Notebookcheck

Test Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2017 (Core i7, OLED) Convertible

Premium Convertible! Mit dem ThinkPad X1 Yoga spielt Lenovo ganz klar in einer eigenen Liga - zumindest was den Preis betrifft. Es sind dabei natürlich sehr hochwertige Komponenten und ein sehr gutes OLED-Panel verbaut. Wie sich unser Testgerät in der stärksten Ausstattung mit dem Intel-Core i7-Prozessor schlägt, haben wir für Sie in diesem umfangreichen Review zusammengefasst.
Update: Akkulaufzeit und Messwerte des WQHD-IPS-Panels ergänzt.

Nicht lange hat es gedauert, bis der Hersteller dem High-End-Convertible des letzten Jahres die Kaby-Lake-Plattform spendierte. Beim Namensschema muss man aber teilweise schon zweimal hinschauen, denn beide Geräte (neu und alt) heißen umgangssprachlich Lenovo ThinkPad X1 Yoga. Der Zusatz „2nd Gen“ oder "2017" macht den Unterschied und verdeutlicht, um welches Gerät es sich handelt. Optisch ist es unverändert geblieben, aber technisch auf dem neuesten Stand, könnte man kurz und knapp sagen. Die ältere Skylake Plattform wird durch die aktuellere Kaby-Lake-Plattform ersetzt, was dem jeweiligen CPU-Nachfolger einen Leistungszuwachs von ca. 10 Prozent verpasst.

Dem Kunden stehen vier verschiedene Prozessoren zu Wahl, welche allesamt eine TDP von 15 Watt aufweisen. Das Einstiegsmodell ist der Intel Core i5-7200U, welcher inzwischen ein sehr verbreiteter Prozessor ist. Das schnellste Modell, der Intel Core i7-7600U, finden wir auch in unserer Testausstattung wieder. Der Arbeitsspeicher ist mit 16 GB in unserem Test-Sample großzügig; es sind auch Geräte mit nur 8 GB erhältlich. Unser Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2017 besitzt zudem das OLED-Panel mit einer WQHD-Auflösung. Alternativ kann auch auf ein günstigeres IPS-Panel zurückgegriffen werden. Dieses gibt es wahlweise in WQHD oder FHD. Selbst beim Massenspeicher macht der Hersteller keine Abstriche und spendiert unserem Test-Sample gleich eine 1-TB-SSD. Zum gegenwärtigen Testzeitpunkt liegen uns noch keine Endkundenpreise vor. Aber in unserer Testkonfiguration ist davon auszugehen, dass ein Preis um 3.300 Euro realistisch ist. Für Studenten bietet unser Leihsteller Campuspoint das Gerät für 2.499 Euro an.

Update 18.06: Wir hatten die Möglichkeit, das WQHD-IPS-Panel zu vermessen. Das Testgerät trägt die Bezeichnung 20JES03T00 und wurde vom Online-Shop Campuspoint zur Verfügung gestellt. Neben den Messwerten für den Bildschirm haben wir auch die Akkulaufzeit im WLAN-Test überprüft und im entsprechenden Kapitel vermerkt.

Als Vergleichsgeräte haben wir vorrangig hochpreisige Convertibles herausgesucht. Eine Übersicht mit den wichtigsten technischen Daten sehen Sie in der folgenden Tabelle.

Lenovo ThinkPad X1 Yoga HP EliteBook x360 1030 G2 Toshiba Portégé X20W Dell Latitude 12 5285 Microsoft Surface Book
CPU Intel Core i7-6600U Intel Core i5-7300U Intel Core i7-7600U Intel Core i7-7600U Intel Core i7-6600U
GPU Intel HD Graphics 520 Intel HD Graphics 620 Intel HD Graphics 620 Intel HD Graphics 620 NVIDIA GeForce GTX 965M
Panel 14 Zoll 2.560 x 1.440 13,3 Zoll 1.920 x 1.080 12,5 Zoll 1.920 x 1.080 12,3 Zoll 1.920 x 1.280 13,5 Zoll 3.000 x 2.000
RAM 16 GB LPDDR3-1866 8 GB DDR4-2133 16 GB LPDDR3-1600 16 GB LPDDR3-1866 8 GB DDR3-1066
SSD 1 TB, NVMe 256 GB 512 GB 256 GB, NVMe 256 GB, NVMe
Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2017 20JES03T00
Prozessor
Intel Core i7-7600U 2.8 GHz @ 3.9 GHz (Intel Core i7), Dual-Core, 15 W TDP
Grafikkarte
Intel HD Graphics 620, Kerntakt: 300 - 1150 MHz, Speichertakt: 1067 MHz, 21.20.16.4590 WHQL
Hauptspeicher
16384 MB 
, LPDDR3, Dual-Channel, max. 16 GB
Bildschirm
14 Zoll 16:9, 2560x1440 Pixel 210 PPI, 10-Point Capacitive, Native Unterstützung für die Stifteingabe, LEN4140, OLED, spiegelnd: ja
Mainboard
Intel Kaby Lake-U Premium PCH
Massenspeicher
Samsung SSD PM961 1TB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZVLW1T0), 1024 GB 
, M.2 SSD, NVMe, 921 GB verfügbar
Soundkarte
Conexant SmartAudio HD
Anschlüsse
3 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 2 USB 3.1 Gen2, 2 Thunderbolt, 1 HDMI, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Headphone/Microphone Combo, Card Reader: Micro SD Cardreader, 1 Fingerprint Reader, Helligkeitssensor, Sensoren: Ambient Light Sensor, 3D accelerometer and 3D magnetometer, 3D compass ,3D gyrometer
Netzwerk
Intel Ethernet Connection I219-LM (10/100/1000MBit), Intel Dual Band Wireless-AC 8265 (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.2, Sierra Wireless EM7455, Qualcomm 4G LTE-Advanced/DC-HSPA+/HSPA+/HSPA/UMTS/GNSS, M.2-Card, LTE
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 17.4 x 333 x 229
Akku
56 Wh, 3665 mAh Lithium-Ion
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Pro 64 Bit
Kamera
Webcam: 720p
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo 2x 2Watt Speakers, Tastatur: 6-Row Chiclet , Tastatur-Beleuchtung: ja, Netzteil, Adapter mini-RJ45 zu RJ45, Lenovo Settings, Lenovo Companion, Lenovo Service Bridge, 36 Monate Garantie
Gewicht
1.364 kg, Netzteil: 353 g
Preis
3300 Euro

 

Gehäuse

Beim Thema Optik gibt es keine gravierenden Änderungen zum Vorgängermodell. Nur im Bereich der Anschlüsse kam es zu leichten Modifikationen. Das keilförmige, kohlefaserverstärkte Gehäuse (Carbon-Fiber Hybrid) ist dank der guten Materialauswahl nicht nur sehr stabil, sondern auch sehr leicht. Die optischen Akzente deuten schon von Weitem an, dass es sich hier um einen Vertreter der ThinkPad Serie handelt. Der Gehäusedeckel ist mit einem schrägen ThinkPad Schriftzug aufgewertet. 

Die Stabilität des Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2017 ist als gut zu bezeichnen. Im Bereich der beiden Handballenauflagen lässt sich die Base minimal eindrücken. Verwindungsversuche quittiert das Gerät mit nur leichten Knarzgeräuschen. Auch der Displaydeckel profitiert von der guten Materialwahl und wirkt sehr stabil. Dennoch lässt er sich etwas leichter verdrehen als die Base. Beim Drucktest hingegen zeigt sich keine Verfärbung auf dem Panel. Die beiden stabilen Metallscharniere haben einen maximalen Öffnungswinkel von 360 Grad, was die Nutzung in den unterschiedlichen Modi zulässt. Aufgrund des geringen Eigengewichts der Base lässt sich das Display nicht mit einer Hand öffnen. Im Laptop-Modus ist das Nachwippen minimal, was auch durch die Nutzung des Touchscreens nicht verstärkt wird.

Die Beschichtung der Oberflächen ist glatt und weich, was schon fast einem Soft-Touch-Finish ähnelt. Trotzdem sieht man auf der mattschwarze Oberfläche Fingerabdrücke sehr schnell, welche sich auch mit einem feuchten Tuch deutlich schwerer entfernen lassen als auf einer aluminiumbeschichteten Oberfläche. Das Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2017 wird in den Farben Schwarz und Silber angeboten. Vermutlich werden Fingerabdrücke auf dem silbernen Modell nicht so sehr die Optik trüben wie bei dem schwarzen Modell. 

