Notebookcheck

Test HP Envy 15-ae020ng Notebook

Nino Ricchizzi, Tanja Hinum, 16.09.2015

Problemkind. In ein edles Gehäuse verpackt und gleichzeitig mit einer aktuellen NVIDIA GTX 950M ausgestattet - die Spezifikationen des Envy 15 sind zwar imposant, allerdings war Throttling bei unserem Testgerät ein präsentes Thema.

Das HP Envy 15 gilt schon seit einigen Generationen als solider Allrounder der gehobenen Klasse. Ausschlaggebend für den Erfolg war nach wie vor die gelungene Mischung aus Leistung, Verarbeitung und den jeweiligen Gehäuseeigenschaften. Nun steht ein Update dieser Serie hinsichtlich der Grafikeinheit und des Gehäuses an. Zu unserem im März getesteten Modell fällt der Sprung auf NVIDIAs aktuelle GTX 950M auf. Darüber hinaus bleiben die inneren Werte fast äquivalent zum Vergleichsmodell. Hierzu zählt ein Intel Core i7-5500U, ein etwas kleinerer 8 GB Arbeitsspeicher und eine 1 TB große SSHD Festplatte. Wir wollen uns in diesem Test gezielt mit den Neuerungen befassen und verweisen für weitere Details und Tests, an unser bereits getestetes Modell. Insgesamt ist das uns vorliegende Gesamtpaket im HP-Store für rund 1.000 Euro erhältlich. Ob sich die neue Grafikeinheit positiv etablieren kann, wird sich zeigen, vor allem im Vergleich mit möglichen Kontrahenten. Das MSI GP62 besitzt etwa nicht nur ebenfalls eine NVIDIA GTX 950M, sondern ist dank schnellerer Intel Core i7-5700HQ ein starker und preislich ebenbürtiger Vergleichspartner.

HP Envy 15-ae020ng (Envy 15 Serie)
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 950M - 4096 MB, Kerntakt: 1000 MHz, Speichertakt: 900 MHz, 9.18.13.4752 WHQL (ForceWare 347.52), NVIDIA Optimus
Hauptspeicher
8192 MB 
Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel, CMN15C4, TN, spiegelnd: nein
Massenspeicher
Seagate ST1000LM014 Solid State Hybrid Drive, 1000 GB 
, 5400 U/Min, 5400 RPM, 8 GB SSD-Cache
Soundkarte
Intel Broadwell PCH-LP - High Definition Audio Controller
Anschlüsse
4 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 HDMI, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Audio-Combo, Card Reader: SD, Zwei Mikrofone
Netzwerk
Realtek RTL8168/8111 Gigabit-LAN (10/100/1000MBit), Intel Dual Band Wireless-AC 7265 (a/b/g/h/n/ac), Bluetooth 4.0
Optisches Laufwerk
HL-DT-ST DVDRAM GUC0N
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 23 x 384 x 255
Akku
56 Wh Lithium-Ion, 3 Zellen
Betriebssystem
Microsoft Windows 8.1 64 Bit
Kamera
Webcam: 720p
Sonstiges
Lautsprecher: 4 Lautsprecher und 1 Subwoofer, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, Bang & Olufsen, CyberLink MediaEspresso, CyberLink Media Suite, CyberLink PowerBackup, Evernote, Foxit PhantomPDF Express for HP, Mahjong, mysms, Netflix, Skype, TripAdvisor, 7-Zip, HP Connected Music, HP Connected Photo, HP CoolSense, HP ePrint, 24 Monate Garantie
Gewicht
2.418 kg, Netzteil: 375 g
Preis
1000 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

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Gehäuse & Ausstattung

aufgestellt
aufgestellt

Die Materialwahl des Gehäuses fällt größtenteils auf edel aussehende Aluminiumelemente. Lediglich im Bereich der Unterseite und der Displayeinfassung wurden Kunststoffteile genutzt. Das zugleich schlicht und imposant wirkende Gehäuse verfügt, dank der gewählten Materialien und den abgerundeten Ecken, über eine gute Haptik. Allerdings lassen sich durchaus auch Mängel feststellen: Der Displaydeckel, sowie die Tastatureinheit lassen sich etwa leicht eindrücken. Sonst macht das Gehäuse einen soliden Eindruck. Hinsichtlich der Wärmeabtragung hat sich HP ein besonderes Highlight einfallen lassen: Nach Aufklappen des Displays hebt sich das gesamte Notebook im hinteren Bereich etwas an, was zudem zu einem angenehmeren Winkel für die Nutzung der Tastatur führt.
Als nächstes wollen wir mit unserer Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II Referenz-SD-Karte die Performance des SD-Cardreaders testen. Laut AS SSD liegt die maximale Lesegeschwindigkeit bei 86,62 MB/s und die Schreibgeschwindigkeit bei bis zu 63,32 MB/s. Das Kopieren von 250 JPG-Dateien (ca. 5 MB je Bild) dauert rund 15 Sekunden.

