Notebookcheck

Test Lenovo ThinkPad T450 Ultrabook

Am falschen Ende gespart? Abstriche bei Gehäuse, Display und Ausstattung machen aus dem ThinkPad T450 eine vergleichsweise preiswerte Alternative zum High-End-Modell T450s. Ob das gesparte Geld die Nachteile wirklich aufwiegt, sollte man sich jedoch genau überlegen.

So sehr das Lenovo ThinkPad T450s in unserem jüngst durchgeführten Test auch glänzen konnte – mit Einstiegspreisen weit jenseits der 1.000-Euro-Marke ist der High-End-Bolide nicht für unbedingt für jeden Geldbeutel erschwinglich. Glücklicherweise hat der Hersteller jedoch noch eine etwas günstigere Alternative im Programm: Das ThinkPad T450.

Die mögliche Kostenersparnis beruht hauptsächlich auf der abgespeckten Ausstattung der Basismodelle, die auch mit Core-i3-Prozessoren sowie einfachen WXGA-Displays erhältlich sind. Gegen Aufpreis lässt sich das T450 allerdings fast genauso üppig wie das T450s konfigurieren – nur einige Schmankerl wie ein Full-HD-IPS-Panel bleiben ausschließlich dem höher positionierten Schwestermodell vorbehalten. Unser Testgerät entstammt dem Lenovo-Campus-Programm und kann darum ausschließlich von Schülern, Studenten oder Lehrkräften erworben werden. Im Gegenzug punktet das derzeit rund 1.150 Euro teure Modell mit einem schnellen Core i5-5200U, 8 GB RAM sowie einer 256-GB-SSD. Das 14 Zoll große Display löst mit immerhin 1.600 x 900 Pixeln auf und wird von der integrierten HD Graphics 5500 befeuert.

Zur Konkurrenz des ThinkPad T450 zählen unter anderem das Dell Latitude E7450, das HP EliteBook 840 G2 sowie das AsusPro Advanced BU401LA. Darüber hinaus wollen wir untersuchen, ob die Preisdifferenz gegenüber dem T450s angemessen erscheint – oder man besser gleich zu Lenovos Flaggschiff greifen sollte.

Lenovo ThinkPad T450-20BV001VGE
Grafikkarte
Intel HD Graphics 5500, Kerntakt: 300 - 900 MHz, Single-Channel Memory, 10.18.10.4013
Hauptspeicher
8192 MB 
, 1x 8 GB DDR3L-1600, 1 von 2 Slots belegt
Bildschirm
14 Zoll 16:9, 1600 x 900 Pixel, Samsung LTN140KT14401, TN-Panel, LED-Backlight, spiegelnd: nein
Massenspeicher
Samsung SSD PM851 256 GB MZ7TE256HMHP, 256 GB 
, 174 GB verfügbar
Soundkarte
Intel Broadwell PCH-LP - High Definition Audio Controller
Anschlüsse
3 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 VGA, 1 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Headset-Buchse (3,5 Millimeter Klinke), Card Reader: 4-in-1 (MMC, SD, SDHC, SDXC), 1 SmartCard, 1 Fingerprint Reader
Netzwerk
Intel Ethernet Connection I218-V (10/100/1000MBit), Intel Dual Band Wireless-AC 7265 (a/b/g/h/n/ac), Bluetooth 4.0
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 21 x 339 x 232.5
Akku
48 Wh Lithium-Polymer, 24 Wh integriert + 24 Wh extern
Betriebssystem
Microsoft Windows 7 Professional 64 Bit
Kamera
Webcam: 720p
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo (2x 1 W), Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, 45-Watt-Netzteil, Broschüren, ThinkVantage Tools, Nitro Pro 9, Norton Internet Security (Testversion), 36 Monate Garantie
Gewicht
1.73 kg, Netzteil: 220 g
Preis
1150 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Unterschiede zum Vorgängermodell

geöffnete Unterseite
geöffnete Unterseite

Identische Abmessungen, identisches Gewicht – das Gehäuse hat Lenovo offensichtlich unverändert vom ThinkPad T440 übernommen. Wir wollen darum auf eine erneute Analyse verzichten und hierfür auf unseren letztjährigen Test verweisen. Gegenüber dem T450s weist das T450 eine etwas größere Tiefe und ein rund 150 Gramm höheres Gewicht auf, was unter anderem auf unterschiedliche Gehäusematerialien zurückzuführen ist. Beispielsweise besteht der Displaydeckel nur aus GFK (glasfaserverstärkter Kunststoff, T450) und nicht dem noch leichteren CFK (kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff, T450s).

In einigen anderen Disziplinen sind Neuerungen im Vergleich zum T440 zu verzeichnen: So wurde das Anschlussfeld um einen dritten USB-3.0-Port erweitert (gleiches Layout wie beim T450s) und im Gehäuseinneren in zweiter DDR3-Slot verbaut. In diesem Punkt sticht das T450 sogar das T450s aus, welches nur einen Slot sowie 4 GB fest verlöteten Speicher bietet.

