Notebookcheck

Test HP Stream 13-c102ng Notebook

Nino Ricchizzi, Stefanie Voigt, 08.02.2016

Villa Kunterbunt. HPs neues Stream 13 fällt auch in zweiter Generation farblich aus der Reihe und stellt eine Art Windows Alternative zu den günstigen Chromebooks dar. Das äußerst solide Gesamtkonzept wird allerdings durch einige kleine Schwächen getrübt.

Das HP Stream-13-c100np stellt sich nun in zweiter Generation als ein farbenfrohes Notebook vor, welches durch seinen geringen Preis von 300 Euro vor allem den kleinen Geldbeutel ansprechen soll. Als Hauptunterschied gilt das Upgrade des Prozessors von einem Intel Celeron N2840 auf einen Intel Celeron N3050. Obwohl der Preis auch in der neuen Version gering erscheint, verzeichnen wir gegenüber unserem bereits getesteten Modell einen Preisaufschlag von 50 Euro. Die inneren Werte haben sich sonst nicht verändert. Weiterhin soll ein 2 GB großer Arbeitsspeicher, ein mattes Display mit einer Auflösung von 1.366 x 768 Pixel und ein kleiner 32-GB-eMMC-Speicher genügen. Eine geringe Veränderung bemerken wir bei der Speicherlösung: Ein inkludierter Cloud-Speicher wurde von 1 TB auf lediglich 100 GB heruntergestuft. Dafür steht dieser nun mit zwei Jahren doppelt so lange zur Verfügung wie in der ersten Version. 

HP Stream 13-c102ng (Stream Serie)
Prozessor
Intel Celeron N3050, Zwei Kerne, TDP 6 W
Grafikkarte
Intel HD Graphics (Braswell), Kerntakt: 600 MHz, 10.18.15.4248
Hauptspeicher
2048 MB 
, Single-Channel, DDR3L SDRAM
Bildschirm
13.3 Zoll 16:9, 1366 x 768 Pixel, AU Optronics B133XW03, TN, spiegelnd: nein
Massenspeicher
32 GB eMMC Flash, 32 GB 
Anschlüsse
2 USB 2.0, 1 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 HDMI, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Audio-Combo, Card Reader: MicroSD
Netzwerk
Realtek RTL8723BE Wireless LAN 802.11n PCI-E NIC (b/g/n), Bluetooth 4.0
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 19.5 x 333.2 x 229
Akku
37 Wh Lithium-Ion, 3 Zellen
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: HD-Webcam
Sonstiges
Lautsprecher: Stereolautsprecher, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: nein, 12 Monate Garantie, Lüfterlos
Gewicht
1.524 kg, Netzteil: 280 g
Preis
300 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

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Gehäuse & Ausstattung

Das kräftige Blau, welches von HP als Cobalt Blue bezeichnet wird, sticht unter den sonst eintönigen Notebooks angenehm heraus. In Kontrast dazu wurde die Tastatur in Weiß gehalten. Es wurden ausschließlich Kunststoffelemente verwendet, was jedoch für ein Notebook in der Preisklasse durchaus normal ist. 

Das Notebook liegt mit seinem Gewicht von rund 1,5 kg angenehm in den Händen. Auch die Haptik des 2 cm schmalen Gehäuses stimmt, und wir treffen auf keinerlei Patzer bei der Verarbeitung. Das Displayscharnier ist angenehm schwergängig und hinterlässt einen robusten Eindruck. Die Rückseite des Displays lässt sich allerdings leicht eindrücken. Auf der Unterseite wird schnell klar, dass das 13-Zoll-Notebook nicht für Wartungsarbeiten gemacht ist. Nicht einmal der Akku ist austauschbar. Wie es sich im letzten Test schon herausgestellt hat, ist selbst der Arbeitsspeicher verlötet und nicht erweiterbar.

