Notebookcheck

Test MSI WT72 6QM Workstation

Bernie Pechlaner, Tanja Hinum (übersetzt von Martina Osztovits), 27.01.2016

Gigant für Profis. MSIs WT72 verfügt nun über aktualisierte Hardware in Form eines Skylake Xeon Prozessors und einer leistungsstärkeren Nvidia Quadro GPU. Die übrigen Spezifikationen blieben großteils unverändert. Somit bleibt die Workstation ein potentieller Kandidat für CAD und 3D-Modellierung.

Letzten Sommer nahmen wir MSIs WT72 Workstation mit Haswell Core i7-4980HQ CPU in Augenschein und waren ziemlich beeindruckt. MSI bietet nun ein Upgrade zum Vorjahresmodell mit einer neuen Skylake i7 CPU, jedoch abhängig vom Modell mit unterschiedlicher Grafikkarte. Eigentlich gibt es vier verschiedene Notebooks mit der gleichen Intel Skylake i7-6700HQ CPU, die vom WT72 6QI-654US mit NVIDIA Quadro M1000M für 1.900 US-Dollar bis zum WT72 6QI-654US mit Quadro M4000M für 3.100 US-Dollar reichen. Diesmal richten wir unsere Aufmerksamkeit jedoch auf das WT72 6QM-423US Top-Modell mit Intel Xeon E3-1505 Prozessor und hochwertiger NVIDIA Quadro M5000M. Dieses Modell verfügt über 32 GB DDR4 2.133 MHz RAM und sowohl Solid-State- als auch Festplatten-Laufwerke und geht für unglaubliche 5.000 US-Dollar über den Ladentisch. Die andere Version mit Xeon-Prozessor ist auch nichts für schwache Gemüter: Diese Workstation (Modell: WT72 6QL-400) mit Quadro M4000M wird für 3.700 US-Dollar verkauft. Natürlich sprechen wir hier über Geräte für spezielle Aufgabenstellungen. Für die Zielgruppe wiegt der Preis geringer als Gesamtleistung und Zuverlässigkeit.

Wie zuvor basiert auch die aktualisierte Workstation eigentlich auf einer Gaming-Plattform und entspricht fast vollständig dem MSI GT72S 6QF Gaming Notebook, welches Sie hier finden. Während es nicht wenige größere Gaming-Notebooks gibt, sind 17-Zoll-Workstations tatsächlich selten. Zu den Konkurrenten zählen das HP ZBook 17 G2 J8Z55ET, das Lenovo ThinkPad P70 oder das Dell Precision 7710Test Bullman E-Klasse Xeon 17 (Clevo P771ZM) Workstation. Da das Chassis identisch zum Vorgänger ist, werden wir bestimmte Abschnitte unseres Tests auslassen oder diese nur kurz behandeln. Für weitere Information verweisen wir auf unsere früheren Testberichte zu MSIs WT72 und dem MSI GT72S 6QF Dragon.

MSI WT72-6QM (WT72 Serie)
Grafikkarte
NVIDIA Quadro M5000M - 8192 MB, 10.18.13.5396, manuell
Hauptspeicher
32768 MB 
, DDR4
Bildschirm
17.3 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel, no, LG Philips LP173WF4-SPF1, IPS, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel CM236 (Skylake PCH-H)
Massenspeicher
Toshiba NVMe THNSN5256GPU7, 256 GB 
, 128GB*2 SSD (PCIe Gen3x4)
Soundkarte
Intel Skylake PCH-H High Definition Audio Controller
Anschlüsse
6 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 USB 3.1 Gen2, 1 Thunderbolt, 1 HDMI, 1 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Mikrofon + Kopfhörer, Card Reader: SD (XC/HC)
Netzwerk
Killer E2400 Gigabit Ethernet Controller (10/100/1000/2500/5000MBit/s), Intel Dual Band Wireless-AC 8260 (a/b/g/n = Wi-Fi 4/ac = Wi-Fi 5), Bluetooth 4.1
Optisches Laufwerk
Matshita BD-MLT UJ272
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 48 x 428 x 293.3
Akku
86580 mAh Lithium-Ion, 9 Zellen
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Pro 64 Bit
Kamera
Webcam: 1080p FullHD
Sonstiges
Lautsprecher: Dynaudio Tech Speakers 3W*2 + Subwoofer*1, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, 24 Monate Garantie
Gewicht
3.852 kg, Netzteil: 1.072 kg
Preis
5000 USD
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse

Wie bereits erwähnt, spiegelt das Gehäuse des WT72 Workstation-Modells die gaming-spezifische GT72-Serie. Das bedeutet, dass es mit einer Bauhöhe von fast 5 cm und einem Gewicht von 3,9 kg weit entfernt von einem schlanken Äußeren ist. Selbstverständlich war Portabilität beim Design nicht prioritär und die meisten Nutzer werden den Giganten ohnehin am Desktop nutzen. Der massive 230-Watt-Stromadapter wiegt für sich zirka 1 kg, was dem Gewicht einiger Ultrabooks nahe kommt. Für eine ausführlichere Beschreibung des Gehäuses verweisen wir auf unseren Testbericht zum GT72S 6QF

428 mm 293.3 mm 48 mm 3.9 kg412 mm 276 mm 46 mm 3.8 kg418 mm 282 mm 39 mm 3.9 kg417 mm 271 mm 37 mm 3.8 kg416 mm 272 mm 34 mm 3.8 kg427 mm 277 mm 22.4 mm 3.1 kg

Ausstattung

Verglichen mit dem Vorgänger umfasst die aktualisierte Workstation nun auch USB 3.1 Typ-C Gen. 2 (Thunderbolt 3) zusätzlich zu Mini-DisplayPort 1.2 und HDMI 1.4.

Kommunikation

Physikalische Verbindungen werden nun von einer Killer e2400 10/1000MBit anstatt der vorigen e2200 Netzwerkkarte zur Verfügung gestellt. Laut Killer bietet die neue Netzwerkkarte "Advanced Stream Detect 2.0" und "bis zu 6 Ebenen von Application- und Website-Traffic-Priorisierung". Während dies für Gamer wichtig ist, ist es unwahrscheinlich, dass die Zielgruppe einen Unterschied bei der Leistung bemerkt. Statt eines Intel Dual Band Wireless-AC 7260 verfügt das Testmodell nun über die aktualisierte Intel 8260 Wireless-AC Combo (2x2). Die großen - oder eventuell gar nicht so großen Neuigkeiten - sind dabei die Unterstützung von Bluetooth 4.2, welches schnellere Verbindungen und bessere Sicherheit verspricht.