Um etwaige Upgrades durchzuführen, werden keine separaten Wartungsklappen angeboten. Eine Abnahme der kompletten Bodeneinheit ist dennoch möglich. Hierzu liefert der Hersteller einen Service-Guide, der das notwendige Vorgehen dokumentiert.

hinten
hinten
rechts: Kensington-Lock, DVD-Laufwerk, 1 x USB 3.0
rechts: Kensington-Lock, DVD-Laufwerk, 1 x USB 3.0
vorne
vorne
links: Netzanschluss, Ethernet-Anschluss, HDMI-Ausgang, 3 x USB 3.0, Audio-Combo, SD-Kartenleser
links: Netzanschluss, Ethernet-Anschluss, HDMI-Ausgang, 3 x USB 3.0, Audio-Combo, SD-Kartenleser

Eingabegeräte

Solide Eingabegeräte
Solide Eingabegeräte

In HPs 15 Zoll großem Allrounder findet sich Platz für eine vollständige Tastatur inklusive Numpad. Im Gegensatz zu den Vorgängermodellen wurden die Tasten in unserem Testmodell im gleichen Silber des Gehäuses gehalten. Der Hub der Tasten ist kurz mit deutlichem Druckpunkt angesetzt, weshalb ein sehr knackiges Schreibgefühl entsteht. Alle Tasten verfügen über eine ordentliche Festigkeit und geben an den Seiten nicht zu viel nach. 10-Finger-Schreiber werden sich an der Tastatur austoben können. Lediglich die Leertaste macht einen leicht schwammigen Eindruck. Insgesamt ist das Eingabegerät durchaus gelungen.

Das groß dimensionierte TouchPad wirkt durch die versteckten Tasten und den dünnen Chromrand hochwertig. Leider werden Touch-Eingaben mit Klappergeräuschen vom Gehäuse quittiert. Die Gestensteuerung gelingt größtenteils ohne Hindernisse. Scrollbewegungen stocken selten, werden ab und an aber nicht sofort erkannt. Die eingesetzten Tasten verfügen über einen langen Hub, der zur Mitte hin kürzer wird. Problembereiche bei der Eingabe bleiben die bekannten Ecken. Hier werden Eingaben eher sporadisch wahrgenommen. Für den normalen Office- und Surf-Alltag genügt das Eingabemedium allemal.

Display

Outdooreinsatz mit dem Envy 15
Outdooreinsatz mit dem Envy 15
Einsatz nur in schattigen Umgebungen ratsam
Einsatz nur in schattigen Umgebungen ratsam

Zum Einsatz kommt in unserem 15 Zoll großen Testgerät ein mit 1.920 x 1.080 Pixel auflösendes Display. Hierbei wird ein aus dem Hause Chi Mei kommendes TN-LED-Panel verwendet. Im alten Modell griff HP noch auf AU Optronics zurück. Viele Kontrahenten nutzen ebenfalls ein günstiges TN-Panel anstelle eines blickwinkelstabilen IPS-Displays. Die Leuchtdichte während des Netzbetriebes beträgt durchschnittlich 226,4 cd/m². Sobald allerdings der Akku für die Stromversorgung zuständig ist, fällt die Helligkeit auf 192 cd/m² ab. Der Kontrast ist mit 500:1 eher mittelmäßig. Einige Kontrahenten und das Vorgängermodell können selbst nicht besser abschneiden, Acer zeigt mit seinem Nitro wie es besser gehen kann. Für ein subjektiv sattes Schwarz genügt der Schwarzwert von 0,48 cd/m².

232
cd/m²
230
cd/m²
231
cd/m²
222
cd/m²
240
cd/m²
226
cd/m²
211
cd/m²
227
cd/m²
219
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 240 cd/m² Durchschnitt: 226.4 cd/m²
Ausleuchtung: 88 %
Helligkeit Akku: 197 cd/m²
Kontrast: 500:1 (Schwarzwert: 0.48 cd/m²)
ΔE Color 12.14 | 0.4-29.43 Ø6.2
ΔE Greyscale 12.74 | 0.64-98 Ø6.4
59% sRGB (Argyll 3D) 38% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.49
HP Envy 15-ae020ng
GeForce GTX 950M, 5500U, Seagate ST1000LM014 Solid State Hybrid Drive
MSI GP62-2QEi781FD
GeForce GTX 950M, 5700HQ, Micron M600 MTFDDAV512MBF M.2
HP Envy 15-k203ng
GeForce GTX 850M, 5500U, Seagate Momentus SpinPoint M8 ST1000LM024 HN-M101MBB
Acer Aspire V15 Nitro VN7-571G-574H
GeForce GTX 850M, 5200U, Seagate ST500LM000 Solid State Hybrid Drive
Bildschirm
-0%
1%
43%
Helligkeit Bildmitte
240
274.8
15%
297
24%
320
33%
Brightness
226
265
17%
286
27%
283
25%
Brightness Distribution
88
74
-16%
85
-3%
83
-6%
Schwarzwert *
0.48
0.69
-44%
0.78
-63%
0.32
33%
Kontrast
500
398
-20%
381
-24%
1000
100%
DeltaE Colorchecker *
12.14
11.78
3%
11.14
8%
5.31
56%
DeltaE Graustufen *
12.74
13.81
-8%
12.16
5%
4.73
63%
Gamma
2.49 88%
2.19 100%
3.13 70%
2.36 93%
CCT
15295 42%
15314 42%
12217 53%
5980 109%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
38
47.8
26%
51.2
35%
52.9
39%
Color Space (Percent of sRGB)
59
73.5
25%

* ... kleinere Werte sind besser

Schon mit bloßem Auge erfassen wir einen starken Blaustich. Dieser wird von der CalMAN-Analyse ebenfalls bestätigt. Die Abweichungen der Farben und Graustufen sind mit einem deltaE-Wert von über 12 sehr hoch. Einige Hersteller liefern ein Werksprofil, welches diese Abweichungen kompensiert. In unserem Fall liegt dies allerdings nicht vor. Der professionelle Einsatz für Grafiker wird verwehrt. Dies liegt unter anderem daran, dass die Farbraumabdeckung im AdobeRGB-Raum bei 38 % und bei dem sRGB-Raum bei 59 % liegt.

