Notebookcheck

Test HP Envy 15-k010ng Notebook

Multimedia mit Macken. In Sachen Ausstattung und Preis positioniert sich HPs Multimedia-Neuling zwischen Mittel- und Oberklasse und weiß durch eine ausgewogene Kombination aus Leistung und Ergonomie zu gefallen. Ob der inzwischen immerhin matte Bildschirm auch sonst eine bessere Figur macht als bei den Vorgängermodellen aus 2013? Diese und viele weitere Fragen klärt unser Test.

HP Envy 15-k010ng
HP Envy 15-k010ng

HPs Serie Envy 15 ist bei einem großen deutschen Preisvergleich mit immerhin 13 verschiedenen Modellen vertreten, davon ist Gehäusen und Austattung nach aber nur ein Teil neu auf dem Markt. Wir haben sieben Varianten mit der gemeinsamen Bezeichnung Envy 15-k als Neulinge ausgemacht. Die Suche im HP Store hat davon zum Testzeitpunkt noch vier für Preise von 699 bis 999 Euro zutage gefördert, es kann aber sein, dass die anderen nicht aufgeführt werden, weil HP sie gerade nicht selbst liefern kann. Der Hersteller scheint voll auf Intel und Nvidia zu setzen, denn AMD Hardware war nirgends zu entdecken. Gemeinsam haben die neuen 15er Envys das Gehäuse sowie den Full-HD-Bildschirm auf TN-Basis. Unterschiede gibt es bei CPU, Grafiklösung, Speicherausbau und Massenspeicher. Einen günstigeren Vorgänger in Form des HP Envy 15-j011sg hatten wir Ende 2013 getestet.

Das Testgerät kostet bei HP 999 Euro und ist im sonstigen Handel derzeit inklusive Versand ab etwa 960 Euro zu bekommen. Mit seinen Mittel- und Oberklasse-Komponenten, schickem Gehäuse und DVD-Brenner spricht es den etwas anspruchsvolleren Multimedia-Nutzer an, der auch Wert auf ein repräsentatives Äußeres seines mobilen Rechenknechtes legt. Durch den schnellen Intel Core i7-4510U (2x 2,0-3,1 GHz, Hyperthreading, TDP 15 W), üppige 12 GB RAM und die topaktuelle Grafikkarte Nvidia Geforce GTX 850M der oberen Mittelklasse mit 4 GB eigenem Speicher eignet es sich für alle Office- und Multimedia-Aufgaben und macht auch bei aktuellen Spielen nicht schlapp.

Die beiden Vergleichsgeräte, die wir für diesen Test herausgesucht haben, setzen auf vergleichbare Technik und richten sich an die gleiche Zielgruppe wie unser HP Envy 15-k010ng. Da wäre zunächst das Asus N550JK-CN109H, das einen fest verlöteten, weniger sparsamen, dafür aber schnelleren Intel Core i5-4200H (2x 2,8-3,4 GHz, Hyperthreading, TDP 47 W) beherbergt und wie das Testgerät mit der DDR3-Variante der neuen Nvidia GeForce GTX 850M ausgeliefert wird. Besonders kompakt und mobil präsentiert sich das nur 208 mm hohe und 2 kg leichte Acer Aspire V5-573G-54218G1Taii, das rund 6 mm dünner und ca. 350 g leichter unterwegs ist als das HP und das Asus. Hier kommt mit dem Intel Core i5-4210U (2x 1,7-2,7 GHz, Hyperthreading, TDP 15 W) der schwächste der drei Prozessoren zum Einsatz, die GTX 850M ist mit GDDR3-Speicher ausgestattet. Alle drei Notebooks im Test verfügen über ein Full-HD-Display, aber nur Asus und Acer haben sich für die höherwertige IPS-Technologie entschieden.

Gehäuse

Aus welchen Materialien das silbergrau schimmernde Gehäuse besteht, verrät HP auf seiner Seite zum Testgerät nicht. Bei den Vorgängern soll es eine Mischung aus Aluminium und Glasfaser gewesen sein. Das kalte Gefühl beim Anfassen der Oberseite der Base vermittelt den Eindruck, dass zumindest hier Metall im Spiel sein könnte. Die einzigen mattschwarzen Elemente sind neben der Tastatur der Bildschirmrahmen, die Scharniere, der Akku sowie die direkt daran angrenzenden Bereiche um die beiden hinteren Standfüße. Alle Oberflächen sind erfreulich unempfindlich gegen Fingerabdrücke, was dem Tester zum ersten Mal das sonst übliche Putzen vor Anfertigung der Fotos erspart hat. Optische Akzente setzen die runden Formen, das Lochgitter unter dem Bildschirm sowie der stufig abgesenkte Tastaturbereich. Allen Leuten, die das Notebook während des Tests zu Gesicht bekommen haben, wusste das Design spontan zu gefallen.

Verwinden ließ sich die Base nur minimal und auch nur mit erheblichem Kraftaufwand. Dazu, dass dabei keinerlei Geräusche entstanden, passt das Fehlen offensichtlicher Verarbeitungsmängel — mit einer Ausnahme: Das Tastaturbett um die A-Taste wurde offenbar nicht richtig verklebt und hat sich angehoben, sodass es fast bündig mit den Oberfläche der umliegenden Tasten abschließt. Es bleibt uns nichts anderes übrig, als den Mangel mit einer Abwertung zu quittieren. Ziemlich flexibel und auch nicht druckfest präsentiert sich der Deckel, der sich leider nicht ohne Gegenhalten öffnen lässt.

Ausstattung

Anschlussmäßig herrscht beim Testgerät Minimalismus vor. Zwar sind immerhin alle drei USB-Ports in der Version 3.0 ausgeführt, Highlights wie eSATA, DisplayPort oder Thunderbolt sind aber Fehlanzeige. Auch auf einen VGA-Anschluss hat HP verzichtet, sodass man zur externen Bildausgabe auf HDMI oder drahtlose Techniken wie Intel Wireless Display angewiesen ist. HPs Sparsamkeit in dieser Hinsicht dürfte aktuell die wenigsten Nutzer stören, weist aber auch nicht gerade in die Zukunft. Der immerhin vorhandene Ethernet-Port sitzt ergonomisch günstig hinten links neben dem Stromanschluss, alle anderen Ports hat der Hersteller aber vorne vor DVD-Brenner und Lüftungsschlitzen (links) untergebracht, wo eingesteckte USB-Sticks und Kabel etwa beim Betrieb einer externen Maus stören können.