Garantie

Unserer Meinung nach ist die Garantie eine große Enttäuschung, da MSI nur 2 Jahre beschränkte Garantie (1 Jahr globaler Support) bietet. Für ein hochwertiges Gerät um 5.000 US-Dollar hätten wir uns wenigstens 3 Jahre erwartet, was dem De-Facto-Standard für Workstations entspricht. MSI selbst scheint keine Upgrades oder Erweiterungen zu bieten und verweist stattdessen auf den Verkäufer bzw. Distributor der Produkts. Edit 22.03.2016: In Deutschland gewährt MSI auf die mobile Workstation WT72 eine 36-monatige Herstellergarantie.

Eingabegeräte

Das Utitilty fürs Anpassen der Farben des Hintergrundlichts.
Das Utitilty fürs Anpassen der Farben des Hintergrundlichts.

Für Details zur Tastatur (die zur MSIs "Steelseries" gehört) und zum Touchpad verweisen wir auf unsere Testberichte zum MSI GT72 und MSI GT72S 6QF. Unser einziger Kommentar hier betrifft die Tastatur-Beleuchtung, die direkt mitsamt dem ziemlich farbenfrohen Drei-Zonen-Layout von der Gaming-Serie übernommen wurde. Selbstverständlich ist es möglich stattdessen eine einzige - und für normale Arbeit geeignetere - Farbe wie weiß oder hellblau zu konfigurieren.

Display

Wiederum stammt der IPS-Bildschirm von LG Philips (LP173WF4-SPF1). Die durchschnittliche Helligkeit von 300 cd/m² ist ausreichend gut - vor allem, da der Bildschirm entspiegelt ist und die Workstation wahrscheinlich nicht im Freien verwendet wird. Genau der gleiche Bildschirm ist im MSI GT72S 6QF zirka 25 cd/m² heller. Konkurrenten wie das HP ZBook 17 G2 J8Z55ET mit DreamColor-Display (310 cd/m²) oder das Bullman E-Klasse Xeon 17 (335 cd/m²) übertreffen unser Testmodell entweder etwas oder liegen - wie das Dell Precision M6800 (250 cd/m²) - dahinter zurück. Leider sind höherauflösende 17-Zoll-Bildschirme bis dato nicht wirklich verfügbar, sodass User mit der FHD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln und demgemäß einer Pixeldichte von 127 PPI das Auslangen finden müssen. Text und Grafik wirken dennoch ziemlich scharf - und der User kann bei Bedarf natürlich einen externen 4K-Bildschirm anschließen.

290
cd/m²
291
cd/m²
303
cd/m²
295
cd/m²
303
cd/m²
309
cd/m²
289
cd/m²
294
cd/m²
305
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
LG Philips LP173WF4-SPF1
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 309 cd/m² Durchschnitt: 297.7 cd/m²
Ausleuchtung: 94 %
Helligkeit Akku: 301 cd/m²
Kontrast: 659:1 (Schwarzwert: 0.46 cd/m²)
ΔE Color 5.77 | 0.6-29.43 Ø6
ΔE Greyscale 4.87 | 0.64-98 Ø6.3
85.27% sRGB (Argyll 3D) 56.04% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 1.99
MSI WT72-6QM
17.3, 1920x1080
Bullman E-Klasse 5
17.3, 1920x1080
Dell Precision M6800
17.3, 1920x1080
HP ZBook 17 E9X11AA-ABA
17.3, 1920x1080
Schenker XMG U705
17.3, 1920x1080
Razer Blade Pro 17 inch 2015
17.3, 1920x1080
Lenovo ThinkPad P70
17.3, 3840x2160
Response Times
51%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
42 (13, 29)
44 (17.2, 26.8)
-5%
Response Time Black / White *
26 (7, 19)
27.6 (4.8, 22.8)
-6%
PWM Frequency
86 (10, 15)
228 (95)
165%
Bildschirm
14%
-39%
29%
14%
-45%
15%
Helligkeit Bildmitte
303
355
17%
250
-17%
320
6%
333
10%
315.5
4%
365
20%
Brightness
298
335
12%
247
-17%
311
4%
317
6%
295
-1%
341
14%
Brightness Distribution
94
89
-5%
83
-12%
88
-6%
86
-9%
87
-7%
85
-10%
Schwarzwert *
0.46
0.44
4%
0.477
-4%
0.359
22%
0.3
35%
0.822
-79%
0.4
13%
Kontrast
659
807
22%
524
-20%
891
35%
1110
68%
384
-42%
913
39%
DeltaE Colorchecker *
5.77
3.73
35%
11.4
-98%
2.04
65%
5.24
9%
12.21
-112%
3.8
34%
DeltaE Graustufen *
4.87
2.84
42%
12.97
-166%
2.45
50%
4.33
11%
13.4
-175%
6.09
-25%
Gamma
1.99 111%
2.12 104%
2.65 83%
2.28 96%
2.14 103%
2.39 92%
2.3 96%
CCT
7363 88%
6457 101%
18595 35%
6518 100%
6437 101%
19530 33%
6332 103%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
56.04
55.45
-1%
68
21%
93
66%
55
-2%
59
5%
76.01
36%
Color Space (Percent of sRGB)
85.27
84.39
-1%
100
17%
83.3
-2%
90.3
6%
99.97
17%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
14% / 14%
-39% / -39%
29% / 29%
14% / 14%
-45% / -45%
33% / 24%

* ... kleinere Werte sind besser

Mit einer Farbraumabdeckung von zirka 56 % von AdobeRGB und 85 % von sRGB schneidet die Workstation ähnlich wie andere Notebooks mit dem gleichen Bildschirm ab. HPs DreamColor-Display ist mit einer AdobeRGB-Abdeckung von zirka 93% deutlich besser. In Anbetracht des Preises würden wir uns eine bessere Abdeckung der professionellen Farbräume erwarten.

sRGB-Abdeckung
sRGB-Abdeckung
AdobeRGB-Abdeckung
AdobeRGB-Abdeckung

Auch mit der neuesten Version der iProfiler Software hatten wir Probleme auf unserem US-Gerät ein ICC-Profil zu generieren. An dieser Stelle kennen wir die Ursache nicht - möglicherweise gab es einen Konflikt mit der vorinstallierten MSI TrueColor Software. Glücklicherweise konnten uns unsere Kollegen aus Deutschland ein ICC-Profil zur Verfügung stellen, das wir obigen beigefügt haben. Die Colorchecker-, Graustufen- und Sättigungsdateien stammen vom US-Modell und unterscheiden sich etwas vom deutschen Modell (z.B. war der Colorchecker DeltaE-Wert vor Kalibrierung 4,95 für die Workstation in den USA und 5,78 für das deutsche Testmodell). Da beide Workstations mit dem gleichen Panel ausgestattet sind, sehen wir hier möglicherweise nur die normale Abweichung, der wir häufig begegnen, wenn wir identische Panels vergleichen.