Last but not least: Selbstverständlich kommt auch das T450 mit der für alle 2015er ThinkPads typischen, überarbeiteten UltraNav Einheit bestehend aus Touchpad sowie Trackpoint inklusive dedizierten Tasten daher. Auch hierzu können Sie weitere Details im Test des T450s nachlesen.

linke Seite: Netzteilanschluss, USB 3.0, Mini-DisplayPort, USB 3.0, Smartcard Reader
linke Seite: Netzteilanschluss, USB 3.0, Mini-DisplayPort, USB 3.0, Smartcard Reader
rechte Seite: Headset-Anschluss, Kartenleser, SIM-Slot, USB 3.0, Gbit-LAN, VGA, Kensington Lock
rechte Seite: Headset-Anschluss, Kartenleser, SIM-Slot, USB 3.0, Gbit-LAN, VGA, Kensington Lock

(Anschlussbilder zeigen das ThinkPad T450s mit identischem Layout)

Display

Käufer des T450 können zwischen insgesamt drei verschiedenen 14-Zoll-Displays wählen, die allesamt auf der preiswerten TN-Technik basieren: Den Einstieg bildet ein WXGA-Panel mit 1.366 x 768 Pixeln (200 cd/m², 350:1, 112 ppi); darüber siedelt sich das von uns getestete WXGA++-Modell mit 1.600 x 900 Bildpunkten an (250 cd/m², 400:1, 131 ppi). Opional hat Lenovo auch eine Touchscreen-Variante des letztgenannten Displays im Programm, die aber nicht nur den Preis, sondern auch Gewicht und Dicke des Notebooks in die Höhe treibt. Obendrein verringert der zusätzliche Touchscreen Layer die Bildhelligkeit (212,5 cd/m²).

Leider haben die vom Hersteller versprochenen Helligkeitswerte ohnehin nicht viel mit der Realität gemein: Statt 250 cd/m² messen wir bei unserem Testsample nur bescheidene 163 cd/m² – eine mehr als eklatante Abweichung. Hinzu kommt, dass das LED-Backlight nicht die gesamte Bildfläche gleichmäßig ausleuchtet, sondern von oben nach unten merklich schwächer wird. Reduziert man die Helligkeit, zeigt das Panel ein schwaches PWM-Flimmern, welches den meisten Anwendern jedoch nicht auffallen dürfte; wir haben zum Nachweis eine 60-fps-Videoaufnahme benötigt.

185
cd/m²
188
cd/m²
200
cd/m²
148
cd/m²
166
cd/m²
159
cd/m²
139
cd/m²
135
cd/m²
148
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 200 cd/m² Durchschnitt: 163.1 cd/m²
Ausleuchtung: 68 %
Helligkeit Akku: 166 cd/m²
Kontrast: 234:1 (Schwarzwert: 0.71 cd/m²)
ΔE Color 7.16 | 0.4-29.43 Ø6.1
ΔE Greyscale 7.62 | 0.64-98 Ø6.4
37.8% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.25
Lenovo ThinkPad T450
Dell Latitude E7450
HP EliteBook 840 G2
AsusPro Advanced BU401LA
Lenovo ThinkPad T440
Lenovo ThinkPad T450s
Bildschirm
83%
-0%
23%
9%
92%
Helligkeit Bildmitte
166
280
69%
267
61%
216
30%
294
77%
272
64%
Brightness
163
257
58%
240
47%
209
28%
268
64%
268
64%
Brightness Distribution
68
75
10%
84
24%
89
31%
86
26%
91
34%
Schwarzwert *
0.71
0.3
58%
0.8
-13%
0.436
39%
0.918
-29%
0.245
65%
Kontrast
234
933
299%
334
43%
495
112%
320
37%
1110
374%
DeltaE Colorchecker *
7.16
3.45
52%
12.71
-78%
9.63
-34%
10.9
-52%
4.35
39%
DeltaE Graustufen *
7.62
3.35
56%
13.91
-83%
10.72
-41%
11.88
-56%
3.7
51%
Gamma
2.25 98%
2.37 93%
2.35 94%
2.49 88%
2.37 93%
2.68 82%
CCT
9371 69%
6940 94%
20099 32%
12873 50%
15518 42%
6076 107%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
37.8
60
59%
37.2
-2%
44.8
19%
40
6%
54.7
45%
Color Space (Percent of sRGB)
92
83.5

* ... kleinere Werte sind besser

AdobeRGB Abdeckung (37,8 %)
AdobeRGB Abdeckung (37,8 %)
sRGB-Abdeckung (54,5 %)
sRGB-Abdeckung (54,5 %)

Wie bereits angedeutet, handelt es sich bei dem von Samsung stammenden Display (Modellnummer LTN140KT14401) um ein sogenanntes TN-Panel. Zu den vielfältigen Nachteilen dieser Technik zählt unter anderem ein tendenziell niedrigerer Kontrast als bei einem höherwertigen, aber auch etwas teureren IPS-Modell. Das hier vorliegende Exemplar schneidet mit einem Verhältnis von 234:1 ganz besonders schlecht ab und verfehlt damit abermals die Angabe aus Lenovos Datenblatt (400:1). Infolgedessen erscheint die Darstellung ausgesprochen blass und leblos, schwarze Bildbestandteile driften vor allem bei niedriger Umgebungshelligkeit in helles Grau ab.

Es dürfte kaum überraschen, dass die Anzeige angesichts der bis hierher arg enttäuschenden Vorstellung auch beim Thema Farbwiedergabe schwächelt. Ab Werk leidet das Display unter einem sichtbaren Blaustich, der sich – ebenso wie die hohen Delta-E-Abweichungen bei Farben und Graustufen – jedoch mittels nachträglicher Kalibrierung deutlich reduzieren lässt. Dennoch bleibt das ThinkPad T450 (zumindest ohne externen Monitor) für professionelle Grafiker und Fotografen ungeeignet, da wichtige Farbräume wie Adobe- oder sRGB nur unzureichend abgedeckt werden.