Strom, Ethernet, Luftauslass, HDMI, 2x USB 3.0, SD-Card
Strom, Ethernet, Luftauslass, HDMI, 2x USB 3.0, SD-Card
Audio in/out, USB 3.0, DVD-Brenner, Kensington
Audio in/out, USB 3.0, DVD-Brenner, Kensington

Kommunikation

Das WLAN-Modul namens Intel Dual Band Wireless-AC 3160 hat HP definitiv aus den oberen Regalreihen gefischt. Wie der Name schon erahnen lässt, beherrscht es sowohl das weit weniger frequentierte 5-GHz-Band als auch "Gigabit-WLAN" nach IEEE 802.11 ac. Außerdem bringt es natürlich Bluetooth in der aktuellen Version 4.0 mit und unterstützt Intel Wireless Display. Im individuellen Testsetup des Autors erwiesen sich die Empfangseigenschaften als überdurchschnittlich gut. Bei allmählicher Entfernung vom Router und dabei immer mehr neu hinzutretenden baulichen Hindernissen brach die Übertragungsrate erst spät und weniger abrupt ein als bei den meisten anderen bisher getesteten Notebooks.

Sicherheit 

Der Fingerring Reader (HP SimplePass) verbessert offenbar nicht die Sicherheit, vereinfacht aber die Anmeldung im Benutzerkonto und ermöglicht es auch, sich etwa auf passwortgesicherten Internetseiten per Fingerabdruck zu authentifizieren.    

Zubehör

Neben dem Netzteil lag dem Gerät nichts bei, auch keine Installationsmedien. Die Recovery Partition sollte also zumindest bis zu deren Erstellung mit Vorsicht behandelt werden. HP bietet Zubehör wie Taschen und Rucksäcke an, das aber nicht speziell für das Envy 15-k010ng entworfen wurde.

Wartung

Da eine Wartungsklappe fehlt, bleibt dem wartungswilligen Käufer nur der Griff zum Schraubendreher, der sich schädlich auf Garantie und Händlergewährleistung auswirken kann. Die Base ist bis zum oberen Rand hochgezogen, was den Zugang nach Lösen der zehn Schrauben an der Unterseite sicher nicht gerade erleichtert — diesem Risiko sind lieber aus dem Wege gegangen. Der Akku hingegen kann problemlos ausgetauscht werden. 

Garantie

HP bietet zwei Jahre eingeschränkte Garantie auf Teile, Arbeitszeit und Abhol- und Lieferservice (Zitat). Auf der Zubehörseite kann man für knapp 285 Euro (!) das HP Care Pack erstehen, durch das man für drei Jahre "Schutz vor versehentlichen Schäden" plus Abhol- und Lieferservice erhält.

Eingabegeräte

Touchpad

HP Control Zone nennt sich das patentierte Clickpad ohne mechanisch abgesetzte Tasten, das optisch durch seine ungewöhnliche Breite und die beiden angerauten Randzonen neben dem völlig glatten Zentralbereich auffällt. Die dienen dazu, die Windows-8-typischen Wischgesten von den Rändern aus zu vereinfachen, was in der Praxis vor allem dabei geholfen hat, das ungewollte Auslösen von Gesten gegenüber herkömmlichen Touchpads zu reduzieren. Die Funktionsweise demonstriert HP in einem kleinen englischsprachigen Video. Präzision und Ansprechverhalten gaben keinen Anlass zur Klage. Bei der täglichen Arbeit hatten wir teilweise Probleme, gezielt einen Rechtsklick auszulösen. Befand sich der Finger dabei zu nahe an der rechten Randzone, erschient ungewollt das Charm-Menü. Etwas leichtgängiger hätten wir uns die Ersatz-Maustasten auch gewünscht. Dafür gibt es bei Betätigung ein deutliches optisches und dank hier knackigem Druckpunkt haptisches Feedback. Das Clickpad ist nicht bis ganz an die Ränder berührungsempfindlich und erkennt Gesten mit bis zu vier Fingern. Konfigurationsmöglichkeiten kann man sich auf dem Screenshot ansehen.

Tastatur

Das Layout der Tastatur des HP Envy 15-k010ng hält kaum Überraschungen bereit. Die linken Strg- und Shift-Tasten haben leider nur die Größe der Buchstabentasten. Viel Hub haben die flachen, rutschhemmenden Tasten nicht, was den Tester aber nicht gestört hat. Kritikpunkte sind eher der weiche Anschlag und der nicht besonders knackige Druckpunkt. Zudem gibt das Keyboard schon bei normaler Betätigung der Tasten etwas nach. Gelungen ist die gleichmäßige und ausreichend helle Tastaturbeleuchtung, die sich per Hotkey aktivieren lässt, aber nicht dimmbar ist.

Display

Trotz des gehobenen Preises hat es beim HP Envy 15-k010ng nur für ein immerhin mattes TN-Panel gereicht — in den beiden Konkurrenten im Test stecken ebenfalls matte, blickwinkelstabilere IPS-Panels. Verteilt auf 15,6 Zoll ergibt die Full-HD-Auflösung (16:9) eine Pixeldichte von 141 ppi. Die Kehrseite der sehr guten Helligkeit von fast 350 cd/m² ist ein mit 0,75 cd/m² viel zu hoher Schwarzwert, aus dem sich ein mäßiger Kontrast von 457:1 ableitet. In diesem Punkt kann sich zumindest der Bildschirm unseres Asus N550JK-CN109H mit 732:1 spürbar absetzen, der allerdings auch nur eine maximale Helligkeit von 284 cd/m² schafft, was wiederum einen ordentlichen Schwarzwert von 0,39 cd/m² ermöglicht.