Unser Test mit dem X-Rite Spektrophotometer zeigt auch bei nicht kalibriertem Bildschirm ausreichend gute Farben. Typisch für MSI ist das "True Color"-Tool, das es dem User unter anderem ermöglicht, Farbtemperatur, Helligkeit, Gamma und spezifische RGB-Werte anzupassen. Es gibt sogar einen "Anti-Blue"-Modus bei verschiedenen Einstellungen (Lesen, Office, Web-Surfen, Multimedia).

Colorchecker
Colorchecker
Graustufen
Graustufen
Sättigung
Sättigung
MSI True Color Tool
MSI True Color Tool

Dank der guten Helligkeit und des entspiegelten Bildschirms kann das WT72 auch im Freien oder in helleren Umgebungen genutzt werden. Der Bildschirm ist für direkte Sonneneinstrahlung nicht ganz hell genug, doch das Arbeiten im Schatten ist möglich. Allerdings finden wir es ziemlich unwahrscheinlich, dass irgendjemand eine Workstation dieses Kalibers fernab einer Steckdose nutzt - vor allem wenn man bedenkt, dass die Akkulaufzeit bei hoher Last schnell zum limitierenden Faktor wird. Dank IPS-Technologie ist die Blickwinkelstabilität hoch und der Bildschirm bleibt auch bei sehr flachen Winkeln lesbar.

Das WT72 im Freien - bedeckter Himmel
Das WT72 im Freien - bedeckter Himmel
Blickwinkel
Blickwinkel

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
26 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 7 ms steigend
↘ 19 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind mittelmäßig und dadurch für Spieler eventuell zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 46 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (25 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
42 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 13 ms steigend
↘ 29 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 55 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (39.8 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 86 Hz ≤ 10 % Helligkeit
≤ 15 cd/m² Helligkeit

Das Display flackert mit 86 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 10 % (15 cd/m²) und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 86 Hz ist sehr gering und daher kann es bei allen Usern zu sichtbaren Flackern, brennenden Augen oder Kopfweh kommen.

Die Helligkeitsschwankungen traten im Test nur bei geringer Helligkeit auf, daher betrifft es nur wenige Anwendungsbereiche wie das Lesen im Dunklen.

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9418 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Leistung

Unsere Test-Workstation ist mit einem Intel Xeon E3-1505 Prozessor der sechsten Generation, 32 GB ECC DDR4 2.133 MHz RAM (max. 64 GB), 2x 128 GB SSD in RAID-0 und einer NVIDIA Quadro M5000M GPU ausgestattet. Wie in der Einleitung erwähnt, handelt es sich bei unserem Testmodell um das Top-Modell. Insgesamt listet MSI zwei Workstations mit Xeon E3-1505 CPU, vier mit Intel Core i7-6700HQ CPU der sechsten Generation und drei Modelle mit Intel Core i7-4720HQ CPU der vierten Generation. Keines der Modelle ist ein Schnäppchen. Das günstigste Modell (WT72 6QI-654US mit i7-6700HQ, 128 GB M.2 SATA + 1TB HDD, 16 GB RAM und NVIDIA Quadro M1000M) startet bei 1.900 US-Dollar. Unser Testmodell kostet satte 5.000 US-Dollar.

Prozessor

Der Intel Xeon E3-1505, mit welchem das WT72 ausgestattet ist, ist ein sehr hochwertiger Quad-Core-Prozessor der Skylake-Generation. Neben zusätzlichen Management-Features unterstützt dieser Prozessor - anders als Core i7 CPUs - auch ECC-Speicher. Hyper-Threading ist selbstverständlich aktiviert und die vier Kerne arbeiten mit Taktfrequenzen von 2,8 bis 3,7 GHz (4 Kerne: max. 3,3 GHz, 2 Kerne: max. 3,5 GHz). Obwohl Workstations eigenständige Grafikkarten nutzen, verfügt der E3-1505 auch über eine integrierte HD Graphics P530 GPU. Mit einer TDP von 45 Watt eignet sich die CPU bestens für größere Gehäuse mit adäquaten Kühlsystemen.

Im Vergleich zum Workstation-Vorgänger, der mit einem (ebenso sehr hochwertigen) Intel Core i7 4710MQ ausgestattet war, bietet das neue Modell mit E3-1501 eine Leistungssteigerung von bis zu 6% laut Cinebench. Das Bullman E-Class Xeon 17 (Clevo P771ZM) verfügt über einen Intel Core i7-4790K - einen Desktop-Prozessor mit einer TDP von 88 Watt - und übertrifft das WT72 6QM-423US um zirka 11 % (single) und 17 % (multi) laut Cinebench R15. Dennoch: Unter normalen Bedingungen ist es fast unmöglich, das volle Potential der CPU auszunutzen.

Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
MSI WT72-6QM
1.77 Points ∼73%
HP ZBook 17 G2 J8Z55ET
1.54 Points ∼63% -13%
Bullman E-Klasse 5
1.95 Points ∼80% +10%
Dell Precision M6800
1.55 Points ∼64% -12%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
MSI WT72-6QM
7.85 Points ∼23%
HP ZBook 17 G2 J8Z55ET
7.11 Points ∼21% -9%
Bullman E-Klasse 5
9.14 Points ∼27% +16%
Dell Precision M6800
5.49 Points ∼16% -30%
Cinebench R15
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
MSI WT72-6QM
157 Points ∼72%
HP ZBook 17 G2 J8Z55ET
135 Points ∼62% -14%
Bullman E-Klasse 5
174 Points ∼80% +11%
Dell Precision M6800
139 Points ∼64% -11%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
MSI WT72-6QM
724 Points ∼17%
HP ZBook 17 G2 J8Z55ET
657 Points ∼15% -9%
Bullman E-Klasse 5
843 Points ∼19% +16%
Dell Precision M6800
529 Points ∼12% -27%
Super Pi Mod 1.5 XS 32M - --- (nach Ergebnis sortieren)
MSI WT72-6QM
528.8 Seconds * ∼2%
Dell Precision M6800
534 Seconds * ∼2% -1%

Legende

 
MSI WT72-6QM Intel Xeon E3-1505M v5, NVIDIA Quadro M5000M, Toshiba NVMe THNSN5256GPU7
 
HP ZBook 17 G2 J8Z55ET Intel Core i7-4710MQ, AMD FirePro M6100, HGST Travelstar 7K1000 HTS721075A9E630
 
Bullman E-Klasse 5 Intel Core i7-4790K, NVIDIA Quadro K3100M, Samsung SSD SM951 256GB MZHPV256HDGL
 
Dell Precision M6800 Intel Core i7-4800MQ, NVIDIA Quadro K3100M, WDC Scorpio Black WD7500BPKT-80PK4T0

* ... kleinere Werte sind besser

Cinebench R10 Shading 64Bit
8529 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
27938 Points
Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
7421 Points
Cinebench R10 Shading 32Bit
8525
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
21475
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
5627
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
94.97 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
7.85 Points
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.77 Points
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
99.6 %
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
109.55 fps
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
724 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
157 Points
Hilfe

Systemleistung

Wie bei diesem Preisniveau zu erwarten, ist die Gesamtsytemleistung mit einem PCMark-7-Score von 6.657 Punkten sehr hoch. Das GT72S ist mit 7.163 Punkten (+7,5 %) - wahrscheinlich wegen seiner besseren Storage-Subergebnisse - noch besser. Die PCMark-8-Ergebnisse sind auch nicht schlecht, wobei das WT72 6QM-423US den Vorgänger mit Leichtigkeit übertrifft (z.B.: Work-Score von 5.655 vs. 4.997 Punkte). Das Bullman E-Class System (i7-4790K, Quadro K3100M, 32 GB of RAM, 256 GB Samsung SSD) schneidet mit 5.372 nicht ganz so gut ab, obwohl der Unterschied nicht weltbewegend ist (-5 %). 