HP verwendet in seinem 15 Zoll großen Modell der Envy-Serie ein mattes Display, das direkten Lichtquellen trotzt. Im Außeneinsatz reicht die magere Helligkeit im Akkubetrieb leider kaum aus, um Sonneneinstrahlung entgegenwirken zu können. Eine Verwendung sei daher nur in schattigen Umgebungen empfohlen.

Da der Hersteller ein TN-Panel verwendet, fällt auch die Blickwinkelstabilität mager aus. Farben und Helligkeiten werden besonders bei Kippbewegungen immens verfälscht.

CalMAN ColorChecker
CalMAN ColorChecker
CalMAN Grayscale
CalMAN Grayscale
CalMAN SaturationSweeps
CalMAN SaturationSweeps
AdobeRGB-Farbraumabdeckung
AdobeRGB-Farbraumabdeckung
sRGB-Farbraumabdeckung
sRGB-Farbraumabdeckung
Blickwinkelstabilität
Blickwinkelstabilität

Leistung

Unterseite
Unterseite
LatencyMon
LatencyMon

Wie schon in unserem letzten Test des Envy 15, liefert HP ein gut bestücktes Notebook, das den gängigen Anforderungen des Alltags gerecht wird. Selbst einige Spiele sind ohne Probleme flüssig darstellbar. Für 1.000 Euro arbeiten im Allrounder ein Intel Core i7-Prozessor, eine dedizierte Grafikkarte und ein 8 GB Arbeitsspeicher. Weitere Konfigurationsvarianten sind derzeit noch nicht auf der Herstellerseite zu finden.

Prozessor

Hinsichtlich des Prozessors hat sich zum letzten Envy 15 nichts getan. HP bleibt bei einer CPU der Broadwell Architektur. Die Intel Core i7-5500U taktet hierbei mit einem Grundtakt von 2.400 MHz. Mittels Turbo-Boost sind Taktraten von bis zu 3 GHz (2,9 GHz 2 Kerne) möglich. Während des Cinebench R15 wird zunächst mit 2,9 GHz gearbeitet. Diese Frequenz sinkt jedoch schnell auf 2.600 MHz. Mit rund 250 Punkten im Multi-Core-Test schneidet unser Modell etwas schlechter als das bereits getestete Modell ab. Als Spitzenreiter unserer Vergleichsrunde gilt das MSI GP62 mit stolzen 688 Punkten, das allerdings auch auf einen Quadcore-Chip setzt.

Nach mehrmaligen Anläufen des Cinebench R15 wird konstant mit 2,6 GHz gerechnet. Während eines Akkubetriebes konnten wir keinen Leistungsunterschied erkennen. Wie weitere Prozessoren im Vergleich zu unserem Testmodell abschneiden, lässt sich anhand unserer Benchmarktabelle aktueller Notebook-Prozessoren feststellen.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
HP Envy 15-ae020ng
GeForce GTX 950M, 5500U, Seagate ST1000LM014 Solid State Hybrid Drive
108 Points ∼50%
HP Envy 15-k203ng
GeForce GTX 850M, 5500U, Seagate Momentus SpinPoint M8 ST1000LM024 HN-M101MBB
120 Points ∼55% +11%
Toshiba Satellite P50-C-10G
GeForce 930M, 5500U, Toshiba MQ02ABD100H
121 Points ∼56% +12%
Acer Aspire E5-772G-70VP
GeForce 940M, 5500U, Kingston RBU-SNS8100S3128GD
121 Points ∼56% +12%
MSI GP62-2QEi781FD
GeForce GTX 950M, 5700HQ, Micron M600 MTFDDAV512MBF M.2
143 Points ∼66% +32%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
HP Envy 15-ae020ng
GeForce GTX 950M, 5500U, Seagate ST1000LM014 Solid State Hybrid Drive
250 Points ∼6%
HP Envy 15-k203ng
GeForce GTX 850M, 5500U, Seagate Momentus SpinPoint M8 ST1000LM024 HN-M101MBB
289 Points ∼7% +16%
Toshiba Satellite P50-C-10G
GeForce 930M, 5500U, Toshiba MQ02ABD100H
287 Points ∼7% +15%
Acer Aspire E5-772G-70VP
GeForce 940M, 5500U, Kingston RBU-SNS8100S3128GD
293 Points ∼7% +17%
MSI GP62-2QEi781FD
GeForce GTX 950M, 5700HQ, Micron M600 MTFDDAV512MBF M.2
682 Points ∼16% +173%
Cinebench R10 Shading 64Bit
6179 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
10859 Points
Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
5883 Points
Cinebench R10 Shading 32Bit
5744
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
8369
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
4470
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
50 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
2.74 Points
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.28 Points
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
99.6 %
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
69.72 fps
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
250 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
108 Points
Hilfe