361
cd/m²
322
cd/m²
305
cd/m²
357
cd/m²
343
cd/m²
323
cd/m²
346
cd/m²
306
cd/m²
311
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
Chi Mei CMN15B9
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 361 cd/m² Durchschnitt: 330.4 cd/m²
Ausleuchtung: 84 %
Helligkeit Akku: 343 cd/m²
Kontrast: 457:1 (Schwarzwert: 0.75 cd/m²)
ΔE Color 9.72 | 0.6-29.43 Ø6.1
ΔE Greyscale 11.24 | 0.64-98 Ø6.3
46% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.3
HP Envy 15-k010ng
GeForce GTX 850M, 4510U, Samsung SSD PM851 256 GB MZNTE256HMHP
Asus N550JK-CN109H
GeForce GTX 850M, 4200H, Seagate Momentus SpinPoint M8 ST1000LM024 HN-M101MBB
Acer Aspire V5-573G-54218G1Taii
GeForce GTX 850M, 4210U, Seagate ST1000LM014 Solid State Hybrid Drive
Bildschirm
18%
26%
Helligkeit Bildmitte
343
284
-17%
326
-5%
Brightness
330
264
-20%
306
-7%
Brightness Distribution
84
80
-5%
87
4%
Schwarzwert *
0.75
0.388
48%
0.56
25%
Kontrast
457
732
60%
582
27%
DeltaE Colorchecker *
9.72
5.24
46%
3.2
67%
DeltaE Graustufen *
11.24
7.7
31%
3.65
68%
Gamma
2.3 96%
2.63 84%
2.29 96%
CCT
11010 59%
6119 106%
6685 97%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
46
47
2%
58
26%

* ... kleinere Werte sind besser

Schlecht sieht es mit der Farbtreue im Auslieferungszustand aus, DeltaE-Werte von über 10 sind für TN-basierte Displays aber leider normal und ziehen beim Testgerät den üblichen, vorliegend stark ausgeprägten Blaustich nach sich. Für Abhilfe sorgt eventuell schon unser im Info-Kasten verlinktes ICC-Profil. In dieser Disziplin hebt sich besonders das Acer Aspire V5-573G-54218G1Taii mit DeltaE unter 4 positiv ab. Die Bildschärfe zeigte sich einwandfrei. Subjektiv homogen und frei von Lichthöfen etc. fällt die mit einem Wert von 84 % gemessene Ausleuchtung aus. Die Abdeckung des großen und in der Regel nur für (semi-)professionelle Bildbearbeiter interessanten AdobeRGB-Farbraumes von 46 % ist für ein TN-Panel annehmbar, die 47 % des IPS-Bildschirm im Asus sind es eher nicht. Ein gutes, IPS-typischen Ergebnis von 58 % fährt das Display des Acer Aspire ein.

CalMAN Graustufen
CalMAN Graustufen
CalMAN ColorChecker
CalMAN ColorChecker
CalMAN Farbsättigung
CalMAN Farbsättigung
HP Envy 15-k010ng vs. AdobeRGB
HP Envy 15-k010ng vs. AdobeRGB
HP Envy 15-k010ng vs. sRGB
HP Envy 15-k010ng vs. sRGB

Wetterbedingt konnten wir nicht testen, wie sich das Display draußen bei Sonnenschein schlägt. Wie auf dem Fotos zu sehen ist, reicht die maximale Helligkeit in Kombination mit der matten Bildschirmoberfläche aus, um störungsfreies Arbeiten bei bedecktem Himmel zu gewährleisten.

Da kommt keine Freude auf: Die katastrophale Blickwinkelstabilität des Chi-Mei-Displays zwingt den Nutzer ständig dazu, seine oder die Position des Bildschirms zu korrigieren. Bereits bei geringfügig vertikal verschobenen Einblickwinkeln treten die TN-typischen Bildfehler wie ein milchiger Bildeindruck mit stark reduzierten Kontrasten oder invertiert wirkende Farben besonders ausgeprägt zutage. Gute TN-Panels können heutzutage zumindest beim Blick von der Seite Kontrast, Farben und Helligkeit einigermaßen aufrechterhalten, nicht so das Panel im Testgerät, das in einem 1.000-Euro-Notebook beim besten Willen nichts zu suchen hat.  

Leistung

Prozessor

Takte Cinebench R11.5 Multi-Core
Takte Cinebench R11.5 Multi-Core

Der Intel Core i7-4510U ist ein schneller und sparsamer Dualcore-Prozessor, der Intels aktueller Haswell Generation entspringt und dank Hyperthreading bis zu vier Threads "gleichzeitig" bearbeiten kann. Der Basistakt beläuft sich auf 2 GHz, bei Belastung beider Kerne können per Turbo maximal 2,8 GHz erreicht werden, der maximale Turbo für einen Thread endet bei 3,1 GHz. Einem Einsatz auch in kleinen Notebooks ab 11 Zoll steht dank der ULV-typischen, niedrigen TDP von 15 Watt nichts im Wege. Durch effizientere Architektur hat sich die Pro-MHz-Leistung gegenüber der Vorgängergeneration um etwa 10 % verbessert. Bedienen Programme sich der mit Haswell neu eingeführten Befehlssatzerweiterungen, kann die Steigerung auch erheblich höher ausfallen. Abgesehen von sehr anspruchsvoller Spezialsoftware und einigen Spielen, die von vier oder mehr physischen Kernen deutlich profitieren können, hier aber durch eher die Grafikkarte limitiert werden, sollte man mit der i7-CPU im Alltag kaum an Leistungsgrenzen stoßen.