PCMark 7 Score
6657 Punkte
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
4731 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
5655 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Eines der beiden 128 GB Toshiba NVMe-Laufwerke
Eines der beiden 128 GB Toshiba NVMe-Laufwerke

Unsere Test-Workstation ist mit zwei 128 GB-Toshiba NVMe-Karten (zwei von vier Slots besetzt)  - Modellnummer THNSN5128GPU7 - in einer RAID-0-Konfiguration ausgestattet. Während die Lese- und Schreibraten blitzschnell sind - AS SSD meldet Geschwindigkeiten von 2.638 MB/s bzw. 810 MB/s, könnte man argumentieren, dass sich das Risiko auch erhöht: Fällt nur eine Karte aus, muss man nicht nur dieses Laufwerk ersetzen, sondern auch das System vollständig wiederherstellen. Regelmäßige Backups sind daher absolut notwendig. Der mit vier Toshiba HG6 THNSNJ256G8NU M.2-Laufwerken (ebenso RAID 0) ausgestattete Vorgänger erreichte langsamere Leseraten (1.523 MB/s), jedoch schnellere Schreibraten (1.143 MB/s). Der ebenso mit viermal 256 GB ausgestattete GT72S 6QF Gaming-Computer bringt auch ähnliche Leseraten, während die Schreibraten zirka 55 % schneller sind. Wir denken, dass die Geschwindigkeitsunterschiede nicht fühlbar sind, da alle erwähnten Geräte deutlich schneller arbeiten als Notebooks für Endverbraucher mit "normalen" SSDs. Das HP ZBook 17 G2 Testmodell verfügt über eine einzige Festplatte und ist überhaupt nicht vergleichbar.

Zudem wurde unser System mit einer konventionellen Festplatte von HGST ausgestattet. Das SATA-Laufwerk mit einer Kapazität von 1 TB und einer Rotationsgeschwindigkeit von 7.200 U/min ist ebenso ziemlich schnell. HD-Tune attestierte ihm eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 115 MB/s und eine Zugriffszeit von knapp über 15 ms.

AS SSD  - primäres NVMe RAID 0 SSD 2x 128 GB
AS SSD - primäres NVMe RAID 0 SSD 2x 128 GB
CrystalDiskMark - primäres NVMe RAID 0 SSD 2x 128 GB
CrystalDiskMark - primäres NVMe RAID 0 SSD 2x 128 GB
HD Tune - sekundäre 1 TB Festplatte
HD Tune - sekundäre 1 TB Festplatte
Toshiba NVMe THNSN5256GPU7
Minimale Transferrate: 71.7 MB/s
Maximale Transferrate: 153.4 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 114.8 MB/s
Zugriffszeit: 15.4 ms
Burst-Rate: 309.7 MB/s
CPU Benutzung: 3 %

GPU-Leistung

Die NVIDIA Quadro M5000M ist ein sehr fähige und hochwertige DirectX 12- und OpenGL 4.5-kompatible GPU. Die Treiber sind für Stabilität in CAD- und 3D-Anwendungen zertifiziert und optimiert. Der Grafikchip verfügt über 1.536 Shader-Kerne und kann via 256-bit Pipeline auf 8 GB GDDR5 RAM zugreifen. Die im Prozessor integrierte HD Graphics P530 GPU ist weder permanent deaktiviert noch wird sie via Optimus automatisch genutzt. Stattdessen muss der User die eigene GPU-Taste an der linken Seite der Tastatur drücken. Nach nachfolgendem Neustart, der etwa 35 Sekunden dauert, ist die eigenständiger GPU deaktiviert und die P530 übernimmt. Während dies etwas mühsam ist, funktioniert dieses System einwandfrei.

Laut den 3DMark-Benchmarktests übertrifft die Quadro M5000M die ältere Kepler-basierte Quadro K4100 im Vorgänger - manchmal mit deutlichem Vorsprung. Ein Beispiel dafür: 7.980 vs. 3.580 Punkte im DirectX 11-spezifischen Fire Strike Standard Test. Der Unterschied ist viel kleiner im Vergleich zu anderen Maxwell-basierten, hochwertigen Mainstream-GPUs wie der GTX 980, die im gleichen Test fast 40 % schneller war.