Lenovo ThinkPad X1 Yoga (2nd Gen)
Lenovo ThinkPad X1 Yoga (2nd Gen)
Lenovo ThinkPad X1 Yoga (2nd Gen)
Lenovo ThinkPad X1 Yoga (2nd Gen)
Lenovo ThinkPad X1 Yoga (2nd Gen)
Lenovo ThinkPad X1 Yoga (2nd Gen)
Lenovo ThinkPad X1 Yoga (2nd Gen)
Lenovo ThinkPad X1 Yoga (2nd Gen)
Lenovo ThinkPad X1 Yoga (2nd Gen)
Lenovo ThinkPad X1 Yoga (2nd Gen)
Lenovo ThinkPad X1 Yoga (2nd Gen)
Lenovo ThinkPad X1 Yoga (2nd Gen)
Lenovo ThinkPad X1 Yoga (2nd Gen)
Lenovo ThinkPad X1 Yoga (2nd Gen)
Lenovo ThinkPad X1 Yoga (2nd Gen)
Lenovo ThinkPad X1 Yoga (2nd Gen)
Lenovo ThinkPad X1 Yoga (2nd Gen)
Lenovo ThinkPad X1 Yoga (2nd Gen)
Lenovo ThinkPad X1 Yoga (2nd Gen)
Lenovo ThinkPad X1 Yoga (2nd Gen)
Lenovo ThinkPad X1 Yoga (2nd Gen)
Lenovo ThinkPad X1 Yoga (2nd Gen)
Lenovo ThinkPad X1 Yoga (2nd Gen)
Lenovo ThinkPad X1 Yoga (2nd Gen)
Lenovo ThinkPad X1 Yoga (2nd Gen)
Lenovo ThinkPad X1 Yoga (2nd Gen)

Größenvergleich

Dank der Leichtbauweise bringt das Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2017 nur 1.364 Gramm auf die Waage und ist somit für den mobilen Einsatz bestens geeignet. Die kompakte Bauform erfordert eine geringe Stellfläche. Im Vergleich zur Konkurrenz ergibt sich für das Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2017 jedoch hier ein kleiner Nachteil. Die Vergleichsgeräte sind mit 12,3- bis 13,5-Zoll-Bildschirmdiagonale etwas kleiner, was sich auch in der erforderlichen Stellfläche widerspiegelt.

Das Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2017 gibt es jedoch in zwei unterschiedlichen Bauhöhen. Die OLED-Version ist mit 17,4 Millimetern minimal dicker als die IPS-Variante, welche mit 17,05 Millimetern angegeben ist.

Ausstattung

Wie schon erwähnt gibt es im Bereich der Anschlüsse einige kleinere Änderungen im Vergleich zum Vorgänger. Zu den größten Neuerungen zählt das Streichen des Docking-Anschlusses (OneLink+). Zudem fällt auch der Mini-DisplayPort weg, ebenso wurde der Stromanschluss modifiziert. Das Wegfallen des Docking-Anschlusses (OneLink+) wird durch die zwei USB-3.1-Type-C Gen2-Schnittstellen kompensiert, wovon eine gleichzeitig als Ladeanschluss verwendet wird. Sehr gut ist, dass beide USB-Type-C-Anschlüsse die volle Geschwindigkeit von 40 GB/s unterstützen. Etwas sinnvoller wäre es, die Stromversorgung weiterhin separat zu belassen. Somit würden immer beide Thunderbolt-Schnittstellen für etwaige Erweiterungen zu Verfügung stehen. Die Anzahl der insgesamt drei USB-3.0-Anschlüsse bleibt hingegen unverändert. Neu hinzugekommen ist der Mini-RJ45-Port, welcher das Gerät mit dem LAN verbindet. Die Anschlüsse verteilen sich gut auf die beiden Flanken und bieten genügend Platz. Rückseitig befinden sich lediglich die Einschübe für die SIM-Karte und die micro-SD-Speicherkarte, welche sich unter einer Klappe befinden.

links: 2x USB 3.1 Type-C Gen2 (Thunderbolt), 2x USB 3.0 (1x Always-on)
links: 2x USB 3.1 Type-C Gen2 (Thunderbolt), 2x USB 3.0 (1x Always-on)
rechts: Active Pen, Power On, 3,5-mm-Audio, Mini-RJ45, USB 3.0, HDMI, Kensington Lock
rechts: Active Pen, Power On, 3,5-mm-Audio, Mini-RJ45, USB 3.0, HDMI, Kensington Lock
hinten: Lüfterauslass, Katenslot (micro-SIM + micro-SD)
hinten: Lüfterauslass, Katenslot (micro-SIM + micro-SD)
vorne: keine Anschlüsse
vorne: keine Anschlüsse

SDCardreader

Der micro-SD- und der micro-SIM-Karten-Slot befinden sich nebeneinander.
Der micro-SD- und der micro-SIM-Karten-Slot befinden sich nebeneinander.

Der microSD-Kartenleser ist über die USB-3.0-Schittstelle angebunden, was auch unsere Messergebnisse zeigen. Die Performance ermitteln wir mit unserer Referenzspeicherkarte (Toshiba Exceria Pro M401). Beim Kopieren von JPG-Dateien erreichte unser Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2017 im Durchschnitt 76,3 MB/s und beim sequenziellen Lesen 87,5 MB/s. Mit diesen durchschnittlichen Ergebnissen muss sich das Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2017 gegenüber dem Microsoft Surface Book deutlich geschlagen geben. In dem Surface Book kommuniziert der Kartenleser über das deutlich schnellere UHS-II-Interface.

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
Microsoft Surface Book with Performance Base
(Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
155.7 MB/s ∼100% +104%
Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2017 20JES03T00
(Toshiba Exceria Pro M401)
76.3 MB/s ∼49%
Dell Latitude 12 5285 2-in-1
(Toshiba THN-M401S0640E2)
64 MB/s ∼41% -16%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
Microsoft Surface Book with Performance Base
(Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
226 MB/s ∼100% +158%
Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2017 20JES03T00
(Toshiba Exceria Pro M401)
87.5 MB/s ∼39%
Dell Latitude 12 5285 2-in-1
(Toshiba THN-M401S0640E2)
86.9 MB/s ∼38% -1%

Kommunikation

LTE-Modul
LTE-Modul
WLAN-Modul
WLAN-Modul

Das Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2017 bietet viele Arten der Datenübertragung an: So können Anwender LAN, WLAN oder auch mobile Daten zum Datenaustausch nutzen. Primär wird vermutlich die WLAN-Verbindung genutzt, welche im Rahmen unserer Messungen folgende Übertragungsraten erreichte: 514 MBit/s (Senden) und 678 MBit/s (Empfangen). Lenovo verbaut ein 2x2 Intel Dual Band Wireless-AC 8265-Modul (M.2), welches in der Theorie Datenübertragungsraten von bis zu 867 MBit/s erreicht. Außerdem unterstützt das WLAN-Gerät Bluetooth in der Version 4.2.

Neben dem WLAN-Modul besitzt das Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2017 eine Mini-RJ45-Schnittstelle. Mittels Adapter, welcher dem Gerät beiliegt, können herkömmliche Netzwerkkabel angeschlossen werden. Der Übertragung großer Datenmengen seht somit nichts im Wege, denn die Verbindung von 1 Gbit/s arbeitet sehr zuverlässig.

Als dritte Übertragungsmöglichkeit spendiert Lenovo dem ThinkPad X1 Yoga 2017 ein LTE-Modul. Das M.2-Modul ist optional, sodass auch Geräte ohne dieses im Umlauf sein können. Der rückseitige Kartenslot nimmt micro-SIM-Karten auf.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2017 20JES03T00
Intel Dual Band Wireless-AC 8265 (I217-V)
678 MBit/s ∼100%
HP EliteBook x360 1030 G2
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
613 MBit/s ∼90% -10%
Microsoft Surface Book with Performance Base
Marvell AVASTAR Wireless-AC Network Controller (I210-T1)
501 MBit/s ∼74% -26%
Toshiba Portege X20W-D-10R
Intel Dual Band Wireless-AC 8265 (I210-T1)
500 MBit/s ∼74% -26%
Dell Latitude 12 5285 2-in-1
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
312 MBit/s ∼46% -54%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Toshiba Portege X20W-D-10R
Intel Dual Band Wireless-AC 8265 (I210-T1)
663 MBit/s ∼100% +29%
Microsoft Surface Book with Performance Base
Marvell AVASTAR Wireless-AC Network Controller (I210-T1)
588 MBit/s ∼89% +14%
Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2017 20JES03T00
Intel Dual Band Wireless-AC 8265 (I217-V)
514 MBit/s ∼78%
HP EliteBook x360 1030 G2
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
455 MBit/s ∼69% -11%
Dell Latitude 12 5285 2-in-1
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
446 MBit/s ∼67% -13%

Sicherheit

Fingerabdruck-Scanner
Fingerabdruck-Scanner

Das Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2017 ist mit einem Fingerprint-Sensor ausgestattet, welcher die Authentifizierung vereinfacht und Passworteingaben überflüssig macht. Außerdem lässt sich das Gerät mit zahlreichen Passwörtern für den Zugriff auf das System zusätzlich sichern. Der Kensington-Lock-Port bietet Schutz gegen Diebstahl. Außerdem besitzt das Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2017 ein Trusted-Platform-Module (TPM 2.0) sowie eine SSD, welche den OPAL-2.0-Standard unterstützt. Die vPro Technologie wird jedoch nur von den Geräten mit Intel Core i5-7300U und Intel Core i7-7600U unterstützt.

Zubehör

RJ45-Adapter als Zugabe
RJ45-Adapter als Zugabe
ThinkPad Thunderbolt 3 Dock
ThinkPad Thunderbolt 3 Dock

Neben dem Gerät und dem 65-Watt-Netzteil befindet sich noch ein RJ45-Adapter im Lieferumfang. Zusätzlich finden wir noch Service-Broschüren und Informationen zu den Garantiebestimmungen. Optional bietet der Hersteller aus verschiedenen Bereichen Zubehör für seine Geräte an. Die sinnvollste Erweiterung jedoch ist eine Docking-Station. Das Thunderbolt 3 Dock passend zum Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2017, welches aber auch zu anderen Thunderbolt-3-Geräten kompatibel ist, wird um die 300 Euro kosten.