Ausschließlich für die Belastungstests mit den Cinebenches, Prime95 und FurMark haben wir HP Cool Sense deaktiviert, während es sonst während des gesamten Tests eingeschaltet war, was dem Auslieferungszustand entspricht. Der Multi-CPU-Test des Cinebenches R11.5 offenbart, dass Turbo bei realistischer Auslastung beider Cores nicht ganz, aber mit 2,5 bis 2,6 GHz fast ausgenutzt wird. Damit entspricht die Leistung des i7-4510U den Erwartungen, was auch für die Single-Thread-Performance gilt. Wie sich der Prozessor im Stresstest bei maximaler Last verhält, kann man im Abschnitt Temperatur weiter unten nachlesen. Gegenüber den Vergleichsnotebooks zeigt sich das erwartete Bild: Der höher taktende Intel Core i5-4200H (2x 2,8-3,4 GHz, Hyperthreading, TDP 47 W) des Asus setzt sich an die Spitze, der langsamere i5-4210U (2x 1,7-2,7 GHz, Hyperthreading, TDP 15 W) im Acer bildet das Schlusslicht, wobei die Abstände gerade im Single-Core-Benchmark nicht eben üppig ausfallen.

Systeminformationen HP Envy 15-k010ng
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
HP Envy 15-k010ng
GeForce GTX 850M, 4510U, Samsung SSD PM851 256 GB MZNTE256HMHP
1.35 Points ∼55%
Asus N550JK-CN109H
GeForce GTX 850M, 4200H, Seagate Momentus SpinPoint M8 ST1000LM024 HN-M101MBB
1.47 Points ∼60% +9%
Acer Aspire V5-573G-54218G1Taii
GeForce GTX 850M, 4210U, Seagate ST1000LM014 Solid State Hybrid Drive
1.17 Points ∼48% -13%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
HP Envy 15-k010ng
GeForce GTX 850M, 4510U, Samsung SSD PM851 256 GB MZNTE256HMHP
2.79 Points ∼8%
Asus N550JK-CN109H
GeForce GTX 850M, 4200H, Seagate Momentus SpinPoint M8 ST1000LM024 HN-M101MBB
3.55 Points ∼11% +27%
Acer Aspire V5-573G-54218G1Taii
GeForce GTX 850M, 4210U, Seagate ST1000LM014 Solid State Hybrid Drive
2.41 Points ∼7% -14%
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.35 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
2.79 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
48.82 fps
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System Performance

Es liegt auf der Hand, dass die teilweise erheblich höheren PCMark-7-Scores, mit denen unser Testgerät die beiden Mitbewerber im Feld hinter sich lässt, nicht CPU oder Grafikkarte, sondern der rasanten SSD geschuldet sind. Beschränkt man den Vergleich auf ähnlich konfigurierte Geräte mit SSD, liegt der Gesamtscore mitten in der Bandbreite von ca. +/- 10 %. Da die CPU des Acer Aspire langsamer ist als die des Asus N550JK, muss die Tatsache, dass das Acer im direkten Vergleich stets die Nase vorne hat, auf seine Hybrid-Festplatte zurückzuführen sein. Deren Mehrwert scheint in der Praxis also durchaus vorhanden zu sein, was sich in den Ergebnissen der reinen Massenspeicher-Benchmarks wie so oft überhaupt nicht wiederfindet.

In der täglichen Praxis sorgt das Zusammenspiel der fixen Komponenten für ein durch Verzögerungen völlig ungetrübtes Bedienerlebnis inklusive rasanter Programm- und Betriebssystemstarts, und auch exzessives Multitasking brachte den Kandidaten nicht ins Schleudern.

PCMark 7
Creativity (nach Ergebnis sortieren)
HP Envy 15-k010ng
GeForce GTX 850M, 4510U, Samsung SSD PM851 256 GB MZNTE256HMHP
9507 Points ∼66%
Asus N550JK-CN109H
GeForce GTX 850M, 4200H, Seagate Momentus SpinPoint M8 ST1000LM024 HN-M101MBB
5562 Points ∼39% -41%
Acer Aspire V5-573G-54218G1Taii
GeForce GTX 850M, 4210U, Seagate ST1000LM014 Solid State Hybrid Drive
7063 Points ∼49% -26%
Productivity (nach Ergebnis sortieren)
HP Envy 15-k010ng
GeForce GTX 850M, 4510U, Samsung SSD PM851 256 GB MZNTE256HMHP
4290 Points ∼39%
Asus N550JK-CN109H
GeForce GTX 850M, 4200H, Seagate Momentus SpinPoint M8 ST1000LM024 HN-M101MBB
1732 Points ∼16% -60%
Acer Aspire V5-573G-54218G1Taii
GeForce GTX 850M, 4210U, Seagate ST1000LM014 Solid State Hybrid Drive
2903 Points ∼27% -32%
Score (nach Ergebnis sortieren)
HP Envy 15-k010ng
GeForce GTX 850M, 4510U, Samsung SSD PM851 256 GB MZNTE256HMHP
5034 Points ∼55%
Asus N550JK-CN109H
GeForce GTX 850M, 4200H, Seagate Momentus SpinPoint M8 ST1000LM024 HN-M101MBB
2882 Points ∼31% -43%
Acer Aspire V5-573G-54218G1Taii
GeForce GTX 850M, 4210U, Seagate ST1000LM014 Solid State Hybrid Drive
3935 Points ∼43% -22%
PCMark 7 Score
5034 Punkte
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3099 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
3414 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
3870 Punkte
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Massenspeicher

Beim sequenziellen Einlesen großer, zusammenhängender Datenblöcke schafft die 256 GB fassende Samsung SSD im Testgerät 501 MB/s. Das ist ein ausgezeichneter Wert, der von keiner aktuellen Einzel-SSD außer denen in einigen Apple Notebooks um mehr als 4 % übertroffen wird. Auch der Datentransfer im 4k-Test kann sich absolut sehen lassen, erheblich mehr schaffen nur wenige Modelle wie etwa die Samsung SSD 840 EVO im Bullman C-Klasse S i7 15FHD Dirtbook. Da die beiden Vergleichs-Notebooks nur mit in jeder Hinsicht massiv unterlegenden herkömmlichen oder um SSD-Cache ergänzten (Hybrid-)Festplatten unterwegs sind, verbietet sich ein direkter Vergleich. In unserer FAQ-Sektion findet sich ein Benchmark-Vergleich vieler Festplatten und SSDs für Notebooks; Hintergrundwissen zu den Unterschieden zwischen HDDs und SSDs wird hier vermittelt.