3DMark 11 - 1280x720 Performance (nach Ergebnis sortieren)
MSI WT72-6QM
Quadro M5000M, E3-1505M v5, Toshiba NVMe THNSN5256GPU7
11110 Points ∼32%
HP ZBook 17 G2 J8Z55ET
FirePro M6100, 4710MQ, HGST Travelstar 7K1000 HTS721075A9E630
6167 Points ∼18% -44%
Bullman E-Klasse 5
Quadro K3100M, 4790K, Samsung SSD SM951 256GB MZHPV256HDGL
4074 Points ∼12% -63%
Dell Precision M6800
Quadro K3100M, 4800MQ, WDC Scorpio Black WD7500BPKT-80PK4T0
3662 Points ∼10% -67%
MSI GT72S 6QF
GeForce GTX 980 (Laptop), 6820HK, 2x Micron M600 MTFDDAV128MBF NVMe (RAID 0)
12645 Points ∼36% +14%
3DMark
1920x1080 Fire Strike Score (nach Ergebnis sortieren)
MSI WT72-6QM
Quadro M5000M, E3-1505M v5, Toshiba NVMe THNSN5256GPU7
7979 Points ∼30%
MSI WT72-2OL32SR311BW
Quadro K4100M, 4980HQ, 4x Toshiba HG6 THNSNJ256G8NU (RAID 0)
3579 Points ∼13% -55%
HP ZBook 17 G2 J8Z55ET
FirePro M6100, 4710MQ, HGST Travelstar 7K1000 HTS721075A9E630
3644 Points ∼14% -54%
Bullman E-Klasse 5
Quadro K3100M, 4790K, Samsung SSD SM951 256GB MZHPV256HDGL
2731 Points ∼10% -66%
Dell Precision M6800
Quadro K3100M, 4800MQ, WDC Scorpio Black WD7500BPKT-80PK4T0
2259 Points ∼8% -72%
MSI GT72S 6QF
GeForce GTX 980 (Laptop), 6820HK, 2x Micron M600 MTFDDAV128MBF NVMe (RAID 0)
11066 Points ∼41% +39%
1280x720 Cloud Gate Standard Score (nach Ergebnis sortieren)
MSI WT72-6QM
Quadro M5000M, E3-1505M v5, Toshiba NVMe THNSN5256GPU7
22786 Points ∼37%
MSI WT72-2OL32SR311BW
Quadro K4100M, 4980HQ, 4x Toshiba HG6 THNSNJ256G8NU (RAID 0)
17342 Points ∼28% -24%
HP ZBook 17 G2 J8Z55ET
FirePro M6100, 4710MQ, HGST Travelstar 7K1000 HTS721075A9E630
16199 Points ∼26% -29%
Bullman E-Klasse 5
Quadro K3100M, 4790K, Samsung SSD SM951 256GB MZHPV256HDGL
15497 Points ∼25% -32%
Dell Precision M6800
Quadro K3100M, 4800MQ, WDC Scorpio Black WD7500BPKT-80PK4T0
12079 Points ∼20% -47%
MSI GT72S 6QF
GeForce GTX 980 (Laptop), 6820HK, 2x Micron M600 MTFDDAV128MBF NVMe (RAID 0)
25302 Points ∼41% +11%
1280x720 Ice Storm Standard Score (nach Ergebnis sortieren)
MSI WT72-6QM
Quadro M5000M, E3-1505M v5, Toshiba NVMe THNSN5256GPU7
137273 Points ∼12%
MSI WT72-2OL32SR311BW
Quadro K4100M, 4980HQ, 4x Toshiba HG6 THNSNJ256G8NU (RAID 0)
126937 Points ∼11% -8%
HP ZBook 17 G2 J8Z55ET
FirePro M6100, 4710MQ, HGST Travelstar 7K1000 HTS721075A9E630
123260 Points ∼11% -10%
Bullman E-Klasse 5
Quadro K3100M, 4790K, Samsung SSD SM951 256GB MZHPV256HDGL
118906 Points ∼11% -13%
Dell Precision M6800
Quadro K3100M, 4800MQ, WDC Scorpio Black WD7500BPKT-80PK4T0
81160 Points ∼7% -41%
MSI GT72S 6QF
GeForce GTX 980 (Laptop), 6820HK, 2x Micron M600 MTFDDAV128MBF NVMe (RAID 0)
125241 Points ∼11% -9%
3DMark 06 Standard
29317 Punkte
3DMark 11 Performance
11110 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
137273 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
22786 Punkte
3DMark Fire Strike Score
7979 Punkte
3DMark Fire Strike Extreme Score
4205 Punkte
Hilfe

SPECviewperf

Wir nutzen die Benchmarks SPECviewperf 11 und 12, um die GPU-Leistung mit verschiedenen professionellen 3D-Anwendungen zu testen. SPECviewperf 11 nutzt nur OpenGL, während SPECviewperf 12 die Leistung sowohl der OpenGL als auch Direct X Programmierschnittstellen testet. Beide Benchmarks verwenden Grafikinhalte und das Verhalten von echten Anwendungen. Die Ergebnisse sind insgesamt beeindruckend, die Quadro M5000M zieht nur in den SPECvieperf 12 Tests deutlich an der Quadro K4100 vorbei. Die SPECviewperf-11-Ergebnisse ist viel weniger überzeugend. Die M5000M liegt insgesamt leicht vorne, hängt jedoch in einigen Subtests etwas hinterher. Es ist überraschend, dass AMDs FirePro M6100 - herausgegeben Mitte 2013 - die Quadro immer noch in Lightwave und Maya übertreffen kann. Wie die verschiedenen Tests zeigen, ist es wesentlich zu wissen, welche Programme die Workstation ausführen wird, da die Unterschiede ziemlich groß sein können.

