Notebookcheck

Test Packard Bell EasyNote TE69HW-29574G50Mnsk Notebook

Sascha Mölck, Stefanie Voigt, 13.05.2014

Low-Cost-Haswell. Die Suche nach einem leisen, verbrauchsarmen, preiswerten Office-Notebook, das zudem noch gute Akkulaufzeiten bietet, hat ein Ende gefunden: Das Packard Bell Easynote TE69HW-29574G50Mnsk offeriert genau diese Eigenschaften zu einem Preis von 299 Euro. Löblich: Es kommt kein schwacher Bay-Trail-Prozessor zum Einsatz, sondern ein Haswell Celeron.

An preiswerten Office-Notebooks im 15,6-Zoll-Format besteht heutzutage kein Mangel. Oftmals haben die Geräte mit Einschränkungen zu kämpfen, die dem niedrigen Kaufpreis geschuldet sind. Nur selten treffen wir auf Niedrigpreis-Notebooks, die mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen können. Ein solches Gerät stellt das Acer Aspire E1-532 (Celeron 2955U, HD Graphics (Haswell)) dar. Mit dem Packard Bell Easynote TE69HW-29574G50Mnsk liegt uns nun quasi der zweieiige Zwilling des Aspire vor. Im Inneren gleichen sich die Rechner weitgehend. Am Äußeren hat Packard Bell Veränderungen vorgenommen. Ob das Easynote ebenso überzeugen kann wie das Aspire, verrät unser Testbericht.

Zur Einordnung des Rechners ziehen wir die Konkurrenten Lenovo G500s (Pentium 2020M, HD Graphics (Ivy Bridge)) und HP 250 G2 (Pentium N3510, HD Graphics (Bay Trail)) heran.

Gehäuse & Ausstattung

Auf den ersten Blick fällt es nicht sofort auf, aber Packard Bell setzt hier das gleiche Kunststoff-Gehäuse ein, das auch bei den aktuellen 15,6-Zoll-Notebooks der Acer-Aspire-E1-Reihe (E1-532, E1-572, E1-572G) zum Einsatz kommt. Während bei der Aspire-E1-Serie durchgehend matt-schwarze Gehäuse Verwendung finden, hat Packard Bell Änderungen optischer Natur vorgenommen: Die Deckelrückseite glänzt in einem silbergrauen Ton. Die Handballenablage kommt in einem glänzenden Schwarz. Sie ist zusätzlich mit einem Muster bedruckt. In Sachen Stabilität, Wartungsmöglichkeiten, Schnittstellenauswahl und -anordnung gleichen sich die Notebooks aber komplett.

Das Packard Bell EasyNote TE69HW-29574G50Mnsk (Bild: Packard Bell).
Das Packard Bell EasyNote TE69HW-29574G50Mnsk (Bild: Packard Bell).
Die Schnittstellenauswahl und -anordnung...
Die Schnittstellenauswahl und -anordnung...
...hat es mit dem Aspire E1-532 gemein (Bilder: Packard Bell).
...hat es mit dem Aspire E1-532 gemein (Bilder: Packard Bell).
Die Deckelrückseite strahlt in einem glänzenden Silbergrau (Bild: Packard Bell).
Die Deckelrückseite strahlt in einem glänzenden Silbergrau (Bild: Packard Bell).

Eingabegeräte

Die Eingabegeräte des Easynote TE69HW (Bild: Packard Bell).
Die Eingabegeräte des Easynote TE69HW (Bild: Packard Bell).

Packard Bell setzt beim Easynote eine andere Tastatur ein als Acer bei den Aspire-E1-Modellen. Wir kennen die Tastatur bereits von anderen Notebooks wie dem Easynote LE69KB-23804G50Mnsk. Die Tastatur ist von einem silbergrauen Kunststoffrahmen umgeben, der das Notebook ein wenig altbacken aussehen lässt.

Es handelt sich hierbei um eine herkömmliche Tastatur (keine Chiclet-Tastatur) samt Nummernblock. Die Tasten besitzen einen mittleren Hub und einen klaren Druckpunkt. Der Widerstand dürfte knackiger ausfallen. Während des Tippens gibt die Tastatur etwas nach, was sich aber nicht störend auswirkt. Als Mausersatz dient ein multitouchfähiges Touchpad, das mit einer genoppten Oberfläche versehen ist. Die Noppen behindern die Finger nicht beim Gleiten. Die Maustasten besitzen einen kurzen Hub und einen deutlich hör- und fühlbaren Druckpunkt.

