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Test ZTE Blade V7 Lite Smartphone

Marcus Herbrich, Tanja Hinum, 22.06.2016

Im Dunkeln ist gut munkeln! Das ZTE Blade V7 Lite ist ein günstiges Mittelklassesmartphone, das aufgrund der ansprechenden Optik durchaus zu gefallen weiß. Im Vergleich zum Schwestermodell Blade V7 ist es günstiger und soll die preisbewusste Käuferschicht ansprechen. Dafür bietet die Lite-Version den etwas schlechteren SoC, zudem zeigt es sich in unserem Test von seiner dunklen Seite.

Nachdem kürzlich getesteten Blade V7 haben wir nun ein weiteres Gerät des chinesischen Telekommunikations- und Netzwerkausrüsters ZTE in unserem Testlabor - das ZTE Blade V7 Lite. Beide Mittelklasse-Smartphones wurden auf dem diesjährigen Mobile World Congress in Barcelona vorgestellt und sind in Deutschland designt und entwickelt worden. Wie der Namenszusatz erahnen lässt, handelt es sich bei dem Blade V7 Lite um eine in Ausstattung und Leistung reduzierte Version des Schwestermodells Blade V7. 

Neben dem kleineren 5 Zoll großen LCD-IPS-Panel mit einer Auflösung von High-Definition (1.280 x 720 px), verfügt das Blade V7 Lite nur über einen MediaTek-SoC mit vier Kernen und eine 13-MP-Hauptkamera ohne Phasen-Detektion-Autofokus. Dafür zeigt sich die Lite-Version gegenüber dem Schwestermodell Blade V7 in manchen Punkten verbessert. So besitzt es eine 8-MP-Frontkamera inklusive LED-Blitz und einen integrierten Fingerabdrucksensor auf der Rückseite. 

In den Farben Hellsilber und Dunkelgrau ist das ZTE Smartphone mit einer UVP von 169 EUR in Deutschland erhältlich. Zu den Konkurrenten in diesem Preissegment und von uns als Vergleichsgeräte aufgeführt sind das Coolpad Torino S, LG K10 sowie das günstigere UMi Touch. Aber auch das Schwestermodell Blade V7 ist eine möglich Alternative, da der Aufpreis zwischen „normaler“ und Lite-Version mit etwa 80 Euro vergleichsweise gering ausfällt. 

ZTE Blade V7 Lite (Blade Serie)
Grafikkarte
Hauptspeicher
2048 MB 
Bildschirm
5 Zoll 16:9, 1280 x 720 Pixel 294 PPI, kapazitiv, Multi-Touch, LCD, IPS, spiegelnd: ja
Massenspeicher
16 GB eMMC Flash, 16 GB 
, 10.68 GB verfügbar
Anschlüsse
1 USB 2.0, Audio Anschlüsse: 3,5 mm Klinkenanschluss, Card Reader: microSD bis zu 32 GB, 1 Fingerprint Reader, Helligkeitssensor, Sensoren: Hall-Sensor, Beschleunigungssensor, Näherungssensor, Kompass, OTG
Netzwerk
802.11 b/g/n (b/g/n), Bluetooth 4.0, LTE Band: B1/3/7/8/20; UMTS: 900/2100 MHz; GSM: 850/900/1800/1900 MHz, Dual SIM, LTE, GPS
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 8.3 x 143.8 x 70.2
Akku
2500 mAh Lithium-Ion, Telefonieren 3G (laut Hersteller): 8 h, Standby 3G (laut Hersteller): 150 h
Betriebssystem
Android 6.0 Marshmallow
Kamera
Primary Camera: 13 MPix
Secondary Camera: 8 MPix
Sonstiges
Lautsprecher: Mono, Tastatur: On-Screen, Tastatur-Beleuchtung: ja, In-Ear-Headset, modulares Netzteil, USB-Kabel, MiFavor, 24 Monate Garantie, SAR Wert n.b, Lüfterlos
Gewicht
135 g, Netzteil: 48 g
Preis
169 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

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Gehäuse

Das Metallgehäuse des Blade V7 Lite weist eine gute Verarbeitung auf, ist jedoch nicht im Unibody-Design gehalten, wie es vom Hersteller beworben wird. Ähnlich dem Schwestermodell Blade V7 verbaut ZTE bei der günstigen Lite-Version breite Kunststoffelemente für die Antennentechnik an der oberen und unteren Geräteseite. Die Übergänge zwischen den Werkstoffen sind deutlich fühlbar, Spaltmaße sind aber gleichmäßig. Ein Druck auf die rückseitigen Kunststoffkanten des Gerätes genügt, um ein knarrendes Geräusch hervorzurufen.