SPECviewperf 12
1900x1060 Solidworks (sw-03) (nach Ergebnis sortieren)
MSI WT72-6QM
Quadro M5000M, E3-1505M v5, Toshiba NVMe THNSN5256GPU7
101.01 fps ∼48%
MSI WT72-2OL32SR311BW
Quadro K4100M, 4980HQ, 4x Toshiba HG6 THNSNJ256G8NU (RAID 0)
83 fps ∼39% -18%
HP ZBook 17 G2 J8Z55ET
FirePro M6100, 4710MQ, HGST Travelstar 7K1000 HTS721075A9E630
66.53 fps ∼31% -34%
Bullman E-Klasse 5
Quadro K3100M, 4790K, Samsung SSD SM951 256GB MZHPV256HDGL
62 fps ∼29% -39%
1900x1060 Siemens NX (snx-02) (nach Ergebnis sortieren)
MSI WT72-6QM
Quadro M5000M, E3-1505M v5, Toshiba NVMe THNSN5256GPU7
86.87 fps ∼34%
MSI WT72-2OL32SR311BW
Quadro K4100M, 4980HQ, 4x Toshiba HG6 THNSNJ256G8NU (RAID 0)
45 fps ∼18% -48%
HP ZBook 17 G2 J8Z55ET
FirePro M6100, 4710MQ, HGST Travelstar 7K1000 HTS721075A9E630
50.73 fps ∼20% -42%
Bullman E-Klasse 5
Quadro K3100M, 4790K, Samsung SSD SM951 256GB MZHPV256HDGL
32 fps ∼12% -63%
1900x1060 Showcase (showcase-01) (nach Ergebnis sortieren)
MSI WT72-6QM
Quadro M5000M, E3-1505M v5, Toshiba NVMe THNSN5256GPU7
44.14 fps ∼23%
MSI WT72-2OL32SR311BW
Quadro K4100M, 4980HQ, 4x Toshiba HG6 THNSNJ256G8NU (RAID 0)
23 fps ∼12% -48%
HP ZBook 17 G2 J8Z55ET
FirePro M6100, 4710MQ, HGST Travelstar 7K1000 HTS721075A9E630
26.31 fps ∼14% -40%
Bullman E-Klasse 5
Quadro K3100M, 4790K, Samsung SSD SM951 256GB MZHPV256HDGL
19 fps ∼10% -57%
1900x1060 Medical (medical-01) (nach Ergebnis sortieren)
MSI WT72-6QM
Quadro M5000M, E3-1505M v5, Toshiba NVMe THNSN5256GPU7
31.35 fps ∼36%
MSI WT72-2OL32SR311BW
Quadro K4100M, 4980HQ, 4x Toshiba HG6 THNSNJ256G8NU (RAID 0)
14 fps ∼16% -55%
HP ZBook 17 G2 J8Z55ET
FirePro M6100, 4710MQ, HGST Travelstar 7K1000 HTS721075A9E630
16.27 fps ∼19% -48%
Bullman E-Klasse 5
Quadro K3100M, 4790K, Samsung SSD SM951 256GB MZHPV256HDGL
10 fps ∼11% -68%
1900x1060 Maya (maya-04) (nach Ergebnis sortieren)
MSI WT72-6QM
Quadro M5000M, E3-1505M v5, Toshiba NVMe THNSN5256GPU7
69.57 fps ∼36%
MSI WT72-2OL32SR311BW
Quadro K4100M, 4980HQ, 4x Toshiba HG6 THNSNJ256G8NU (RAID 0)
39 fps ∼20% -44%
HP ZBook 17 G2 J8Z55ET
FirePro M6100, 4710MQ, HGST Travelstar 7K1000 HTS721075A9E630
39.17 fps ∼20% -44%
Bullman E-Klasse 5
Quadro K3100M, 4790K, Samsung SSD SM951 256GB MZHPV256HDGL
28 fps ∼14% -60%
1900x1060 Energy (energy-01) (nach Ergebnis sortieren)
MSI WT72-6QM
Quadro M5000M, E3-1505M v5, Toshiba NVMe THNSN5256GPU7
6.86 fps ∼24%
MSI WT72-2OL32SR311BW
Quadro K4100M, 4980HQ, 4x Toshiba HG6 THNSNJ256G8NU (RAID 0)
2.12 fps ∼8% -69%
HP ZBook 17 G2 J8Z55ET
FirePro M6100, 4710MQ, HGST Travelstar 7K1000 HTS721075A9E630
0.59 fps ∼2% -91%
Bullman E-Klasse 5
Quadro K3100M, 4790K, Samsung SSD SM951 256GB MZHPV256HDGL
2.1 fps ∼7% -69%
1900x1060 Creo (creo-01) (nach Ergebnis sortieren)
MSI WT72-6QM
Quadro M5000M, E3-1505M v5, Toshiba NVMe THNSN5256GPU7
81.34 fps ∼51%
MSI WT72-2OL32SR311BW
Quadro K4100M, 4980HQ, 4x Toshiba HG6 THNSNJ256G8NU (RAID 0)
38 fps ∼24% -53%
HP ZBook 17 G2 J8Z55ET
FirePro M6100, 4710MQ, HGST Travelstar 7K1000 HTS721075A9E630
42.61 fps ∼27% -48%
Bullman E-Klasse 5
Quadro K3100M, 4790K, Samsung SSD SM951 256GB MZHPV256HDGL
29 fps ∼18% -64%
1900x1060 Catia (catia-04) (nach Ergebnis sortieren)
MSI WT72-6QM
Quadro M5000M, E3-1505M v5, Toshiba NVMe THNSN5256GPU7
94.45 fps ∼48%
MSI WT72-2OL32SR311BW
Quadro K4100M, 4980HQ, 4x Toshiba HG6 THNSNJ256G8NU (RAID 0)
48 fps ∼24% -49%
HP ZBook 17 G2 J8Z55ET
FirePro M6100, 4710MQ, HGST Travelstar 7K1000 HTS721075A9E630
44.02 fps ∼22% -53%
Bullman E-Klasse 5
Quadro K3100M, 4790K, Samsung SSD SM951 256GB MZHPV256HDGL
33 fps ∼17% -65%
SPECviewperf 11
1920x1080 Siemens NX (nach Ergebnis sortieren)
MSI WT72-6QM
Quadro M5000M, E3-1505M v5, Toshiba NVMe THNSN5256GPU7
61.76 fps ∼44%
MSI WT72-2OL32SR311BW
Quadro K4100M, 4980HQ, 4x Toshiba HG6 THNSNJ256G8NU (RAID 0)
45 fps ∼32% -27%
HP ZBook 17 G2 J8Z55ET
FirePro M6100, 4710MQ, HGST Travelstar 7K1000 HTS721075A9E630
47.84 fps ∼34% -23%
Bullman E-Klasse 5
Quadro K3100M, 4790K, Samsung SSD SM951 256GB MZHPV256HDGL
39 fps ∼28% -37%
Dell Precision M6800
Quadro K3100M, 4800MQ, WDC Scorpio Black WD7500BPKT-80PK4T0
38.53 fps ∼27% -38%
1920x1080 Tcvis (nach Ergebnis sortieren)
MSI WT72-6QM
Quadro M5000M, E3-1505M v5, Toshiba NVMe THNSN5256GPU7
55.94 fps ∼94%
MSI WT72-2OL32SR311BW
Quadro K4100M, 4980HQ, 4x Toshiba HG6 THNSNJ256G8NU (RAID 0)
50 fps ∼84% -11%
HP ZBook 17 G2 J8Z55ET
FirePro M6100, 4710MQ, HGST Travelstar 7K1000 HTS721075A9E630
28.37 fps ∼48% -49%
Bullman E-Klasse 5
Quadro K3100M, 4790K, Samsung SSD SM951 256GB MZHPV256HDGL
42 fps ∼70% -25%
Dell Precision M6800
Quadro K3100M, 4800MQ, WDC Scorpio Black WD7500BPKT-80PK4T0
41.83 fps ∼70% -25%
1920x1080 SolidWorks (nach Ergebnis sortieren)
MSI WT72-6QM
Quadro M5000M, E3-1505M v5, Toshiba NVMe THNSN5256GPU7
49.26 fps ∼60%
MSI WT72-2OL32SR311BW
Quadro K4100M, 4980HQ, 4x Toshiba HG6 THNSNJ256G8NU (RAID 0)
54 fps ∼65% +10%
HP ZBook 17 G2 J8Z55ET
FirePro M6100, 4710MQ, HGST Travelstar 7K1000 HTS721075A9E630
68.72 fps ∼83% +40%
Bullman E-Klasse 5
Quadro K3100M, 4790K, Samsung SSD SM951 256GB MZHPV256HDGL
52 fps ∼63% +6%
Dell Precision M6800
Quadro K3100M, 4800MQ, WDC Scorpio Black WD7500BPKT-80PK4T0
48.25 fps ∼58% -2%
1920x1080 Pro/ENGINEER (nach Ergebnis sortieren)
MSI WT72-6QM
Quadro M5000M, E3-1505M v5, Toshiba NVMe THNSN5256GPU7
17.87 fps ∼74%
MSI WT72-2OL32SR311BW
Quadro K4100M, 4980HQ, 4x Toshiba HG6 THNSNJ256G8NU (RAID 0)
24 fps ∼100% +34%
HP ZBook 17 G2 J8Z55ET
FirePro M6100, 4710MQ, HGST Travelstar 7K1000 HTS721075A9E630
10.66 fps ∼44% -40%
Bullman E-Klasse 5
Quadro K3100M, 4790K, Samsung SSD SM951 256GB MZHPV256HDGL
21 fps ∼88% +18%
Dell Precision M6800
Quadro K3100M, 4800MQ, WDC Scorpio Black WD7500BPKT-80PK4T0
18.27 fps ∼76% +2%
1920x1080 Maya (nach Ergebnis sortieren)
MSI WT72-6QM
Quadro M5000M, E3-1505M v5, Toshiba NVMe THNSN5256GPU7
71.59 fps ∼54%
MSI WT72-2OL32SR311BW
Quadro K4100M, 4980HQ, 4x Toshiba HG6 THNSNJ256G8NU (RAID 0)
58 fps ∼44% -19%
HP ZBook 17 G2 J8Z55ET
FirePro M6100, 4710MQ, HGST Travelstar 7K1000 HTS721075A9E630
99.72 fps ∼75% +39%
Bullman E-Klasse 5
Quadro K3100M, 4790K, Samsung SSD SM951 256GB MZHPV256HDGL
55 fps ∼42% -23%
Dell Precision M6800
Quadro K3100M, 4800MQ, WDC Scorpio Black WD7500BPKT-80PK4T0
54.89 fps ∼41% -23%
1920x1080 Lightwave (nach Ergebnis sortieren)
MSI WT72-6QM
Quadro M5000M, E3-1505M v5, Toshiba NVMe THNSN5256GPU7
59.58 fps ∼64%
MSI WT72-2OL32SR311BW
Quadro K4100M, 4980HQ, 4x Toshiba HG6 THNSNJ256G8NU (RAID 0)
53 fps ∼57% -11%
HP ZBook 17 G2 J8Z55ET
FirePro M6100, 4710MQ, HGST Travelstar 7K1000 HTS721075A9E630
77.78 fps ∼83% +31%
Bullman E-Klasse 5
Quadro K3100M, 4790K, Samsung SSD SM951 256GB MZHPV256HDGL
56 fps ∼60% -6%
Dell Precision M6800
Quadro K3100M, 4800MQ, WDC Scorpio Black WD7500BPKT-80PK4T0
50.95 fps ∼55% -14%
1920x1080 Ensight (nach Ergebnis sortieren)
MSI WT72-6QM
Quadro M5000M, E3-1505M v5, Toshiba NVMe THNSN5256GPU7
73.98 fps ∼35%
MSI WT72-2OL32SR311BW
Quadro K4100M, 4980HQ, 4x Toshiba HG6 THNSNJ256G8NU (RAID 0)
52 fps ∼25% -30%
HP ZBook 17 G2 J8Z55ET
FirePro M6100, 4710MQ, HGST Travelstar 7K1000 HTS721075A9E630
55.74 fps ∼27% -25%
Bullman E-Klasse 5
Quadro K3100M, 4790K, Samsung SSD SM951 256GB MZHPV256HDGL
39 fps ∼19% -47%
Dell Precision M6800
Quadro K3100M, 4800MQ, WDC Scorpio Black WD7500BPKT-80PK4T0
34.18 fps ∼16% -54%
1920x1080 Catia (nach Ergebnis sortieren)
MSI WT72-6QM
Quadro M5000M, E3-1505M v5, Toshiba NVMe THNSN5256GPU7
55.25 fps ∼67%
MSI WT72-2OL32SR311BW
Quadro K4100M, 4980HQ, 4x Toshiba HG6 THNSNJ256G8NU (RAID 0)
57 fps ∼69% +3%
HP ZBook 17 G2 J8Z55ET
FirePro M6100, 4710MQ, HGST Travelstar 7K1000 HTS721075A9E630
49.28 fps ∼60% -11%
Bullman E-Klasse 5
Quadro K3100M, 4790K, Samsung SSD SM951 256GB MZHPV256HDGL
47 fps ∼57% -15%
Dell Precision M6800
Quadro K3100M, 4800MQ, WDC Scorpio Black WD7500BPKT-80PK4T0
50.34 fps ∼61% -9%