Display

Das Easynote ist mit einem glänzenden 15,6-Zoll-Bildschirm ausgestattet, der eine native Auflösung von 1.366 x 768 Bildpunkten besitzt. Mit einem Helligkeitswert von 203,3 cd/m² löst der Bildschirm keine Begeisterungsstürme aus. Allerdings sind wir einen solchen Wert von Notebooks des Niedrigpreissegments gewohnt. Kontrast (446:1) und Schwarzwert (0,46 cd/m²) fallen ordentlich aus.

209
cd/m²
196
cd/m²
204
cd/m²
209
cd/m²
205
cd/m²
219
cd/m²
195
cd/m²
192
cd/m²
201
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 219 cd/m² Durchschnitt: 203.3 cd/m²
Ausleuchtung: 88 %
Helligkeit Akku: 206 cd/m²
Kontrast: 446:1 (Schwarzwert: 0.46 cd/m²)
ΔE Color 11.4 | 0.4-29.43 Ø6.2
ΔE Greyscale 11.7 | 0.64-98 Ø6.4
Gamma: 2.34

Im Auslieferungszustand messen wir eine DeltaE-2000-Abweichung von 11,4. Hierbei handelt es sich um einen durchschnittlichen Wert, den wir bei vielen Notebooks feststellen. Den Zielbereich (DeltaE kleiner 3) erreicht keine Farbe. Zudem weist der Bildschirm einen deutlichen Blaustich auf, welcher durch eine Kalibrierung beseitigt werden kann. Wir haben es ausprobiert.

CalMAN - Color Checker
CalMAN - Color Checker
CalMAN - Graustufen
CalMAN - Graustufen
CalMAN - Farbsättigung
CalMAN - Farbsättigung
Das Easynote im Außeneinsatz.
Das Easynote im Außeneinsatz.

Bei einem Notebook des Niedrigpreissegments gehen wir davon aus, dass das verbaute Display nur eingeschränkte Blickwinkel zu bieten hat. Das Easynote stellt in dieser Beziehung keine Ausnahme dar. Auch der Einsatz im Freien ist nicht möglich, denn die spiegelnde Oberfläche verhindert es.

Leistung

Packard Bell bietet mit dem Easynote TE69HW ein preisgünstiges Office-Notebook im 15,6-Zoll-Format an. Der Rechner eignet sich zur Erledigung einfacher Aufgaben wie Surfen, Schreiben, Skypen, Videos anschauen. Unser Testgerät ist für etwa 300 Euro zu haben.

Prozessor

Im Easynote steckt ein Intel Celeron-2957U-Prozessor. Es handelt sich hierbei um eine Zweikern-CPU der Haswell Generation. Sie arbeitet mit einer Geschwindigkeit von 1,4 GHz. Einen Turbo gibt es nicht. Die TDP des Prozessors beziffert Intel mit 15 Watt. Die CPU-Tests der Cinebench Benchmarks durchläuft der Prozessor stets mit voller Geschwindigkeit. Die besten Resultate unter unseren Vergleichsgeräten liefert das G500s, da es mit dem stärksten Prozessor ausgestattet ist.

Cinebench R10 Shading 64Bit
4095 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
5080 Points
Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
2714 Points
Cinebench R10 Shading 32Bit
3867
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
4043
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
2077
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
12.55 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
1.2 Points
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
0.62 Points
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
98 %
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
14.27 fps
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
105 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
55 Points
Hilfe
Cinebench R11.5 - CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Packard Bell EasyNote TE69HW-29574G50Mnsk
HD Graphics (Haswell), 2957U, Seagate Momentus Thin ST500LT0 12-9WS142
0.62 Points ∼25%
HP 255 G2
Radeon HD 8210, E1-2100, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
0.25 Points ∼10% -60%
HP 250 G2 (F0Z00EA)
HD Graphics (Bay Trail), N3510, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
0.26 Points ∼11% -58%
Acer Aspire E1-532
HD Graphics (Haswell), 2955U, Seagate Momentus Thin ST500LT0 12-9WS142
0.61 Points ∼25% -2%
Lenovo G500s-59367693
HD Graphics (Ivy Bridge), 2020M, Seagate Momentus Thin ST500LT0 12-9WS142
1 Points ∼41% +61%
Cinebench R11.5 - CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Packard Bell EasyNote TE69HW-29574G50Mnsk
HD Graphics (Haswell), 2957U, Seagate Momentus Thin ST500LT0 12-9WS142
1.2 Points ∼4%
HP 255 G2
Radeon HD 8210, E1-2100, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
0.47 Points ∼2% -61%
Acer Aspire E1-532
HD Graphics (Haswell), 2955U, Seagate Momentus Thin ST500LT0 12-9WS142
1.14 Points ∼4% -5%
Acer Aspire E1-522-45004G50Mnkk
Radeon HD 8330, A4-5000, Toshiba MQ01ABD050
1.45 Points ∼5% +21%
HP 250 G2 (F0Z00EA)
HD Graphics (Bay Trail), N3510, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
1.48 Points ∼5% +23%
Lenovo G500s-59367693
HD Graphics (Ivy Bridge), 2020M, Seagate Momentus Thin ST500LT0 12-9WS142
1.94 Points ∼7% +62%