System Performance

Während unserer Testphase erwies sich die gefühlte Systemleistung als ordentlich. Das Testgerät hatte selbst im Mehrprogrammbetrieb stets ausreichend Ressourcen, um weitere Arbeitsabläufe zu erfassen. Nutzer, welche eine SSD gewohnt sind, werden hinsichtlich der Reaktionsgeschwindigkeit dennoch einen Unterscheid zu der hier verwendeten SSHD feststellen. Dieses subjektive Empfinden bestätigt der PCMark 7. Da der PCMark 7 punktetechnisch SSD-Festspeicher bevorzugt, erreicht das Testgerät 40 % weniger Punkte als etwa das MSI GP62. Sehr ungewöhnlich ist allerdings, dass ein an sich schwächer bestücktes Toshiba Satellite P50 leicht besser abschneidet als das HP Envy 15. Dies könnte auf Schwierigkeiten bei den Taktraten der CPU zurückzuführen sein. Dieses Problem werden wir in den nächsten Abschnitten noch weiter analysieren. 

PCMark 7 - Score (nach Ergebnis sortieren)
HP Envy 15-ae020ng
GeForce GTX 950M, 5500U, Seagate ST1000LM014 Solid State Hybrid Drive
3760 Points ∼44%
HP Envy 15-k010ng
GeForce GTX 850M, 4510U, Samsung SSD PM851 256 GB MZNTE256HMHP
5034 Points ∼59% +34%
MSI GP62-2QEi781FD
GeForce GTX 950M, 5700HQ, Micron M600 MTFDDAV512MBF M.2
6411 Points ∼75% +71%
Toshiba Satellite P50-C-10G
GeForce 930M, 5500U, Toshiba MQ02ABD100H
3923 Points ∼46% +4%
PCMark 7 Score
3760 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Genügend Speicherplatz liefert die 1 TB große Festplatte mit 8 GB Cache. Die im 2,5-Zoll-Formfaktor verwendete Festplatte erreicht gute Lese- und Schreibgeschwindigkeiten von über 110 MB/s. Leider wird keine SSD-Option seitens des Herstellers angeboten. Das MSI GP62 verwendet zum Vergleich eine 512 GB große SSD, die bei den Lese- und Schreibwerten fast fünf mal besser abschneidet. Besonders die wichtigen 4K-Werte sind bei einer SSD immens höher.

HP Envy 15-ae020ng
GeForce GTX 950M, 5500U, Seagate ST1000LM014 Solid State Hybrid Drive
HP Envy 15-k203ng
GeForce GTX 850M, 5500U, Seagate Momentus SpinPoint M8 ST1000LM024 HN-M101MBB
MSI GP62-2QEi781FD
GeForce GTX 950M, 5700HQ, Micron M600 MTFDDAV512MBF M.2
CrystalDiskMark 3.0
-42%
10024%
Write 4k QD32
0.733
0.506
-31%
345.7
47062%
Read 4k QD32
1.433
0.487
-66%
322
22370%
Write 4k
2.954
0.515
-83%
103.9
3417%
Read 4k
0.609
0.327
-46%
30.24
4866%
Write 512
70.09
30.52
-56%
481.6
587%
Read 512
34.17
28.95
-15%
451.9
1223%
Write Seq
116
88.72
-24%
494.1
326%
Read Seq
116
96.06
-17%
513
342%
Seagate ST1000LM014 Solid State Hybrid Drive
Minimale Transferrate: 53.6 MB/s
Maximale Transferrate: 116.5 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 92.1 MB/s
Zugriffszeit: 18.4 ms
Burst-Rate: 153.3 MB/s
CPU Benutzung: 7.1 %

Grafikkarte

Der wohl größte Unterschied zum Envy 15 aus dem ersten Quartal dieses Jahres liegt bei der Grafikhardware. HP verwendet in unserem Testgerät eine NVIDIA GTX 950M. Die dedizierte Grafikkarte positioniert sich in den Reihen der gehobenen Mittelklasse. Mit 4 GB Speicher und einem Kerntakt von 1.000 MHz tritt unser Modell an. Im 3DMark 11 können wir eine Punktzahl von fast 3.300 Punkten feststellen. Sehr kurios ist, dass das MSI GP62 1.500 Punkte mehr erzielt, aber auch andere Geräte mit GTX 950M bzw 850M klar voraus liegen. Mit einem Blick auf die Sensoren mittels HWInfo versuchen wir das Problem zu erfassen. Und siehe da, der Prozessor bleibt unter seinen Möglichkeiten. Im Durchschnitt hat die CPU während des Tests mit nur 1.360 MHz gerechnet. Am Ende des Tests schwankte die CPU-Frequenz nur noch zwischen 800 MHz und 1,2 GHz und die CPU-Temperatur bei nur 58 °C. Die maximal erreichte Temperatur wurde bei 78 °C festgestellt. Ob es sich hierbei um einen spezifischen Defekt unseres Testgerätes handelt, können wir nicht sagen. Jedenfalls schneidet das eigentlich stärkere GTX-950M-Modell schlechter als das bereits getestete Modell mit GTX 850M ab. Bei unseren Tests war stets HP CoolSense ausgeschaltet. Dieses Programm regelt je nach Einstellung die Leistung und die Lüfterdrehzahl. Auch mit aktivierter CoolSense-Software konnten wir keine Verbesserung beobachten.