Mit im Gepäck sind ein HDMI-Anschluss sowie zwei USB-Anschlüsse, von dem jedoch leider nur einer den 3.0-Standard verfolgt. Außerdem hat auch ein MicroSD-Speicherkartenleser seinen Platz bei den Anschlüssen gefunden. Wie bei dem Vorgänger wurden auch hier die Anschlüsse im hinteren Bereich platziert, so dass beim Arbeiten keine störenden Kabel umherliegen werden.

rechts:  2x USB 2.0, Netzanschluss
rechts: 2x USB 2.0, Netzanschluss
links: Kensington Lock, HDMI-Ausgang, USB 3.0, Audio-Combo, MicroSD-Kartenslot
links: Kensington Lock, HDMI-Ausgang, USB 3.0, Audio-Combo, MicroSD-Kartenslot

Eingabegeräte

Einen Unterschied zum Vorgänger können wir hinsichtlich der Eingabegeräte nicht feststellen. Die Chiclet-Tastatur lässt sich besonders zur Mitte hin etwas eindrücken, und der Tastaturhub könnte etwas fester sein. Positiv zu vermerken ist allerdings der gute Grip und der ordentliche Druckpunkt. Alle Tasten verfügen über eine ausreichende Steifheit und geben an den Ecken nicht zu stark nach. 

Die Oberfläche des 9,5 x 6,5 cm dimensionierten Touchpads ist äußerst glatt, was schnelle Bewegungen ermöglicht. In den Ecken fehlt es jedoch an Reaktionsfreudigkeit. Unterhalb des Touchpads können mittels eines kurzen Hubs die Maustasten genutzt werden. Unangenehm sind Klappergeräusche, die schon bei leichtem Druck auf das Pad entstehen.

Insgesamt jedoch hinterlassen die Tastatur und das Touchpad für diese Preisklasse einen sehr soliden Eindruck.

Auch für den gelegentlichen Office-Einsatz gewappnet.
Auch für den gelegentlichen Office-Einsatz gewappnet.

Display

Das Display galt schon in der letzten Version als Problemkind. Leider können wir keinen positiven Fortschritt verzeichnen. Das mit 1.366 x 768 Pixel auflösende Panel weist eine sehr magere Helligkeit von durchschnittlich nur 179 cd/m² auf. Besonders ärgerlich: Die Helligkeit fällt im Akkubetrieb noch einmal leicht auf 158 cd/m² ab. HP verwendet weiterhin ein mattes Panel, dadurch spiegelt das 13-Zoll-Gerät nicht. Lichtquellen kann das schwache Display allerdings nicht trotzen. Ein deutlich helleres Display liefert beispielsweise das 50 Euro teurere Acer Aspire E13. Mit durchschnittlich 254,4 cd/m² liegt es weit über unserem Testkandidaten.

Es mangelt im Außeneinsatz ...
Es mangelt im Außeneinsatz ...
... an der Displayhelligkeit.
... an der Displayhelligkeit.
düstere Aussicht trotz mattem Panel
düstere Aussicht trotz mattem Panel
174
cd/m²
179
cd/m²
191
cd/m²
167
cd/m²
190
cd/m²
193
cd/m²
165
cd/m²
171
cd/m²
182
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 193 cd/m² Durchschnitt: 179.1 cd/m²
Ausleuchtung: 85 %
Helligkeit Akku: 158 cd/m²
Kontrast: 576:1 (Schwarzwert: 0.33 cd/m²)
ΔE Color 9.84 | 0.4-29.43 Ø6.2
ΔE Greyscale 10.32 | 0.64-98 Ø6.4
60% sRGB (Argyll 3D) 38% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.48
HP Stream 13-c102ng
HD Graphics (Braswell), N3050, 32 GB eMMC Flash
HP Stream 13-c002ng
HD Graphics (Bay Trail), N2840, 32 GB eMMC Flash
Acer Aspire E13 ES1-311-P87D
HD Graphics (Bay Trail), N3540, WDC Slim WD10SPCX-21KHST0
Acer Aspire ES1-331-C5KL
HD Graphics (Braswell), N3150, Seagate Momentus Thin ST500LT012-1DG142
Toshiba CB30-B-104
HD Graphics (Bay Trail), N2840
Response Times
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
45 (21, 24)
Response Time Black / White *
25 (7, 18)
PWM Frequency
201 (30)
Bildschirm
3%
-52%
-4%
40%
Helligkeit Bildmitte
190
210
11%
279
47%
289
52%
378
99%
Brightness
179
205
15%
254
42%
266
49%
374
109%
Brightness Distribution
85
92
8%
86
1%
87
2%
94
11%
Schwarzwert *
0.33
0.43
-30%
1.71
-418%
0.68
-106%
0.5
-52%
Kontrast
576
488
-15%
163
-72%
425
-26%
756
31%
DeltaE Colorchecker *
9.84
11.95
-21%
10.73
-9%
10.9
-11%
DeltaE Graustufen *
10.32
1.42
86%
11.98
-16%
12.65
-23%
Gamma
2.48 89%
2.31 95%
2.19 100%
2.11 104%
CCT
11884 55%
6504 100%
13164 49%
14520 45%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
38
34
-11%
42
11%
42
11%
Color Space (Percent of sRGB)
60
53
-12%
67.9
13%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
3% / 3%
-52% / -52%
-4% / -4%
40% / 40%

