Notebookcheck

Test Dell Vostro 15 3568 (7200U, 256GB) Laptop

Sven Kloevekorn, 👁 Sebastian Jentsch, Felicitas Krohn, 13.12.2017

Blau, blau, blau sind alle meine Farben. Das Display gehört nicht nur wegen seines extremen Blaustichs sicher nicht zu den Highlights des günstigen 15-Zoll-Office-Rechenknechts von Dell. Ansonsten ist der Laptop wegen seiner brauchbaren Eingabegeräte, TPM-Chip und Windows 10 Pro tatsächlich gut auf die anvisierte Nutzung in kleinen Unternehmen zugeschnitten, auch eine SSD steht zur Auswahl.

Dells neues Vostro 15 3568 richtet sich laut Hersteller an kleine Unternehmen, dürfte aber auch für private Office-User interessant sein. Es handelt sich um ein günstiges und dementsprechend einfach gehaltenes Office-Notebook im 15-Zoll-Format, das in der getesteten Konfiguration mit i5-7200U, Intel HD Graphics 620, 8 GB RAM, Full-HD-TN-Bildschirm, 256-GB-SSD und Windows 10 Pro zum Testzeitpunkt für Preise um 700 Euro zu bekommen war, wobei die preiswerteste Konfiguration mit rund 200 Euro weniger zu Buche schlägt. Freunde optischer Medien werden mit einem DVD-Brenner bedient. Dell weist u. a. auf essenzielle Sicherheitsfunktionen hin, die sich im verbauten TPM-2.0-Chip realisieren. Einen direkten Vorgänger hatten wir mit dem Vostro 15 3558 zuletzt im vorletzten Jahr im Test. Hardware-Konfigurationsmöglichkeiten bietet Dell auf seiner Seite zum Gerät nicht an.

Office-Laptops dieser Preisregion gibt es wie Sand am Meer. Bei der Auswahl der Vergleichsnotebooks für diesen Test haben wir uns an Format, Klasse, Antrieb, Testergebnissen bei uns und auch grob am Preis orientiert. Mit ins Rennen schicken wir diesmal folgende Office-Notebooks, die so wie das Testgerät alle den Intel Core i5-7200U beherbergen:

Dell Vostro 15 3568 (Vostro 15 Serie)
Grafikkarte
Intel HD Graphics 620, Kerntakt: 300 - 1000 MHz, Shared Memory, 21.20.16.4627
Hauptspeicher
8 MB 
, DDR4, 2.400 MHz, Single-Channel, 1 von 2 Speicherbänken belegt
Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 141 PPI, BOE0690 / NT15N41 / Dell C1JFR, TN LED, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel Kaby Lake-U Premium PCH
Massenspeicher
Micron 1100 MTFDDAV256TBN, 256 GB 
Soundkarte
Intel Kaby Lake-U/Y PCH - High Definition Audio
Anschlüsse
1 USB 2.0, 2 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 VGA, 1 HDMI, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Audio in/out kombiniert, 3,5 mm Klinke, Card Reader: SD/SDHC/SDXC, Helligkeitssensor
Netzwerk
Realtek RTL8168/8111 Gigabit-LAN (10/100/1000/2500/5000MBit/s), Qualcomm Atheros QCA9377 Wireless Network Adapter (a/b/g/n = Wi-Fi 4/ac = Wi-Fi 5), Bluetooth 4.1
Optisches Laufwerk
HL-DT-ST DVD+-RW GU90N
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 23.6 x 380 x 260
Akku
40 Wh Lithium-Ion, wechselbar
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Pro 64 Bit
Kamera
Webcam: HD
Sonstiges
Lautsprecher: stereo, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: nein, 12 Monate Garantie
Gewicht
2.18 kg, Netzteil: 160 g
Preis
749 EUR
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse

Mit der Bezeichnung Plastik-Bomber tut man dem Vostro kein Unrecht. Das komplett in Schwarz gehaltene Notebook weist auf der Oberseite der Base und der Deckelrückseite eine sehr griffige, textilähnliche Textur auf, die einerseits nicht besonders empfänglich für Fingerabdrücke ist, sich aber andererseits nicht ganz einfach reinigen lässt, wenn man das Gerät doch einmal mit stärker verschwitzen Händen angefasst hat. Ansonsten ist Schlichtheit Programm, einen optischen Akzent setzt allenfalls noch das silberne Dell-Logo auf der Rückseite.

Mit etwas Krafteinsatz lässt sich die weitgehend druckresistente Base ein Stück weit verwinden und gibt dabei harmlos klingende Knackgeräusche von sich. Der recht dicke Deckel fällt relativ steif aus. Drückt man auch nur leicht auf der Rückseite herum, zeigen sich vorn Bildstörungen. Einhändig öffnen kann man den Deckel nicht, gleichwohl schwingt er bei ruckartigen Bewegungen ca. 2 Sekunden nach. Für den (potenziell) geringen Preis geht die Verarbeitung absolut in Ordnung. Zwar fallen die Spaltmaße nicht überall ganz gleichmäßig aus, gesehen haben wir das aber nur, weil wir gezielt danach gesucht haben. Alles in allem sind keine nennenswerten Verarbeitungsmängel zu beklagen.

Unter den Testgeräten ist einzig und allein das relativ teure Asus VivoBook um einen leichten und kompakten Auftritt bemüht. Es wiegt mit nur 1,6 kg erheblich weniger als die drei Konkurrenten, die sich nicht nur in ihren wenig kompakten Maßen ähneln, sondern auch 2,2 bis 2,4 kg auf die Waage bringen.

Größenvergleich

379 mm 261 mm 25.4 mm 2.3 kg380 mm 260 mm 23.6 mm 2.2 kg381.6 mm 259 mm 21.6 mm 2.4 kg361.4 mm 243.5 mm 17.9 mm 1.6 kg

Ausstattung

Die Anschlussausstattung fällt typisch für ein preiswertes Office-Notebook aus. Von den drei USB-Ports arbeitet einer noch nach 2.0, VGA und HDMI sind vorhanden, dafür fehlen sowohl Thunderbolt 3 als auch DisplayPort und auch USB Typ C. Ebenso typisch ist die Positionierung der Anschlüsse, die bis auf Ethernet komplett in den vorderen Bereichen der beiden Seiten gelandet sind, wo sie leichter mit eingesteckten Kabeln und Sticks kollidieren können.