Weitere Vergleiche zu den einzelnen Grafikeinheiten finden sich in unserem Technik-Bereich.

3DMark 11 - 1280x720 Performance (nach Ergebnis sortieren)
HP Envy 15-ae020ng
GeForce GTX 950M, 5500U, Seagate ST1000LM014 Solid State Hybrid Drive
3276 Points ∼10%
Asus GL552JX-CN154H
GeForce GTX 950M, 4720HQ, Micron M600 MTFDDAV128MBF
4488 Points ∼14% +37%
MSI GP62-2QEi781FD
GeForce GTX 950M, 5700HQ, Micron M600 MTFDDAV512MBF M.2
4892 Points ∼16% +49%
Asus N751JX-T4056H
GeForce GTX 950M, 4720HQ, Toshiba MQ01ABD100
4575 Points ∼15% +40%
HP Envy 15-k203ng
GeForce GTX 850M, 5500U, Seagate Momentus SpinPoint M8 ST1000LM024 HN-M101MBB
3961 Points ∼13% +21%
Acer Aspire V15 Nitro VN7-571G-574H
GeForce GTX 850M, 5200U, Seagate ST500LM000 Solid State Hybrid Drive
3912 Points ∼13% +19%
3DMark 11 Performance
3276 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
30956 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
5196 Punkte
3DMark Fire Strike Score
2304 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Ein vermindertes Ergebnis im 3DMark ist an sich noch nicht ein Problem, viel wichtiger ist ein gutes Abschneiden bei den praktischen Gaming-Tests. Leider beobachten wir auch hier, dass das Envy 15 in der uns vorliegenden Ausstattung, in allen getesteten Games mehr oder weniger deutlich hinter der zu erwartenden Leistung zurück bleibt. Zudem konnten wir etwa bei Watch Dogs eine zunehmende Verschlechterung mit der Dauer des Tests beobachten.