Wartung

Das Fehlen der Wartungsklappe ist trotzdem kein großes Hindernis, um an das Innere des Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2017 zu gelangen. Nachdem alle Kreuzschlitzschrauben gelöst sind, kann die gesamte Unterseite problemlos entfernt werden. Da RAM und CPU fest verlötet sind, beschränkt sich das Aufrüsten in erster Linie auf den Tausch der SSD. WLAN- und WWAN-Modul sind ebenfalls nicht verlötet und lassen sich ausbauen.

Die Bodenplatte lässt sich leicht demontieren.
Die Bodenplatte lässt sich leicht demontieren.

Garantie

Die Basisgarantie für das Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2017 beträgt 36 Monate. Ausgenommen ist der Akku, auf den der Hersteller lediglich 12 Monate Garantie gibt. Die Basisgarantie kann mit verschiedenen Optionen aufgestockt und erweitert werden. 

Eingabegeräte

Tastatur

Tastatur des Lenovo ThinkPad Yoga X1 (2nd Gen)
Tastatur des Lenovo ThinkPad Yoga X1 (2nd Gen)
beleuchtete Tastatur des Lenovo ThinkPad Yoga X1 (2nd Gen)
beleuchtete Tastatur des Lenovo ThinkPad Yoga X1 (2nd Gen)

Lenovo verbaut beim Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2017 weiterhin eine 6-zeilige Chiclet-Tastatur. Trotz der geringen Bauhöhe überzeugt das Eingabemedium mit einem guten, nicht zu knappen Hub. Der Druckpunkt ist klar definiert und lässt sich gut dosieren. Die einzelnen Tasten verfügen über eine glatte Oberfläche und eine angenehme Größe (16 x 16 Millimeter).

Das "Lift'n'Lock"-Feature hat Lenovo überarbeitet: Bei dem 2017er-Modell werden die einzelnen Tasten in der Base versenkt, wenn das Convertible im Stand-, Tent- oder Tablet-Modus benutzt wird. Lenovo bewirbt dieses Feature selbst als „Rise & Fall“. Dadurch wird die Chiclet-Tastatur als Eingabemedium deaktiviert, und gleichzeitig entsteht eine ebene Fläche. 

Die weiße Beschriftung der einzelnen Tasten ist sehr gut ablesbar. Außerdem sorgt die Hintergrundbeleuchtung für eine gute Lesbarkeit bei dunklen Arbeitsumgebungen und kann nach Belieben ein- oder ausgeschaltet werden. Unserer Meinung nach eignet sich die Tastatur des Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2017 gut für ausgiebige Schreibarbeiten.

Hinweis:

Bei unserem Modell ist uns aufgefallen, dass im Laptop-Modus ein leichtes Klappern zu hören ist. Wird das Convertible in einem der anderen Modi verwendet, so ist kein Klappern zu hören. Wir gehen davon aus, dass dieses Klappergeräusch dem „Rise & Fall“-Feature anzukreiden ist. Im normalen Alltagsbetrieb ist davon allerdings nichts zu hören.

Touchpad/Trackpoint

Tastatur und Trackpoint des Lenovo ThinkPad Yoga X1 (2nd Gen)
Tastatur und Trackpoint des Lenovo ThinkPad Yoga X1 (2nd Gen)

Das Clickpad des Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2017 wächst in Breite und Lange minimal und misst nun 10,1 x 6,4 Millimeter. Eingaben werden sehr schnell erkannt und unmittelbar umgesetzt. Die Genauigkeit ist sehr gut, und dank der glatten Oberfläche ist ein schnelles Navigieren problemlos. Auch an den Rändern lässt sich die gesamte Eingabefläche ohne Einschränkungen nutzen. Über die Software können noch Kleinigkeiten an den Einstellungen vorgenommen werden, und auch Multi-Touch-Eingaben sind möglich. Die beiden Tasten, welche sich im unteren Bereich befinden, haben einen minimalen Hub und reagieren auf Eingaben mit einem minimalen Klickgeräusch.

Die drei Trackpoint-Tasten befinden sich direkt über dem Clickpad und reagieren sehr leise. Alle drei Tasten haben einen sehr geringen Hub, sie sind bündig eingearbeitet. Dabei wird die mittlere Taste, wie immer, für Auf- und Ab-Bildlauf verwendet und gehört zum Trackpoint. Selbst der schon in die Jahre gekommene Trackpoint funktioniert tadellos, und für Geübte lässt sich damit auch sehr schnell navigieren.

Touchscreen

Touchscreen des Lenovo ThinkPad Yoga X1 (2nd Gen)
Touchscreen des Lenovo ThinkPad Yoga X1 (2nd Gen)
Wacom Pen Settings
Wacom Pen Settings

Der Touchscreen des Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2017 funktioniert ohne Probleme und verarbeitet Eingaben sehr schnell und zuverlässig, sogar bis in die Ecken. Der Bildschirm ist mit einer Antireflektionsbeschichtung ausgestattet und verarbeitet die 10-Finger-Gestensteuerung problemlos. Der schon vom Vorgänger bekannte Active Stylus findet sich auch in dem 2017er-Modell wieder. Dieser bietet 2.048 Druckempfindlichkeitsstufen, und die beiden Tasten lassen sich über die Wacom-Pen-Software konfigurieren. Laut Lenovo reicht eine Akkuladung des Active Stylus für eine Einsatzdauer von 19 Stunden.

Display

Subpixel
Subpixel

Unser Testgerät ist mit einem 14-Zoll-OLED-Panel ausgestattet, welches über eine WQHD-Auflösung (2.560 x 1.440 Pixel) verfügt. Alternativ gibt es für das Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2017 etwas günstigere IPS-Panels mit wahlweise 2.560 x 1.440 oder 1.920 x 1.080 Pixel. Gemäß dem Datenblatt zu dem OLED-Bildschirm soll dieser eine Helligkeit von 300 cd/m² haben. Dieses bestätigte sich im Rahmen unserer Messungen nicht, denn mit einer durchschnittlichen Helligkeit von nur 240 cd/m² bleibt das Panel deutlich hinter den Herstellerangaben und muss sich auch der Konkurrenz geschlagen geben. Das Dell Latitude 12 ist mit einer Displayhelligkeit von 522 cd/m² eindeutig heller. Die vergleichsweise geringe Helligkeit kann das OLED-Panel jedoch mit dem sehr hohen Kontrast gut kompensieren. Da alle Bildpunkte einzeln angesteuert werden, gibt es keine Probleme mit Backlight Bleeding, welches zu 100 Prozent vermieden wird. Ebenfalls ist die Ausleuchtung mit 95 Prozent sehr gut. 

231
cd/m²
241
cd/m²
244
cd/m²
234
cd/m²
243
cd/m²
242
cd/m²
237
cd/m²
242
cd/m²
243
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 244 cd/m² Durchschnitt: 239.7 cd/m² Minimum: 9.6 cd/m²
Ausleuchtung: 95 %
Helligkeit Akku: 242 cd/m²
Kontrast: ∞:1 (Schwarzwert: 0 cd/m²)
ΔE Color 5.3 | - Ø
ΔE Greyscale 3.7 | - Ø
100% sRGB (Argyll) 84.8% AdobeRGB 1998 (Argyll)
Gamma: 1.78
Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2017 20JES03T00
LEN4140, , 2560x1440, 14
Lenovo ThinkPad X1 Yoga-20FRS1VS00
Samsung ATNA40JU01-0, , 2560x1440, 14
HP EliteBook x360 1030 G2
CMN1374, , 1920x1080, 13.3
Toshiba Portege X20W-D-10R
Toshiba TOS508F, , 1920x1080, 12.5
Dell Latitude 12 5285 2-in-1
BOE06DC, , 1920x1280, 12.3
Microsoft Surface Book with Performance Base
Panasonic MEI96A2, , 3000x2000, 13.5
Response Times
47%
-1092%
-1440%
-651%
-1325%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
3.6
1
72%
55.2
-1433%
67
-1761%
42.4
-1078%
61
-1594%
Response Time Black / White *
3.2
1
69%
27.2
-750%
39
-1119%
30.8
-863%
37
-1056%
PWM Frequency
240.4
240
0%
210.1
-13%
Bildschirm
-3%
-19%
-16%
10%
21%
Brightness
240
277
15%
256
7%
410
71%
522
118%
423
76%
Brightness Distribution
95
91
-4%
83
-13%
86
-9%
88
-7%
86
-9%
Schwarzwert *
0.25
0.22
0.42
0.37
DeltaE Colorchecker *
5.3
5.15
3%
5.13
3%
5.22
2%
4
25%
2.28
57%
DeltaE Graustufen *
3.7
5.44
-47%
6.23
-68%
7.88
-113%
5.5
-49%
2.48
33%
Gamma
1.78 135%
2.28 105%
2.45 98%
2.51 96%
2.16 111%
2.5 96%
CCT
6202 105%
5686 114%
6413 101%
6756 96%
7546 86%
8602 76%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
84.8
98
16%
57.84
-32%
46
-46%
64.86
-24%
62
-27%
Color Space (Percent of sRGB)
100
100
0%
88.57
-11%
97
-3%
93.97
-6%
96
-4%
Kontrast
1048
2009
1246
1241
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
22% / 14%
-556% / -287%
-728% / -372%
-321% / -211%
-652% / -316%

* ... kleinere Werte sind besser

sRGB-Abdeckung: 100 Prozent
sRGB-Abdeckung: 100 Prozent
AdobeRGB-Abdeckung: 84 Prozent
AdobeRGB-Abdeckung: 84 Prozent
Lenovo Settings: OLED spezifische Einstellungen
Lenovo Settings: OLED spezifische Einstellungen