Linke Seite: Strom, Ethernet (RJ45), Luftauslass, VGA, HDMI, 2x USB 3.0
Linke Seite: Strom, Ethernet (RJ45), Luftauslass, VGA, HDMI, 2x USB 3.0
Rechte Seite: SD-Kartenleser, Audio in/out, USB 2.0, DVD, Kensington
Rechte Seite: SD-Kartenleser, Audio in/out, USB 2.0, DVD, Kensington

SDCardreader

Wer häufiger größere Datenmengen wie eine größere Anzahl von Fotos von der Speicherkarte auf den Laptop schaufeln will, dürfte das Dell Votro 15 3568 ob seines lahmen USB-2.0-Tempos bald verfluchen, während sich die Nutzer des Acer Aspire 3 immerhin über das rund zweieinhalb mal schnellere USB-3.0-Tempo freuen dürfen. Dass sogar innerhalb der USB-2.0-Spezifikationen etwas mehr geht, beweist das Asus VivoBook. Zur Bearbeitung von Fotos eignet sich das Testgerät aber ohnehin nicht, wie wir später sehen werden.

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
Acer Aspire 3 A315-51-55E4
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
77 MB/s ∼100% +247%
Asus VivoBook S15 S510UA
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
31.8 MB/s ∼41% +43%
Dell Vostro 15 3568
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
22.2 MB/s ∼29%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
Acer Aspire 3 A315-51-55E4
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
86 MB/s ∼100% +274%
Asus VivoBook S15 S510UA
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
33.62 MB/s ∼39% +46%
Dell Vostro 15 3568
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
23 MB/s ∼27%

Kommunikation

Dell hat sich für ein Qualcomm-WLAN-Modul mit Bluetooth 4.1 entschieden, das sich zwar auf den aktuellen Standard IEEE 802.11ac im weniger beanspruchten 5-GHz-Band versteht, dank MIMO 1x1 aber "nur" auf eine maximale Bruttodatenrate von 433 MBit/s kommt und sich damit sein Schicksal mit dem Modul des Acer Aspire 3 teilt. Dafür geht der Durchsatz im Zusammenspiel mit unserem Referenz-Router Linksys EA8500 (1 Meter Entfernung) in Ordnung. Die etwas durchwachsenen Werte des Asus und des Lenovo zeigen, was mit MIMO 2x2 (max. 867 MBit/s) möglich ist.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Asus VivoBook S15 S510UA
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
639 MBit/s ∼100% +89%
Lenovo ThinkPad E570-20H6S02M00
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
521 MBit/s ∼82% +54%
Dell Vostro 15 3568
Qualcomm Atheros QCA9377 Wireless Network Adapter
338 MBit/s ∼53%
Acer Aspire 3 A315-51-55E4
Intel Dual Band Wireless-AC 3168
311 MBit/s ∼49% -8%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Lenovo ThinkPad E570-20H6S02M00
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
650 MBit/s ∼100% +95%
Asus VivoBook S15 S510UA
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
490 MBit/s ∼75% +47%
Acer Aspire 3 A315-51-55E4
Intel Dual Band Wireless-AC 3168
345 MBit/s ∼53% +3%
Dell Vostro 15 3568
Qualcomm Atheros QCA9377 Wireless Network Adapter
334 MBit/s ∼51%

Sicherheit

TPM 2.0, wohin man schaut. Offenbar stellt dieses Ausstattungsmerkmal, das inzwischen auch häufig in günstigeren Office-Notebooks wie dem Testgerät und sogar in Gaming-Laptops anzutreffen ist, keinen großen Kostenfaktor mehr dar. Schaden kann es in keinem Fall. Auf einen hauptsächlich komfortsteigernden Fingerabdrucksensor muss man hingegen verzichten, aber den wird hier auch niemand erwarten.

Zubehör

Bei so günstigen Notebooks wie diesem findet man im Karton stets nur das Minimalprogramm in Form von Netzteil, Kabel, Schnellstart- bzw. Einrichtungshinweisen und Garantieunterlagen vor.

Wartung

Das hat heutzutage leider Seltenheitswert: Der Akku des Vostro 15 3568 lässt sich tatsächlich von außen entnehmen. Für Wartungsarbeiten muss die mit neun herkömmlichen Kreuzschrauben gesicherte Bodenplatte abgenommen werden, was kein großes Problem darstellen sollte.

Garantie

Dell bietet ein Jahr Garantie für das Vostro (Collect-&-Return). Einzelheiten kann man sich hier ansehen. Gegen vergleichsweise geringe Aufpreise lassen sich Dauer und Umfang der Serviceleistung erweitern. Daneben gilt natürlich die gesetzliche Händlergewährleistung von zwei Jahren mit Beweislastumkehr nach sechs Monaten.

Eingabegeräte

Tastatur

Bei den Eingabegeräten hat Dell sich offenbar Mühe gegeben, was der angepeilten Zielgruppe natürlich entgegenkommt. Wir haben schon druckresistentere Keyboards gesehen, beim normalen Tippen gibt es aber keine Probleme. Die flachen, angerauten, einwandfrei beschrifteten, aber nicht beleuchtbaren Tasten zeichnen sich durch eine gute Größe und ausreichende Abstände zueinander aus. Von der Breite her fehlen sowohl dem Hauptteil als auch dem Nummernblock im Vergleich zu einer Standard-Desktop-Tastatur jeweils rund ein halber Zentimeter. Am weitestgehend standardkonformen Layout gibt es abgesehen von der zu kleinen Return-Taste nichts auszusetzen, auch wenn selten benutze Keys wie Pause und Rollen eingespart wurden.

Der Hub der Tasten ist kurz, der Druckpunkt gut spürbar und der Anschlag nur geringfügig abgefedert, wobei er sich leider nicht bei allen Tasten gleich anfühlt. Obwohl das Keyboard meilenweit von einer ThinkPad-Tastatur entfernt ist, dürften auch Vielschreiber mit dem Vostro 15 3568 auf Ihre Kosten kommen und nicht zu sehr ausgebremst werden. Da größere Tasten wir Space deutlich auf sich aufmerksam machen, ist die Verwendung in lärmsensiblen Umgebungen eingeschränkt.

