Klingt ja wirklich toll: Sicherheitspatches und neue Android-Versionen bei 2031. Und das selbst bei günstigen Smartphones wie dem Galaxy A17 5G (ab 180 Euro bei amazon.de). Ja, da hat Samsung wirklich einen Coup gelandet. Aber kann und will der Hersteller das Versprechen wirklich einhalten?
Früher gab es keine Versprechen
Das Thema "Wie lange gibt es eigenltich Softwareupdates" kam auf, weil viele Menschen sich mit ihren Smartphones nicht mehr sicher fühlten, nachdem diese teils schon wenige Monate nach dem Kauf nicht mehr geupdatet wurden.
Apple bietet zwar schon seit denn ersten iPhones lange Updatezyklen an, verspricht aber nichts Konkretes. Und Hersteller aus dem Android-Universum zeigten sich lange sehr verschlossen, was das Thema angeht.
Aber warum waren die Hersteller so zögerlich damit? Nun, zunächst einmal müssen die regelmäßigen Updates entwickelt werden, was Zeit und Geld kostet. Außerdem wurde oft angeführt, dass in zukünftigen Androidgenerationen eine Unterstützung für die verbaute Hardware nicht sichergestellt ist.
Die Kehrtwende
Das änderte sich vor ein paar Jahren, als immer mehr Hersteller entdeckten, dass es ein echtes Verkaufsargument darstellt. Heute sprechen die großen Hersteller alle zumindest ein kurzes Updateversprechen aus.
Der Fall Samsung
Samsung sticht mit seiner sehr langen Updatedauer aus der Masse heraus. Bei unserem kürzlich erfolgten Test des Samsung Galaxy A17 5G fielen uns die 6 Jahre Updates zunächst positiv auf.
Doch dann lasen wir genauer auf Samsungs Website nach: Dort gibt es gleich zwei Einschränkungen des Versprechens, nämlich den Zusatz "bis zu" und den Satz "Die oben genannten Richlinien für Betriebssystem- und Sicherheitsupdates können sich ändern."
Damit steht das Updateversprechen für das Galaxy A17 5G und andere Phones auf wackligen Beinen. Samsung könnte jederzeit offiziell oder auch still und heimlich die Unterstützung für Updates einstellen und wäre an sein Versprechen vor dem Kauf nicht gebunden.
Unser Fazit
Samsung wird sich wohl bemühen, die 6 Jahre Updates bereitzustellen. Da der Hersteller vornehmlich eigene SoCs verwendet, kann er die Treiberkompatibilität wohl sicherstellen. Und als riesiges Unternehmen fallen auch die Ressourcen für die Updates nicht so ins Gewicht.
Und der Imageschaden wäre beachtlich, wenn herauskäme, dass Samsung seine Versprechen nicht einhält. Dennoch ist das Versprechen der 6 Jahre Updates nicht so sicher, wie Samsung es in seinem Marketing suggeriert.
Zumal bei günstigen Geräten wie dem Samsung Galaxy A17 5G, welches von Streichungen wohl zuerst betroffen wären.
Wenn Sie wissen möchten, ob wir das Samsung Galaxy A17 5G trotz Updateunsicherheiten empfehlen können, dann schauen Sie doch mal in unseren ausführlichen Testbericht.



