Watch Dogs
1920x1080 Ultra Overall Quality, Ultra Textures AA:4x MS (nach Ergebnis sortieren)
HP Envy 15-ae020ng
GeForce GTX 950M, 5500U, Seagate ST1000LM014 Solid State Hybrid Drive
9.2 fps ∼12%
MSI GP72-2QEi781
GeForce GTX 950M, 5700HQ, WDC Scorpio Blue WD10JPVX-22JC3T0
12.7 fps ∼17% +38%
Schenker M505
GeForce GTX 950M, 4210M, Samsung SSD 850 EVO mSATA 250GB
10.5 fps ∼14% +14%
Acer Aspire V3-772G-747a8G1.12TWakk
GeForce GTX 850M, 4702MQ, Kingston RBU-SMS10053128GA
16.8 fps ∼23% +83%
1920x1080 High Overall Quality, High Textures AA:2x MS (nach Ergebnis sortieren)
HP Envy 15-ae020ng
GeForce GTX 950M, 5500U, Seagate ST1000LM014 Solid State Hybrid Drive
16 fps ∼19%
MSI GP72-2QEi781
GeForce GTX 950M, 5700HQ, WDC Scorpio Blue WD10JPVX-22JC3T0
20.8 fps ∼25% +30%
Schenker M504
GeForce GTX 850M, 4340M
20.7 (min: 18) fps ∼24% +29%
Schenker M505
GeForce GTX 950M, 4210M, Samsung SSD 850 EVO mSATA 250GB
19.4 fps ∼23% +21%
Acer Aspire V3-772G-747a8G1.12TWakk
GeForce GTX 850M, 4702MQ, Kingston RBU-SMS10053128GA
24.3 fps ∼29% +52%
1366x768 Medium Overall Quality, Medium Textures (nach Ergebnis sortieren)
HP Envy 15-ae020ng
GeForce GTX 950M, 5500U, Seagate ST1000LM014 Solid State Hybrid Drive
33.7 fps ∼30%
MSI GP72-2QEi781
GeForce GTX 950M, 5700HQ, WDC Scorpio Blue WD10JPVX-22JC3T0
53.1 fps ∼47% +58%
Schenker M504
GeForce GTX 850M, 4340M
51.8 (min: 41) fps ∼46% +54%
Schenker M505
GeForce GTX 950M, 4210M, Samsung SSD 850 EVO mSATA 250GB
42.2 fps ∼38% +25%
Acer Aspire V3-772G-747a8G1.12TWakk
GeForce GTX 850M, 4702MQ, Kingston RBU-SMS10053128GA
55.1 fps ∼49% +64%
Mad Max
1920x1080 High Preset AF:6x (nach Ergebnis sortieren)
HP Envy 15-ae020ng
GeForce GTX 950M, 5500U, Seagate ST1000LM014 Solid State Hybrid Drive
28.2 fps ∼11%
MSI GP72-2QEi781
GeForce GTX 950M, 5700HQ, WDC Scorpio Blue WD10JPVX-22JC3T0
38 fps ∼14% +35%
Schenker M504
GeForce GTX 850M, 4340M
38.7 (min: 34) fps ∼15% +37%
1366x768 Normal Preset AF:2x (nach Ergebnis sortieren)
HP Envy 15-ae020ng
GeForce GTX 950M, 5500U, Seagate ST1000LM014 Solid State Hybrid Drive
54.8 fps ∼17%
MSI GP72-2QEi781
GeForce GTX 950M, 5700HQ, WDC Scorpio Blue WD10JPVX-22JC3T0
75.4 fps ∼23% +38%
Schenker M504
GeForce GTX 850M, 4340M
78.2 (min: 68) fps ∼24% +43%
Alien: Isolation
1920x1080 Ultra, On, Shadow Map 2048, HDAO AA:2x SM AF:16x (nach Ergebnis sortieren)
HP Envy 15-ae020ng
GeForce GTX 950M, 5500U, Seagate ST1000LM014 Solid State Hybrid Drive
31.1 fps ∼13%
Asus GL552JX-CN154H
GeForce GTX 950M, 4720HQ, Micron M600 MTFDDAV128MBF
32 fps ∼14% +3%
Schenker M504
GeForce GTX 850M, 4340M
33.7 fps ∼14% +8%
Schenker M505
GeForce GTX 950M, 4210M, Samsung SSD 850 EVO mSATA 250GB
34 fps ∼15% +9%
Nexoc M514
GeForce GTX 850M, 4210M, Samsung SSD 840 EVO 250GB mSATA
30.1 fps ∼13% -3%
1920x1080 High, On, Shadow Map 1536, Standard SSAO AA:FX AF:8x (nach Ergebnis sortieren)
HP Envy 15-ae020ng
GeForce GTX 950M, 5500U, Seagate ST1000LM014 Solid State Hybrid Drive
41.8 fps ∼14%
Asus GL552JX-CN154H
GeForce GTX 950M, 4720HQ, Micron M600 MTFDDAV128MBF
44.8 fps ∼15% +7%
Schenker M504
GeForce GTX 850M, 4340M
47 fps ∼16% +12%
Schenker M505
GeForce GTX 950M, 4210M, Samsung SSD 850 EVO mSATA 250GB
47.6 fps ∼16% +14%
Nexoc M514
GeForce GTX 850M, 4210M, Samsung SSD 840 EVO 250GB mSATA
43.5 fps ∼15% +4%
Tomb Raider
1920x1080 Ultra Preset AA:FX AF:16x (nach Ergebnis sortieren)
HP Envy 15-ae020ng
GeForce GTX 950M, 5500U, Seagate ST1000LM014 Solid State Hybrid Drive
31 fps ∼11%
Asus GL552JX-CN154H
GeForce GTX 950M, 4720HQ, Micron M600 MTFDDAV128MBF
31.4 fps ∼11% +1%
MSI GP62-2QEi781FD
GeForce GTX 950M, 5700HQ, Micron M600 MTFDDAV512MBF M.2
34.1 fps ∼12% +10%
HP Envy 15-k203ng
GeForce GTX 850M, 5500U, Seagate Momentus SpinPoint M8 ST1000LM024 HN-M101MBB
31.1 fps ∼11% 0%
Acer Aspire V15 Nitro VN7-571G-574H
GeForce GTX 850M, 5200U, Seagate ST500LM000 Solid State Hybrid Drive
32.4 fps ∼12% +5%
Schenker M505
GeForce GTX 950M, 4210M, Samsung SSD 850 EVO mSATA 250GB
33.7 fps ∼12% +9%
Acer Aspire V3-772G-747a8G1.12TWakk
GeForce GTX 850M, 4702MQ, Kingston RBU-SMS10053128GA
40 fps ∼14% +29%
1366x768 High Preset AA:FX AF:8x (nach Ergebnis sortieren)
HP Envy 15-ae020ng
GeForce GTX 950M, 5500U, Seagate ST1000LM014 Solid State Hybrid Drive
63.9 fps ∼13%
Asus GL552JX-CN154H
GeForce GTX 950M, 4720HQ, Micron M600 MTFDDAV128MBF
64.4 fps ∼13% +1%
MSI GP62-2QEi781FD
GeForce GTX 950M, 5700HQ, Micron M600 MTFDDAV512MBF M.2
71.6 fps ∼14% +12%
HP Envy 15-k203ng
GeForce GTX 850M, 5500U, Seagate Momentus SpinPoint M8 ST1000LM024 HN-M101MBB
65 fps ∼13% +2%
Acer Aspire V15 Nitro VN7-571G-574H
GeForce GTX 850M, 5200U, Seagate ST500LM000 Solid State Hybrid Drive
67.5 fps ∼13% +6%
Schenker M505
GeForce GTX 950M, 4210M, Samsung SSD 850 EVO mSATA 250GB
71.9 fps ∼14% +13%
Acer Aspire V3-772G-747a8G1.12TWakk
GeForce GTX 850M, 4702MQ, Kingston RBU-SMS10053128GA
87.1 fps ∼17% +36%
min. mittel hoch max.
Tomb Raider (2013) 16411063.931fps
Watch Dogs (2014) 40.133.7169.2fps
Alien: Isolation (2014) 102.277.841.831.1fps
GTA V (2015) 63.755.625.510.7fps
Mad Max (2015) 54.828.226.8fps