Touchpad

Auch das große Clickpad ohne abgesetzte Tasten weiß durchaus zu gefallen. Berührungen an den äußeren Rändern werden nicht immer zuverlässig registriert. Ansonsten gibt es mit Ansprechverhalten und Präzision keine Probleme, auch sehr schnelle Bewegungen werden nachvollzogen, Drag & Drop per Doppeltipp funktioniert zuverlässig. Die Oberfläche ist leicht angeraut und bietet auch mit leicht feuchten Fingern sehr gute Gleiteigenschaften. Gesten mit bis zu vier Fingern lassen sich "nur" mithilfe der Windows-Bordmittel konfigurieren.

Qualitativ macht die Konstruktion leider nicht den besten Eindruck. Das Touchpad ist nicht ganz sauber eingepasst und klappert bei Berührung, weil die Oberfläche nicht fest aufliegt. Die beiden Ersatz-Maustasten weisen einen kurzen Hubweg auf, verfügen über einen gut abgestimmten Widerstand und bieten einen knackigen Druckpunkt nebst gutem akustischem Feedback, machen aber irgendwie auch einen klapprigen und etwas minderwertigen Eindruck.

Display

Subpixel-Raster
Subpixel-Raster

IPS-Panels werden zwar immer günstiger, bei 500-Euro-Notebooks sind aber nach wie vor zumeist noch TN-basierte Bildschirme anzutreffen. Von den Laptops im Test verfügt nur das VivoBook S15 über ein blickwinkelstabiles IPS-Display, während sich Nutzer des ThinkPad E570 (TN) sogar mit 1.366 x 768 Pixeln begnügen müssen. Die Full-HD-Auflösung des matten Screens des Testgerätes ergibt verteilt auf 15,6 Zoll eine nicht eben üppige Pixeldichte von 141 ppi, die bei Nutzern mit guten Augen aus der Nähe schon für einen leicht pixeligen Bildeindruck sorgen kann. Ansonsten ist an der Bildschärfe nichts auszusetzen. Alternative Displays bietet Dell nicht an.

Wie es die Helligkeitswerte der Konkurrenten im Test schon vermuten lassen, fällt die durchschnittliche gemessene Leuchtkraft unseres Dell mit nur 195 m² mehr als dürftig und auch für die Preisklasse unterdurchschnittlich aus. In nicht allzu hellen Innenräumen wie OPs sollte es deswegen dennoch kaum zu Problemen kommen. Dass ein schwarzes Bild nicht satt wirkt, ist unter anderem der mangelhaften Blickwinkelstabilität zu verdanken, dunkel ist je nach Einblickwinkel immer nur ein Teil des Bildschirms. Soweit man das unter diesen Umständen beurteilen kann, findet die mit guten 89 % gemessene Ausleuchtung ihre Entsprechung in einem subjektiv weitgehend homogenen Bild. Von Screen Bleeding oder Clouding war nichts zu entdecken.

207
cd/m²
197
cd/m²
200
cd/m²
195
cd/m²
195
cd/m²
187
cd/m²
188
cd/m²
198
cd/m²
184
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
BOE0690 / NT15N41 / Dell C1JFR
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 207 cd/m² Durchschnitt: 194.6 cd/m² Minimum: 11.6 cd/m²
Ausleuchtung: 89 %
Helligkeit Akku: 195 cd/m²
Kontrast: 443:1 (Schwarzwert: 0.44 cd/m²)
ΔE Color 12.23 | 0.6-29.43 Ø6
ΔE Greyscale 13.39 | 0.64-98 Ø6.2
59% sRGB (Argyll 3D) 38% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.5
Dell Vostro 15 3568
BOE0690 / NT15N41 / Dell C1JFR, , 1920x1080, 15.6
Acer Aspire 3 A315-51-55E4
AU Optronics AUO38ED, , 1920x1080, 15.6
Lenovo ThinkPad E570-20H6S02M00
Lenovo NT156WHM-N42, , 1366x768, 15.6
Asus VivoBook S15 S510UA
ID: LGD0573, Name: LG Display LP156WF9-SPK2, , 1920x1080, 15.6
Response Times
-11%
-45%
-69%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
39 (21, 18)
44 (22, 22)
-13%
46 (24, 22)
-18%
38.4 (19.2, 19.2)
2%
Response Time Black / White *
11 (7, 4)
12 (8, 4)
-9%
13 (8, 5)
-18%
26.4 (15.6, 10.8)
-140%
PWM Frequency
28410 (90)
200 (90)
-99%
Bildschirm
26%
-2%
35%
Helligkeit Bildmitte
195
241
24%
242
24%
277.5
42%
Brightness
195
229
17%
233
19%
265
36%
Brightness Distribution
89
87
-2%
73
-18%
89
0%
Schwarzwert *
0.44
0.46
-5%
0.59
-34%
0.35
20%
Kontrast
443
524
18%
410
-7%
793
79%
DeltaE Colorchecker *
12.23
3.4
72%
10.9
11%
4.8
61%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
20.85
7.61
64%
20.84
-0%
17.8
15%
DeltaE Graustufen *
13.39
1.7
87%
13.07
2%
3
78%
Gamma
2.5 88%
2.36 93%
2.37 93%
2.39 92%
CCT
15759 41%
6750 96%
13123 50%
6854 95%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
38
34
-11%
35
-8%
37.7
-1%
Color Space (Percent of sRGB)
59
54
-8%
55
-7%
69.3
17%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
8% / 20%
-24% / -12%
-17% / 17%

* ... kleinere Werte sind besser

Für die mickrigen Kontrastverhältnisse des Dell, des Acer und des Lenovo sind neben begrenzter Leuchtkraft vor allem deren allesamt zu hohen Schwarzwerte von bis zu 0,59 cd/m² verantwortlich. Hier kann sich das relativ (!) helle Asus mit seinem niedrigeren Schwarzwert deutlich absetzen, kommt aber trotzdem nur auf brauchbare 793:1. Viel mehr ist in der Preisklasse der Einstiegskonfiguration in der Regel aber auch nicht zu erwarten. In Sachen Farbraumabdeckung bekleckern sich die Kandidaten alle nicht mit Ruhm, 54 (Acer) bis 69 (Asus) Prozent Abdeckung des kleinen Standard-Farbraums sRGB verbieten schon für sich gesehen jede halbwegs ambitionierte Bildbearbeitung. 