System Performance

Da das Easynote ohne Windows Betriebssystem ausgeliefert wird, haben wir Windows 8 auf dem Rechner installiert. Dabei sind keine Probleme aufgetreten. Das System arbeitet rund und flüssig. Auch erreicht das Notebook ein gutes Resultat im PC Mark 7 Benchmark. Allerdings liefert auch in diesem Test das G500s ein besseres Ergebnis, da es über eine stärkere CPU verfügt.

Wer einen Blick in die Vergleichstabelle wirft, stellt fest, dass das identisch ausgestattete Aspire E1-532 ein deutlich schlechteres Ergebnis erreicht als das Easynote. Des Rätsels Lösung findet sich in der Feature-Liste der beiden Prozessoren. Beide Notebooks sind quasi mit der gleichen CPU bestückt. Es gibt nur einen Unterschied: Der Celeron 2957U unterstützt Intels Quicksync Technologie (hardwareseitige En- und Decodierung von Videos), der Celeron 2955U tut es nicht. Der PC Mark 7 Benchmark nutzt Quicksync und liefert somit auf dem Easynote ein deutlich besseres Resultat.

PCMark Vantage Result
3667 Punkte
PCMark 7 Score
2043 Punkte
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
1492 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
2314 Punkte
Hilfe
PCMark 7 - Score (nach Ergebnis sortieren)
Packard Bell EasyNote TE69HW-29574G50Mnsk
HD Graphics (Haswell), 2957U, Seagate Momentus Thin ST500LT0 12-9WS142
2043 Points ∼24%
HP 255 G2
Radeon HD 8210, E1-2100, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
1083 Points ∼13% -47%
Acer Aspire E1-522-45004G50Mnkk
Radeon HD 8330, A4-5000, Toshiba MQ01ABD050
1469 Points ∼17% -28%
Acer Aspire E1-532
HD Graphics (Haswell), 2955U, Seagate Momentus Thin ST500LT0 12-9WS142
1484 Points ∼17% -27%
HP 250 G2 (F0Z00EA)
HD Graphics (Bay Trail), N3510, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
1604 Points ∼19% -21%
Lenovo G500s-59367693
HD Graphics (Ivy Bridge), 2020M, Seagate Momentus Thin ST500LT0 12-9WS142
2343 Points ∼27% +15%

Massenspeicher

Eine Festplatte aus der Seagate-Momentus-Thin-Serie findet im Easynote Verwendung. Sie besitzt eine Kapazität von 500 GB und arbeitet mit 5.400 Umdrehungen pro Minute. Die Transferraten befinden sich im normalen Bereich für eine 5.400er-Festplatte.

Seagate Momentus Thin ST500LT0 12-9WS142
Sequential Read: 80.36 MB/s
Sequential Write: 75 MB/s
512K Read: 29 MB/s
512K Write: 37.87 MB/s
4K Read: 0.367 MB/s
4K Write: 0.633 MB/s
4K QD32 Read: 0.688 MB/s
4K QD32 Write: 0.64 MB/s

Grafikkarte

Der Grafikkern trägt die Bezeichnung HD Graphics. Die GPU unterstützt DirectX 11 und arbeitet mit Geschwindigkeiten zwischen 200 und 1.000 MHz. In den 3D Mark Benchmarks schneidet das TE69HW am besten ab. Es ist mit der stärksten GPU bestückt.