Farbtreue (unkalibriert)
Farbtreue (unkalibriert)
Farbsättigung (unkalibriert)
Farbsättigung (unkalibriert)
Graustufen (unkalibriert)
Graustufen (unkalibriert)
Farbtreue (kalibriert)
Farbtreue (kalibriert)
Farbsättigung (kalibriert)
Farbsättigung (kalibriert)
Graustufen (kalibriert)
Graustufen (kalibriert)

Trotz entspiegelter Displayoberfläche können wir das T450 nicht für den Außeneinsatz empfehlen. Die viel zu niedrige Maximalhelligkeit erschwert bereits im Schatten die Ablesbarkeit, bei direktem Sonnenlicht ist der Bildinhalt gar nur noch schemenhaft zu erkennen. Im Konkurrenzvergleich bleibt unserem Kandidaten damit nur der letzte Platz – eine äußerst beschämende Leistung angesichts des gut vierstelligen Kaufpreises.

Außeneinsatz

Blickwinkel Lenovo ThinkPad T450-20BV001VGE
Blickwinkel Lenovo ThinkPad T450-20BV001VGE

Eine unverfälschte Darstellung bekommt der Anwender nur bei senkrechtem Blick auf das Display zu sehen. Schon geringe Abweichungen, insbesondere nach oben oder unten, ziehen einen starken Kontrastabfall und/oder Farbinvertierungen nach sich. Im Alltag erweist sich dies des Öfteren als äußerst störende Einschränkung, die unserer Forderung nach einem blickwinkelstabilen, hellen und kontraststarken IPS-Panel weiteren Nachdruck verleiht.

Leistung

2,7 GHz maximale Turbo-Taktrate
2,7 GHz maximale Turbo-Taktrate

Der Intel Core i5-5200U tritt die Nachfolge der beliebten Haswell Modelle Core i5-4200U und Core i5-4210U an. Neben leicht höheren Taktraten von 2,2 bis 2,7 GHz (2 Kerne: 2,5 GHz) bietet der Dual-Core-Chip auch eine um rund 5 Prozent gesteigerte Pro-MHz-Leistung, die der optimierten Broadwell Mikroarchitektur zu verdanken ist. Trotz neuem 14-Nanometer-Fertigungsprozess bleibt die nominelle TDP mit 15 Watt unangetastet. Viele weitere Informationen und Benchmarks können unserer CPU-Datenbank entnommen werden.

Dedizierte Grafiklösungen hat Lenovo für das ThinkPad T450 nicht vorgesehen, sodass sich die integrierte HD Graphics 5500 allein um die Bildausgabe kümmern muss. Obwohl statt 20 Ausführungseinheiten (HD Graphics 4400, Haswell) nun 24 EUs zur Verfügung stehen und auch die aktuelle DirectX-11.2-API unterstützt wird, ordnet sich die HD 5500 nur im Low-End-Segment ein – für aktuelle 3D-Spiele gibt es zweifellos bessere Alternativen.

In puncto Speicherausstattung glänzt unser Proband mit einer 256-GB-SSD und immerhin 8 GB DDR3L-1600. Von den beiden DIMM-Slots hat der Hersteller dabei nur einen bestückt, was einerseits künftige Aufrüstpläne erleichtert, andererseits jedoch den Speicher-Controller in den langsameren Single-Channel-Modus zwingt. Ebenso wie andere Broadwell Notebooks arbeitet auch das T450 auch problemlos mit (leider noch sehr teuren) 16-GB-Modulen zusammen – prinzipiell wäre also ein RAM-Ausbau von bis zu 32 GB möglich.

Core i5-5200U Core i5-4200U Core i5-4210U

Architektur

Broadwell Haswell Haswell

Fertigung

14 nm 22 nm 22 nm

Basistakt / Turbo DC / Turbo SC

2,2 / 2,5 / 2,7 GHz 1,6 / 2,3 / 2,6 GHz 1,7 / 2,4 / 2,7 GHz

Kerne/Threads

2/4 2/4 2/4

L3-Cache

3 MB 3 MB 3 MB

Grafikeinheit

HD Graphics 5500
24 EUs, 300 - 900 MHz
HD Graphics 4400
20 EUs, 200 - 1.000 MHz
HD Graphics 4400
20 EUs, 200 - 1.000 MHz

Speichercontroller

Dual-Channel 1.600 MHz Dual-Channel 1.600 MHz Dual-Channel 1.600 MHz

Systeminformationen Lenovo ThinkPad T450-20BV001VGE

Prozessor

optimale Turbo-Ausnutzung bei Single-...
optimale Turbo-Ausnutzung bei Single-...
... und Multi-Threading
... und Multi-Threading

Egal ob Akku- oder Netzbetrieb: Der Turbo des Core i5-5200U wird stets optimal ausgenutzt, das heißt auch in längeren Benchmarks liegen die Maximaltaktraten von 2,5 GHz (Multi-Threading) respektive 2,7 GHz (Single-Threading) konstant an. Damit erreicht das ThinkPad exakt das Performance-Niveau des EliteBook 840 G2 mit gleicher CPU und übertrifft den i5-4200U im Vorgängermodell um etwa 10 bis 15 Prozent.

Wahlweise lässt sich das T450 auch mit schnelleren Broadwell Prozessoren wie dem i5-5300U oder i7-5600U konfigurieren. Angesichts deren bescheidener Mehrleistung von lediglich etwa 8 beziehungsweise 18 Prozent sollte man sich die dafür fälligen Aufpreise allerdings besser zweimal überlegen – in einer subjektiv spürbaren Größenordnung bewegen sich die Differenzen jedenfalls nicht.

Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo ThinkPad T450-20BV001VGE
Intel Core i5-5200U
1.26 Points ∼83%
Lenovo ThinkPad T450s-20BWS03F00
Intel Core i7-5600U
1.51 Points ∼100% +20%
Dell Latitude E7450
Intel Core i5-5300U
1.35 Points ∼89% +7%
Asus ASUSPRO Advanced BU401LA-CZ020G
Intel Core i7-4650U
1.42 Points ∼94% +13%
HP EliteBook 840 G2
Intel Core i5-5200U
1.26 Points ∼83% 0%
Lenovo ThinkPad T440 20B6A002PB
Intel Core i5-4200U
1.14 Points ∼75% -10%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo ThinkPad T450-20BV001VGE
Intel Core i5-5200U
2.85 Points ∼86%
Lenovo ThinkPad T450s-20BWS03F00
Intel Core i7-5600U
3.31 Points ∼100% +16%
Dell Latitude E7450
Intel Core i5-5300U
3.07 Points ∼93% +8%
Asus ASUSPRO Advanced BU401LA-CZ020G
Intel Core i7-4650U
2.9 Points ∼88% +2%
HP EliteBook 840 G2
Intel Core i5-5200U
2.81 Points ∼85% -1%
Lenovo ThinkPad T440 20B6A002PB
Intel Core i5-4200U
2.46 Points ∼74% -14%
Cinebench R15
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo ThinkPad T450-20BV001VGE
Intel Core i5-5200U
110 Points ∼85%
Lenovo ThinkPad T450s-20BWS03F00
Intel Core i7-5600U
130 Points ∼100% +18%
Dell Latitude E7450
Intel Core i5-5300U
117 Points ∼90% +6%
Asus ASUSPRO Advanced BU401LA-CZ020G
Intel Core i7-4650U
124 Points ∼95% +13%
HP EliteBook 840 G2
Intel Core i5-5200U
109 Points ∼84% -1%
Lenovo ThinkPad T440 20B6A002PB
Intel Core i5-4200U
98 Points ∼75% -11%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo ThinkPad T450-20BV001VGE
Intel Core i5-5200U
262 Points ∼87%
Lenovo ThinkPad T450s-20BWS03F00
Intel Core i7-5600U
302 Points ∼100% +15%
Dell Latitude E7450
Intel Core i5-5300U
280 Points ∼93% +7%
Asus ASUSPRO Advanced BU401LA-CZ020G
Intel Core i7-4650U
271 Points ∼90% +3%
HP EliteBook 840 G2
Intel Core i5-5200U
259 Points ∼86% -1%
Lenovo ThinkPad T440 20B6A002PB
Intel Core i5-4200U
228 Points ∼75% -13%
X264 HD Benchmark 4.0
Pass 2 (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo ThinkPad T450-20BV001VGE
Intel Core i5-5200U
16.28 fps ∼87%
Lenovo ThinkPad T450s-20BWS03F00
Intel Core i7-5600U
18.72 fps ∼100% +15%
Dell Latitude E7450
Intel Core i5-5300U
17.51 fps ∼94% +8%
Asus ASUSPRO Advanced BU401LA-CZ020G
Intel Core i7-4650U
18.37 fps ∼98% +13%
Lenovo ThinkPad T440 20B6A002PB
Intel Core i5-4200U
14 fps ∼75% -14%
Pass 1 (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo ThinkPad T450-20BV001VGE
Intel Core i5-5200U
84.34 fps ∼82%
Lenovo ThinkPad T450s-20BWS03F00
Intel Core i7-5600U
102.36 fps ∼100% +21%
Dell Latitude E7450
Intel Core i5-5300U
92.11 fps ∼90% +9%
Asus ASUSPRO Advanced BU401LA-CZ020G
Intel Core i7-4650U
95.5 fps ∼93% +13%
Lenovo ThinkPad T440 20B6A002PB
Intel Core i5-4200U
75 fps ∼73% -11%
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
4069
Cinebench R10 Shading 32Bit
5473
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
8700
Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
5380 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
11112 Points
Cinebench R10 Shading 64Bit
5607 Points
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.26 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
18.73 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
2.85 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
262 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
25.09 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
98 %
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
110 Points
Hilfe

Massenspeicher

AS-SSD-Benchmark
AS-SSD-Benchmark

Im Gegensatz zur Basisversion des T450, die mit einer preiswerten 500-GB-Festplatte vorliebnehmen muss, verfügt unser Testgerät über eine schnelle SSD im 2,5-Zoll-Format. Der M.2-2242-Slot des Notebooks bleibt damit ab Werk unbelegt und kann vom Anwender mit einer weiteren SSD oder einem WWAN-Modul versehen werden.

Bei dem bereits verbauten Laufwerk handelt es sich um eine Samsung PM851, die eng mit der eher Consumer-orientierten SSD-840-Baureihe verwandt ist und ebenfalls auf TLC-Flashspeicher setzt. Mit Ausnahme der nur mäßigen Performance beim sequentiellen Schreiben können die von uns ermittelten Datenraten durchgängig überzeugen – und das ist noch nicht alles: SSDs von Samsung zählen zu den zuverlässigsten Modellen auf dem Markt, was vielen Kunden sogar noch wichtiger als das letzte Quäntchen Leistung sein dürfte.

Samsung SSD PM851 256 GB MZ7TE256HMHP
Minimale Transferrate: 151.2 MB/s
Maximale Transferrate: 449.1 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 387.1 MB/s
Zugriffszeit: 0.1 ms
Burst-Rate: 178.8 MB/s
CPU Benutzung: 1 %

System Performance

Die Kombination aus reaktionsschneller SSD und flottem Prozessor sorgt für ein ausgesprochen ansprechfreudiges Gesamtsystem, welches übliche Office-Anwendungen ohne Schwierigkeiten meistert. Auch für Multitasking hält das T450 dank 8 GB RAM genügend Reserven bereit, wenngleich die beiden Kerne des Core i5-5200U hier früher oder später an ihre Grenzen stoßen. Immerhin: Bei einer TDP von lediglich 15 Watt erreicht die CPU in etwa die gleiche Leistung wie ein Core i5-3210M mit 35 Watt anno 2012 – in den vergangenen drei Jahren ist die T-Serie somit kaum schneller, dafür aber sparsamer und mobiler geworden. Ob man diese Entwicklung eher positiv oder negativ sehen möchte, liegt im Auge des Betrachters – glücklicherweise hat Lenovo mit dem ThinkPad T440p auch eine passende Alternative für Performance-Junkies im Programm.