Weiter geht es mit den desaströsen Farbabweichungen von Delta-E 12 (ColorChecker) bzw. 13 (Graustufen), die beim ThinkPad E570 ähnlich schlecht ausfallen und sehr weit von Idealwerten von Delta-E < 3 entfernt sind. Richtig gut machen es in dieser Disziplin das Aspire und das VivoBook. Wer jetzt denkt, es könne nicht mehr weiter abwärts gehen, irrt. Eine Farbtemperatur von 15.759 bei einem Soll von 6.500 kann man schon fast als Verbrechen bezeichnen, noch nie hat der Tester ein Notebook mit einem so extremen Blaustich vor sich gehabt. Die Verbesserung durch die Installation des im Kasten verlinkten Farbprofils dürfte gigantisch ausfallen. Unserer Meinung nach könnte diese krasse Fehlleistung sogar einen Reklamationsgrund darstellen.

CalMAN Graustufen
CalMAN Graustufen
CalMAN ColorChecker
CalMAN ColorChecker
CalMAN Farbsättigung
CalMAN Farbsättigung
vs. AdobeRGB
vs. AdobeRGB
vs. sRGB
vs. sRGB
Outdoor
Outdoor
Outdoor
Outdoor

Für den Outdoor-Einsatz eignet sich das Dell Vostro 15 3568 aufgrund der geringen Leuchtkraft nur bedingt. Die Fotos rechts sind an einem dunklen Tag mit bedecktem Himmel und damit unter sehr entschärften Bedingungen aufgenommen worden. Nur deswegen ist auf dem linken Bild, für das wir den Screen auf den Himmel gerichtet haben, noch etwas zu erkennen. An helleren Tagen ist es unabdingbar, sich mit dem Notebook ein schattiges Plätzchen zu suchen, und auch dann dürfte der geringe Kontrast sich negativ bemerkbar machen. Das rechte Foto stellt Idealbedingungen mit einem Hauseingang im Rücken dar.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
11 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 7 ms steigend
↘ 4 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 10 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (24.9 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
39 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 21 ms steigend
↘ 18 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 42 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (39.7 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 28410 Hz ≤ 90 % Helligkeit

Das Display flackert mit 28410 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 90 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 28410 Hz ist sehr hoch und sollte daher auch bei empfindlichen Personen zu keinen Problemen führen.

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9352 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

TN-Displays bieten stets eine erheblich niedrigere Blickwinkelstabilität als ihre IPS-Kollegen. Beim Dell Vostro ist besonders die vertikale Bewegungsfreiheit vor dem Schirm stark eingeschränkt, es kommt schon bei leicht verschobenen Winkeln zu den üblichen Darstellungsfehlern wie einem milchigen Bildeindruck (Blick von oben) oder einem starken Invertierungseffekt (Blick von unten). Zu den Seiten hin besteht erheblich mehr Spielraum, von deutlichen Farbveränderungen wird man zumindest bei um bis zu 45 ° verschobenen Einblickwinkeln verschont, nicht aber von einem sichtbaren Helligkeits- und Kontrastverlust. Das gilt aber auch nur dann, wenn der vertikale Einblickwinkel recht genau bei 90 ° liegt.

Leistung

Prozessor

Beim Intel Core i5-7200U (2x 2,5 - 3,1 MHz, TDP 15 W) handelt es sich um einen sparsamen ULV-Dualcore mit Hyper-Threading aus der aktuellen Kaby-Lake-Generation, der ebenso wie seine direkten Vorgänger in unzähligen Laptops, Ultrabooks und Convertibles der Office- und Multimedia-Klasse vertreten ist. Der Turbo liegt auch bei Belastung beider Kerne bei 3,1 GHz. Integriert sind ein DDR4-Speichercontroller sowie die GPU Intel HD Graphics 620, die sich den Hauptspeicher und die knappe TDP mit der CPU teilt. Handelsübliche Office-Software bis hin zu anspruchsvolleren Programmen wie Adobe Photoshop und Multimedia-Anwendungen bewältigt der Prozessor problemlos, stößt aber bei Software wie vielen aktuellen Games, die deutlich von vier oder mehr physischen Kernen profitiert, an seine Grenzen.

 
0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit

Obwohl das Asus VivoBook im Cinebench R15 noch ein wenig besser abschneidet, kann man dem i5-7200U eine erwartungsgemäße Leistung bescheinigen. Den Zwei-Kern-Turbo kann die CPU nicht lange halten, die Takte fallen bereits im zweiten Durchlauf immer mal wieder unter 3,1 GHz, und der Cinebench-Score sinkt von 321 auf rund 315 Punkte ab, was einem sagenhaften Minus von knapp 2 % entspricht. Fernab vom Stromnetz ändert sich am Taktverhalten nichts.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Asus VivoBook S15 S510UA
Intel Core i5-7200U
131 Points ∼100% +2%
Dell Vostro 15 3568
Intel Core i5-7200U
128 Points ∼98%
Lenovo ThinkPad E570-20H6S02M00
Intel Core i5-7200U
125 Points ∼95% -2%
Acer Aspire 3 A315-51-55E4
Intel Core i5-7200U
108 Points ∼82% -16%
CPU Multi 64Bit
Asus VivoBook S15 S510UA
Intel Core i5-7200U
335 Points ∼100% +4%
Dell Vostro 15 3568
Intel Core i5-7200U
321 Points ∼96%
Acer Aspire 3 A315-51-55E4
Intel Core i5-7200U
318 Points ∼95% -1%
Lenovo ThinkPad E570-20H6S02M00
Intel Core i5-7200U
316 Points ∼94% -2%
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
321 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
128 Points
Hilfe

System Performance

Dass das Vostro sich im PCMark 8 dem ThinkPad mit Rückständen von 7 und 9 % geschlagen geben muss, kann man auf die erheblich schnellere NVMe-SSD im Lenovo zurückführen, beim bis zu 12 % schnelleren VivoBook mit seiner ebenfalls relativ langsamen SSD bietet sich diese Erklärung nicht an. Stattdessen kommt hier wohl der höhere Cinebench-Multicore-Score zum Tragen, der auf eine bessere Turbo-Ausnutzung des i5-7200U im Asus hindeutet.

