

Ein Büro mit Microsoft Copilot und Nintendo Logos
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Ein Büro mit Microsoft Copilot und Nintendo Logos
Ein kürzlicher Hackerangriff auf Nintendo hat seltene Einblicke in die Haltung der Mitarbeiter gegeben. Die Beschäftigten haben der Einführung von Microsoft Copilot, einem generativen KI-Assistenten, ablehnend gegenübergestanden. Es gibt jedoch keine Hinweise darauf, dass KI-Tools Assets für First-Party-Spiele der Switch 2 erstellt haben.

Nintendo hat sich bislang zurückhaltend gezeigt, generative KI bei der Entwicklung von Switch-2-Spielen einzusetzen. Dennoch scheint die Technologie in den Büros des Gaming-Konzerns eine Rolle zu spielen. Ein Hackerangriff auf Nintendo hat offengelegt, dass Mitarbeiter sich gegen die Einführung von Microsoft Copilot gewehrt haben.

So ist der Hack abgelaufen

Wie Kotaku berichtet, hat die Hackergruppe SHADOWBYT3$ am 13. Juni angeblich 859MB Daten aus dem Unternehmen gestohlen. Die Informationen stammen von TINYpulse, einer cloudbasierten Plattform, auf der Mitarbeiter Bedenken äußern können. Die Täter haben erfolglos ein Lösegeld von 1,72 Millionen Euro gefordert, um Leaks zu verhindern. Nintendo hat den Vorfall inzwischen bestätigt, bestreitet aber, dass sensible Kundendaten gefährdet gewesen sind.

Nachdem einige Nachrichten nicht zensiert worden sind, hat SomeoneIDK eine Handvoll Kommentare in sozialen Medien veröffentlicht. Ein Großteil der Kommunikation dreht sich um die Integration von Microsoft Copilot in Arbeitsabläufe. In einem Beispiel heißt es: "Ich mache mir ein wenig Sorgen über den Vorstoß in Richtung des Copilot-KI-Tools." Eine andere Person befürchtete, dass Mitarbeiter "durch KI-Slop ersetzt" würden.

Die Nintendo-Mitarbeiter bedauern, dass das Unternehmen ihr Feedback nicht berücksichtigt hat. Auch wenn die Echtheit der Nachrichten nicht zweifelsfrei bestätigt ist, gehen mehrere Sicherheitsexperten davon aus, dass TINYpulse kompromittiert worden ist.

Wichtig ist, dass der Angriff Nintendo of America betrifft. Der Großteil der Entwicklung von First-Party-Spielen für die Switch 2 findet in Japan statt, während sich NOA stärker auf Publishing und Marketing konzentriert. Die Unternehmensführung hat sich zudem vorsichtig zum kreativen Einsatz generativer KI geäußert.

Nintendos Konkurrenten stehen KI offener gegenüber

Präsident Shuntaro Furukawa schützt die eigenen Marken und hat Bedenken hinsichtlich Urheberrechtsverletzungen genannt. Er rechnet nicht damit, dass Künstler in naher Zukunft auf maschinelles Lernen setzen, um Assets zu erstellen. Xbox erwartet dagegen einen größeren Einfluss von KI-Tools auf die eigenen Studios. Auch Sony PlayStation hat angemeldete Patente, die darauf hindeuten, dass bestimmte Entwickler langfristig ersetzt werden könnten.

Auf Basis des SHADOWBYT3$-Angriffs nutzt Nintendo Optionen wie Copilot, um die Produktivität zu steigern. Dennoch sorgen sich die Beschäftigten, ähnlich wie Spieleentwickler, um ihre Arbeitsplatzsicherheit.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-06 > Nintendo: Hack enthüllt KI-Strategie obwohl Switch 2 Spiele solche Tools noch meiden
Autor: Adam Corsetti, 17.06.2026 (Update: 17.06.2026)