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Samsung Galaxy S8: Abstriche bei zwei der geplanten Features?

Das Galaxy S8 könnte ohne Viv-Assistent und optischem Fingerabdrucksensor starten. (Bild: Techconfigurations)
Das Galaxy S8 könnte ohne Viv-Assistent und optischem Fingerabdrucksensor starten. (Bild: Techconfigurations)
Der optische Fingerabdrucksensor unterhalb des Displays soll nicht zuverlässig genug sein und der geplante künstlich intelligente Assistent kreuzt sich mit Google's Plänen, wird gemunkelt.

Bisherige Gerüchte preisten vor allem die vielen Neuheiten, mit denen das Galaxy S8 in wenigen Monaten auf den Markt kommen soll, darunter vergrößerte Displayflächen, Snapdragon 835-SOC, mehr RAM und Speicher sowie USB-C-Port. Die jüngsten Berichte aus der Gerüchteküche klingen dagegen eher ernüchternd. So dürfte ein technischer und ein patentrechtlicher Grund gegen die Integration zweier geplanter Features sprechen, mit denen Samsung am kommenden Mobile World Congress in Barcelona eigentlich reüssieren wollte. 

Fingerabdrucksensor hinten

Der geplante optische Fingerabdrucksensor von Synaptics, den Samsung unterhalb des vergrößerten Displays integrieren wollte, funktioniert offenbar nicht zuverlässig genug, weshalb sich Samsung entschieden habe, einen traditionellen Sensor auf der Rückseite zu integrieren, zusätzlich zum Iris-Scanner an der Frontseite. Der Bericht aus Korea bekräftigt jedoch, dass das Galaxy S8 aufgrund der stark vergrößerten Displayfläche ohne dezidiertem Home Button auskommen wird. 

Doch kein künstlich intelligenter Assistent?

Schlimmer dürfte für Samsung und seine Kunden wiegen, dass auch der geplante K.I.-Assistent aus der Übernahme von Viv Labs möglicherweise nicht im Galaxy S8 integriert werden darf. Der Grund ist nach Meinung des Analysten Richard Windsor von Edison Investment Research ein Patent-Abkommen zwischen Samsung und Google aus 2014, welches Samsung verbietet, Services anzubieten, die mit denen von Google konkurrieren. Der Plan, den Google Pixel Phones etwas Gleichwertiges entgegenzusetzen, könnte also noch platzen, auch wenn der Viv-Assistent dem Google Assistenten bei der Verarbeitung komplexer Suchanfragen überlegen ist, wie The Register berichtet.

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Autor: Alexander Fagot, 17.12.2016 (Update: 17.12.2016)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Editor
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.