Die Bildschirmqualität ist sehr gut, was der OLED-Technik zu verdanken ist. Die Farben wirken satt und werden nicht durch einen Grauschleier eingetrübt. Im Auslieferungszustand sind die durchschnittlichen DeltaE-2000-Abweichungen der Graustufen und der Farben gegenüber dem AdobeRGB-Farbraum leicht erhöht (3,7 bzw. 5,3). Eine Kalibrierung führte leider nicht zu dem gewünschten Erfolg, denn das OLED-Panel quittierte unsere Kalibrierungsversuche mit einem deutlichen Rotstich. Aus diesem Grund finden Sie zu dem Gerät mit dem OLED-Bildschirm kein passendes ICC-Profil. Die deutliche Stärke des Displays sind die sehr guten Farbraumabdeckungen. Mit 100 Prozent wird der sRGB-Farbraum komplett abgedeckt, wenngleich der AdobeRGB-Farbraum mit 85 Prozent nicht gänzlich dargestellt werden kann. Hier gibt es einen kleinen Nachteil im Vergleich zu dem Vorjahresmodell, welches selbst den AdobeRGB-Farbraum mit 98 Prozent fast komplett abdeckt. Trotz alledem haben die LCD bestückten Geräte nicht den Hauch einer Chance, sich gegen das sehr gute OLED-Display zu behaupten. An dieser Stelle sei noch erwähnt, dass Lenovo verschiedene Profile für die einzelnen Farbräume anbietet, welche in der Lenovo-Settings-App ausgewählt werden können.

Graustufen (sRGB)
Graustufen (sRGB)
Farbtreue (sRGB)
Farbtreue (sRGB)
Farbsättigung (sRGB)
Farbsättigung (sRGB)
Graustufen (AdobeRGB)
Graustufen (AdobeRGB)
Farbtreue (AdobeRGB)
Farbtreue (AdobeRGB)
Farbsättigung (AdobeRGB)
Farbsättigung (AdobeRGB)
Graustufen (P3)
Graustufen (P3)
Farbtreue (P3)
Farbtreue (P3)
Farbsättigung (P3)
Farbsättigung (P3)

Der Glossy Screen ist zwar mit einer Antireflexionsschicht versehen, welche die auftretenden Spiegelungen mindert, trotzdem eignet sich das Convertible nicht für draußen, denn die Spiegelungen überwiegen und stören beim Arbeiten. Zudem erschwert die geringe Leuchtkraft (240 cd/m²) die Outdoor-Tauglichkeit. Wer dennoch das Gerät im Freien benutzen möchte, sollte ein schattiges Plätzchen aufsuchen. Dank der 360-Grad-Scharniere kann das Display so eingestellt werden, dass Spiegelungen nicht allzu sehr stören.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
3.2 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 2 ms steigend
↘ 1.2 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind sehr kurz, wodurch sich der Bildschirm auch für schnelle 3D Spiele eignen sollte.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 1 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (27.1 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
3.6 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 1.6 ms steigend
↘ 2 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind sehr kurz, wodurch sich der Bildschirm auch für schnelle 3D Spiele eignen sollte.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 0 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (43.7 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 240.4 Hz80 % Helligkeit

Das Display flackert mit 240.4 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 80 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 240.4 Hz ist relativ gering und daher sollte es bei sensiblen Personen zu Problemen wie Flackern oder Augenbeschwerden führen.

Im Vergleich: 59 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 4396 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Die Blickwinkel des Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2017 mit dem OLED-Display sind schon fast perfekt und besser als bei vielen Geräten mit IPS-Bildschirmen. Das Testbild kann aus allen Positionen sehr gut erkannt werden. Selbst bei den Eckbildern legt sich kein Grauschleier über die Darstellung. OLED typisch ist jedoch eine leichte Veränderung der Farbtemperatur bei extremen Blickwinkeln. Bei unserem Gerät wirkt das Display dann leicht grünstichig, was jedoch im Praxisgebrauch keine große Rolle spielt.

Einen Display-Vergleich zwischen OLED und IPS finden Sie hier.

die Blickwinkel des Lenovo ThinkPad Yoga X1 (2nd Gen) mit dem OLED-Panel
die Blickwinkel des Lenovo ThinkPad Yoga X1 (2nd Gen) mit dem OLED-Panel

Update 18.06: Messwerte WQHD-IPS-Panel

Wir hatten nun auch die Möglichkeit, das X1 Yoga 2017 mit dem hochauflösenden WQHD-IPS-Bildschirm zu testen. Die native Auflösung des 14 Zoll großen Panels mit der Bezeichnung LP140QH1_SPE3 liegt ebenfalls bei 2.560 x 1.440 Pixeln. Besonders bei der Helligkeit kann das IPS-Panel überzeugen, denn der Durchschnitt liegt bei 313 cd/m². Einer der Nachteile gegenüber dem OLED-Modell ist natürlich der höhere Schwarzwert von 0,3, der aber immer noch zu einem guten Kontrastverhältnis von mehr als 1.110:1 führt. Subjektiv hinterlässt der Monitor ebenfalls einen guten Eindruck (kein PWM), doch das OLED-Panel präsentiert noch plastischere Bilder.

304
cd/m²
315
cd/m²
318
cd/m²
299
cd/m²
334
cd/m²
309
cd/m²
305
cd/m²
315
cd/m²
321
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 334 cd/m² Durchschnitt: 313.3 cd/m² Minimum: 4.3 cd/m²
Ausleuchtung: 90 %
Helligkeit Akku: 318 cd/m²
Kontrast: 1113:1 (Schwarzwert: 0.3 cd/m²)
ΔE Color 4.7 | - Ø
ΔE Greyscale 5.4 | - Ø
92.2% sRGB (Argyll) 59.9% AdobeRGB 1998 (Argyll)
Gamma: 2.14

Im Werkszustand liegen die durchschnittlichen Abweichungen der Graustufen und der Farben gegenüber dem sRGB-Referenzfarbraum bei 5,4 bzw. 4,7. Bei den Farben stechen vor allem die Gelb-/Orange-Töne heraus. Mit einer Kalibrierung (Profil oben verlinkt) kann man die Abweichungen deutlich reduzieren und lediglich Gelb & Orange verpassen den Zielbereich von kleiner 3 knapp.

CalMAN Graustufen
CalMAN Graustufen
CalMAN Sättigung
CalMAN Sättigung
CalMAN Mischfarben
CalMAN Mischfarben
CalMAN Graustufen kalibriert
CalMAN Graustufen kalibriert
CalMAN Sättigung kalibriert
CalMAN Sättigung kalibriert
CalMAN Mischfarben kalibriert
CalMAN Mischfarben kalibriert

Ein weiterer Nachteil gegenüber dem OLED-Bildschirm ist die geringere Farbraumabdeckung. Die Ergebnisse sind mit 92,2 Prozent sRGB und 59,9 Prozent AdobeRGB aber dennoch nicht schlecht. Insgesamt erreicht das WQHD-IPS-Modell eine Display-Wertung von 84,2 % gegenüber 88 % für das OLED-Panel. Unter der Annahme, dass die anderen Messergebnisse gleich sind, würde das die Gesamtwertung auf 87 Prozent verringern.

vs. sRGB: 92,2 %
vs. sRGB: 92,2 %
vs. AdobeRGB: 59,9 %
vs. AdobeRGB: 59,9 %

Leistung

Das uns zur Verfügung gestellte Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2017 ist in der Topvariante mit einem schnellen Intel Core i7-7600U ausgestattet. Dieser sparsame Dual-Core-Prozessor bietet ausreichend Leistung, um die alltäglichen Aufgaben souverän zu meistern. Die etwas preisgünstigeren Alternativen, angefangen beim Intel Core i5-7200U, können leistungstechnisch nicht mit dem Topmodell mithalten, bieten aber eine gute Alternative. Gut gefällt uns die sehr üppige Speicherausstattung, denn mit 16 GB Arbeitsspeicher ist man gut für die Zukunft gewappnet. Auch beim Massenspeicher kommt ein M.2-Modul zum Einsatz, welches 1 TB Speicherplatz bereitstellt. Diese kann nach Belieben auch gegen eine noch größere SSD getauscht werden, wenngleich der RAM fest verlötet ist und nicht aufgerüstet werden kann. Insgesamt bietet das Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2017 eine sehr gute Performance und ist dem Multimedia-Einsatz ebenso gut gewachsen wie dem täglichen Office-Gebrauch. 

CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
GPU-Z
GPU-Z
HWiNFO
DPC-Latenzen
Intel Extreme Tuning Utility
Intel Extreme Tuning Utility (Benchmark)

Prozessor

Für die Rechenleistung dient in unserem Test-Sample ein schneller Dual-Core-SoC auf Basis der aktuellen Kaby-Lake-Architektur. Der Intel Core i7-7600U taktet mit 2,8 GHz bis 3,9 GHz. Insgesamt kann der Prozessor vier Threads gleichzeitig verarbeiten, und im Vergleich zum Vorgänger der Skylake Serie konnte die Leistung leicht erhöht werden. Im Vergleich zu unseren Vergleichsgeräten zeigt sich, dass der Intel Core i7-7600U in dem Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2017 seine Leistung sehr gut präsentieren kann. In allen Cinebench Benchmarks führt unser Testgerät die Liste an und kann auch das Dell Latitude 12 auf die Plätz verweisen. 

Weitere Benchmarks zu dem Intel Core i7-7600U finden Sie hier.