Subjektiv besteht zwar ein Unterschied zu erheblich teureren (Gaming-)Notebooks mit Quadcore, 16 GB Dual-Channel-RAM und NVMe-SSD, gleichwohl geht die Bedienung des Dell flüssig von der Hand. OS und Programme starten ohne nennenswerte Verzögerungen, und auch nicht allzu ausuferndes Multitasking (nur 8 GB RAM) bewältigt das Vostro problemlos.

PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Lenovo ThinkPad E570-20H6S02M00
HD Graphics 620, 7200U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
4857 Points ∼100% +7%
Asus VivoBook S15 S510UA
HD Graphics 620, 7200U, Toshiba HG6 THNSNJ128G8NY
4746 Points ∼98% +4%
Dell Vostro 15 3568
HD Graphics 620, 7200U, Micron 1100 MTFDDAV256TBN
4544 Points ∼94%
Acer Aspire 3 A315-51-55E4
HD Graphics 620, 7200U, Micron 1100 MTFDDAV256TBN
4541 Points ∼93% 0%
Home Score Accelerated v2
Asus VivoBook S15 S510UA
HD Graphics 620, 7200U, Toshiba HG6 THNSNJ128G8NY
3831 Points ∼100% +12%
Lenovo ThinkPad E570-20H6S02M00
HD Graphics 620, 7200U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
3714 Points ∼97% +9%
Dell Vostro 15 3568
HD Graphics 620, 7200U, Micron 1100 MTFDDAV256TBN
3417 Points ∼89%
Acer Aspire 3 A315-51-55E4
HD Graphics 620, 7200U, Micron 1100 MTFDDAV256TBN
3295 Points ∼86% -4%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3417 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
4544 Punkte
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Massenspeicher

Trotz des günstigen Preises kommt das Vostro mit einer SSD, und das sogar mit 256 GB Kapazität. Dafür verzichtet Dell auf eine zusätzliche HDD. Der AS-SSD-Gesamtscore des über SATA III angebundenen Micron-Massenspeichers ist sehr niedrig, insbesondere die deutlich weniger wichtige Schreibleistung bleibt massiv hinter schnelleren SSDs zurück, und auch die gut 23 MB/s beim Einlesen kleiner, verteilter Datenblöcke liegen deutlich unter den 30 MB/s, ab denen man hier von einer ordentlichen Performance sprechen kann. Im Hinblick auf das stark begrenzte Budget kann man froh sein, dass überhaupt eine SSD vorhanden ist, außerdem halten sich die in der Praxis spürbaren Auswirkungen zumeist in engen Grenzen.

Dell Vostro 15 3568
Micron 1100 MTFDDAV256TBN
Acer Aspire 3 A315-51-55E4
Micron 1100 MTFDDAV256TBN
Lenovo ThinkPad E570-20H6S02M00
Samsung PM961 MZVLW256HEHP
Asus VivoBook S15 S510UA
Toshiba HG6 THNSNJ128G8NY
CrystalDiskMark 3.0
53%
237%
21%
Write 4k QD32
147.1
300.2
104%
428.7
191%
94.27
-36%
Read 4k QD32
242.4
245.9
1%
473.6
95%
250.3
3%
Write 4k
68.66
86.66
26%
148.8
117%
64.61
-6%
Read 4k
26.01
26.95
4%
59.65
129%
19.48
-25%
Write 512
183.7
446.8
143%
782.9
326%
342
86%
Read 512
359.6
328
-9%
1155
221%
417.7
16%
Write Seq
179.7
456.1
154%
1217
577%
396
120%
Read Seq
469.3
485.8
4%
1589
239%
502.6
7%
Micron 1100 MTFDDAV256TBN
Sequential Read: 469.3 MB/s
Sequential Write: 179.7 MB/s
512K Read: 359.6 MB/s
512K Write: 183.7 MB/s
4K Read: 26.01 MB/s
4K Write: 68.66 MB/s
4K QD32 Read: 242.4 MB/s
4K QD32 Write: 147.1 MB/s

Grafikkarte

Längere Ausführungen zur hinlänglich bekannten Shared-Memory-Prozessorgrafik Intel HD 620 wollen wir dem Leser an dieser Stelle ersparen und verweisen auf unseren entsprechenden FAQ-Artikel zur GPU. Im Office-Betrieb anfallende 2D-Aufgaben bewältigt die HD 620 anstandslos und energieeffizient, und H.265/HEVC kann jetzt in Hardware dekodiert werden. Wie alle aktuellen Intel-HD-Grafiken profitiert die GPU von schnellem Dual-Channel-RAM, das Vostro nutzt aber nur einen Speicherkanal.

Den Unterschied kann man im Vergleich mit dem einzigen Dual-Channel-Kollegen im Test in Gestalt des Asus VivoBook gut erkennen. Insgesamt liegt die Performance im Rahmen des Erwartbaren und bleibt auch im Akkubetrieb konstant.

3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Asus VivoBook S15 S510UA
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
1587 Points ∼100% +11%
Dell Vostro 15 3568
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
1424 Points ∼90%
Lenovo ThinkPad E570-20H6S02M00
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
1401 Points ∼88% -2%
Acer Aspire 3 A315-51-55E4
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
1067 Points ∼67% -25%
3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics
Asus VivoBook S15 S510UA
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
1055 Points ∼100%
Lenovo ThinkPad E570-20H6S02M00
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
822 Points ∼78%
Acer Aspire 3 A315-51-55E4
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
605 Points ∼57%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
Asus VivoBook S15 S510UA
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
8861 Points ∼100% +30%
Lenovo ThinkPad E570-20H6S02M00
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
7152 Points ∼81% +5%
Dell Vostro 15 3568
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
6794 Points ∼77%
Acer Aspire 3 A315-51-55E4
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
5790 Points ∼65% -15%
3DMark 11 Performance
1532 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
5611 Punkte
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Gaming Performance