Emissionen & Energie

Geräuschemissionen

Wie dem unten stehenden Analysediagramm zu entnehmen, bleibt unser Testgerät konstant bei einem angenehmen Geräuschpegel. Mit eingeschaltetem HP CoolSense können wir im Idle-Betrieb kaum einen Mucks wahrnehmen. Nur wenn wir mittels der Energieeinstellung die Nutzung der dedizierten Grafikkarte im Idle provozieren, können wir Lüftergeräusche heraushören. Im Last-Betrieb steigt die Lautstärke auf bis zu 42 dB(A) an. Im Mittel liegt diese aber bei 37,2 dB(A). Der erzeugte Frequenzbereich der Lüfter stört nicht. Das Geräusch ist meistens eher dumpf und wird nur unter Volllast etwas hochfrequent.

Lautstärkediagramm

Idle
32.9 / 32.9 / 36.7 dB(A)
HDD
32.9 dB(A)
Last
37.2 / 42 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Voltcraft sl-320 (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Stresstest
Stresstest

Der Hersteller interveniert auf zwei Arten bezüglich der Hitzeentwicklung. Die erste ist die Bauart des Gehäuses. Durch das ausgeklügelte Displayscharnier lässt das Notebook mehr Luftraum unter der Basiseinheit als andere Geräte. Weiterhin sorgt das mitgelieferte Programm HP SenseCare dafür, dass sich das Gerät bei einem nicht festen Untergrund weniger aufheizt. Im Idle kann die Wärmeabtragung überzeugen. Das Notebook wird mit einem Hotspot von 32,6 °C nicht sonderlich warm. Erst im Last-Betrieb können beachtliche Temperaturen von bis zu 52 °C auftreten. Die maximale Temperatur wird hierbei auf der Unterseite erreicht. Diese Temperaturen entstehen während des andauernden Auslastungszustands. Allerdings konnten wir auch bei unserem Spielebenchmark und den Grafikbenchmarks stattliche Temperaturen im Bereich der Tastatur feststellen. Es war dennoch möglich mit dem Notebook zu arbeiten und Tippvorgänge durchzuführen. Das mitgelieferte Netzteil erreicht Temperaturen zwischen 36,6 °C (Idle) und 47,8 °C (Last). Es sollte daher nicht unter Decken oder Kissen verschwinden.

In einem Stresstest wollen wir nun die Kerntemperaturen unter extremen Bedingungen messen. Hierzu dienen die Programme FurMark und Prime95. Schon nach wenigen Minuten erreicht der Prozessor eine Temperatur von 96 °C, weshalb er in Folge unter seinem Basistakt arbeiten muss. Aus diesem Grund wird schon fast von Beginn an mit nur 800 MHz getaktet. Nach rund einer Stunde Laufzeit starten wir nochmals den 3DMark 11. Dieser erzielt fast äquivalente Punkte wie bei einem Kaltstart. Hier sei noch einmal angemerkt, dass selbst ohne Stressbedingungen im 3DMark 11 Throttling stattgefunden hat.

Max. Last
 49 °C47.9 °C38 °C 
 45.2 °C46.9 °C32.7 °C 
 35.3 °C31.5 °C33.2 °C 
Maximal: 49 °C
Durchschnitt: 40 °C
29.8 °C51.9 °C45 °C
30.9 °C41.2 °C40.1 °C
32.8 °C32 °C31.5 °C
Maximal: 51.9 °C
Durchschnitt: 37.2 °C
Netzteil (max.)  47.8 °C | Raumtemperatur 25 °C | Voltcraft IR-360
(-) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 40 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Multimedia auf 30.9 °C.
(-) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 49 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 36.5 °C (von 21.1 bis 71 °C für die Klasse Multimedia).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 51.9 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 38.8 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 29.9 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 30.9 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich erreichen maximal 35.3 °C und damit die typische Hauttemperatur und fühlen sich daher nicht heiß an.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 29.1 °C (-6.2 °C).

Lautsprecher

In unserem Testmodell befinden sich vier Lautsprecher und ein Subwoofer. Um softwareseitige Soundeinstellungen zu tätigen, bietet Bang & Olufsen diverse Grundeinstellungen an. Nach einigen manuellen Justierungen können wir einen recht ordentlichen Klang erzeugen. Leider hapert es noch an der Lautstärke. Von den Bässen haben wir uns außerdem auch etwas mehr erhofft. Insgesamt genügen die integrierten Lautsprecher für Filmabende und Youtube-Videos. Für einen echten Musik- und Klanggenuss sollten externe Geräte zur Seite gezogen werden.

Energieaufnahme

Der 15 Zoll große Allrounder erweist sich im Idle als nicht sonderlich durstig. Mit Leistungsaufnahmen zwischen 4,1 W und 9,2 W liegt es sogar unter den Werten des weniger stark ausgestatteten Envy 15. Unter Last steigt der Verbrauch auf bis zu 42 W an. Der geringe Energiebedarf lässt wieder auf das vorhin festgestellte Throttling schließen. Schon das Envy 15, welches mit einer NVIDIA GTX 850M ausgestattet wurde, benötigte satte 67,3 W Spitze. 