3DMark 11 Performance
544 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
23859 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
2141 Punkte
3DMark Fire Strike Score
312 Punkte
Hilfe
3DMark 11 - 1280x720 Performance (nach Ergebnis sortieren)
Packard Bell EasyNote TE69HW-29574G50Mnsk
HD Graphics (Haswell), 2957U, Seagate Momentus Thin ST500LT0 12-9WS142
544 Points ∼2%
HP 255 G2
Radeon HD 8210, E1-2100, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
372 Points ∼1% -32%
Lenovo G500s-59367693
HD Graphics (Ivy Bridge), 2020M, Seagate Momentus Thin ST500LT0 12-9WS142
390 Points ∼1% -28%
Acer Aspire E1-532
HD Graphics (Haswell), 2955U, Seagate Momentus Thin ST500LT0 12-9WS142
480 Points ∼2% -12%

Gaming Performance

Der Rechner ist in der Lage, einige aktuelle Spiele in niedriger Auflösung und mit niedrigen Qualitätseinstellungen flüssig auf den Bildschirm zu bringen. Ein Spiel wie Fifa 14 stellt nur geringe Hardware-Anforderungen und ermöglicht daher auch höhere Auflösungen und Qualitätseinstellungen. Ein paar zusätzliche Frames können aus der Hardware gepresst werden, wenn dem Notebook ein zweites Arbeitsspeichermodul spendiert wird. Der Arbeitsspeicher läuft dann im Dual-Channel-Modus, wodurch die GPU besser ausgereizt wird. In der Folge steigen die Frameraten im Durchschnitt um etwa 20 Prozent an.

min. mittel hoch max.
World of Warcraft (2005) 93.739.2fps
Total War: Shogun 2 (2011) 49.2fps
Dirt 3 (2011) 51.927.414.8fps
Counter-Strike: GO (2012) 46.234.722.5fps
Crysis 3 (2013) 12.27.6fps
Tomb Raider (2013) 30.314.38.2fps
SimCity (2013) 59.611.2fps
Splinter Cell: Blacklist (2013) 14.211.5fps
Fifa 14 (2013) 57.737fps
Batman: Arkham Origins (2013) 2112fps
Battlefield 4 (2013) 12.810fps
Need for Speed: Rivals (2013) 11.1fps
X-Plane 10.25 (2013) 22.113fps
Thief (2014) 10.15.7fps
Titanfall (2014) 23.113.7fps
The Elder Scrolls Online (2014) 35.213.69fps
Tomb Raider
1366x768 Normal Preset AA:FX AF:4x (nach Ergebnis sortieren)
Packard Bell EasyNote TE69HW-29574G50Mnsk
HD Graphics (Haswell), 2957U, Seagate Momentus Thin ST500LT0 12-9WS142
14.3 fps ∼3%
Lenovo G500s-59367693
HD Graphics (Ivy Bridge), 2020M, Seagate Momentus Thin ST500LT0 12-9WS142
11.1 fps ∼2% -22%
Acer Aspire E1-532
HD Graphics (Haswell), 2955U, Seagate Momentus Thin ST500LT0 12-9WS142
14.3 fps ∼3% 0%
1024x768 Low Preset (nach Ergebnis sortieren)
Packard Bell EasyNote TE69HW-29574G50Mnsk
HD Graphics (Haswell), 2957U, Seagate Momentus Thin ST500LT0 12-9WS142
30.3 fps ∼5%
Lenovo G500s-59367693
HD Graphics (Ivy Bridge), 2020M, Seagate Momentus Thin ST500LT0 12-9WS142
23.1 fps ∼4% -24%
Acer Aspire E1-532
HD Graphics (Haswell), 2955U, Seagate Momentus Thin ST500LT0 12-9WS142
30.3 fps ∼5% 0%

Emissionen & Energie

Geräuschemissionen

In Sachen Geräuschemissionen gibt es nicht viel zu sagen: Das Notebook arbeitet über den gesamten Lastbereich hinweg leise. Während des Idle-Modus steht der Lüfter häufig still, und es ist dann nur das leise Rauschen der Festplatte zu hören.

Lautstärkediagramm

Idle
30.6 / 30.6 / 30.6 dB(A)
HDD
30.8 dB(A)
DVD
34.2 / dB(A)
Last
33.3 / 33.5 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Voltcraft sl-320 (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Das Easynote TE69HW im Stresstest.
Das Easynote TE69HW im Stresstest.