* ... kleinere Werte sind besser

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
25 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 7 ms steigend
↘ 18 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind mittelmäßig und dadurch für Spieler eventuell zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 40 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (25.5 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
45 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 21 ms steigend
↘ 24 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 69 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (40.8 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 201 Hz ≤ 30 % Helligkeit

Das Display flackert mit 201 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 30 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 201 Hz ist relativ gering und daher sollte es bei sensiblen Personen zu Problemen wie Flackern oder Augenbeschwerden führen.

Im Vergleich: 52 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9868 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Subpixel-Anordnung
Subpixel-Anordnung
maximaler Öffnungswinkel
maximaler Öffnungswinkel

Die Farb- und Graustufenabweichung wollen wir als nächstes mit CalMAN analysieren. Schon rein subjektiv betrachtet fällt ein deutlicher Blaustich auf, den die Grayscale bestätigt. Die DeltaE-Abweichungen von rund 10 der Graustufen und Farben können nicht überzeugen, sind jedoch für ein TN-Panel normal.

Der Einsatz im Outdoor-Bereich ist nur bei bewölkter oder schattiger Umgebung möglich. Das Display wirkt draußen schnell düster.

Aus der Wahl eines TN-Panel schließt sich eine eher schlechte Blickwinkelstabilität. Besonders bei Kippbewegungen werden die Farben und Helligkeiten deutlich verfälscht. Ein größerer Kritikpunkt ist der geringe Öffnungswinkel von lediglich 125 °.

CalMAN: GrayScale
CalMAN: GrayScale
CalMAN: SaturationSweeps
CalMAN: SaturationSweeps
CalMAN: ColorChecker
CalMAN: ColorChecker
AdobeRGB-Farbraumabdeckung
AdobeRGB-Farbraumabdeckung
sRGB-Farbraumabdeckung
sRGB-Farbraumabdeckung

Leistung

LatencyMon
LatencyMon

Das äußere Erscheinungsbild und das eher schlicht gestrickte Datenblatt erinnern an die Google-Chromebook-Reihe. HP zielt mit dem Stream 13 also auf ein Windows basiertes Konkurrenzprodukt. Für rund 300 Euro verpackt der Hersteller nur eine Grundausstattung. Hierzu gehört eine sparsame Braswell-Intel-Celeron-CPU, ein 2 GB großer Arbeitsspeicher und ein 32-GB-Festspeicher. Andere Konfigurationen stehen leider nicht zur Verfügung. Die einzige Option besteht in der Farbe: HP verzichtet in der aktuellen Stream Reihe auf das pinkfarbene Modell und liefert stattdessen eine violette Alternative.

Prozessor

Als Recheneinheit dient ein Intel Celeron N3050 der Braswell Architektur. Mit zwei Kernen arbeitet die CPU unter einem Takt von 1,6 GHz. Mittels des automatischen Boosts erreicht der Prozessor Taktraten von bis zu 2.160 MHz. Leistungstechnisch sollen hauptsächlich Alltagsanwendungen abgedeckt werden. Bei komplexen Webseiten oder Multitasking wird allerdings schnell das Limit der Performance erreicht. 

