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Noch mehr Ryzen aus China: Leaks verraten die Specs des Huawei MateBook D und Honor MagicBook Pro

Huawei arbeitet hart daran, AMD-Varianten seiner beliebtesten Notebooks auf den Markt zu bringen. (Bild: Huawei)
Huawei arbeitet hart daran, AMD-Varianten seiner beliebtesten Notebooks auf den Markt zu bringen. (Bild: Huawei)
Es lässt sich kaum bestreiten, dass AMD Ryzen Renoir eine exzellente Leistung bietet und der Konkurrenz in vielerlei Hinsicht voraus ist, bislang sind die APUs aber in viel zu wenigen Laptops zu finden. Immerhin verrät ein Leak die technischen Daten von zwei neuen Huawei-Notebooks, und wie es scheint plant das Unternehmen eine AMD-Offensive.
Hannes Brecher,

Das Honor MagicBook Pro 2020 wurde bereits Mitte Mai offiziell vorgestellt, zur Enttäuschung vieler Kunden aber nur mit Intel Comet Lake-U-Prozessoren bis hin zum Core i7-10510U – mit Ice Lake oder Ryzen Renoir war der Laptop nicht erhältlich, zumindest bis jetzt. Glaubt man dem Tweet des bekannt Leakers @_rogame, so wird Huawei bald zwei neue Konfigurationen des Notebooks vorstellen.

Das günstigere Modell kommt demnach mit einem AMD Ryzen 5 4600H, 8 GB Arbeitsspeicher und einer 512 GB fassenden SSD, während im teureren Modell ein Ryzen 7 4800H mit doppelt so viel RAM und Flash-Speicher kombiniert wird. Auf eine dedizierte GPU verzichtet Huawei offenbar zugunsten der integrierten Radeon RX Vega 7 – da das Unternehmen auf langsamen DDR4-2666-RAM setzt könnte die Performance der iGPU allerdings ein wenig beschränkt werden. Die Präsentation des neuen MagicBook Pro wird laut Huawei Central am 16. Juli erwartet.


Mindestens genauso spannend ist das neue Huawei MateBook D, das in einem 3DMark-Eintrag aufgetaucht ist, der im unten eingebetteten Tweet von @_rogame zu sehen ist. Dieses Modell kommt offenbar mit einem AMD Ryzen 7 4700U, einer 512 GB fassenden NVMe SSD und 16 GB RAM, wie schon beim MagicBook Pro ist der Arbeitsspeicher mit 2.666 MHz aber recht langsam.

Abgesehen von diesem 3DMark-Eintrag ist noch kaum etwas zu einem neuen MateBook D bekannt, unser ausführlicher Test zum aktuellen MateBook D 14 konnte dem Notebook bereits eine ordentliche Leistung bescheinigen, die nicht zuletzt auf die gute Kühlung zurückzuführen war – ein Upgrade auf die neueste Ryzen-Generation dürfte dem Notebook eine nochmals spürbar bessere Performance verschaffen.

Quelle(n)

@_rogame (Tweet 1 | Tweet 2)

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Autor: Hannes Brecher, 13.07.2020 (Update: 13.07.2020)
Hannes Brecher
Hannes Brecher - News Editor
Seit ich als Kind einen Game Boy Color mit Pokemon Rot geschenkt bekam, war ich fasziniert davon, wie man ganze Welten mithilfe von so einfachen Grafiken und Texten erschaffen kann. Das hat nicht nur mein Interesse an Hard- und Software geweckt, sondern auch meine Leidenschaft für Design und für’s Schreiben, die ich nun als Grafikdesigner und Redakteur ausleben darf.