Im synthetischen PCMark ordnet sich das T450 auf dem Niveau des HP EliteBook 840 G2 ein, während die mit stärkeren Prozessoren bestückten Latitude E7450 und ThinkPad T450s knapp in Führung gehen. Das AsusPro BU401LA überrascht mit dem besten Ergebnis im PCMark 7, fällt im aktuelleren PCMark 8 jedoch weit zurück – ein auch für uns nicht wirklich nachvollziehbares Verhalten, das womöglich auf eine jeweils unterschiedliche Gewichtung einzelner Leistungsfaktoren zurückzuführen ist.

PCMark 7 - Score (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo ThinkPad T450-20BV001VGE
HD Graphics 5500, 5200U, Samsung SSD PM851 256 GB MZ7TE256HMHP
4241 Points ∼49%
Dell Latitude E7450
HD Graphics 5500, 5300U, Samsung SSD PM851 mSATA 128 GB
4650 Points ∼54% +10%
HP EliteBook 840 G2
HD Graphics 5500, 5200U, Samsung SSD PM851 256 GB MZ7TE256HMHP
4139 Points ∼48% -2%
Asus ASUSPRO Advanced BU401LA-CZ020G
HD Graphics 5000, 4650U, Liteonit LCS-256M6S
5190 Points ∼60% +22%
Lenovo ThinkPad T450s-20BWS03F00
HD Graphics 5500, 5600U, Intel SSD Pro 2500 Series SSDSC2BF360A5L
4797 Points ∼56% +13%
PCMark 8
Work Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo ThinkPad T450-20BV001VGE
HD Graphics 5500, 5200U, Samsung SSD PM851 256 GB MZ7TE256HMHP
4101 Points ∼63%
Dell Latitude E7450
HD Graphics 5500, 5300U, Samsung SSD PM851 mSATA 128 GB
4002 Points ∼61% -2%
HP EliteBook 840 G2
HD Graphics 5500, 5200U, Samsung SSD PM851 256 GB MZ7TE256HMHP
4044 Points ∼62% -1%
Asus ASUSPRO Advanced BU401LA-CZ020G
HD Graphics 5000, 4650U, Liteonit LCS-256M6S
3261 Points ∼50% -20%
Lenovo ThinkPad T450s-20BWS03F00
HD Graphics 5500, 5600U, Intel SSD Pro 2500 Series SSDSC2BF360A5L
4394 Points ∼67% +7%
Creative Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo ThinkPad T450-20BV001VGE
HD Graphics 5500, 5200U, Samsung SSD PM851 256 GB MZ7TE256HMHP
3125 Points ∼33%
Dell Latitude E7450
HD Graphics 5500, 5300U, Samsung SSD PM851 mSATA 128 GB
3459 Points ∼36% +11%
HP EliteBook 840 G2
HD Graphics 5500, 5200U, Samsung SSD PM851 256 GB MZ7TE256HMHP
3139 Points ∼33% 0%
Asus ASUSPRO Advanced BU401LA-CZ020G
HD Graphics 5000, 4650U, Liteonit LCS-256M6S
2495 Points ∼26% -20%
Lenovo ThinkPad T450s-20BWS03F00
HD Graphics 5500, 5600U, Intel SSD Pro 2500 Series SSDSC2BF360A5L
3613 Points ∼38% +16%
Home Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo ThinkPad T450-20BV001VGE
HD Graphics 5500, 5200U, Samsung SSD PM851 256 GB MZ7TE256HMHP
2989 Points ∼49%
Dell Latitude E7450
HD Graphics 5500, 5300U, Samsung SSD PM851 mSATA 128 GB
2932 Points ∼48% -2%
HP EliteBook 840 G2
HD Graphics 5500, 5200U, Samsung SSD PM851 256 GB MZ7TE256HMHP
2936 Points ∼48% -2%
Asus ASUSPRO Advanced BU401LA-CZ020G
HD Graphics 5000, 4650U, Liteonit LCS-256M6S
2711 Points ∼44% -9%
Lenovo ThinkPad T450s-20BWS03F00
HD Graphics 5500, 5600U, Intel SSD Pro 2500 Series SSDSC2BF360A5L
3270 Points ∼54% +9%
PCMark 7 Score
4241 Punkte
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
2989 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
3125 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
4101 Punkte
Hilfe

Grafikkarte

4K, H.265: flüssige Wiedergabe bei mittlerer CPU-Last
4K, H.265: flüssige Wiedergabe bei mittlerer CPU-Last

Als mittlere, auch GT2 genannte Ausbaustufe der Broadwell GPU siedelt sich die HD Graphics 5500 (24 EUs) genau zwischen der HD Graphics (GT1, 12 EUs) sowie der HD Graphics 6000 (GT3, 48 EUs) an. Die GT1-Version ist dabei ausschließlich in Celeron- und Pentium Prozessoren zu finden, wohingegen die GT3-Variante einigen wenigen Core-i5- und Core-i7-Modellen vorbehalten bleibt.

Anders als unser damaliges T440 Testgerät tritt das T450 in diesem Artikel mit nur einem Speichermodul an, was die 3D-Performance um rund 20 Prozent schmälert. Dies entspricht in etwa der Leistungsdifferenz zwischen HD Graphics 4400 und HD Graphics 5500 – oder anders gesagt: Eine HD 5500 mit Single-Channel-Anbindung kann sich nicht von der HD 4400 mit Dual-Channel-Speicher absetzen.