Die 64-Bit-CPU soll laut Herstellerangabe lediglich bis zu 6 W (TDP) fordern.

Wir wollen zunächst einen genaueren Blick auf die Leistung werfen und wählen hierzu den Cinebench R15. Das Multi-Core-Ergebnis von 59 Punkten lässt auf die eher spärliche Performance schließen. Immerhin nimmt die Leistung nicht während des Akkubetriebes ab. Das schon eben genannte Acer Aspire E13 erreicht dank stärkerem Quad-Core-Prozessor ein weitaus besseres Ergebnis von 157 Punkten

Cinebench R15
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
HP Stream 13-c102ng
HD Graphics (Braswell), N3050, 32 GB eMMC Flash
33 Points ∼79%
HP Stream 13-c002ng
HD Graphics (Bay Trail), N2840, 32 GB eMMC Flash
41 Points ∼98% +24%
Acer Aspire E13 ES1-311-P87D
HD Graphics (Bay Trail), N3540, WDC Slim WD10SPCX-21KHST0
42 Points ∼100% +27%
Acer Aspire ES1-331-C5KL
HD Graphics (Braswell), N3150, Seagate Momentus Thin ST500LT012-1DG142
32 Points ∼76% -3%
Lenovo IdeaPad 300S-11IBR
HD Graphics (Braswell), N3050, Seagate Momentus Thin ST500LT012-1DG142
30 Points ∼71% -9%
Acer Extensa 2519-C7DC
HD Graphics (Braswell), N3050, Seagate Momentus Thin ST500LT012-1DG142
34 Points ∼81% +3%
Asus Transformer Book Flip TP200SA-FV0108TS
HD Graphics (Braswell), N3050, 32 GB eMMC Flash
34 Points ∼81% +3%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
HP Stream 13-c102ng
HD Graphics (Braswell), N3050, 32 GB eMMC Flash
62 Points ∼39%
HP Stream 13-c002ng
HD Graphics (Bay Trail), N2840, 32 GB eMMC Flash
76 Points ∼48% +23%
Acer Aspire E13 ES1-311-P87D
HD Graphics (Bay Trail), N3540, WDC Slim WD10SPCX-21KHST0
157 Points ∼100% +153%
Acer Aspire ES1-331-C5KL
HD Graphics (Braswell), N3150, Seagate Momentus Thin ST500LT012-1DG142
118 Points ∼75% +90%
Lenovo IdeaPad 300S-11IBR
HD Graphics (Braswell), N3050, Seagate Momentus Thin ST500LT012-1DG142
56 Points ∼36% -10%
Acer Extensa 2519-C7DC
HD Graphics (Braswell), N3050, Seagate Momentus Thin ST500LT012-1DG142
65 Points ∼41% +5%
Asus Transformer Book Flip TP200SA-FV0108TS
HD Graphics (Braswell), N3050, 32 GB eMMC Flash
62 Points ∼39% 0%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
HP Stream 13-c102ng
HD Graphics (Braswell), N3050, 32 GB eMMC Flash
0.4 Points ∼80%
HP Stream 13-c002ng
HD Graphics (Bay Trail), N2840, 32 GB eMMC Flash
0.45 Points ∼90% +13%
Acer Aspire E13 ES1-311-P87D
HD Graphics (Bay Trail), N3540, WDC Slim WD10SPCX-21KHST0
0.5 Points ∼100% +25%
Acer Aspire ES1-331-C5KL
HD Graphics (Braswell), N3150, Seagate Momentus Thin ST500LT012-1DG142
0.41 Points ∼82% +3%
Lenovo IdeaPad 300S-11IBR
HD Graphics (Braswell), N3050, Seagate Momentus Thin ST500LT012-1DG142
0.37 Points ∼74% -7%
Acer Extensa 2519-C7DC
HD Graphics (Braswell), N3050, Seagate Momentus Thin ST500LT012-1DG142
0.41 Points ∼82% +3%
Asus Transformer Book Flip TP200SA-FV0108TS
HD Graphics (Braswell), N3050, 32 GB eMMC Flash
0.41 Points ∼82% +3%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
HP Stream 13-c102ng
HD Graphics (Braswell), N3050, 32 GB eMMC Flash
0.79 Points ∼42%
HP Stream 13-c002ng
HD Graphics (Bay Trail), N2840, 32 GB eMMC Flash
0.89 Points ∼47% +13%
Acer Aspire E13 ES1-311-P87D
HD Graphics (Bay Trail), N3540, WDC Slim WD10SPCX-21KHST0
1.88 Points ∼100% +138%
Acer Aspire ES1-331-C5KL
HD Graphics (Braswell), N3150, Seagate Momentus Thin ST500LT012-1DG142
1.46 Points ∼78% +85%
Lenovo IdeaPad 300S-11IBR
HD Graphics (Braswell), N3050, Seagate Momentus Thin ST500LT012-1DG142
0.72 Points ∼38% -9%
Acer Extensa 2519-C7DC
HD Graphics (Braswell), N3050, Seagate Momentus Thin ST500LT012-1DG142
0.8 Points ∼43% +1%
Asus Transformer Book Flip TP200SA-FV0108TS
HD Graphics (Braswell), N3050, 32 GB eMMC Flash
0.79 Points ∼42% 0%
Cinebench R10 Shading 32Bit
2103
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
1272
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
1025
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
8.95 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
0.79 Points
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
0.4 Points
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
98 %
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
11.99 fps
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
62 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
33 Points
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System Performance