Gaming Performance

Was Gaming betrifft, kann sich das WT72 mit einer durchwegs zirka 40 % niedrigeren Leistung als Gaming-Notebooks wie das GT72S 6QF durchaus behaupten. Metro: Last Light beispielsweise war mit zirka 61 fps bei Ultra-Einstellungen immer noch mit Leichtigkeit spielbar. Das hochwertige Xotic PC MSI GT72S 6QF Dragon Gaming-System schaffte 85 fps. Bei Middle-earth: Shadow of Mordor ergibt sich ein ähnliches Bild mit 64 fps (ultra) für unser Testmodell vs. 95 fps für das GT72S mit GeForce GTX 980.

min. mittel hoch max.
Dirt 3 (2011) 211202.7171.4158.2fps
Hitman: Absolution (2012) 83.575.967.250.3fps
Tomb Raider (2013) 406.8319.6227.9107fps
Metro: Last Light (2013) 127.5125.3104.360.8fps
GRID 2 (2013) 176.3145.6134.5102.7fps
Company of Heroes 2 (2013) 53.45251.434.4fps
Thief (2014) 97.692.389.480.5fps
Middle-earth: Shadow of Mordor (2014) 167.8143.287.463.6fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Wie sein Gaming-orientierter Bruder ist das WT72 mit einem Dual-Lüfter-System zur Bekämpfung der erzeugten Wärme ausgestattet. Eine eigene Taste links der Tastatur aktiviert den "Cooler Boost" zur Verbesserung der Kühlung unter extremen Bedingungen.

Die Lüfter sind immer aktiv und daher bleibt das Notebook auch im Idle-Betrieb mit 33 dB hörbar. Unter Volllast (Stresstest) kann der Geräuschpegel auf zirka 40 dB steigen, was immer noch akzeptabel ist. Wird Cooler Boost aktiviert, ergibt sich ein Geräuschpegel von zirka 53 dB, was bei längeren Sessions ziemlich penetrant ist. Unter normalen Bedingungen - und der niedrigeren Umgebungstemperatur im Winter - ist dies nicht wirklich notwendig.

Lautstärkediagramm

Idle
33.3 / 33.4 / 33.5 dB(A)
DVD
34 / dB(A)
Last
38.8 / 40.2 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1 Arta (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Da das Lüftersytem immer aktiv ist, wird das Notebook im Idle-Betrieb (Stromsparmodus, dGPU aktiv) und unter normaler Last überhaupt nicht heiß. Während des Stresstests beobachteten wir ein Maximum von 43 Grad Celsius, was bei einem derart leistungsstarken System sehr akzeptabel ist. Die Handballenablagen bleiben mit 26 Grad Celsius bemerkenswert kühl, sodass es auch bei lang andauernder Nutzung keine Bedenken gibt.