0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit

Nachdem wir die Leistungsentfaltung gelobt haben, zeigt sich bei anhaltender Belastung ein Leistungsabfall: Wird der erste Durchlauf noch mit einem guten Ergebnis von 370 Punkten beendet, so zeigt sich schon beim zweiten Durchlauf eine leichte Verschlechterung. Zurückzuführen ist dies auf die zu gering Kühlleistung, welche es nicht schafft, den Prozessor in einem Temperaturfenster zu halten, in dem Thermal Throttling kein Thema ist. Im weiteren Verlauf pendeln sich die Ergebnisse der Cinebench-R15-Multi-Schleife zwischen 350 und 360 Punkten ein.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2017 20JES03T00
Intel Core i7-7600U
160 Points ∼100%
Toshiba Portege X20W-D-10R
Intel Core i7-7600U
156 Points ∼98% -2%
Dell Latitude 12 5285 2-in-1
Intel Core i7-7600U
152 Points ∼95% -5%
HP EliteBook x360 1030 G2
Intel Core i5-7300U
144 Points ∼90% -10%
Microsoft Surface Book with Performance Base
Intel Core i7-6600U
139 Points ∼87% -13%
Lenovo ThinkPad X1 Yoga-20FRS1VS00
Intel Core i7-6600U
135 Points ∼84% -16%
CPU Multi 64Bit
Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2017 20JES03T00
Intel Core i7-7600U
373 Points ∼100%
HP EliteBook x360 1030 G2
Intel Core i5-7300U
346 Points ∼93% -7%
Dell Latitude 12 5285 2-in-1
Intel Core i7-7600U
329 Points ∼88% -12%
Microsoft Surface Book with Performance Base
Intel Core i7-6600U
324 Points ∼87% -13%
Toshiba Portege X20W-D-10R
Intel Core i7-7600U
319 Points ∼86% -14%
Lenovo ThinkPad X1 Yoga-20FRS1VS00
Intel Core i7-6600U
305 Points ∼82% -18%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit
Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2017 20JES03T00
Intel Core i7-7600U
1.85 Points ∼100%
Dell Latitude 12 5285 2-in-1
Intel Core i7-7600U
1.76 Points ∼95% -5%
HP EliteBook x360 1030 G2
Intel Core i5-7300U
1.64 Points ∼89% -11%
Lenovo ThinkPad X1 Yoga-20FRS1VS00
Intel Core i7-6600U
1.51 Points ∼82% -18%
CPU Multi 64Bit
Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2017 20JES03T00
Intel Core i7-7600U
4.08 Points ∼100%
Dell Latitude 12 5285 2-in-1
Intel Core i7-7600U
3.62 Points ∼89% -11%
HP EliteBook x360 1030 G2
Intel Core i5-7300U
3.57 Points ∼88% -12%
Lenovo ThinkPad X1 Yoga-20FRS1VS00
Intel Core i7-6600U
3.32 Points ∼81% -19%
JetStream 1.1 - 1.1 Total Score
Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2017 20JES03T00
Intel Core i7-7600U (Edge 40.15063.0.0)
266.14 Points ∼100%
Toshiba Portege X20W-D-10R
Intel Core i7-7600U
248 Points ∼93% -7%
Microsoft Surface Book with Performance Base
Intel Core i7-6600U
234 Points ∼88% -12%
HP EliteBook x360 1030 G2
Intel Core i5-7300U (Edge 38.14393.0.0)
233.17 Points ∼88% -12%
Lenovo ThinkPad X1 Yoga-20FRS1VS00
Intel Core i7-6600U (Edge)
187.72 Points ∼71% -29%
Octane V2 - Total Score
Toshiba Portege X20W-D-10R
Intel Core i7-7600U
37531 Points ∼100% +18%
HP EliteBook x360 1030 G2
Intel Core i5-7300U (Edge 38.14393.0.0)
36276 Points ∼97% +14%
Microsoft Surface Book with Performance Base
Intel Core i7-6600U
32824 Points ∼87% +4%
Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2017 20JES03T00
Intel Core i7-7600U (Edge 40.15063.0.0)
31702 Points ∼84%
Lenovo ThinkPad X1 Yoga-20FRS1VS00
Intel Core i7-6600U (Edge)
30759 Points ∼82% -3%
Mozilla Kraken 1.1 - Total Score
Lenovo ThinkPad X1 Yoga-20FRS1VS00
Intel Core i7-6600U (Edge)
1202 ms * ∼100% -24%
Microsoft Surface Book with Performance Base
Intel Core i7-6600U
1063 ms * ∼88% -9%
HP EliteBook x360 1030 G2
Intel Core i5-7300U (Edge 38.14393.0.0)
1044.3 ms * ∼87% -7%
Toshiba Portege X20W-D-10R
Intel Core i7-7600U
983 ms * ∼82% -1%
Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2017 20JES03T00
Intel Core i7-7600U (Edge 40.15063.0.0)
972.8 ms * ∼81%

* ... kleinere Werte sind besser

Cinebench R10
Cinebench R10
Cinebench R11
Cinebench R11
Cinebench R15
Cinebench R15
Jetstream 1.1
Jetstream 1.1
Octane V2
Octane V2
Mozilla Kraken 1.1
Mozilla Kraken 1.1
Cinebench R10 Shading 32Bit
9937
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
12749
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
6276
Cinebench R10 Shading 64Bit
10004 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
16430 Points
Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
8145 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
4.08 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
38.54 fps
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.85 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
373 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
160 Points
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
97.7 %
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
46.28 fps
Hilfe

System Performance

Die gute Leistungsentfaltung des Prozessors sorgt auch für sehr gute Ergebnisse bei den PCMark Benchmarks. Das zeigt deutlich, dass der Hersteller die Komponenten sehr gut aufeinander abgestimmt hat. Das Zusammenspiel ist tadellos, und die Arbeitsleistung ist sehr flüssig. Es gibt keine merklichen Verzögerungen bei Ladevorgängen, auch Kopiervorgänge sind im Nu erledigt. Das subjektive Empfinden der System Performance zeigt sich auch beim PCMark 8. In fast allen Einzel-Benchmarks kann sich das Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2017 an die Spitze setzen. Nur beim PCMark 8 Home Benchmark muss sich unser Testgerät dem Dell Latitude 12 geschlagen geben.

PCMark 8 Home
PCMark 8 Home
PCMark 8 Creative
PCMark 8 Creative
PCMark 8 Work
PCMark 8 Work
PCMark 8 Storage
PCMark 8 Storage
PCMark 7
PCMark 7
PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2017 20JES03T00
Intel Core i7-7600U, 2800, Samsung SSD PM961 1TB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZVLW1T0)
4852 Points ∼100%
HP EliteBook x360 1030 G2
Intel Core i5-7300U, 2600, Sandisk SD8TN8U-256G-1006
4803 Points ∼99% -1%
Toshiba Portege X20W-D-10R
Intel Core i7-7600U, 2800, Toshiba SG5 THNSNK512GVN8
4797 Points ∼99% -1%
Lenovo ThinkPad X1 Yoga-20FRS1VS00
Intel Core i7-6600U, 2600, Samsung SSD PM961 1TB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZSLW1T0)
4410 Points ∼91% -9%
Microsoft Surface Book with Performance Base
Intel Core i7-6600U, 2600, Toshiba NVMe THNSN5256GPU7
3949 Points ∼81% -19%
Dell Latitude 12 5285 2-in-1
Intel Core i7-7600U, 2800, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
3510 Points ∼72% -28%
Creative Score Accelerated v2
Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2017 20JES03T00
Intel Core i7-7600U, 2800, Samsung SSD PM961 1TB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZVLW1T0)
5051 Points ∼100%
HP EliteBook x360 1030 G2
Intel Core i5-7300U, 2600, Sandisk SD8TN8U-256G-1006
4781 Points ∼95% -5%
Dell Latitude 12 5285 2-in-1
Intel Core i7-7600U, 2800, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
4602 Points ∼91% -9%
Microsoft Surface Book with Performance Base
Intel Core i7-6600U, 2600, Toshiba NVMe THNSN5256GPU7
4136 Points ∼82% -18%
Home Score Accelerated v2
Dell Latitude 12 5285 2-in-1
Intel Core i7-7600U, 2800, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
4741 Points ∼100% +23%
Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2017 20JES03T00
Intel Core i7-7600U, 2800, Samsung SSD PM961 1TB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZVLW1T0)
3860 Points ∼81%
HP EliteBook x360 1030 G2
Intel Core i5-7300U, 2600, Sandisk SD8TN8U-256G-1006
3774 Points ∼80% -2%
Toshiba Portege X20W-D-10R
Intel Core i7-7600U, 2800, Toshiba SG5 THNSNK512GVN8
3654 Points ∼77% -5%
Lenovo ThinkPad X1 Yoga-20FRS1VS00
Intel Core i7-6600U, 2600, Samsung SSD PM961 1TB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZSLW1T0)
3489 Points ∼74% -10%
Microsoft Surface Book with Performance Base
Intel Core i7-6600U, 2600, Toshiba NVMe THNSN5256GPU7
3040 Points ∼64% -21%
PCMark 7 Score
5845 Punkte
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3860 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
5051 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
4852 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Das Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2017 ist mit einer 1 TB großen M.2-SSD ausgestattet, welche problemlos auch gegen ein noch größeres Modell ausgetauscht werden kann. Momentan sind maximal 2 TB SSD in diesem Format erhältlich. Die Performance der Samsung SSD ist sehr gut. Beim sequenziellen Lesen erreicht die SSD laut AS SSD 2.783 MB/s und beim sequenziellen Schreiben immerhin noch sehr gute 1.733 MB/s. Sehr gut ist auch die 4K-Performance, welche wir mit 56 MB/s ermittelt haben. Gerade beim Systemstart ist dies ein klarer Vorteil, da hierbei eine Vielzahl kleiner Dateien gelesen werden muss.