HP Envy 15-k010ng
GeForce GTX 850M, 4510U, Samsung SSD PM851 256 GB MZNTE256HMHP
Asus N550JK-CN109H
GeForce GTX 850M, 4200H, Seagate Momentus SpinPoint M8 ST1000LM024 HN-M101MBB
Acer Aspire V5-573G-54218G1Taii
GeForce GTX 850M, 4210U, Seagate ST1000LM014 Solid State Hybrid Drive
Bullman C-Klasse S i7 15FHD Dirtbook
HD Graphics 4600, 4810MQ, Samsung SSD 840 EVO 250GB
AS SSD
16%
Score Write
304
401
32%
4K-64 Read
329.15
335.21
2%
4K Read
30.44
39.16
29%
Seq Read
501.16
505.86
1%
CrystalDiskMark 3.0
-94%
-95%
Read 4k QD32
351.7
0.653
-100%
1.07
-100%
Read 4k
32.95
0.326
-99%
0.435
-99%
Read Seq
509.2
87.29
-83%
65.41
-87%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-94% / -94%
-95% / -95%
16% / 16%
Samsung SSD PM851 256 GB MZNTE256HMHP
Sequential Read: 509.2 MB/s
Sequential Write: 264.1 MB/s
512K Read: 420.3 MB/s
512K Write: 262.4 MB/s
4K Read: 32.95 MB/s
4K Write: 76.51 MB/s
4K QD32 Read: 351.7 MB/s
4K QD32 Write: 262.1 MB/s

Grafikkarte

Bei der DirectX-11-fähigen Nvidia GeForce GTX 850M handelt es sich um eine Grafikkarte der oberen Mittelklasse, die bereits auf der aktuellen Maxwell Architektur beruht. Alle 640 Shader-Einheiten des GM107-Chips sind aktiviert und laufen laut GPU-Z 0.7.9 mit einer Grundfrequenz von 902 MHz, per Turbo können bis zu 1.085 MHz erreicht werden. Der in dieser Variante verbaute DDR3-Speicher (4 GB) hat einen effektiven Takt von 1.800 MHz, andere DDR3-Modelle wie in Asus N550JK-CN109H bringen es auf 2.000 MHz. Eine andere Variante der GTX 850M, die im Acer Aspire V5-573G-54218G1Taii Platz gefunden hat, taktet mit 876 MHz + Turbo etwas langsamer und setzt auf GDDR3-RAM mit einem ebenfalls 128 Bit breiten Speicherbus. Die laut Nvidia nochmals verbesserte Video-Engine (VP6) beherrscht unter anderem die hardwarebasierte Decodierung von 4k-Videos. Wegen der Leistungsaufnahme von immerhin 40 bis 45 Watt fühlt sich die Karte in Notebooks ab 15 Zoll am wohlsten. Nvidias Optimus Technologie sorgt automatisch dafür, dass weniger anspruchsvolle (2D-)Grafikberechnungen von der sparsamen, in die CPU integrierte Intel HD 4400 übernommen werden.

Im Vergleich mit anderen DDR3-850Ms wie etwa in unserem Asus N550JK-CN109H enttäuscht die Leistung der Grafikkarte im Testgerät wohl wegen der verringerten Takte ein wenig und landet im Gesamtvergleich aller Kollegen dieses Namens stets auf dem letzten Platz, was dem Niveau der älteren GeForce GTX 765M entspricht. Was der Chip mit GDDR5 leisten kann, sieht man an den 14 bis 43 % höheren Ergebnissen des MSI GE70 Apache, das wir zusätzlich in das Benchmark-Diagramm aufgenommen haben. Im Akkubetrieb fällt die durchschnittliche Framerate von Hitman: Absolution (high) von 30,6 auf 27,9.

3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics (nach Ergebnis sortieren)
HP Envy 15-k010ng
2798 Points ∼7%
Asus N550JK-CN109H
3085 Points ∼8% +10%
Acer Aspire V5-573G-54218G1Taii
2954 Points ∼7% +6%
MSI GE70-2PCi785
3596 Points ∼9% +29%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics (nach Ergebnis sortieren)
HP Envy 15-k010ng
18079 Points ∼10%
Asus N550JK-CN109H
21951 Points ∼12% +21%
Acer Aspire V5-573G-54218G1Taii
19133 Points ∼10% +6%
MSI GE70-2PCi785
25857 Points ∼14% +43%
3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU (nach Ergebnis sortieren)
HP Envy 15-k010ng
3925 Points ∼8%
Asus N550JK-CN109H
4446 Points ∼9% +13%
Acer Aspire V5-573G-54218G1Taii
4038 Points ∼8% +3%
MSI GE70-2PCi785
4476 Points ∼9% +14%

Legende

 
HP Envy 15-k010ng Intel Core i7-4510U, NVIDIA GeForce GTX 850M, Samsung SSD PM851 256 GB MZNTE256HMHP
 
Asus N550JK-CN109H Intel Core i5-4200H, NVIDIA GeForce GTX 850M, Seagate Momentus SpinPoint M8 ST1000LM024 HN-M101MBB
 
Acer Aspire V5-573G-54218G1Taii Intel Core i5-4210U, NVIDIA GeForce GTX 850M, Seagate ST1000LM014 Solid State Hybrid Drive
 
MSI GE70-2PCi785 Intel Core i7-4700HQ, NVIDIA GeForce GTX 850M, Western Digital Scorpio Blue WD5000LPVX
3DMark 11 Performance
3829 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
42551 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
8259 Punkte
3DMark Fire Strike Score
2391 Punkte
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Gaming Performance

Die drei exemplarischen Spiele in der Benchmark-Tabelle unten zeigen, dass man mit unserer etwas reduzierten GeForce GTX 850M durchaus sogar noch einzelne grafisch aufwändige Games wie Battlefield 4 in hohen Einstellungen mit 1.366 x 768 Pixeln Auflösung flüssig spielen kann, aber eher mit mittleren Presets auf der sicheren Seite ist, soweit es sich um anspruchsvolle Titel von 2013 und 2014 handelt. Eine große Anzahl an Benchmarks zur 850M sind auf unserer Seite zur GPU zu finden. Dort kann man auch sehen, welche nicht eben kleine Performance-Bandbreite die verschiedenen Varianten abdecken.