Das TE69HW erwärmt sich weder im Idle-Modus noch während des Stresstests sonderlich stark. Die Temperaturen liegen an jedem Messpunkt im grünen Bereich. Das G500s und das 250 G2 erwärmen sich während des Stresstests etwas stärker.

Den Stresstest (Prime95 und Furmark laufen für mindestens eine Stunde) durchlaufen die CPU und GPU sowohl im Netz- als auch im Akkubetrieb mit ihren vollen Geschwindigkeiten (CPU: 1,4 GHz, GPU: 1 GHz). Die CPU-Temperatur hat sich während des Stresstests bei etwa 51 Grad Celsius eingependelt.

Max. Last
 27.6 °C25 °C24 °C 
 28.2 °C29.3 °C24.1 °C 
 26.7 °C29.6 °C26.3 °C 
Maximal: 29.6 °C
Durchschnitt: 26.8 °C
24 °C29.3 °C29.9 °C
24.1 °C30.2 °C27.8 °C
26 °C29.7 °C26.7 °C
Maximal: 30.2 °C
Durchschnitt: 27.5 °C
Netzteil (max.)  35.2 °C | Raumtemperatur 21.8 °C | Voltcraft IR-360
(+) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 26.8 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Office auf 29.4 °C.
(+) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 29.6 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 33.9 °C (von 21.2 bis 62.5 °C für die Klasse Office).
(+) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 30.2 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 36.4 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 26.1 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 29.4 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 29.6 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(±) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.2 °C (-1.4 °C).

Lautsprecher

Die Stereo-Lautsprecher haben ihren Platz auf der Unterseite des Rechners gefunden. Sie produzieren einen dünnen, bassarmen Klang. Eine leichte Tendenz ins Blecherne ist wahrzunehmen. Sprache ist gut zu verstehen.

Energieaufnahme

Während des Idle-Modus liegt der Energiebedarf aller drei Vergleichsrechner recht eng beieinander. Nichtsdestotrotz gibt sich das Easynote mit weniger Energie zufrieden als die Konkurrenz. Unter mittlerer (3D Mark 06 läuft) bzw. voller Last (Stresstest, Prime95 und Furmark arbeiten) positioniert sich das Easynote mit Werten von 22,8 bzw. 26,5 Watt zwischen dem 250 G2 und dem G500s. Insgesamt fällt der Energiebedarf des  Easynote so aus, wie wir es bei einem Notebook mit Haswell-ULV-Prozessor erwarten.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0 / 0.1 Watt
Idledarkmidlight 4.6 / 6.8 / 9 Watt
Last midlight 22.8 / 26.5 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Voltcraft VC 940

Akkulaufzeit

Im praxisnahen WLAN-Test werden Webseiten automatisch im 40-Sekunden-Intervall aufgerufen. Das Energiesparprofil ist aktiv und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² geregelt. Das Packard Bell erreicht dabei eine Laufzeit von 4:45 h. Das G500s (3:14 h) macht früher schlapp, während das 250 G2 (4:34 h) in etwa gleichauf liegt.

Akkulaufzeit
Surfen über WLAN
4h 45min

Fazit

Alles in allem weiß das Packard Bell Easynote TE69HW-29574G50Mnsk zu gefallen. Der Rechner bietet genügend Rechenleistung zur Erledigung täglich anfallender Aufgaben. Während viele Hersteller dazu übergehen, ihre Low-Cost-Modelle mit Bay-Trail-Prozessoren auszustatten, setzen Acer/Packard Bell auf einen Haswell Prozessor. Dafür ein Lob, denn insgesamt ist Letzterer klar überlegen. Der Rechner arbeitet zu jeder Zeit leise, erwärmt sich praktisch nicht und benötigt nur wenig Energie. Letzteres Verhalten kann in gute Akkulaufzeiten umgemünzt werden. Dazu gesellt sich noch eine zweijährige Garantie. Der Bildschirm liefert insgesamt keine guten Messwerte, ist gemessen am Kaufpreis des Notebooks aber durchaus akzeptabel.