Obwohl im blauen Stream 13 keine potente Hardware steckt, lief das System stets sehr rund. Bei einigen Animationen und im Mehrprogrammbetrieb kam unser Testkandidat hin und wieder ins Stocken. Im PCMark 8 wollen wir nun ein handfestes Ergebnis erhalten, um einen Vergleich zum Vorgänger ziehen zu können. Im Home Benchmark schneidet die letzte Stream-Version rund 20 % schlechter ab. Im Work-Test liegt unser Testgerät allerdings etwas hinter der vorherigen Generation.

HP Stream 13-c102ng
HD Graphics (Braswell), N3050, 32 GB eMMC Flash
Acer Aspire E13 ES1-311-P87D
HD Graphics (Bay Trail), N3540, WDC Slim WD10SPCX-21KHST0
HP Stream 13-c002ng
HD Graphics (Bay Trail), N2840, 32 GB eMMC Flash
Acer Aspire ES1-331-C5KL
HD Graphics (Braswell), N3150, Seagate Momentus Thin ST500LT012-1DG142
Lenovo IdeaPad 300S-11IBR
HD Graphics (Braswell), N3050, Seagate Momentus Thin ST500LT012-1DG142
PCMark 7
Score
2434
1635
-33%
PCMark 8
3%
-7%
1%
-7%
Work Score Accelerated v2
1331
1470
10%
1396
5%
1283
-4%
1205
-9%
Home Score Accelerated v2
1568
1485
-5%
1273
-19%
1640
5%
1511
-4%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
3% / 3%
-7% / -7%
-16% / -11%
-7% / -7%
PCMark 7 Score
2434 Punkte
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
1568 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
1331 Punkte
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Massenspeicher

Wie schon in der letzten Version kommt ein 32-GB-eMMC-Speicher zum Einsatz. Durch das Windows Betriebssystem der vorinstallierten Software und der Recovery Partition bleiben uns nur etwas mehr als 17 GB. Die Leseraten sind typischerweise für einen eMMC-Speicher ganz ordentlich, liegen aber hinter denen des letzten Stream 13. Besonders bei den Schreibwerten hapert es. Eine Aufrüstung des Speichers ist nur via Micro-SD-Karte möglich.

