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CES 2019 | StudioBook S W700: Asus greift mit schlanker 16:10-Workstation an

StudioBook S W700: Asus greift mit schlanker 16:10-Workstation an
StudioBook S W700: Asus greift mit schlanker 16:10-Workstation an
Aufmerksamkeit ist ein kostbares Gut. Asus will diese bei Workstation-Käufern mit dem neuen StudioBook S W700 erregen. Der Trumpf des Herstellers: Ein 17-Zoll-Display im 16:10-Format, das vertikal mehr Bildfläche als das ansonsten übliche 16:9-Bildformat bietet. Dieses Display baut Asus in ein schlankes Gehäuse ein, in dem leistungsstarke Komponenten stecken.

Asus ist im Workstation-Bereich kein großer Name. Sein Geld verdient der Hersteller aus Taiwan vor allem mit Privatkunden-Laptops. Dieser Bereich des PC-Marktes schwächelt aber schon seit Jahren, mobile Workstations hingegen verzeichnen hingegen immer noch regelmäßig Stückzahlen-Wachstum. Grund genug für Asus die etablierten Hersteller wie Dell, Lenovo und HP in diesem Segment anzugreifen.

Als ein Herausforderer muss man natürlich erst mal Eindruck schinden und das schafft man am besten mit innovativen Produkten. Deshalb hat Asus das neue StudioBook S W700 vorgestellt. Das erste Modell von Asus neuer Workstation-Serie zeichnet sich vor allem durch eine Komponente aus: Seinen Bildschirm.

Dieser misst nämlich 17 Zoll in der Diagonalen, womit das Asus StudioBook S W700 somit eigentlich in die größte Kategorie der mobilen Workstations fällt – Konkurrenten wären somit Modelle wie das HP ZBook 17 G5, Lenovo ThinkPad P72 oder Dell Precision 7730. Doch Asus setzt auf moderne schlanke Displayränder und eine mittlerweile ungewöhnliches Bildformat, denn das 16:10-Display des StudioBook W700 ist etwas weniger breit und dafür etwas länger als die 16:9-Bildschirme der Konkurrenten. Insgesamt ist das StudioBook somit also fast so kompakt wie die 15,6-Zoll-Modelle der Konkurrenz und mit 2,4 kg Gewicht auch etwa so schwer wie Konkurrenten ala Lenovo ThinkPad P52, HP ZBook 15 G5 oder Dell Precision 7530.

Im Vergleich zu diesen Konkurrenten ist die Displayfläche aber natürlich wesentlich größer. Zwar bietet Asus kein ultra-hochaufgelöstes Display an, doch das WUXGA-LCD (1.920 x 1.200) verfügt vertikal immer noch über mehr Pixel als Full-HD-Bildschirme im 16:9-Format (1.920 x 1.080). Der Bildschirm soll zudem 97 % des erweiterten DCI-P3-Farbraums abdecken.

Im Inneren des Asus StudioBook S W700 stecken typische Workstation-Komponenten wie Intel-Xeon-Prozessoren mit sechs CPU-Kernen, bis zu 64 GB DDR4-RAM mit optionaler ECC-Unterstützung sowie zwei M.2-SSD-Steckplätzen für bis zu 4 TB SSD-Speicher. Bei der für CAD wichtigen GPU setzt Asus auf die Nvidia Quadro P3200, womit man sich hier auf einem Level mit den 15,6-Zoll-Modellen von Lenovo, Dell und HP bewegt. Der größte Schwachpunkt des Asus StudioBook S W700 ist vermutlich der Akku, denn dieser hat eine eher zu kleine Kapazität von 57 Wh – andere Workstations haben an dieser Stelle oftmals 90-Wh-Akkus.

Einen genauen Erscheinungstermin gibt es noch nicht, außer einer groben Angabe, dass es noch in diesem Jahr erscheinen soll. Ebenso konnten wir noch keinen Preis in Erfahrung bringen.

Quelle(n)

Asus

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Autor: Benjamin Herzig,  8.01.2019 (Update:  8.01.2019)
Benjamin Herzig
Benjamin Herzig - Editor
Ab 2010 habe ich mich mehr und mehr mit Technologie beschäftigt, insbesondere Notebooks haben es mir seitdem angetan. Klar, dass ich sehr schnell auf die detaillierten Tests von Notebookcheck stieß. Mit der Zeit habe ich mehr und mehr über Notebooks gelernt und angefangen, in Foren und Blog-Seiten kleine Reviews zu Notebooks zu schreiben. Um während des Studiums Geld dazu zu verdienen habe ich mein Hobby dann zum Beruf gemacht und stieß 2016 zum Team von Notebookcheck hinzu, mein persönliches Interesse liegt insbesondere bei Business-Notebooks.