Temperatur unter Last - Oberseite
Temperatur unter Last - Oberseite
Temperatur unter Last - Unterseite
Temperatur unter Last - Unterseite
Max. Last
 32.4 °C40.6 °C34.8 °C 
 28.8 °C35.2 °C28.8 °C 
 23.6 °C22.8 °C25.6 °C 
Maximal: 40.6 °C
Durchschnitt: 30.3 °C
42.6 °C34 °C34.4 °C
25.4 °C22.2 °C23 °C
22.8 °C23.2 °C23.8 °C
Maximal: 42.6 °C
Durchschnitt: 27.9 °C
Netzteil (max.)  46 °C | Raumtemperatur 19 °C | Raytek Raynger ST
(+) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 30.3 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Workstation v7 auf 31.1 °C.
(±) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 40.6 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 37.1 °C (von 23 bis 69.8 °C für die Klasse Workstation v7).
(±) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 42.6 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 40.4 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 25.5 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 31.1 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 26.4 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(±) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 27.8 °C (+1.4 °C).

Stresstest

Um zu sehen, wie die Workstation mit sehr hoher Last - sogar während Gaming - zurechtkommt, setzten wir das WT72 unserem Stresstest mit Prime95 und FurMark aus. Da die Workstation über einen leistungsstarken, zusätzlichen "Cooler Boost" verfügt, entschieden wir uns, diesen zu verwenden. Schließlich soll dieses Feature das Notebook sogar unter widrigen Bedingungen kühl und leistungsfähig erhalten.

Im Prime95 behielten die CPU-Kerne einen Takt von 3,2 GHz während der Dauer des Test bei - das entspricht nicht ganz dem theoretischen Maximum von 3,3 GHz, ist jedoch immer noch beeindruckend, vor allem, wenn man berücksichtigt, dass die CPU eine Temperatur von zirka 63 Grad Celsius aufrechterhalten konnte. Bei aktivem Furmark lag die GPU-Geschwindigkeit anfangs zwischen 772 und 800 MHz bei einer Temperatur von 60 Grad Celsius. Nach zirka 15 Minuten erreichte die GPU nur maximal 785 MHz und die Temperatur betrug durchschnittlich zirka 63 Grad Celsius.

Sogar als Prime95 und Furmark gleichzeitig liefen, konnten wir keinen deutlichen Leistungsabfall beobachten. Nach zirka 15 Minuten stabilisierte sich der CPU-Takt zwischen 3,1 und 3,2 GHz bei einer Temperatur von 68 Grad Celsius. Die GPU schwankte zwischen 772 und 785 MHz und stabilisierte sich bei 68 Grad Celsius. Sogar zwei Stunden später gab es keinerlei Veränderungen. Es ist keine gute Idee, die Workstation nur mithilfe des Akkus zu betreiben: Die GPU fällt auf zirka 324 MHz und die CPU auf 800 MHz.

nur CPU-Last
nur CPU-Last
nur GPU-Last
nur GPU-Last
CPU + GPU-Last
CPU + GPU-Last

Energieverwaltung

Akkulaufzeit

In Anbetracht von Größe und Leistung ist die Akkulaufzeit gut. Man beachte jedoch, dass ein Umschalten auf die integrierte GPU für eine halbwegs gute Akkulaufzeit nötig ist. Das WT72 fährt nach etwas mehr als 4 Stunden während des WLAN-Test herunter und damit etwa eine Stunde früher als der Vorgänger. Das HP ZBook 17 G2 hielt jedoch nur halb so lange durch. Unter Last schafft die Workstation eine Stunde und fünfzehn Minuten - jedoch zu Lasten einer stark reduzierten Leistung - wie wir zuvor gesehen haben. Der Akku ist integriert und daher nicht entfernbar.

WLAN-Test
WLAN-Test
Battery Eater Classic Test
Battery Eater Classic Test
MSI WT72-6QM
87 Wh
HP ZBook 17 G2 J8Z55ET
75 Wh
Bullman E-Klasse 5
83 Wh
Dell Precision M6800
97 Wh
Schenker XMG U705
82 Wh
Akkulaufzeit
-49%
-30%
9%
-24%
Idle
413
162
-61%
166
-60%
492
19%
138
-67%
WLAN
245
144
-41%
Last
76
49
-36%
85
12%
75
-1%
91
20%
WLAN (alt)
149
352
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
6h 53min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
4h 05min
Last (volle Helligkeit)
1h 16min

Pro

+ sehr gute Gesamt- und CAD / 3D-Leistung
+ hervorragende Temperaturregelung
+ USB Typ-C (Thunderbolt 3)
+ einfach zu warten dank vieler Slots und Schnittstellen
+ gutes IPS-Display

Contra

- hoher Preis
- groß und schwer
- GPU-Umschaltung erfordert einen Neustart
- Leistung im Akkubetrieb stark gedrosselt
- Farbraumabdeckung könnte besser sein
- Design erinnert an Gaming-Plattform

Fazit

Mit der WT72-6QME Workstation liefert MSI ein solides Update zu einem bereits sehr guten Produkt. Während die Leistung des Xeon E3-1505M CPU nicht bahnbrechend ist, unterstützt sie ECC RAM, was wiederum die Zuverlässigkeit erhöht. Apropos Zuverlässigkeit: Ein RAID-0-Array mag für ein Gaming-Notebook durchaus sinnvoll sein, wir fragen uns jedoch, ob Fehlertoleranz bei einem System, für welches Stabilität und Zuverlässigkeit Schlüsseleigenschaften sind, nicht besser wäre.

MSIs aktualisierte WT72 Workstation ist wiederum eine solide Wahl in diesem Segment - obwohl die Spitzenkonfiguration für ein modifiziertes Gaming-Notebook fast unerschwinglich teuer erscheint.

Wegen der ursprünglichen Ausrichtung auf Gaming bietet das Chassis ein herausragend gut-gestaltetes Kühlsystem und ermöglicht sogar ganztägige Arbeitssitzungen unter Volllast ohne Einschränkungen. Die Aktivierung des "Cooler Boost"-Feature könnte Mitarbeiter jedoch erzürnen, da der Geräuschpegel ziemlich beträchtlich ist. Der Bildschirm - der in vielen 17-Zoll-Gaming-Systemen anzutreffen ist - ist auch gut, obwohl wir uns eine bessere Abdeckung der professionellen Farbräume wünschen würden.

MSI WT72-6QM - 17.03.2016 v5(old)
Bernie Pechlaner

Gehäuse
83 / 98 → 85%
Tastatur
81%
Pointing Device
89%
Konnektivität
68 / 81 → 83%
Gewicht
51 / 10-66 → 73%
Akkulaufzeit
76%
Display
84%
Leistung Spiele
99%
Leistung Anwendungen
98%
Temperatur
91 / 95 → 96%
Lautstärke
83 / 90 → 92%
Audio
82%
Kamera
50 / 85 → 59%
Durchschnitt
80%
88%
Workstation - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Bernie Pechlaner, 27.01.2016 (Update: 15.05.2018)