Wie man der kleinen Tabelle unten ansieht, scheitert die Intel HD Graphics 620 bei grafisch anspruchsvollen 3D-Titeln total. Beim optisch nicht sehr aufwendigen Farming Simulator 17 sind in mittleren Einstellungen immerhin noch 43 (mittel) und 17 (hoch) FPS drin, was in etwa dem Durchschnitt für diese GPU entspricht. Laptops, bei denen die gleiche GPU auf Dual-Channel-RAM zurückgreifen kann, schaffen hier bis zu 61 bzw. 25 FPS, was aber auch nicht viel bringt. Weniger Probleme hat die GPU mit isometrischen Titeln wie Diablo III oder Starcraft II, wo teilweise auch hohe Presets flüssig wiedergegeben werden können.

min. mittel hoch max.
The Witcher 3 (2015) 13.3fps
Rise of the Tomb Raider (2016) 13.1fps
Farming Simulator 17 (2016) 42.716.6fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Lautheit
Lautheit

Zu Beginn des Tests hatten wir uns bei aktiver Systemkühlungsrichtlinie (Energieprofil Höchstleistung) darüber gewundert, dass sich der Lüfter schon in Idle-Situationen oder bei geringer Last immer mal wieder in Bewegung setzte, aber das mag an Hintergrund-Updates gelegen haben. Im weiteren Verlauf führten leichte Lastspitzen, wie sie etwa beim Öffnen von Programmen auftreten, nicht mehr unbedingt zu einem Auftouren, ein Durchlauf des Browser-Benchmarks Kraken 1.1 jedoch schon. Aktiviert man den Energiesparmodus mit passiver Systemkühlungsrichtlinie, verringert sich nach unseren Beobachtungen die Wahrscheinlichkeit eines "unnötigen" Auftourens deutlich.

Eine hohe Lautstärke erzeugt der Lüfter nicht. Es bleibt bei einem sanften und je nach gefühlt stufenlos geregelter Drehzahl aus höchstens 3 bis 4 Metern hörbaren Rauschen, das aber leider bei höheren Drehzahlen von einem leichten Pfeifgeräusch begleitet wird. Die Tests wurden in einem ruhigen Einzelbüro mit laufendem PC durchgeführt.

Lautstärkediagramm

Idle
30.2 / 30.2 / 30.2 dB(A)
DVD
35.2 / dB(A)
Last
36.4 / 36.5 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 30.2 dB(A)
dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper HighsF(Hz) SPL(dB)202531405063801001251602002503154005006308001000125016002000250031504000500063008000100001250016000SPL 36.44 30.22 36.50 36.44N(Sone) 2.35 1.38 2.34 2.35Delta3230.529.129.834.331.131.628.731.230.931.231.130.830.432.231.53028.928.930.242.74129.429.443.228.628.425.827.82826.826.225.725.925.525.725.724.727.124.325.524.224.324.924.823.823.623.424.223.526.62322.622.526.823.121.721.421.523.123.922.221.120.724.123.72120.220.223.121.419.419.119.221.621.719.318.318.421.723.92017.718.123.826.321.517.617.525.924.42017.917.224.123.718.917.317.523.524.518.717.517.324.22218.117.617.321.621.217.917.717.620.919.617.717.817.619.319.317.817.817.719.418.517.91817.918.618.41818.21818.418.318.418.318.218.318.218.618.318.218.318.418.818.818.318.534.531.230.230.134.32.11.51.41.42.1median 23.1median 19.3median 18.3median 18.2median 23.12.41.71.31.42.234.235.533.135.534.234.436.133.538.634.43640.34248.23636.23637.935.636.233.133.536.13433.131.532.831.832.231.529.228.926.828.229.226.726.127.62726.726.526.426.424.326.523.823.82423.223.8232423.122.82322.222.422.522.322.221.121.52221.521.120.920.82120.220.92020.42019.22019.319.619.718.919.32019.118.918.42020.119.519.417.920.119.819.2191819.819.61919.417.619.620.819.719.617.520.820.319.219.517.920.318.918.418.51818.918.518.218.518.218.518.618.418.518.518.618.618.518.618.618.618.818.918.818.818.818.918.818.918.718.919191918.91919.219.219.219.119.231.731.431.430.731.71.61.61.61.51.6median 20median 19.2median 19.4median 18.8median 201.81.22.11.81.8hearing rangehide median Fan NoiseAcer Aspire 3 A315-51-55E4Lenovo ThinkPad E570-20H6S02M00

Temperatur

Takte Prime95 + Furmark
Takte Prime95 + Furmark

Über die Oberflächentemperaturen braucht man sich beim Vostro 15 überhaupt keine Gedanken zu machen. Selbst bei hoher Dauerlast erreicht der Laptop an keiner Stelle auch nur Körpertemperatur.

Nun zum Stresstest: Nach dem Start von Prime95 + FurMark konnte der i5-7200U seinen Turbo nur wenige Sekunden halten und pendelte sich schnell bei Frequenzen von 2,3 bis 2,7 GHz (Durchschnitt: 2,4 GHz) ein. Im Hinblick auf den Basistakt kann es in diesem praxisfernen Szenario also zu minimalem Throttling kommen. Wärmer als 60 °C wurde die CPU dabei nicht. Die Intel HD 620 blieb hingegen durchgehend bei ihrem Maximaltakt von 1.000 MHz. In der Praxis ist mit ungebremster Performance zu rechnen.