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.1 / 0.3 Watt
Idledarkmidlight 4.1 / 6.9 / 9.2 Watt
Last midlight 45.3 / 47.7 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Voltcraft VC 940

Akkulaufzeit

In unserem Testgerät wird ein Akku mit einer Kapazität von 55,5 Wh verbaut. Der 3-Zellen-Akku soll sich in einem praxisnahen Szenario behaupten. Hierzu simulieren wir das Surfen im Internet unter einer Helligkeit von ca. 150 cd/m². Nach etwas mehr als 5 h schaltet das HP Envy 15 in den Ruhezustand. Für einen ganzen Tag reicht damit die Laufzeit nicht, längere Filmabende und Surf-Sessions sollten aber ohne Probleme durchführbar sein. Als Negativ-Beispiel kann das MSI GP62 aufgeführt werden, das gerade einmal rund 1,5 h ohne einen Stromanschluss durchhält. 

Battery Runtime - WiFi Websurfing 1.3 (nach Ergebnis sortieren)
HP Envy 15-ae020ng
308 min ∼12%
MSI GP62-2QEi781FD
96 min ∼4% -69%
HP Envy 15-k203ng
289 min ∼11% -6%
Acer Aspire V15 Nitro VN7-571G-574H
448 min ∼17% +45%

Legende

 
HP Envy 15-ae020ng Intel Core i7-5500U, NVIDIA GeForce GTX 950M, Seagate ST1000LM014 Solid State Hybrid Drive
 
MSI GP62-2QEi781FD Intel Core i7-5700HQ, NVIDIA GeForce GTX 950M, Micron M600 MTFDDAV512MBF M.2
 
HP Envy 15-k203ng Intel Core i7-5500U, NVIDIA GeForce GTX 850M, Seagate Momentus SpinPoint M8 ST1000LM024 HN-M101MBB
 
Acer Aspire V15 Nitro VN7-571G-574H Intel Core i5-5200U, NVIDIA GeForce GTX 850M, Seagate ST500LM000 Solid State Hybrid Drive
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
12h 33min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
5h 08min
Last (volle Helligkeit)
2h 28min

Pro

+ gelungenes Design
+ hochwertige Aluminiumelemente
+ gute Tastatur
+ gute Akkulaufzeit

Contra

- (Gaming)Performance bleibt unter den Erwartungen
- eingeschränkte Blickwinkelstabilität

Fazit

HP Envy 15, zur Verfügung gestellt von HP Deutschland
HP Envy 15, zur Verfügung gestellt von HP Deutschland

Das HP Envy 15 entzückt mit seinem hochwertigen Design. Dennoch konnten wir trotz der erfreulichen Materialwahl punktuell Verarbeitungsschwachstellen finden. Der Allrounder zielt auf eine ausgewogene Kombination aus Office- und Multimediatauglichkeit. Dafür sind die Eingabegeräte ein wichtiges Kriterium. Diese können im Großen und Ganzen überzeugen. Die Tastatur eignet sich sogar für längere Office-Arbeiten.

Hinsichtlich der inneren Werte hat sich zum Vorgängermodell hauptsächlich die Grafikeinheit geändert. Leider throttelt in dem uns vorliegenden Testgerät die CPU, was vor allem bei Games auffällig wird, wo das Envy 15 teils deutlich hinter den Erwartungen für eine vergleichbare Ausstattung zurück bleibt. Wir können zum aktuellen Zeitpunkt allerdings keine Aussage darüber treffen, ob die Probleme nur auf unser Testgerät beschränkt sind.

Schade, dass die inneren Werte des Envy 15 dem vielversprechenden Erscheinungsbild nicht gerecht werden. 

Abgesehen von diesem großen Kritikpunkt behauptet sich das 15 Zoll große Notebook hinsichtlich der guten Akkulaufzeit von über 5 h. Nutzer, die weniger auf die Mobilität und mehr auf die Leistung zielen, können beispielsweise einen Blick auf das MSI GP62 werfen. Acers Aspire Nitro V15 punktet mit einem deutlich besserem Display.

HP Envy 15-ae020ng - 16.09.2015 v4(old)
Nino Ricchizzi

Gehäuse
78 / 98 → 80%
Tastatur
81%
Pointing Device
77%
Konnektivität
68 / 81 → 84%
Gewicht
60 / 20-67 → 85%
Akkulaufzeit
88%
Display
78%
Leistung Spiele
75 / 85 → 88%
Leistung Anwendungen
81 / 92 → 88%
Temperatur
82%
Lautstärke
82 / 95 → 86%
Audio
63%
Kamera
58 / 85 → 68%
Durchschnitt
75%
80%
Multimedia - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Nino Ricchizzi (Update: 15.05.2018)
Nino Ricchizzi
Nino Ricchizzi - Editor
on Kindesbeinen an hielt die Neugierde der Funktionsweise neuster technischer Errungenschaften an. Aus diesem Wissensdrang heraus folgte ein Studium der Mathematik und Informatik. Abseits der Welt der Testberichte arbeite ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Projektleiter in dem Arbeitsbereich IT-Security/Cybersecurity für die Industrie 4.0.