min. mittel hoch max.
Hitman: Absolution (2012) 44.141.430.612.3fps
Battlefield 4 (2013) 78.858.74317.6fps
Call of Duty: Ghosts (2013) 66.751.430.917.8fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Als gutmütig mit wenig Störpotenzial präsentiert sich die insgesamt gelungene Belüftung des HP Envy 15-K010ng. Liegt keine oder sehr wenig Last an, steht der CPU-Lüfter; Youtube in HD reicht manchmal für die kaum hörbare niedrigste Lüfterstufe. Steigt die Last an, steigert sich das Geräusch mit sanften Übergängen bis zur höchsten Stufe, die wir dauerhaft nur mithilfe von Prime95 + FurMark erklimmen konnten. Man hat es dann mit einem noch aus mehreren Metern Entfernung zu hörenden Brausen zu tun, das den Tester mangels hochfrequenter oder sonstiger Nebengeräusche nicht aus der Ruhe bringen konnte. Die Messergebnisse bestätigen den akustisch wunderbar zurückhaltenden Eindruck, den das HP im Test hinterlassen hat. Als sogar noch geringfügig leiser haben wir das Acer Aspire gemessen, während das Asus im Idle-Betrieb hörbar lauter unterwegs ist.

Lautstärkediagramm

Idle
29.7 / 31 / 31 dB(A)
DVD
35.2 / dB(A)
Last
41.8 / 43 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Voltcraft sl-320 (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Takte Prime95
Takte Prime95
Takte Prime95 + FurMark
Takte Prime95 + FurMark

Trotz der recht leisen Kühlung ist es HP gelungen, die Thermik voll im Griff zu behalten. Da wären zunächst die Oberflächentemperaturen, die mit maximal 43 °C an der Unterseite nur empfindliche Naturen vom Betrieb auf dem Schoß abhalten dürften, zumal dieser Wert eigentlich nur beim Spielen auftreten kann und die warme Luft seitlich abgeführt wird. Die Handballenablagen kommen aber selbst dann nicht über 33 °C hinaus.

Von Throttling kann auch bei maximaler, eher praxisferner Auslastung mit Prime95 + FurMark keine Rede sein. Zwar sinken die Takte der CPU-Kerne in diesem Szenario auf 2,2 bis 2,3 GHz ab, sind aber weit davon entfernt, unter den Basistakt zu fallen, wie man auch dem Screenshot entnehmen kann. Erfreulich ist auch, dass die GPU den Turbo von 1.097 MHz (laut HWiNFO64) fast durchgehend halten kann. Damit kann man dem System attestieren, die von den Bauteilen her mögliche Performance zwar nicht zu 100 %, aber auf sehr hohem Niveau zur Verfügung zu stellen.

Max. Last
 39.2 °C38 °C27.1 °C 
 41.7 °C44.2 °C26.7 °C 
 32 °C31 °C26.2 °C 
Maximal: 44.2 °C
Durchschnitt: 34 °C
26.2 °C34.6 °C43 °C
25.5 °C29.7 °C42 °C
25.1 °C28.4 °C33.3 °C
Maximal: 43 °C
Durchschnitt: 32 °C
Netzteil (max.)  48.3 °C | Raumtemperatur 24.2 °C | Voltcraft IR-360
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 34 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Multimedia v7 auf 30.9 °C.
(±) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 44.2 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 36.5 °C (von 21.1 bis 71 °C für die Klasse Multimedia v7).
(±) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 43 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 38.8 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 26.5 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 30.9 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich erreichen maximal 32 °C und damit die typische Hauttemperatur und fühlen sich daher nicht heiß an.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 29.1 °C (-2.9 °C).

Lautsprecher

Im unserem damaligen Test hat das ältere HP Envy 15-j011sg ein dickes Lob für seinen tollen Klang eingeheimst. Nicht so unser Testgerät, wo sich im Hinblick auf die durch Subwoofer und Beats-Audio-Label geweckten hohen Erwartungen schon nach ersten Hörproben Enttäuschung beim Autor breit gemacht hat, denn mehr als guten Durchschnitt präsentiert uns HP diesmal nicht. Für Musik haben wir das passende Preset der Beats-Audio-Software ausgewählt und mussten feststellen, dass die Klangqualität sehr stark vom gewählten Musikstil abhängig ist. Je mehr Instrumente im Spiel sind und je stärker diese den Bassbereich ausfüllen, desto überforderter präsentiert sich das Soundsystem. Es kommt bei maximaler Lautstärke oft zu Pegelschwankungen, hohe Töne klingen gerne schrill und einzelne Instrumente lassen sich nicht optimal unterscheiden. Zwar bringt der Sound stets ein gewisses Volumen und gerade im Mittenbereich eine nette Präsenz und Dynamik mit sich, aber von echten Bässen kann leider nicht die Rede sein. Immerhin gelingt die Wiedergabe von Hörspiel- und Filmdialogen sehr gut. Schließt man einen guten Kopfhörer an, der sich für eine cleane Wiedergabe empfiehlt, bekommt man es damit zu tun, dass sich die Sound Tweaks nicht komplett ausschalten lassen. Das jedenfalls legt der auch bei deaktiviertem Beats Audio ganz und gar nicht lineare Frequenzgang nahe. Der einzige Ausweg ist in so einem Falle eine manuelle Abstimmung über den Zehn-Band-Equalizer — schwach!