Multimedia-Aufgaben und einfache 3D-Anwendungen darf man dem ThinkPad dennoch ohne Weiteres zumuten, sogar kleinere CAD-Projekte sind mit gewissen Abstrichen möglich. Bei darüber hinausgehenden Anforderungen empfiehlt sich jedoch die Wahl eines Notebooks mit dedizierter GPU – schon absolute Low-End-Lösungen wie eine GeForce 820M rechnen abseits von 3DMark & Co. oftmals gut 50 Prozent schneller.

3DMark 11 - 1280x720 Performance (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo ThinkPad T450-20BV001VGE
Intel Core i5-5200U, Intel HD Graphics 5500
976 Points ∼78%
Dell Latitude E7450
Intel Core i5-5300U, Intel HD Graphics 5500
1023 Points ∼82% +5%
HP EliteBook 840 G2
Intel Core i5-5200U, Intel HD Graphics 5500
940 Points ∼75% -4%
Asus ASUSPRO Advanced BU401LA-CZ020G
Intel Core i7-4650U, Intel HD Graphics 5000
1120 Points ∼90% +15%
Lenovo ThinkPad T450s-20BWS03F00
Intel Core i7-5600U, Intel HD Graphics 5500
1251 Points ∼100% +28%
Lenovo ThinkPad T440 20B6005YGE
Intel Core i7-4600U, Intel HD Graphics 4400
901 Points ∼72% -8%
3DMark
1920x1080 Fire Strike Score (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo ThinkPad T450-20BV001VGE
Intel Core i5-5200U, Intel HD Graphics 5500
597 Points ∼79%
Dell Latitude E7450
Intel Core i5-5300U, Intel HD Graphics 5500
619 Points ∼82% +4%
HP EliteBook 840 G2
Intel Core i5-5200U, Intel HD Graphics 5500
548 Points ∼73% -8%
Asus ASUSPRO Advanced BU401LA-CZ020G
Intel Core i7-4650U, Intel HD Graphics 5000
644 Points ∼86% +8%
Lenovo ThinkPad T450s-20BWS03F00
Intel Core i7-5600U, Intel HD Graphics 5500
753 Points ∼100% +26%
1280x720 Cloud Gate Standard Score (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo ThinkPad T450-20BV001VGE
Intel Core i5-5200U, Intel HD Graphics 5500
4544 Points ∼79%
Dell Latitude E7450
Intel Core i5-5300U, Intel HD Graphics 5500
4655 Points ∼81% +2%
HP EliteBook 840 G2
Intel Core i5-5200U, Intel HD Graphics 5500
4342 Points ∼75% -4%
Asus ASUSPRO Advanced BU401LA-CZ020G
Intel Core i7-4650U, Intel HD Graphics 5000
4565 Points ∼79% 0%
Lenovo ThinkPad T450s-20BWS03F00
Intel Core i7-5600U, Intel HD Graphics 5500
5782 Points ∼100% +27%
Lenovo ThinkPad T440 20B6005YGE
Intel Core i7-4600U, Intel HD Graphics 4400
4485 Points ∼78% -1%
1280x720 Ice Storm Standard Score (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo ThinkPad T450-20BV001VGE
Intel Core i5-5200U, Intel HD Graphics 5500
39908 Points ∼72%
Dell Latitude E7450
Intel Core i5-5300U, Intel HD Graphics 5500
43346 Points ∼78% +9%
HP EliteBook 840 G2
Intel Core i5-5200U, Intel HD Graphics 5500
37502 Points ∼67% -6%
Asus ASUSPRO Advanced BU401LA-CZ020G
Intel Core i7-4650U, Intel HD Graphics 5000
45548 Points ∼82% +14%
Lenovo ThinkPad T450s-20BWS03F00
Intel Core i7-5600U, Intel HD Graphics 5500
55793 Points ∼100% +40%
Lenovo ThinkPad T440 20B6005YGE
Intel Core i7-4600U, Intel HD Graphics 4400
39078 Points ∼70% -2%
3DMark 11 Performance
976 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
39908 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
4544 Punkte
3DMark Fire Strike Score
597 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Taktraten und Leistungsaufnahme in Dota 2
Taktraten und Leistungsaufnahme in Dota 2

Da wir die HD Graphics 5500 bereits mehrfach im Test hatten, wollen wir die Spiele-Performance an dieser Stelle nur kurz untersuchen und auf die zahlreichen Benchmark-Ergebnisse in unserer Datenbank verweisen. Zusammengefasst: Aktuelle Titel wie Battlefield Hardline ruckeln selbst bei minimalen Einstellungen und 1.024 x 768 Pixeln unspielbar vor sich hin. Ältere Klassiker à la Dota 2 oder Counter-Strike: GO bewältigt die Intel-GPU dagegen problemlos, teilweise sogar in nativer Displayauflösung.

min. mittel hoch max.
Tomb Raider (2013) 44.922.614.7fps
Dota 2 (2013) 58.333.7fps
Thief (2014) 13.59.17.5fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Moderne ULV-Prozessoren bewegen sich im Leerlauf und bei Teillast auf einem derart niedrigen Verbrauchslevel, dass in den meisten Fällen keine aktive Kühlung mehr benötigt wird. Dies gilt auch für unser ThinkPad – im Alltag tritt der Lüfter praktisch nie in Aktion und hinterlässt so ein absolut lautloses Gesamtsystem. Allerdings nur, wenn man wie wir eine Konfiguration ohne mechanischen Datenträger wählt.