Die Vergleichstabelle spiegelt eindrucksvoll die Performance der Samsung SSD wider. Keiner der Konkurrenten kann mit dem Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2017 mithalten.

AS SSD
AS SSD
CrystalDiskMark 3.0
CrystalDiskMark 3.0
ATTO
ATTO
CrystalDiskInfo
CrystalDiskInfo
Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2017 20JES03T00
Samsung SSD PM961 1TB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZVLW1T0)
Lenovo ThinkPad X1 Yoga-20FRS1VS00
Samsung SSD PM961 1TB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZSLW1T0)
HP EliteBook x360 1030 G2
Sandisk SD8TN8U-256G-1006
Toshiba Portege X20W-D-10R
Toshiba SG5 THNSNK512GVN8
Dell Latitude 12 5285 2-in-1
Samsung PM961 MZVLW256HEHP
Microsoft Surface Book with Performance Base
Toshiba NVMe THNSN5256GPU7
Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz
Apple SSD AP0256
CrystalDiskMark 3.0
-33%
-65%
-65%
-43%
-41%
-55%
Write 4k QD32
506.6
319
-37%
225.2
-56%
208.1
-59%
434.5
-14%
347.1
-31%
315
-38%
Read 4k QD32
631.7
404
-36%
311.3
-51%
322.5
-49%
493.3
-22%
326.9
-48%
464
-27%
Write 4k
182.2
126
-31%
56.48
-69%
89.36
-51%
72.22
-60%
108.6
-40%
20.5
-89%
Read 4k
58.23
37
-36%
29.43
-49%
25.24
-57%
31.75
-45%
40.91
-30%
14.6
-75%
Write 512
1292
372.5
-71%
266.6
-79%
589.3
-54%
698.1
-46%
678
-48%
Read 512
1040
312.3
-70%
404.4
-61%
406
-61%
687.4
-34%
616
-41%
Write Seq
1693
1193
-30%
443.6
-74%
277.3
-84%
865.2
-49%
860.9
-49%
638
-62%
Read Seq
2004
1510
-25%
467.1
-77%
469
-77%
1294
-35%
1017
-49%
754
-62%
Samsung SSD PM961 1TB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZVLW1T0)
Sequential Read: 2004 MB/s
Sequential Write: 1693 MB/s
512K Read: 1040 MB/s
512K Write: 1292 MB/s
4K Read: 58.23 MB/s
4K Write: 182.2 MB/s
4K QD32 Read: 631.7 MB/s
4K QD32 Write: 506.6 MB/s

Grafikkarte

Die Grafikausgabe übernimmt die Intel HD Graphics 620, welche als Grafikeinheit mit in die CPU integriert ist. Da die ULV-Prozessoren sehr weit verbreitet sind, ist dementsprechend auch die Intel HD Graphics 620 ein inzwischen sehr häufig anzutreffendes Modell. Weil die Grafikeinheit keinen eigenen Speicher besitzt, muss auf den Hauptspeicher des Systems zurückgegriffen werden. Gut, dass dieser in unserem Testgerät im Dual-Channel-Modus arbeitet, denn dadurch wird die Leistung der Grafikeinheit nicht zusätzlich beschnitten. Der Arbeitstakt der Intel HD Graphics 620 beträgt je nach Belastung und Thermik 300 bis 1.150 MHz. Außerdem entlastet die Intel HD Graphics 620 den Prozessor und kann nun auch H.265/HEVC im Main10-Profil mit 10 Bit Farbtiefe sowie Googles VP9-Codec in Hardware decodieren.

Die Leistung der Grafikeinheit deckt sich mit den Ergebnissen der Vergleichsgeräte. Nur das Microsoft Surface Book kann sich bei den 3DMark Benchmarks deutlich absetzen. An dieser Stelle sei aber erwähnt, dass in der Performance Base des Surface Book eine Nvidia GeForce GTX 965M werkelt.

Weitere Benchmarks zu der Intel HD Graphics 620 finden Sie hier.

3DMark Ice Storm
3DMark Ice Storm
3DMark Ice Storm Unlimited
3DMark Ice Storm Unlimited
3DMark Ice Storm Extreme
3DMark Ice Storm Extreme
3DMark Cloud Gate
3DMark Cloud Gate
3DMark Sky Diver
3DMark Sky Diver
3DMark Sky Diver (Stresstest)
3DMark Sky Diver (Stresstest)
3DMark Fire Strike
3DMark Fire Strike
3DMark Fire Strike Extreme
3DMark Fire Strike Extreme
3DMark Fire Strike Ultra
3DMark Fire Strike Ultra
3DMark Time Spy
3DMark Time Spy
3DMark Time Spy (Stresstest)
3DMark Time Spy (Stresstest)
3DMark 11
3DMark 11
3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics
Microsoft Surface Book with Performance Base
NVIDIA GeForce GTX 965M, Intel Core i7-6600U
5175 Points ∼100% +418%
Dell Latitude 12 5285 2-in-1
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7600U
1084 Points ∼21% +8%
Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2017 20JES03T00
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7600U
1000 Points ∼19%
HP EliteBook x360 1030 G2
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7300U
972 Points ∼19% -3%
Lenovo ThinkPad X1 Yoga-20FRS1VS00
Intel HD Graphics 520, Intel Core i7-6600U
931 Points ∼18% -7%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
Microsoft Surface Book with Performance Base
NVIDIA GeForce GTX 965M, Intel Core i7-6600U
15573 Points ∼100% +93%
Dell Latitude 12 5285 2-in-1
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7600U
8850 Points ∼57% +10%
HP EliteBook x360 1030 G2
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7300U
8220 Points ∼53% +2%
Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2017 20JES03T00
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7600U
8075 Points ∼52%
Lenovo ThinkPad X1 Yoga-20FRS1VS00
Intel HD Graphics 520, Intel Core i7-6600U
7572 Points ∼49% -6%
Toshiba Portege X20W-D-10R
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7600U
7562 Points ∼49% -6%
3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Microsoft Surface Book with Performance Base
NVIDIA GeForce GTX 965M, Intel Core i7-6600U
6528 Points ∼100% +300%
Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2017 20JES03T00
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7600U
1633 Points ∼25%
Dell Latitude 12 5285 2-in-1
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7600U
1589 Points ∼24% -3%
Toshiba Portege X20W-D-10R
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7600U
1553 Points ∼24% -5%
HP EliteBook x360 1030 G2
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7300U
1476 Points ∼23% -10%
Lenovo ThinkPad X1 Yoga-20FRS1VS00
Intel HD Graphics 520, Intel Core i7-6600U
1458 Points ∼22% -11%
3DMark 11 Performance
1794 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
51983 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
6279 Punkte
3DMark Fire Strike Score
913 Punkte
3DMark Fire Strike Extreme Score
423 Punkte
3DMark Time Spy Score
365 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Obwohl das sehr gute OLED-Panel für Spiele sehr interessant gewesen wäre, so steht das nicht mit dem vorgesehenen Einsatzzweck im Einklang. Das Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2017 ist ein Convertible, welches vorrangig für den Business-Bereich konzipiert ist. Dementsprechend wird das Ultrabook nur mit einer Intel HD Graphics 620 ausgestattet, welche nur bedingt spieletauglich ist. Die Leistung der Grafikeinheit reicht lediglich, um ältere Titel (Bioshock Infinite oder Battlefield 4) nur mit minimalen Details in 1.024 x 768 flüssig spielen zu können.

min. mittel hoch max.
BioShock Infinite (2013) 54.73126.38.2fps
Battlefield 4 (2013) 35.329.120.16.3fps
Rise of the Tomb Raider (2016) 17.811.66.4fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Lautstärke-Charakteristik
Lautstärke-Charakteristik
die kleine Kühleinheit
die kleine Kühleinheit

Das Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2017 ist ein sehr leises Gerät, bei dem der kleine Lüfter im Office-Betrieb oder beim Surfen im Internet oftmals komplett stillsteht. Werden jedoch Videos geschaut, so dreht der Lüfter schnell auf und ist dann hörbar. Der geringen Bauhöhe und der kompakten Bauweise geschuldet besitzt das Convertible kaum Kühlreserven, sodass der Lüfter oft und schnell anspringt. Die maximale Lautstärke ist mit 38,9 dB(A) identisch mit dem Vorgängermodell.

HDD-Rauschen muss nicht befürchtet werden, und auch nerviges Fiepen konnte bei unserem Testgerät nicht festgestellt werden.