 25.1 °C24.5 °C22.7 °C 
 25 °C24.6 °C22.8 °C 
 24.6 °C24.4 °C23.4 °C 
Maximal: 25.1 °C
Durchschnitt: 24.1 °C
22.7 °C24.4 °C25.1 °C
22.2 °C24.7 °C26.1 °C
22.5 °C23.5 °C24.1 °C
Maximal: 26.1 °C
Durchschnitt: 23.9 °C
Netzteil (max.)  27 °C | Raumtemperatur 22 °C | FIRT 550-Pocket
(+) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 28.8 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Office v7 auf 29.4 °C.
(+) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 35.6 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 33.9 °C (von 21.2 bis 62.5 °C für die Klasse Office v7).
(+) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 35.3 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 36.4 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 24.1 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 29.4 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 30.2 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.1 °C (-2.1 °C).
Temperaturen Oberseite Idle
Temperaturen Oberseite Idle
Temperaturen Unterseite Idle
Temperaturen Unterseite Idle
Temperaturen Oberseite Last
Temperaturen Oberseite Last
Temperaturen Unterseite Last
Temperaturen Unterseite Last

Lautsprecher

Pink Noise
Pink Noise

Eine besonders hohe Maximallautstärke kann man dem Soundsystem mit seinen beiden nach schräg unten abstrahlenden, kleinen Speakern nicht bescheinigen, für mittelgroße Räume sollte es aber reichen. Der mittenbetonte Sound ist völlig bassfrei und klingt tendenziell flach, etwas blechern und je nach Titel mehr oder weniger unsauber. Bei pegelstarker Musik wie Metal neigen Instrumente sehr zum Vermatschen, und die teilweise im Ansatz vorhandene Dynamik verschwindet völlig.

Von schrillen Übersteuerungen und Lautstärkeschwankungen bleibt man hingegen verschont. Bei geringeren Lautstärken entspannt sich die Situation wie so oft etwas. Konfigurationsmöglichkeiten abseits von Windows waren nicht zu finden. Alles in allem haben wir auch bei teureren Geräten schon Schlechteres gehört, für den Preis kann man einfach nicht mehr erwarten.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2032.531.732.5253035.1303130.734.730.74029.934.629.95034.437.634.46327.42827.48026.827.126.810027.925.227.912535.323.835.316042.223.542.220042.722.642.725053.72253.731555.220.755.240054.620.254.650053.719.253.763058.21858.280063.217.863.2100071.118.171.1125068.917.568.9160066.517.266.5200066.917.566.9250063.617.663.6315061.217.561.2400063.517.963.5500063.51863.5630065.818.165.880006118.3611000058.618.358.61250064.218.264.21600068.618.368.6SPL77.430.277.4N38.91.438.9median 61.2median 18.2median 61.2Delta5.61.35.630.829.830.831.131.231.130.230.430.231.328.931.343.229.443.228.327.828.325.825.925.825.627.125.626.524.926.530.824.230.832.722.532.741.321.541.347.120.747.153.420.253.451.119.251.154.818.454.86518.1657217.57269.717.269.762.117.562.164.417.364.46117.36162.317.662.364.117.664.162.617.762.654.617.954.657.31857.355.518.255.560.718.260.760.418.360.476.730.176.734.71.434.7median 57.3median 18.2median 57.38.31.48.334.635.534.634.738.634.742.748.242.736.835.636.837.43437.43532.2352928.22930.62730.635.624.335.647.823.247.853.922.853.951.922.351.950.421.550.462.420.262.462.219.262.259.718.959.764.318.464.364.117.964.170.31870.369.517.669.571.417.571.465.317.965.363.81863.867.418.267.466.218.566.267.318.667.359.918.859.959.618.759.651.218.951.246.719.146.778.830.778.843.11.543.1median 62.2median 18.8median 62.27.31.87.336.339.837.136.934.936.233.934.632.934.232.633.931.733.229.931.830.334.429.544.628.347.928.45326.956.526.358.62660.925.362.62560.825.156.924.46023.9632461.323.657.123.755.623.559.123.466.523.562.323.365.923.363.723.362.923.362.136.473.92.733.8median 24.4median 601.55.1hearing rangehide median Pink NoiseDell Vostro 15 3568Acer Aspire 3 A315-51-55E4Lenovo ThinkPad E570-20H6S02M00Asus VivoBook S15 S510UA
Dell Vostro 15 3568 Audio Analyse

(-) | Nicht sonderlich laut spielende Lautsprecher (71.05 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 18.4% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (11% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 5.9% abweichend
(+) | lineare Mitten (6.9% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (5.8% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (18.4% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 31% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 9% vergleichbar, 60% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 51%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 32% aller getesteten Geräte waren besser, 7% vergleichbar, 61% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Acer Aspire 3 A315-51-55E4 Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (72 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 23.3% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (9.3% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 7.4% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (13.3% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 3.6% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (7.5% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (25.6% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 81% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 6% vergleichbar, 13% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 51%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 75% aller getesteten Geräte waren besser, 6% vergleichbar, 19% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Lenovo ThinkPad E570-20H6S02M00 Audio Analyse

(-) | Nicht sonderlich laut spielende Lautsprecher (71.4 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 17.1% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (10.9% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3.9% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (8.2% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 3.4% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (7% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (18.5% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 32% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 9% vergleichbar, 59% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 51%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 33% aller getesteten Geräte waren besser, 7% vergleichbar, 60% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Asus VivoBook S15 S510UA Audio Analyse