Erst bei anhaltender Vollauslastung springt die Kühlung nach einiger Zeit an und erreicht maximal rund 35 dB(A). Obwohl das T450 damit minimal über dem T440 (max. 33,5 dB(A)) oder EliteBook 840 G2 (max. 34,2 dB(A)) liegt, lässt sich das Notebook ebenfalls als extrem leise und keinesfalls störend bezeichnen.

Lautstärkediagramm

Idle
29.2 / 29.2 / 29.2 dB(A)
Last
34.9 / 35.1 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Voltcraft SL-451 (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Stresstest
Stresstest
Prime95
Prime95

Trotz dem nur sporadisch laufenden Lüfter muss sich der Anwender keine Sorgen machen, dass die Temperaturentwicklung kritische Ausmaße erreicht. Lediglich mittig an der Unterseite, genau über dem Prozessor, bildet sich in unserem Stresstest ein 47 °C heißer Hotspot heraus. Ansonsten wird das gesamte Gerät kaum handwarm und kann ohne Probleme auf den Oberschenkeln betrieben werden.

Nach einem kurzzeitigen Peak von rund 74 °C pendelt sich die Kerntemperatur des mit Prime95 und FurMark belasteten Core i5-5200U bei absolut unbedenklichen 66 °C ein. Dennoch kommt es wie bei sämtlichen Konkurrenzmodellen zu leichtem Throttling (CPU: 1,5 GHz, GPU: 750 MHz) – hier limitiert trotz 14-Nanometer-Fertigung schlicht die niedrige TDP. Abseits synthetischer Auslastungstools ist ein solches Verhalten nicht zu beobachten.

 27.4 °C28 °C29.7 °C 
 28.7 °C28.5 °C30.3 °C 
 26.5 °C27.3 °C27.6 °C 
Maximal: 30.3 °C
Durchschnitt: 28.2 °C
30.2 °C29.5 °C29.5 °C
29.5 °C31 °C28.8 °C
27.4 °C26.9 °C26 °C
Maximal: 31 °C
Durchschnitt: 28.8 °C
Netzteil (max.)  31.4 °C | Raumtemperatur 21.4 °C | Fluke 62 Max
(+) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 31.8 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Office auf 29.4 °C.
(+) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 35.8 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 33.9 °C (von 21.2 bis 62.5 °C für die Klasse Office).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 47 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 36.4 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 28.2 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 29.4 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 31.3 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.2 °C (-3.1 °C).

Lautsprecher

Sound-Einstellungen
Sound-Einstellungen

Die integrierten Stereolautsprecher scheint Lenovo weitgehend unverändert vom Vorgänger übernommen haben. Für einfache Zwecke wie Skype reichen die sehr laut und klar aufspielenden Boxen vollkommen aus, doch leider mangelt es der Wiedergabe am gewünschten Nachdruck im Bassbereich. Im Vergleich mit anderen Office-Notebooks schneidet das ThinkPad damit nur mittelmäßig ab, sodass man gegebenenfalls über den Anschluss eines externen Soundsystems per Klinkenbuchse nachdenken sollte. Alternativ kann das Tonsignal auch digital via Mini-DisplayPort ausgegeben werden.

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Benötigte das T440 im Leerlauf noch mindestens 4,1 bis 9,7 Watt, begnügt sich das T450 mit lediglich 3 bis 6,4 Watt. Es wäre allerdings falsch, die gesamte Ersparnis der neuen Broadwell Plattform zuzuschreiben – das hellere Display und die klassische Festplatte des T440 dürften für den größten Teil dieser Differenz verantwortlich sein.

Unter Last schießt der Verbrauch zunächst für etwa 30 Sekunden auf gut 40 Watt, um anschließend wieder knapp unter die 30-Watt-Marke abzusinken. Dieser Abfall ist auf die einsetzende TDP-Abregelung zurückzuführen: Temporär darf der Core i5 auch deutlich mehr als die spezifizierten 15 Watt aufnehmen, sofern bestimmte Parameter (Temperatur, begrenzte Zeitspanne) erfüllt sind. Das mitgelieferte Netzteil erscheint mit einer maximalen Ausgangsleistung von 45 Watt passend dimensioniert.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0 / 0.1 Watt
Idledarkmidlight 3 / 5.5 / 6.4 Watt
Last midlight 28.4 / 40.7 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Extech Power Analyzer 380803

Akkulaufzeit

beeindruckende Effizienz: knapp 2 Watt Durchschnittsverbrauch der CPU im WLAN-Test
beeindruckende Effizienz: knapp 2 Watt Durchschnittsverbrauch der CPU im WLAN-Test

Das T450 setzt auf das gleiche Akku-System wie das Schwestermodell T450s: Statt eines großen Akkus verbaut Lenovo zwei kleinere, von denen einer im Gehäuseinneren verschraubt (24 Wh), der andere an der Rückseite des Notebooks eingesetzt wird (24 Wh, optional 48 oder 72 Wh erhältlich). Vorteil dieser Lösung: Der externe Akku kann unterwegs gewechselt werden, ohne das Gerät zuvor herunterfahren zu müssen. Insgesamt stehen dem ThinkPad somit 48 Wh elektrische Energie zur Verfügung, etwas weniger als dem Latitude E7450 (54 Wh) oder EliteBook 840 G2 (50 Wh).

Die niedrige Leistungsaufnahme lässt eigentlich lange Laufzeiten erwarten, was allerdings nur im Leerlauf (Energiesparmodus, minimale Helligkeit, WLAN aus) der Fall ist. Bei praxisnaher Teillast und angepasster Displayhelligkeit (rund 150 cd/m²) geht dem T450 in unseren WLAN- und H.264-Messungen bereits nach gut 5 Stunden die Puste aus – im Konkurrenzvergleich ein eher unterdurchschnittliches Ergebnis. Bis die Akkus anschließend wieder vollständig geladen sind, vergehen etwa 3 Stunden.