HP Stream 13-c102ng
HD Graphics (Braswell), N3050, 32 GB eMMC Flash
HP Stream 13-c002ng
HD Graphics (Bay Trail), N2840, 32 GB eMMC Flash
Acer Aspire E13 ES1-311-P87D
HD Graphics (Bay Trail), N3540, WDC Slim WD10SPCX-21KHST0
Asus Transformer Book Flip TP200SA-FV0108TS
HD Graphics (Braswell), N3050, 32 GB eMMC Flash
Lenovo IdeaPad 300S-11IBR
HD Graphics (Braswell), N3050, Seagate Momentus Thin ST500LT012-1DG142
CrystalDiskMark 3.0
-16%
-50%
4%
-58%
Write 4k
16.78
4.639
-72%
1.161
-93%
20.49
22%
0.576
-97%
Read 4k
18.28
19.57
7%
0.415
-98%
18.05
-1%
0.308
-98%
Write Seq
76.87
69.89
-9%
98.03
28%
67.77
-12%
80.33
5%
Read Seq
152.8
171.2
12%
99.53
-35%
164.5
8%
91.96
-40%
32 GB eMMC Flash
Sequential Read: 152.8 MB/s
Sequential Write: 76.87 MB/s
512K Read: 167 MB/s
512K Write: 22.79 MB/s
4K Read: 18.28 MB/s
4K Write: 16.78 MB/s
4K QD32 Read: 31.59 MB/s
4K QD32 Write: 16.08 MB/s

Grafikkarte

Das grafische Geschehen gelingt durch eine Intel HD Graphics (Braswell). Mit einem Kerntakt zwischen 320-600 MHz kann die Grafikeinheit 4K/H.265-Videos flüssig wiedergeben. Die Spielesektion muss dagegen umgangen werden. Nur meist alte Klassiker können eine flüssige Darstellung finden. Auch der 3DMark 11 bestätigt dieses Anwendungsgebiet mit einer geringen Punktzahl von 310. Dieses Resultat ist allerdings rund 36 % besser als die vom Vorgänger erzielten 236 Punkte.

Weitere Vergleiche und Tests zur eingesetzten Grafikkarte finden sich in unserem Artikel der mobilen Grafikkarten.

3DMark 11 - 1280x720 Performance (nach Ergebnis sortieren)
HP Stream 13-c102ng
310 Points ∼67%
HP Stream 13-c002ng
236 Points ∼51% -24%
Acer Aspire E13 ES1-311-P87D
274 Points ∼59% -12%
Acer Aspire ES1-331-C5KL
462 Points ∼100% +49%
Lenovo IdeaPad 300S-11IBR
414 Points ∼90% +34%

Legende

 
HP Stream 13-c102ng Intel Celeron N3050, Intel HD Graphics (Braswell), 32 GB eMMC Flash
 
HP Stream 13-c002ng Intel Celeron N2840, Intel HD Graphics (Bay Trail), 32 GB eMMC Flash
 
Acer Aspire E13 ES1-311-P87D Intel Pentium N3540, Intel HD Graphics (Bay Trail), WDC Slim WD10SPCX-21KHST0
 
Acer Aspire ES1-331-C5KL Intel Celeron N3150, Intel HD Graphics (Braswell), Seagate Momentus Thin ST500LT012-1DG142
 
Lenovo IdeaPad 300S-11IBR Intel Celeron N3050, Intel HD Graphics (Braswell), Seagate Momentus Thin ST500LT012-1DG142
 
Asus Transformer Book Flip TP200SA-FV0108TS Intel Celeron N3050, Intel HD Graphics (Braswell), 32 GB eMMC Flash
3DMark 11 Performance
310 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
15693 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
1404 Punkte
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Gaming Performance

Das HP Stream 13 ist nicht für die Spielewelt geschaffen worden. Wer allerdings nicht auf einen kurzen Zeitvertreib in der Freizeit verzichten möchte, sollte sich bei älteren Spieleklassikern oder dem Windows Store bedienen. Trackmania Nations Forever aus dem Jahre 2008 ist bei minimalen Einstellungen durchaus spielbar. Welche Spiele noch möglicherweise eine flüssige Darstellung finden, lässt sich anhand unseres gesonderten Artikels nachlesen.