Lautstärkediagramm

Idle
29.3 / 31.1 / 33.3 dB(A)
Last
33.3 / 38.9 dB(A)
 
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 29.3 dB(A)
Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2017 20JES03T00
7600U, HD Graphics 620
Lenovo ThinkPad X1 Yoga-20FRS1VS00
6600U, HD Graphics 520
HP EliteBook x360 1030 G2
7300U, HD Graphics 620
Toshiba Portege X20W-D-10R
7600U, HD Graphics 620
Dell Latitude 12 5285 2-in-1
7600U, HD Graphics 620
Microsoft Surface Book with Performance Base
6600U, GeForce GTX 965M
Geräuschentwicklung
3%
5%
5%
9%
-1%
aus / Umgebung *
29.3
28.9
1%
29
1%
30.4
-4%
28.2
4%
29.4
-0%
Idle min *
29.3
28.9
1%
29
1%
30.5
-4%
28.2
4%
29.4
-0%
Idle avg *
31.1
28.9
7%
29
7%
30.5
2%
28.2
9%
29.4
5%
Idle max *
33.3
28.9
13%
29
13%
30.5
8%
28.2
15%
29.7
11%
Last avg *
33.3
35.3
-6%
33.6
-1%
31.2
6%
30.4
9%
39
-17%
Last max *
38.9
38.9
-0%
35.8
8%
31.3
20%
34
13%
40.2
-3%

* ... kleinere Werte sind besser

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2033.730.636.32531.332.135.7313229.933.94030.630.434.25029.228.730.36328.427.230.38028.128.328.410026.825.52912525.12528.21602323.325.120023.62325.325022.722.124.431521.32125.240020.119.522.950021.118.923.663020.518.22480020.717.624.2100020.31723.9125019.516.724160020.616.425.2200022.416.428.7250023.616.229.5315023.316.429.6400022.316.630.3500019.616.826.4630019.216.825800017.517.1211000017.117.118.8125001716.917.61600017.317.217.6SPL33.229.438.9N1.81.33median 20.7Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2017 20JES03T00median 17.1median 25Delta1.72.21.433.832.331.230.333.833.132.331.932.233.137.33640.335.137.329.12934.228.329.129.631.234.431.429.627.32827.527.527.326.227.826.425.826.225.725.827.125.325.72525.424.424.12523.723.924.123.523.722.723.722.422.122.722.322.322.221.722.321.821.521.321.121.820.520.820.320.620.519.620.219.32019.619.119.418.819.419.119.419.118.618.719.420.120.117.918.620.119.619.917.71819.618.318.217.61818.318.718.817.717.618.718.818.917.817.718.819.219.817.917.819.218.418.418.218.218.418.518.218.418.318.518.518.418.518.418.518.818.518.418.418.818.818.718.818.618.818.418.718.618.518.419.118.919.118.619.131.231.330.530.631.21.61.61.41.41.6median 19.2Toshiba Portege X20W-D-10Rmedian 19.4median 18.6median 18.6median 19.21.31.31.81.71.3hearing rangehide median Fan Noise

Temperatur

3DMark 11 nach Stresstest
3DMark 11 nach Stresstest

Die Gehäusetemperaturen übersteigen schon ohne Belastung die 30-°C-Marke recht deutlich. Der Prozessor befindet sich im hinteren Bereich, wo wir auch den wärmsten Punkt mit 33,1 °C messen. Beim Lasttest erwärmt sich dieser Bereich schnell auf bis zu 47 °C. Im Laptop-Modus kann es hier rasch unangenehm auf dem Schoß werden. Aber auch in den anderen Modi sollte bedacht werden, dass die Lüftungsschlitze nicht verdeckt werden.

Bei unserem Stresstest, bei dem die Programme Prime95 und Furmark gleichzeitig laufen, sinkt die Taktrate der CPU auf 1,5 GHz. Die Grafikeinheit taktet mit maximal 1.000 MHz, wobei diese ab und an auf 950 MHz abfällt. Die Temperaturen (max. 78 °C) erreichen die thermale Grenze nicht. Vielmehr werden die Komponenten durch die TDP-Grenze von 17 Watt eingeschränkt. Wird jedoch nur Prime95 ausgeführt, steht allein der CPU die volle Leistung zur Verfügung, was dazu führt, dass nur wenige Sekunden nach dem Start schon Thermal-Throttling einsetzt und die Taktfrequenz auf 2,9 GHz gesenkt wird.

Direkt im Anschluss an den Lasttest lassen wir den 3DMark 11 erneut laufen, um zu prüfen, welche Nachteile die anhaltende Belastung auf das Ergebnis hat. Das Ergebnis ist mit 1.336 Punkten rund 300 Punkte schlechter als im Vergleich zum Kaltstart. Da der Stresstest ein extremes Szenario simuliert, sollte es jedoch in der alltäglichen Nutzung zu keiner signifikanten Leistungseinbuße kommen.

Stresstest: Prime95 solo
Stresstest: Prime95 solo
Stresstest: Furmark solo
Stresstest: Furmark solo
Stresstest: Furmark+Prime95
Stresstest: Furmark+Prime95
Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2017 20JES03T00
7600U, HD Graphics 620
Lenovo ThinkPad X1 Yoga-20FRS1VS00
6600U, HD Graphics 520
HP EliteBook x360 1030 G2
7300U, HD Graphics 620
Toshiba Portege X20W-D-10R
7600U, HD Graphics 620
Dell Latitude 12 5285 2-in-1
7600U, HD Graphics 620
Microsoft Surface Book with Performance Base
6600U, GeForce GTX 965M
Hitze
-17%
5%
19%
-8%
-16%
Last oben max *
47.5
45.5
4%
36.1
24%
35.7
25%
38.2
20%
47
1%
Last unten max *
44.8
47.1
-5%
36.7
18%
24.2
46%
48.6
-8%
47
-5%
Idle oben max *
23.7
31.1
-31%
26.8
-13%
23.4
1%
29.6
-25%
34.4
-45%
Idle unten max *
24.6
33.1
-35%
26.5
-8%
24.2
2%
28.8
-17%
27.7
-13%

* ... kleinere Werte sind besser

Max. Last
 41 °C47.5 °C44.1 °C 
 38.2 °C39.1 °C36 °C 
 28.6 °C30.2 °C28.1 °C 
Maximal: 47.5 °C
Durchschnitt: 37 °C
42.5 °C44.8 °C39.1 °C
34.2 °C38.7 °C35.6 °C
27.5 °C28.7 °C29.3 °C
Maximal: 44.8 °C
Durchschnitt: 35.6 °C
Netzteil (max.)  36.8 °C | Raumtemperatur 20.4 °C | Voltcraft IR-900
Wärmeentwicklung Oberseite (Last)
Wärmeentwicklung Oberseite (Last)
Wärmeentwicklung Unterseite (Last)
Wärmeentwicklung Unterseite (Last)

Lautsprecher

Lautsprecher-Charakteristik
Lautsprecher-Charakteristik

Die beiden Lautsprecher befinden sich im vorderen Bereich. Durch die beiden Öffnungen, welche sich auf der Unterseite der Base befinden, gelangt der Schall nach außen. Dies kann bei einer weichen Unterlage deutlich die Klangqualität und die Lautstärke mindern. Der Sound ist gut und laut genug. Sprache ist gut zu verstehen, was für ein Business-Gerät durchaus von Vorteil sein sollte. Beim Videoschauen oder Musikhören kam jedoch nicht viel Freude auf, weshalb hier externe Lautsprecher zu bevorzugen sind. 

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs203234.3253333.13132.333.14031.230.5502927.3632830.48028.532.810025.530.812525.333.316023.635.72002440.925023.146.231521.950.140019.953.350019.560.463018.958.28001860.7100017.958.6125017.459.8160016.865.2200016.862.3250016.563.3315016.560.2400016.758.2500016.861630017.158.7800017.464.31000017.162125001747.21600017.341.5SPL29.873.3N1.331.9median 17.4Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2017 20JES03T00median 58.6Delta2.2731.830.331.83232.23236.335.136.329.328.329.328.431.428.427.627.527.626.725.826.725.825.325.825.624.125.624.923.524.926.122.126.138.421.738.448.421.148.454.620.654.654.52054.555.919.455.961.218.761.257.618.657.658.51858.562.51862.564.717.664.765.417.765.462.317.862.362.118.262.159.418.359.457.118.457.155.218.455.249.818.649.855.718.555.755.918.655.973.130.673.129.21.429.2median 55.9Toshiba Portege X20W-D-10Rmedian 18.6median 55.98.41.78.4hearing rangehide median Pink Noise
Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2017 20JES03T00 Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (73.3 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 19.1% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (8.6% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 2.6% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (8% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2.6% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (6.6% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (19.2% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 32% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 7% vergleichbar, 60% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 11%, durchschnittlich ist 23%, das schlechteste Gerät hat 53%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 37% aller getesteten Geräte waren besser, 5% vergleichbar, 58% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 53%

Toshiba Portege X20W-D-10R Audio Analyse

(-) | Nicht sonderlich laut spielende Lautsprecher (64 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 24.3% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (11.3% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3.5% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (7.9% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 4.8% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (6.2% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (24.2% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 60% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 12% vergleichbar, 28% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 11%, durchschnittlich ist 23%, das schlechteste Gerät hat 53%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 63% aller getesteten Geräte waren besser, 8% vergleichbar, 29% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Energieverwaltung

Energieaufnahme

65-Watt-Netzteil
65-Watt-Netzteil

Das Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2017 ist nicht gerade das Energiesparwunder hier in unserem Vergleich. Lassen wir das Microsoft Surface Book aufgrund der dedizierten GPU mal außer Acht, so muss sich unser Testgerät mit dem letzten Platz begnügen. Ohne Last zieht das Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2017 4,9 bis 13,8 Watt aus der Steckdose. Im Rahmen unserer Messungen notieren wir einen Maximalverbrauch von 46,5 Watt. Ist das Gerät ausgeschaltet oder befindet sich das Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2017 im Standby-Modus, so messen wir hierbei einen Verbrauch von 0,58 bzw. 0,71 Watt. Das ist deutlich zu viel. Hier sollte der Hersteller nachbessern, um den Anschluss an die Konkurrenz nicht zu verlieren.