(-) | Nicht sonderlich laut spielende Lautsprecher (66.45 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 15.3% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (12.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 1.6% abweichend
(+) | lineare Mitten (6.8% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 3.8% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (10.6% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (16.6% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 30% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 9% vergleichbar, 61% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 19%, das schlechteste Gerät hat 41%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 22% aller getesteten Geräte waren besser, 6% vergleichbar, 72% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Im Vergleich mit den gleichformatigen und mit identischen bzw. vergleichbaren Kernkomponenten ausgestatteten Mitbewerbern im Test erweist sich das Dell Vostro 15 3568 in jeder einzelnen Teildisziplin als Sparsamkeits-König. Filtern wir in unserer Datenbank nach 15-Zöllern mit dem i5-7200U, gehört das Testgerät zumindest in den Lastzuständen Idle max bis Load max ebenfalls zu den sparsamsten Laptops - prima! Das 45-Watt-Netzteil ist seiner Aufgabe in jeder Situation gewachsen und bietet ausreichend Reserven, um das Gerät auch unter Last noch nebenher zu laden. Tipps zur richtigen Pflege von Lithium-Ionen-Akkus haben wir in unserem Spezialartikel zum Thema gesammelt.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.24 / 0.31 Watt
Idledarkmidlight 3 / 5.5 / 5.7 Watt
Last midlight 27 / 27.4 Watt
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Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Dell Vostro 15 3568
7200U, HD Graphics 620, Micron 1100 MTFDDAV256TBN, TN LED, 1920x1080, 15.6
Acer Aspire 3 A315-51-55E4
7200U, HD Graphics 620, Micron 1100 MTFDDAV256TBN, TN LED, 1920x1080, 15.6
Lenovo ThinkPad E570-20H6S02M00
7200U, HD Graphics 620, Samsung PM961 MZVLW256HEHP, TN LED, 1366x768, 15.6
Asus VivoBook S15 S510UA
7200U, HD Graphics 620, Toshiba HG6 THNSNJ128G8NY, IPS, 1920x1080, 15.6
Stromverbrauch
-27%
-6%
-38%
Idle min *
3
4.1
-37%
2.9
3%
4.6
-53%
Idle avg *
5.5
7.5
-36%
5.8
-5%
7.6
-38%
Idle max *
5.7
8.9
-56%
6.6
-16%
7.7
-35%
Last avg *
27
28.1
-4%
29
-7%
35.1
-30%
Last max *
27.4
28.3
-3%
29.4
-7%
36.2
-32%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Praktischerweise lassen sich die Laufzeiten der Kandidaten im Test gut vergleichen, denn die Kapazitäten der beteiligten Akkus sind mit 40 (Testgerät), 37, 42 und 42 Wh sehr ähnlich. Unser Dell profitiert offenbar von seiner geringen Energieaufnahme und hält gemeinsam mit dem Lenovo insgesamt am längsten durch, während das Asus deutlich schwächelt. Im praxisnahen WLAN-Test (Wie wir testen) schafft das Vostro 15 3568 gut 6 Stunden und liegt damit 13 % hinter dem ThinkPad E570 mit minimal größerem Stromspeicher.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
14h 34min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
6h 19min
Last (volle Helligkeit)
1h 49min
Dell Vostro 15 3568
7200U, HD Graphics 620, 40 Wh
Acer Aspire 3 A315-51-55E4
7200U, HD Graphics 620, 37 Wh
Lenovo ThinkPad E570-20H6S02M00
7200U, HD Graphics 620, 42 Wh
Asus VivoBook S15 S510UA
7200U, HD Graphics 620, 42 Wh
Akkulaufzeit
-12%
8%
-33%
Idle
874
855
-2%
1083
24%
614
-30%
WLAN
379
350
-8%
430
13%
259
-32%
Last
109
81
-26%
95
-13%
70
-36%
H.264
387

Fazit

Pro

+ sehr günstig
+ sehr griffiges Gehäuse
+ TPM 2.0
+ Akku von außen entnehmbar
+ brauchbare bis gute Eingabegeräte
+ sehr sparsam
+ für den Preis gute Akkulaufzeiten
+ leise und kühl

Contra

- relativ groß und schwer
- nicht ohne Gegenhalten zu öffnen
- lahmer USB-2.0-Kartenleser
- insgesamt minderwertiges TN-Display
- Farbtemperatur 15.759 K (Soll: 6.500 K), extremer Blaustich
- nur 1 Jahr Garantie
- Pfeifton bei höheren Lüfter-Drehzahlen
Das Dell Vostro 15 3568 - zur Verfügung gestellt von
Das Dell Vostro 15 3568 - zur Verfügung gestellt von

Der wirklich miese Bildschirm mit seinem bisher noch nie gesehenen extremen Blaustich im Auslieferungszustand ist die einzige Komponente des neuen Dell Vostro 15 3568, die man dem Hersteller auch unter Berücksichtigung des sehr niedrigen Preises der Einstiegskonfiguration übel nehmen kann. Das Beste an diesem Display ist tatsächlich seine matte Oberfläche. Alle anderen in unserer Contra-Liste versammelten Nachteile fallen erheblich weniger ins Gewicht.

Wenn man (wie erstaunlich viele Nutzer) über den Bildschirm hinwegsehen kann, hat man ein einfach gehaltenes Office-Notebook mit eingeschränkter Mobilität vor sich, das seine Aufgaben ordentlich erfüllt. Der Akku kann einfach getauscht werden, für die Sicherheit ist ein aktuelles TPM-Modul verbaut, und Windows 10 Pro ebnet den Weg zu Festplattenverschlüsselung und erweiterten Administrationsoptionen im Firmennetzwerk. Auf der Habenseite sind außerdem die ordentlichen Eingabegeräte und der kühle und normalerweise leise Betrieb zu nennen.

Die Highlights unserer Variante des größtenteils gelungenen Dell Vostro 15 3568 sind seine 256-GB-SSD und W10 Pro, die sicher manchen Nutzer für den schlechten Bildschirm entschädigen können.

Eine SSD und Windows 10 in der Pro-Version gibt es nur gegen einen Aufschlag, der den Preis in Richtung der Konkurrenten im Test verschiebt. Wer zur minimalistischen Variante greift, hat immer noch genug Leistung fürs Office. Zu einer Kaufempfehlung können wir uns aber schon allein wegen des Displays nicht durchringen.

Dell Vostro 15 3568 - 12.12.2017 v6(old)
Sven Kloevekorn

Gehäuse
74 / 98 → 76%
Tastatur
Pointing Device
88%
Konnektivität
44 / 80 → 55%
Gewicht
62 / 20-67 → 89%
Akkulaufzeit
88%
Display
73%
Leistung Spiele
55 / 68 → 81%
Leistung Anwendungen
84 / 92 → 91%
Temperatur
95%
Lautstärke
91%
Kamera
42 / 85 → 50%
Durchschnitt
72%
81%
Office - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

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Autor: Sven Kloevekorn, 13.12.2017 (Update: 14.12.2017)
Sven Kloevekorn
Sven Kloevekorn - Editor
Als echter Heimcomputer-Veteran habe ich mir schon mit 14 Jahren meinen ersten Commodore VC 20 zugelegt, weitere Stationen waren der legendäre C64, ein Amiga 500 und schließlich nach einer längeren Pause 1998 der erste PC. Meine Leidenschaft gilt gepflegter Technik jeder Art mit Schwerpunkten auf den Themen PCs / Notebooks, Smartphones, Tablets und vor allem Digitale Fotografie, mit der ich mir neben dem einen oder anderen PC-Game am liebsten die Zeit vertreibe.