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Zieht man als Vergleichsbasis für den Stromverbrauch alle gleichformatigen Multimedia-Notebooks heran, die wir in den letzten acht Monaten getestet haben, liegt der Verbrauch im Idle-Betrieb (avg) ziemlich genau im Durchschnitt. Schlechter sieht es bei mittlerer Last (Load avg) aus, denn hier stehen 60,4 Watt einem Durchschnitt von 47,7 Watt gegenüber. Schränkt man die Auswahl aber auf Geräte mit GeForce GTX 850M ein, relativiert sich diese Betrachtung, weil der Durchschnitt dann auf 62,7 Watt ansteigt. Das 90-Watt-Netzteil hat in jedem Szenario noch genug Reserven übrig, um den Akku während des Betriebs zu laden. Ob es nur der 47-Watt-CPU zu verdanken ist, dass unser Asus N55JK je nach Einzeltest zwischen 38 und 232 % (!) mehr aus der Leitung saugt?

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.2 / 0.4 Watt
Idledarkmidlight 5.3 / 9.8 / 9.9 Watt
Last midlight 60.4 / 72.1 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Voltcraft VC 940

Akkulaufzeit

Die Kapazität des Akkus beläuft sich nur auf 41 Wh. Das ist der wichtigste Grund dafür, dass das HP Envy in allen Laufzeit-Tests mehr oder weniger deutlich hinter dem Durchschnitt gleich großer Multimedia-Notebooks aus den letzten acht Monaten zurückbleibt. Im direkten Vergleich innerhalb unseres Test-Trios setzt sich stets das Acer Aspire V5-573G mit seinem 53-Wh-Stromspeicher mit von 23 bis 106 % längeren Betriebszeiten an die Spitze, während unser Stromschlucker Asus N55JK trotz starkem 59-Wh-Akku den Vogel abschießt und mit Rückständen von 12 bis 40 % die Rote Laterne hält. Im praxisnahen WLAN-Test, bei dem bei auf etwa 150 cd/m² reduzierter Helligkeit und abgeschaltetem Bluetooth im Energiesparmodus durch ein Skript in regelmäßigen Abständen repräsentativ ausgewählte Internetseiten aufgerufen werden, schafft das Testgerät mit 249 Minuten ein gutes Ergebnis, denn viel mehr geht hier bei vergleichbarem Akku zumeist nur mit schwächerer Hardware.

HP Envy 15-k010ng
GeForce GTX 850M, 4510U, Samsung SSD PM851 256 GB MZNTE256HMHP
Asus N550JK-CN109H
GeForce GTX 850M, 4200H, Seagate Momentus SpinPoint M8 ST1000LM024 HN-M101MBB
Acer Aspire V5-573G-54218G1Taii
GeForce GTX 850M, 4210U, Seagate ST1000LM014 Solid State Hybrid Drive
Akkulaufzeit
-24%
56%
Idle
507
305
-40%
624
23%
WLAN (alt)
249
220
-12%
346
39%
Last
77
61
-21%
159
106%
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
8h 27min
Surfen über WLAN
4h 9min
DVD
2h 03min
Last (volle Helligkeit)
1h 17min

Fazit

Schade um die guten Ansätze, aber HP macht bei seinem Envy 15-k010ng denselben Fehler, der schon diverse vom Innenleben her gelungene Notebooks eine höhere Wertung gekostet hat und verbaut ein TN-Display, das man von der sehr guten Helligkeit abgesehen eigentlich eher in einem Budget-Notebook als in einer 1.000-Euro-Multimedia-Maschine vermuten würde. Und auch beim in dieser Geräteklasse nicht gerade unwichtigen Sound hat HP sich trotz Beats Audio nicht mit Ruhm bekleckert. 

Positiv sind uns im Test vor allem das schicke, gut verarbeitete Gehäuse und die nahezu ungebremste Leistung der starken Kernkomponenten bei gleichzeitig leisem und kühlem Betrieb aufgefallen. Zwar bleibt die Performance der leicht taktreduzierten GeForce GTX 850M etwas hinter anderen Ausführungen dieser Grafikkarte in vergleichbaren Notebooks zurück, das macht sich in der Gaming-Praxis aber nicht wirklich bemerkbar. Die Eingabegeräte sind mindestens brauchbar, und das State-of-the-Art-WLAN-Modul und die rasante SSD haben ein besonderes Lob verdient. Zu einer Kaufempfehlung können wir uns nicht durchringen, weil etwa unsere beiden mit ähnlichen Gesamtergebnissen getesteten Vergleichs-Notebooks dem HP Envy zwar in einigen Punkten unterlegen sind, diese Nachteile aber besonders durch ihre besseren Bildschirme mehr als wettmachen.

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Das HP Envy 15-k010ng zur Verfügung gestellt von
Das HP Envy 15-k010ng zur Verfügung gestellt von

Datenblatt

HP Envy 15-k010ng (Envy 15 Serie)
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 850M - 4096 MB, Kerntakt: 902  MHz, Speichertakt: 1800 MHz, DDR3, ForceWare 332.85, Nvidia Optimus
Hauptspeicher
12288 MB 
, DDR3, 1600 MHz, Dual-Channel, 2 Speicherbänke, beide belegt
Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel, Chi Mei CMN15B9, TN LED, spiegelnd: nein
Massenspeicher
Samsung SSD PM851 256 GB MZNTE256HMHP, 256 GB 
Soundkarte
Intel Lynx Point-LP - High Definition Audio Controller
Anschlüsse
3 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 HDMI, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: LineOut / Mikrofon kombiniert, 3,5 mm Klinke, Card Reader: SD/SDHC/SDXC, 1 Fingerprint Reader, Sensoren: Beschleunigungssensor, Umgebungslichtsensor
Netzwerk
Realtek RTL8168/8111 Gigabit-LAN (10/100/1000/2500/5000MBit/s), Intel Wireless-AC 3160 (a/b/g/n = Wi-Fi 4/ac = Wi-Fi 5), Bluetooth 4.0
Optisches Laufwerk
HP DVDRAM GU90N
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 26.7 x 384.5 x 260.2
Akku
41 Wh Lithium-Ion, 4 Zellen
Betriebssystem
Microsoft Windows 8.1 64 Bit
Kamera
Webcam: HP TrueVision HD
Sonstiges
Lautsprecher: stereo + Subwoofer (Beats Audio), Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, McAfee LiveSafe (30-Tage-Testversion), diverse HP-Tools, Beats Audio, Evernote, Pokki, Adobe Shockwave Player, Skype, CyberLink PowerDVD, CyberLink Media Suite, 7-Zip, Box (50 GB freier Speicher), 24 Monate Garantie
Gewicht
2.34 kg, Netzteil: 324 g
Preis
1000 Euro