Das Netzteil, welches 65 Watt leistet, ist ausreichend dimensioniert.

Hinweis: Der gemessene Stomverbrauch bei OLED-Bildschirmen ist im Vergleich zu einem IPS-Panel sehr viel mehr davon abhängig, was auf dem Bildschirm dargestellt wird. Im Idle-Betrieb haben wir zwischen einem hellen Hintergund und einem dunklen Hintergrund eine Differenz von 5 Watt gemessen.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.58 / 0.71 Watt
Idledarkmidlight 4.9 / 7.6 / 13.8 Watt
Last midlight 33.4 / 46.5 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2017 20JES03T00
7600U, HD Graphics 620, Samsung SSD PM961 1TB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZVLW1T0), OLED, 2560x1440, 14
Lenovo ThinkPad X1 Yoga-20FRS1VS00
6600U, HD Graphics 520, Samsung SSD PM961 1TB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZSLW1T0), OLED, 2560x1440, 14
HP EliteBook x360 1030 G2
7300U, HD Graphics 620, Sandisk SD8TN8U-256G-1006, IPS, 1920x1080, 13.3
Toshiba Portege X20W-D-10R
7600U, HD Graphics 620, Toshiba SG5 THNSNK512GVN8, IPS, 1920x1080, 12.5
Dell Latitude 12 5285 2-in-1
7600U, HD Graphics 620, Samsung PM961 MZVLW256HEHP, IPS, 1920x1280, 12.3
Microsoft Surface Book with Performance Base
6600U, GeForce GTX 965M, Toshiba NVMe THNSN5256GPU7, IPS, 3000x2000, 13.5
Stromverbrauch
1%
28%
39%
25%
-28%
Idle min *
4.9
4.7
4%
3.2
35%
3.4
31%
2.85
42%
4.15
15%
Idle avg *
7.6
8.6
-13%
5.5
28%
5.8
24%
6.76
11%
8
-5%
Idle max *
13.8
12.2
12%
6.5
53%
6.7
51%
6.91
50%
11.9
14%
Last avg *
33.4
29.7
11%
29.7
11%
21.4
36%
32.88
2%
67
-101%
Last max *
46.5
50.5
-9%
41.3
11%
21.6
54%
37.41
20%
76
-63%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

3DMark 11 im Akkubetrieb
3DMark 11 im Akkubetrieb

Unser Testgerät ist mit einem 56-Wh-Lithium-Ionen-Akku ausgestattet, welcher fest verbaut ist. Ohne Last reicht die komplette Akkuladung für gut 13 Stunden, wenngleich unter Belastung das Gerät schon nach zwei Stunden wieder an das Stromnetz muss. Unser WLAN-Test simuliert den Praxisgebrauch deutlicher, indem scriptbasiert verschiedene Webseiten im 30-Sekunden-Takt aufgerufen werden. Das Leistungsprofil „Ausgeglichen“ ist aktiv, und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² eingestellt, was bei unserem Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2017 eine Verringerung der Displayhelligkeit um drei Stufen entspricht. Hierbei erreicht das 2017er-Modell eine Laufzeit von 6:08 Stunden. Ein kompletter Ladevorgang dauert ungefähr 113 Minuten und ist nicht übermäßig lang. Die Multimedia-Eigenschaften zeigen sich bei der Wiedergabe von Videos, bei der eine Akkuladung für 6:48 Stunden reicht, bevor der Akku erneut aufgeladen werden muss.

Bei der 3D-Leistung gibt es im Akkubetrieb keinen Nachteil im Vergleich zum Netzbetrieb.

Update 18.06: Das WQHD-IPS-Modell erreicht in unserem WLAN-Test eine Laufzeit von 6:05 Stunden und liegt damit praktisch gleichauf mit dem OLED-Modell.

maximale Akkulaufzeit
maximale Akkulaufzeit
minimale Akkulaufzeit
minimale Akkulaufzeit
WLAN-Akkulaufzeit
WLAN-Akkulaufzeit
H.264-Akkulaufzeit
H.264-Akkulaufzeit
Aufladezeit
Aufladezeit
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
13h 04min
Surfen über WLAN v1.3 (Edge 40.15063.0.0)
6h 08min
Big Buck Bunny H.264 1080p
6h 48min
Last (volle Helligkeit)
2h 00min
Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2017 20JES03T00
7600U, HD Graphics 620, 56 Wh
Lenovo ThinkPad X1 Yoga-20FRS1VS00
6600U, HD Graphics 520, 56 Wh
HP EliteBook x360 1030 G2
7300U, HD Graphics 620, 57 Wh
Toshiba Portege X20W-D-10R
7600U, HD Graphics 620, 44 Wh
Dell Latitude 12 5285 2-in-1
7600U, HD Graphics 620, 42 Wh
Microsoft Surface Book with Performance Base
6600U, GeForce GTX 965M, 78 Wh
Akkulaufzeit
7%
78%
49%
19%
42%
Idle
784
824
5%
1387
77%
1001
28%
1075
37%
1530
95%
Last
120
132
10%
244
103%
150
25%
105
-12%
90
-25%
WLAN
368
315
-14%
630
71%
719
95%
486
32%
576
57%
H.264
408
520
27%
659
62%

Fazit

Pro

+ funktionales Design
+ robustes Gehäuse
+ gute System Performance
+ sehr schnelle 1 TB SSD
+ 16 GB RAM
+ moderne Anschlussausstattung
+ hochwertige Eingabegeräte
+ Fingerprint-Sensor
+ OLED-Bildschirm mit sehr guter Farbraumabdeckung und hohem Kontrast
+ Active Pen
+ LTE-Modul vorhanden
+ 36 Monate Garantie

Contra

- sehr hoher Preis
- schwache Kühlleistung
- wenig Aufrüstoptionen
- geringe Displayhelligkeit
- starke Spiegelungen auf dem Display trotz Antiglare
Lenovo ThinkPad Yoga X1 (2nd Gen): zur Verfügung gestellt von
Lenovo ThinkPad Yoga X1 (2nd Gen): zur Verfügung gestellt von

Lenovo hat mit dem Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2017 ein High-End-Convertible am Markt, welches nicht nur mit einer ordentlichen Portion an Leistung und einem sehr guten OLED-Bildschirm auf sich aufmerksam macht, sondern auch in einer komplett eigenen Preisliga agiert. Denn ein Kaufpreis von ca. 3.300 Euro ist kein Pappenstiel. Die hochwertigen Komponenten sind sehr gut aufeinander abgestimmt, weshalb das System sehr flüssig arbeitet. Das subjektive Empfinden wurde durch das gute Abschneiden in den einzelnen Benchmarks teilweise eindrucksvoll untermauert. Der Intel Core i7-7600U bietet ausreichend Leistung, und selbst in naher Zukunft wird man mit diesem SoC nicht so schnell ins Hintertreffen geraten. Der Arbeitsspeicher fällt ebenso wie der Massenspeicher sehr üppig aus.

Wenn Geld keine Rolle spielt und es unbedingt ein Convertible der Extraklasse sein soll, dann ist man beim Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2017 definitiv richtig. Ob letztlich der sehr hohe Kaufpreis gerechtfertigt ist, muss jeder für sich selbst beantworten.

Das Convertible überzeugte im Test mit einem sehr gut verarbeiteten Gehäuse, welches kaum Anlass zur Kritik gegeben hat. Ebenso überzeugen die sehr guten Eingabegeräte - es hätte uns schon gewundert, wenn Lenovo hier etwas anderes abgeliefert hätte. Ebenso überzeugt das gute OLED-Panel mit einer brillanten Farbwiedergabe, wenngleich die gemessene Bildschirmhelligkeit etwas hinter den Erwartungen geblieben ist. Dadurch eignet sich das Convertible leider nur bedingt für den Outdoor-Einsatz. Außerdem hätten wir es begrüßt, wenn der Hersteller dem Kunden etwas mehr Spielraum für etwaige Aufrüstoptionen anbieten würde.

Lenovo ThinkPad X1 Yoga 2017 20JES03T00 - 18.06.2017 v6
Sebastian Bade

Gehäuse
87 / 98 → 88%
Tastatur
92%
Pointing Device
94%
Konnektivität
69 / 80 → 87%
Gewicht
71 / 78 → 83%
Akkulaufzeit
88%
Display
88%
Leistung Spiele
57 / 68 → 83%
Leistung Anwendungen
91 / 87 → 100%
Temperatur
91%
Lautstärke
91%
Audio
60 / 91 → 66%
Kamera
60 / 85 → 71%
Durchschnitt
80%
88%
Convertible - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

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Autor: Sebastian Bade,  1.06.2017 (Update: 19.06.2017)
Sebastian Bade
Sebastian Bade - Editor
Schon von klein auf interessierte ich mich für Technik und konnte dann auch den Wunschberuf „IT-Systemelektroniker“ erlernen. Im Anschluss begann meine 12-jährige Bundeswehrzeit, in der ich sehr viel dazugelernt habe und mein Wissen ständig auf dem neuesten Stand der Technik gehalten habe. Da ich dieses gerne teilen möchte, bietet Notebookcheck eine sehr gute Möglichkeit, dieses der breiten Masse anzubieten. Des Weiteren beschäftige ich mich viel mit Wasserkühlungen und Netzwerksicherheit.