Wie wir bereits mehrfach erwähnt haben, handelt es sich bei dem Easynote praktisch um die Packard-Bell-Variante des Acer Aspire E1-532 (Packard Bell ist eine Marke der Firma Acer). Daher bietet sich ein Vergleich beider Geräte an. Die beiden Rechner liefern praktisch die gleichen Emissionswerte, Akkulaufzeiten und Energieaufnahmen. Der Prozessor des Easynote unterstützt Intels Quicksync Technologie, wodurch es im PC Mark Benchmark ein besseres Ergebnis liefert. Im Alltag ist davon aber nichts zu spüren. Das Aspire E1-532 bietet die bessere Tastatur und ist mit einem matten Display zu haben. Zudem ist der Rechner etwa 30 Euro preiswerter als das Easynote. Und noch ein Punkt: Uns gefällt das Aspire optisch besser - das liegt aber im Auge des Betrachters. 

Das Lenovo G500s ist die Alternative der Wahl, wenn möglichst viel CPU-Leistung gefragt ist. Das HP 250 G2 punktet mit dem insgesamt niedrigsten Energiebedarf.

Testgerät zur Verfügung gestellt von ...
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Das Packard Bell EasyNote TE69HW-29574G50Mnsk (NX.C2EEG.011), zur Verfügung gestellt von:
Das Packard Bell EasyNote TE69HW-29574G50Mnsk (NX.C2EEG.011), zur Verfügung gestellt von:

Datenblatt

Packard Bell EasyNote TE69HW-29574G50Mnsk (EasyNote TE Serie)
Grafikkarte
Intel HD Graphics (Haswell), Kerntakt: 200-1000 MHz, 10.18.10.3412
Hauptspeicher
4096 MB 
, DDR3, Single-Channel, Zwei Speicherbänke (eine Bank belegt)
Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1366 x 768 Pixel, LP156WH3-TPS2, TN LED, spiegelnd: ja
Massenspeicher
Seagate Momentus Thin ST500LT0 12-9WS142, 500 GB 
, 5400 U/Min, 464 GB verfügbar
Soundkarte
Intel Lynx Point-LP - High Definition Audio Controller
Anschlüsse
2 USB 2.0, 1 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 VGA, 1 HDMI, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Audiokombo, Card Reader: SD
Netzwerk
Broadcom NetLink BCM57785 PCI-E Gigabit Ethernet Controller (10/100/1000MBit), Atheros AR9565 (a/b/g/n), Bluetooth 4.0
Optisches Laufwerk
HL-DT-ST DVDRAM GUA0N
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 25 x 382 x 256
Akku
37 Wh Lithium-Ion, 14.8 V, 2350 mAh
Betriebssystem
FreeDos
Kamera
Webcam: HD-Webcam
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo, Tastatur-Beleuchtung: nein, 24 Monate Garantie
Gewicht
2.3 kg, Netzteil: 313 g
Preis
299 Euro

 

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Preisvergleich

Pro

+Arbeitet immer leise
+Niedriger Energiebedarf
+Erwärmt sich kaum
+24 Monate Garantie
 

Contra

-Nicht sehr heller, blaustichiger Bildschirm

Shortcut

Was uns gefällt

Das leise Betriebsgeräusch, der geringe Energiebedarf, die gute Akkulaufzeit.

Was wir vermissen

Ein helleres Display mit matter Oberfläche.

Was uns verblüfft

Eine 24-monatige Garantie treffen wir nicht jeden Tag im Niedrigpreissegment an.

Die Konkurrenz

HP 250 G2, Lenovo G500s, Acer Aspire E1-532, HP 255 G2, Acer Aspire E1-510, Acer Aspire E1-522, Asus F551MA-SX063H, HP Compaq 15-h024sg

Bewertung

Packard Bell EasyNote TE69HW-29574G50Mnsk - 09.05.2014 v4(old)
Sascha Mölck

Gehäuse
70 / 98 → 71%
Tastatur
58%
Pointing Device
78%
Konnektivität
64 / 80 → 80%
Gewicht
61 / 20-67 → 87%
Akkulaufzeit
87%
Display
69%
Leistung Spiele
48 / 68 → 71%
Leistung Anwendungen
48 / 92 → 52%
Temperatur
94%
Lautstärke
93%
Audio
40%
Kamera
40 / 85 → 47%
Durchschnitt
65%
72%
Office - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Sascha Mölck (Update: 15.05.2018)
Sascha Mölck
Sascha Mölck - Editor
Studium der Informatik, seit über 15 Jahren als Autor im IT-Bereich tätig.