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Nvidia Optimus ein- und ausschalten - das Lenovo Legion 5 15IMH05H macht es möglich

Lenovo Legion 5 15IMH05H im Test: Hervorragende Leistungsentfaltung und gute Akkulaufzeiten
Lenovo Legion 5 15IMH05H im Test: Hervorragende Leistungsentfaltung und gute Akkulaufzeiten
Das Legion bringt alle aktuellen Computerspiele flüssig auf den matten 15,6-Zoll-Bildschirm (120 Hz, FHD, IPS). Die standardmäßig aktivierte integrierte GPU kann per Mausklick deaktiviert werden. Dazu gesellen sich sehr gute Akkulaufzeiten.
Sascha Mölck, 👁 Sebastian Jentsch, 🇺🇸

Das Lenovo Legion 5 15IMH05H zählt zu den 15,6-Zoll-Gaming-Notebooks der oberen Mittelklasse. Kennern der Lenovo-Gaming-Notebook-Serien wird das Chassis sehr bekannt vorkommen. Es ähnelt dem Gehäuse des Vorgängermodells - Legion Y540-15IRH. Unterschiede sind aber auszumachen. 

Das uns zur Verfügung gestellte Testgerät wird von einem Core-i5-10300H-Prozessor und einem GeForce-RTX-2060-Grafikkern angetrieben. Diese Kombination bringt alle aktuellen Computerspiele flüssig auf den Bildschirm des Lenovo Legion 5. Dabei können in der Regel die Full-HD-Auflösung und hohe bis maximale Qualitätseinstellungen verwendet werden. Die im Prozessor integrierte UHD-Graphics-630-GPU ist aktiv, und das Notebook arbeitet mit Nvidias Umschaltgrafiklösung Optimus. Bei Bedarf kann die iGPU - und somit Optimus - direkt im BIOS bzw. per Lenovo-Vantage-Software deaktiviert werden.

Lenovo stattet das Legion mit einem Full-HD-IPS-120Hz-Bildschirm aus. Dieser bietet stabile Blickwinkel, eine matte Oberfläche, akzeptable Reaktionszeiten, einen guten Kontrast und eine ordentliche Farbdarstellung. Maximalhelligkeit und Farbraumabdeckung fallen zu gering aus. Hier erwarten wir mehr von einem 1.200-Euro-Notebook.

Als Systemlaufwerk kommt eine NVMe-SSD zum Einsatz, die 512 GB Speicherplatz bereitstellt. Eine Erweiterung des Speicherplatzangebots ist möglich. Das Notebook kann zusätzlich ein 2,5-Zoll-Speichermedium oder eine zweite NMVe-SSD (M.2-2280) aufnehmen. Ein gleichzeitiger Betrieb beider Laufwerke ist nicht möglich. Um eine zweite NVMe-SSD einsetzen zu können, muss der 2,5-Zoll-Laufwerksrahmen ausgebaut werden.

Einen Thunderbolt-3-Steckplatz hat das Legion nicht zu bieten. Dieser würde u.a. das Anstöpseln einer externen GPU ermöglichen. Das Legion 5 bringt nur einen Typ-C-USB-3.2-Gen-1-Steckplatz mit, der immerhin Displayport-per-USB-C-Funktionalität bietet.

Mehr Informationen und viele Benchmarkergebnisse finden sich in unserem Testbericht zum Lenovo Legion 5 15IMH05H (81Y60043GE).

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Autor: Sascha Mölck, 11.07.2020 (Update: 12.07.2020)
Sascha Mölck
Sascha Mölck - Editor
Studium der Informatik, seit über 15 Jahren als Autor im IT-Bereich tätig.