Trackmania Nations Forever
1024x768 High Quality AA:0x AF:4x (nach Ergebnis sortieren)
HP Stream 13-c102ng
HD Graphics (Braswell), N3050, 32 GB eMMC Flash
22.9 fps ∼90%
HP Stream 13-c002ng
HD Graphics (Bay Trail), N2840, 32 GB eMMC Flash
23.6 fps ∼93% +3%
Acer Aspire One Cloudbook 11 AO1-131-C58K
HD Graphics (Braswell), N3050, 32 GB eMMC Flash
25.5 fps ∼100% +11%
640x480 Minimum Quality AA:0x AF:Bilinear (nach Ergebnis sortieren)
HP Stream 13-c102ng
HD Graphics (Braswell), N3050, 32 GB eMMC Flash
97.6 fps ∼92%
HP Stream 13-c002ng
HD Graphics (Bay Trail), N2840, 32 GB eMMC Flash
90.2 fps ∼85% -8%
Acer Aspire One Cloudbook 11 AO1-131-C58K
HD Graphics (Braswell), N3050, 32 GB eMMC Flash
106 fps ∼100% +9%
min. mittel hoch max.
Trackmania Nations Forever (2008) 97.622.9fps

Emissionen & Energie

Temperatur

Stresstest
Stresstest
fehlende Wartungsklappen
fehlende Wartungsklappen

In unserem letzten Test des Stream 13 konnten wir trotz lüfterloser Bauweise eine sehr gute Hitzeentwicklung des Gehäuses festhalten. Auch hier bleibt das Testgerät im Idle stets angenehm. Nur unter einem Auslastungsszenario können wir einen Hotspot von bis zu 51,6 °C an der Unterseite feststellen. Die Tastatureinheit wärmt sich zum Glück nicht zu sehr auf. Allerdings ist dieses Szenario im alltäglichen Gebrauch eher unwahrscheinlich und tritt gegebenenfalls kurzzeitig bei einigen Spielen auf.

Wir wollen nun die Komponenten im Inneren bei solch einem Stressszenario betrachten. Schon nach einigen Minuten unterschreitet der Prozessor seinen Basistakt. Nach einiger Zeit arbeitet die CPU konstant mit 1,2 GHz.

 26.1 °C26.5 °C24.2 °C 
 25 °C26.2 °C23.7 °C 
 22.2 °C22.1 °C22.2 °C 
Maximal: 26.5 °C
Durchschnitt: 24.2 °C
24.4 °C32 °C27.9 °C
24.5 °C29.6 °C27.1 °C
23 °C23.5 °C23.5 °C
Maximal: 32 °C
Durchschnitt: 26.2 °C
Netzteil (max.)  27.2 °C | Raumtemperatur 21.1 °C | FIRT 550-Pocket
(+) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 29.8 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Netbook auf 29.8 °C.
(+) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 36.5 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 33 °C (von 21.6 bis 53.2 °C für die Klasse Netbook).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 51.6 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 36.6 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 24.2 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 29.8 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 26 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(+) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 29.3 °C (+3.3 °C).

Lautsprecher

Stimmen und Klänge werden ziemlich klar wiedergegeben. Auch die Lautstärke passt und ist in der Lage, eine kleinere Geräuschkulisse übertönen. Einen satten Sound und Bässe kann das Stream 13 jedoch nicht erzeugen.

Energieaufnahme

Das Testgerät wird ausschließlich mit sparsamen und leistungsschwachen Komponenten bestückt. Dies spiegelt auch der Stromverbrauch wieder: Selbst während maximaler Last verlangt das HP Stream 13 gerade einmal 13,2 W. Es macht kaum einen Unterschied, ob das Gerät im Standby ist (0,3 W) oder komplett heruntergefahren wird (0,2 W).

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.2 / 0.3 Watt
Idledarkmidlight 4.6 / 6.8 / 6.5 Watt
Last midlight 12.7 / 13.2 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy

Akkulaufzeit

Laut Spezifikationen verwendet der Hersteller den gleichen 37-W-Lithium-Ion-Akku wie in der letzten Generation. Allerdings stehen nach HWInfo nur 35 Wh zur Verfügung.