Reader's Test
Reader's Test
WLAN-Test
WLAN-Test
H.264-Test
H.264-Test
Classic Test
Classic Test
Ladevorgang
Ladevorgang
Lenovo ThinkPad T450-20BV001VGE
48 Wh
Dell Latitude E7450
54 Wh
HP EliteBook 840 G2
50 Wh
Asus ASUSPRO Advanced BU401LA-CZ020G
53 Wh
Lenovo ThinkPad T450s-20BWS03F00
48 Wh
Lenovo ThinkPad T440 20B6005YGE
48 Wh
Akkulaufzeit
20%
15%
1%
-8%
-3%
Idle
935
714
-24%
961
3%
699
-25%
774
-17%
858
-8%
H.264
300
452
51%
324
8%
296
-1%
322
7%
WLAN
324
422
30%
422
30%
276
-15%
Last
93
115
24%
112
20%
120
29%
88
-5%
96
3%
WLAN (alt)
459
310
336
260
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
15h 35min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
5h 24min
Big Buck Bunny H.264 1080p
5h 00min
Last (volle Helligkeit)
1h 33min

Fazit

Pro

+ stabiles, sorgfältig verarbeitetes Gehäuse
+ hervorragende Tastatur
+ gute Anwendungsleistung
+ geringe Leistungsaufnahme
+ niedrige Geräusch- und Temperaturentwicklung
+ LTE-Modul oder M.2-SSD nachrüstbar
+ umfangreiche Sicherheitsausstattung
+ 3 Jahre Garantie

Contra

- TN-Display mit niedriger Helligkeit und schwachem Kontrastverhältnis
- unergonomisches Clickpad
- mittelmäßige Akkulaufzeiten
Lenovo ThinkPad T450, zur Verfügung gestellt von:
Lenovo ThinkPad T450, zur Verfügung gestellt von:

Wer billig kauft, kauft zweimal: Zugegebenermaßen, der Spruch ist etwas abgedroschen und das ThinkPad T450 wahrlich kein Produkt, welches das Prädikat "billig" verdient hätte. Ein Fünkchen Wahrheit steckt jedoch tatsächlich drin: Lenovos Entscheidung, ein derart minderwertiges Display in einem weit über 1.000 Euro teuren Notebook zu verbauen – und das mutmaßlich nur, um den noch höheren Preis des T450s zu rechtfertigen –, erscheint nur schwer nachvollziehbar.

Das arg enttäuschende TN-Panel ist umso ärgerlicher, als dass das T450 ansonsten kaum Anlass zur Kritik bietet. Gehäuse, Anschlüsse und Eingabegeräte unterscheiden sich kaum bis gar nicht vom teureren Schwestermodell, und auch die Geräusch- und Temperaturentwicklung bewegt sich auf einem vergleichbar niedrigen Niveau. Überdies glänzt unser Testgerät mit einer sehr ausgewogenen Ausstattung bestehend aus Core-i5-Prozessor, 8 GB RAM und SSD, die einen gesunden Kompromiss zwischen Performance und Kosten darstellt. Noch etwas besser könnten die Laufzeiten ausfallen, doch lässt sich dieses Manko relativ preiswert und unkompliziert durch einen größeren Akku ausmerzen.

Unterm Strich dürfte das ThinkPad T450 lediglich für all jene Käufer interessant sein, die vorwiegend am heimischen Schreibtisch arbeiten und dort auf einen externen Monitor zurückgreifen.

Allen anderen würden wir den Aufpreis zum T450s oder einen Blick auf die Konkurrenz von HP oder Dell ans Herz legen. Beide Kontrahenten sind (zumindest optional) mit hellen, hochauflösenden und blickwinkelstabilen IPS-Displays erhältlich und müssen sich auch qualitativ nicht vor der ThinkPad Baureihe verstecken.

Lenovo ThinkPad T450-20BV001VGE - 04.04.2015 v4(old)
Till Schönborn

Gehäuse
88 / 98 → 90%
Tastatur
94%
Pointing Device
85%
Konnektivität
72 / 80 → 90%
Gewicht
66 / 20-67 → 98%
Akkulaufzeit
87%
Display
72%
Leistung Spiele
62 / 68 → 91%
Leistung Anwendungen
78 / 92 → 85%
Temperatur
89%
Lautstärke
95%
Audio
56%
Kamera
53 / 85 → 62%
Durchschnitt
77%
84%
Office - gewichteter Durchschnitt
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> Notebook Test, Laptop Test und News > Tests > Notebook Testberichte > Test Lenovo ThinkPad T450 Ultrabook
Autor: Till Schönborn (Update: 15.05.2018)
Till Schönborn
Till Schönborn - Managing Editor Business
Freude am Schreiben und die Faszination für (mobile) Technik brachten mich im Herbst 2011 zu Notebookcheck. Neben unzähligen Notebook-Tests und Newsmeldungen habe ich seitdem eine Reihe technischer Hintergrundartikel zu CPU- und GPU-Architekturen verfasst und betreue zudem unsere Hardware-Datenbank. Seit Anfang 2014 leite ich den Bereich der Premium-Business-Notebooks, fühle mich aber auch im Smartphone- oder Tablet-Segment zu Hause – das gespannte "Kribbeln" beim Testen neuer Hardware ist auch nach vielen Jahren noch nicht verflogen. Die schmale Freizeit zwischen Studium und Job wird zumeist fernab jeglicher Elektronik in der Natur verbracht.