 

die Totale
die Totale
Silber-Grau ist ...
Silber-Grau ist ...
... neben Schwarz ...
... neben Schwarz ...
... die beliebteste Notebook-Farbe.
... die beliebteste Notebook-Farbe.
Die matt schimmernde Oberfläche hat den Vorteil, ...
Die matt schimmernde Oberfläche hat den Vorteil, ...
... dass Fingerabdrücke so gut wie gar nicht zu sehen sind.
... dass Fingerabdrücke so gut wie gar nicht zu sehen sind.
Dem Tester ...
Dem Tester ...
... und seinen Besuchern ...
... und seinen Besuchern ...
... hat das Design sehr gut gefallen.
... hat das Design sehr gut gefallen.
Runde Ecken und die schwarze Tastatur ...
Runde Ecken und die schwarze Tastatur ...
... erinnern an das MacBook Air.
... erinnern an das MacBook Air.
Scharnier von hinten in Nahaufnahme
Scharnier von hinten in Nahaufnahme
135 ° Öffnungswinkel sind Standard.
135 ° Öffnungswinkel sind Standard.
Tastatur und Clickpad im Überblick
Tastatur und Clickpad im Überblick
Viel Hub ist nicht vorhanden.
Viel Hub ist nicht vorhanden.
Die Tasten sind flach, die Beschriftung ist einwandfrei.
Die Tasten sind flach, die Beschriftung ist einwandfrei.
Wer sieht noch die schwarzen Punkte zwischen den Tasten?
Wer sieht noch die schwarzen Punkte zwischen den Tasten?
Control Zone mit den beiden Randzonen für Windows 8
Control Zone mit den beiden Randzonen für Windows 8
On/Off
On/Off
enttäuschend: Beats Audio
enttäuschend: Beats Audio
Fingerprint-Reader mit zweifelhaftem Nutzen
Fingerprint-Reader mit zweifelhaftem Nutzen
Webcam, Umgebungslichtsensor, Stereo-Mikros
Webcam, Umgebungslichtsensor, Stereo-Mikros
Showroom-Aufkleber
Showroom-Aufkleber
DVD-Brenner
DVD-Brenner
Luftauslass
Luftauslass
Akku
Akku
Sogar sie Unterseite ist silbern.
Sogar sie Unterseite ist silbern.
Gummifuß mit schwarzem Eckelement neben dem Akku
Gummifuß mit schwarzem Eckelement neben dem Akku
Makro des spiegelnden HP Logos
Makro des spiegelnden HP Logos

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Erster Eindruck: Asus Zenbook NX500JK im Test
GeForce GTX 850M, Core i7 4712HQ

Test Bibliothek

  • Weitere eigene Testberichte

  • Verfügbare externe Tests sortiert nach Displayformat

  • Verfügbare externe Tests sortiert nach Grafikkarte
  • Suche nach Testberichten in der umfangreichen Bibliothek von notebookCHECK.com

Links

Preisvergleich

Pro

+große Modellvielfalt
+null Probleme mit Fingerabdrücken
+stabile Konstruktion
+innovatives Control-Zone-Clickpad
+schöne Tastaturbeleuchtung
+WLAN mit Top-Ausstattung und sehr guten Empfangseigenschaften
+Leistung satt
+gute Turbo-Ausnutzung
+leise, kühl
+pfeilschnelle SSD
 

Contra

-Verarbeitungsmangel: Tastaturbett um die A-Taste kommt hoch
-zu flexibler Deckel
-Ports tw. vorne
-keine Wartungsklappe, schwer zu öffnen
-bis auf die Helligkeit mäßiges Display...
-...mit sehr schlechter Blickwinkelstabilität
-GeForce GTX 850M läuft mit verminderten Takten
-Sound entspricht nicht den Erwartungen

Shortcut

Was uns gefällt

HP packt potente Hardware in ein sauber durchkonstruiertes, schickes Gehäuse.

Was wir vermissen

Ein zum Preis passendes IPS-Display wäre dringend angezeigt, die Konkurrenz macht es vor.

Was uns verblüfft

Beats Audio setzt seinen guten Ruf aufs Spiel.

Die Konkurrenz

Asus N550JK-CN109H (Vergleichsgerät)

Acer Aspire V5-573G-54218G1Taii (Vergeichsgerät)

MSI GS60 (Gaming)

MSI GE60H-i765M2811B

Schenker XMG A503 (Clevo W355STQ)

Bewertung

HP Envy 15-k010ng - 30.09.2014 v4(old)
Sven Kloevekorn

Gehäuse
77 / 98 → 79%
Tastatur
77%
Pointing Device
83%
Konnektivität
63 / 81 → 78%
Gewicht
61 / 20-67 → 87%
Akkulaufzeit
77%
Display
78%
Leistung Spiele
84 / 85 → 99%
Leistung Anwendungen
82 / 92 → 89%
Temperatur
89%
Lautstärke
88 / 95 → 93%
Audio
63%
Kamera
58 / 85 → 68%
Durchschnitt
75%
81%
Multimedia - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.
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> Notebook Test, Laptop Test und News > Tests > Notebook Testberichte > Test HP Envy 15-k010ng Notebook
Autor: Sven Kloevekorn (Update: 15.05.2018)
Sven Kloevekorn
Sven Kloevekorn - Editor
Als echter Heimcomputer-Veteran habe ich mir schon mit 14 Jahren meinen ersten Commodore VC 20 zugelegt, weitere Stationen waren der legendäre C64, ein Amiga 500 und schließlich nach einer längeren Pause 1998 der erste PC. Meine Leidenschaft gilt gepflegter Technik jeder Art mit Schwerpunkten auf den Themen PCs / Notebooks, Smartphones, Tablets und vor allem Digitale Fotografie, mit der ich mir neben dem einen oder anderen PC-Game am liebsten die Zeit vertreibe.