Um ein praxisnahes Szenario zu kreieren, soll die Laufzeit während des Surfens im Internet gemessen werden. Nach rund 6 Stunden schaltet das Testgerät in den Ruhezustand und zeigt sich damit von der guten Seite. Zum Vergleich: Das bereits getestete HP Stream 13 schaffte eine Stunde mehr.

Battery Runtime - WiFi Websurfing 1.3 (nach Ergebnis sortieren)
HP Stream 13-c102ng
370 min ∼83%
HP Stream 13-c002ng
446 min ∼100% +21%
Acer Aspire E13 ES1-311-P87D
415 min ∼93% +12%

Legende

 
HP Stream 13-c102ng Intel Celeron N3050, Intel HD Graphics (Braswell), 32 GB eMMC Flash
 
HP Stream 13-c002ng Intel Celeron N2840, Intel HD Graphics (Bay Trail), 32 GB eMMC Flash
 
Acer Aspire E13 ES1-311-P87D Intel Pentium N3540, Intel HD Graphics (Bay Trail), WDC Slim WD10SPCX-21KHST0

Pro

+ Geräuschlose Bauweise
+ Mattes Display
+ Ordentliche Eingabegeräte
+ Akkulaufzeit

Contra

- Schwache Helligkeit des Displays
- Throttling im Auslastungszustand
- Nur 12 Monate Garantie

Fazit

HP Stream 13, zur Verfügung gestellt von
HP Stream 13, zur Verfügung gestellt von

Verspielt, jugendlich und alternativ ist die Optik des neuen HP Stream 13 zu bezeichnen. Nicht zum ersten Mal hatten wir die Modellreihe in unseren Händen. Seit der letzten Version hat der Hersteller hauptsächlich den Prozessor ausgetauscht und dabei alte Problempunkte vergessen. Zwar treffen wir auf eine äußerst solide Verarbeitung und Eingabegeräte, aber hinsichtlich des Displays hätten wir uns mehr gewünscht. Die Wahl eines matten Panels ist das einzig positive zu erwähnende Merkmal des sonst düsteren Displays.

Der neue Prozessor sorgt insgesamt für mehr Performance und genügt fürs Surfen und für Office-Anwendungen. Auch die Akkulaufzeit ist mehr als zufriedenstellend.

Insgesamt präsentiert HP uns mit dem Stream 13 eine günstige Chromebook Alternative. 

Wer auf der Suche nach einem Chromebook ist, sich aber von den Windows Programmen wie Microsoft Office nicht loslösen kann, könnte im Stream 13 eine wahre Alternative finden.

Dennoch sollte ein Blick auf die Konkurrenz geworfen werden, die oft für einen kleinen Aufpreis mehr Leistung und ein besseres Display besitzen.

HP Stream 13-c102ng - 04.02.2016 v4.1(old)
Nino Ricchizzi

Gehäuse
74 / 98 → 76%
Tastatur
75%
Pointing Device
81%
Konnektivität
58 / 80 → 73%
Gewicht
69 / 35-78 → 79%
Akkulaufzeit
89%
Display
79%
Leistung Spiele
42 / 68 → 62%
Leistung Anwendungen
46 / 87 → 53%
Temperatur
90 / 91 → 99%
Lautstärke
100%
Audio
56 / 91 → 62%
Kamera
40 / 85 → 47%
Durchschnitt
69%
78%
Netbook - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

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Autor: Nino Ricchizzi,  8.02.2016 (Update: 15.05.2018)
Sebastian Jentsch
Sebastian Jentsch - Senior Editor
Computer haben mich schon zeitig interessiert. Mit 14 habe ich die ersten PCs für die Verwandtschaft zusammengesteckt, mit der 90er Jahre waren das 80286er bis 486er bis zum Pentium 1. Was lag da naeher als Produkt-Tester zu werden? Seit 2007 verfolge ich die Welt der Windows-Laptops und Convertibles. Heute will ich auch bei Staubsauger-Robotern, Brotbackautomaten oder Bewässerungscomputern die Spreu vom Weizen trennen, weshalb ich als freier Redakteur auch fuer andere Test-Websites unterwegs bin.