Das 2,5-D-Schutzglas auf der Gerätevorderseite ist leicht gewölbt in das Gehäuse eingefasst. Das Verhältnis aus Glasfront und Display beträgt beim Blade V7 Lite etwa 68,3 Prozent. Die Bedienelemente für Lautstärkeregelung sowie der An-/Aus-Schalter können mit ihrer Qualität bei unserem Testgerät nicht überzeugen – beide wackeln und klappern bei der Benutzung. Die Druckpunkte sind dagegen gut definiert. 

Insgesamt führen die leicht kantige Bauform und die etwas stärkere Gehäusetiefe des Blade V7 Lite im Vergleich zum Schwestermodell Blade V7 zu einer schlechteren Haptik und Handlichkeit. Auch fühlt sich die Metallrückseite dünner und weniger wertig an als der verwendete Werkstoff des großen Bruders.    

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Ausstattung

Der interne Speicher beläuft sich auf 16 GB, wovon nach der ersten Inbetriebnahme noch knapp 10,47 GB zur Verfügung stehen. Verzichtet man auf die Dual-SIM-Funktion des Mittelklasse-Smartphones, kann der Hybrid-Slot zur Speichererweiterung per microSD-Karte (bis zu 32 GB) genutzt werden. Die Auslagerung von Applikationen (A2SD-Funktionalität) auf das externe Speichermedium wird vom Hersteller unterstützt. Zwar gibt ZTE eine maximale microSD-Kartengröße von 32 GB für das Blade V7 Lite an, dennoch wurde unsere 64-GB-Referenzspeicherkarte, Toshiba Exceria Pro M401, vom Testgerät erkannt. 

Zur weiteren Ausstattung gehören neben einem passiven Fingerabdrucksensor ein UKW-Radio sowie eine Status-LED. Die Micro-USB-2.0-Schnittstelle auf der Geräteunterseite beherrscht zudem OTG (On-to-Go). Mittels OTG-Adapter können Peripheriegeräte mit dem Smartphone verbunden werden.

Software

Das ZTE Smartphone wird mit Android in der Version 6.0 „Marshmallow“ ausgeliefert, welches zum Zeitpunkt des Tests über die Sicherheitspatch-Ebene vom Stand Februar 2016 verfügt. Das verwendete User-Interface MiFavor unterscheidet sich nur geringfügig vom dem des Schwestermodells Blade V7.

Im Vergleich zu Vanilla-Android zeigt die Benutzeroberfläche des Herstellers optische Anpassungen im Homescreen sowie in der Benachrichtigungsliste. Zudem ist kein App-Drawer in der MiFavor UI implementiert – alle Apps verteilen sich nach Installation auf den Homescreens. Das Einstellungsmenü und Ordner-Design erinnern dagegen an Googles Stock-Android. 

Mittels der Smart-Sense-Funktion können Applikationen gestartet werden, während das Display ausgeschaltet ist. Möchte man zum Beispiel im deaktivierten Zustand direkt in den Internet Browser gelangen, zeichnet man den Buchstaben „O“ auf das Display. Zudem kann der Fingerabdrucksensor als zusätzliches Steuerelement dienen und mit Shortcuts belegt werden – zum Beispiel als Fotoauslöser. 

Kommunikation und GPS

GPS Test, Außenbereich
GPS Test, Gebäude

Das integrierte WLAN-Modul des Blade V7 Lite beherrscht lediglich den IEEE-802.11-Standard nach b/g/n. Bei der alltäglichen Nutzung ist die Empfangsleistung gut, das WLAN-Signal ist aber instabil – ähnlich wie beim Schwestermodell Blade V7 traten im Test Verbindungsabbrüche auf. In unmittelbarer Nähe zum Router (Telekom Speedport, W921V) fällt die Dämpfung mit -40 dBm vergleichsweise gering aus. Auf einer etwa 4 Meter entfernten Terrasse reduziert sich die Signalstärke nur wenig (-56 dBm). Für die drahtlose Nahfeldkommunikation steht Bluetooth in der Version 4.0 zur Verfügung.

Ins mobile Internet geht das Dual-SIM-Smartphone mit bis zu zwei nanoSIM-Karten. Beide Steckplätze unterstützen Quadband-GSM, Dualband-UMTS sowie LTE in den Frequenzbändern 1, 3, 7, 8 und 20. Die Empfangsleistung war zufriedenstellend.

Die Positionsbestimmung des ZTE Blade V7 Lite kann mittels A-GPS durchgeführt werden. Der Satfix im Freien erfolgt nach kurzer Zeit auf 8 Fuß genau, etwa 2,5 Meter. In einem Gebäude konnte keine Verbindung mit einen Satelliten hergestellt werden. Das GPS-Modul des Mittelklasse-Smartphones ortet die Position relativ genau und zeigt nur kleine Ungenauigkeiten im Routenverlauf im Vergleich zu dem Profi-Navi Garmin Edge 500. Knapp 160 Meter liegen zwischen dem Blade V7 Lite und dem Garmin Edge 500 am Ende der 12,1 Kilometer langen Teststrecke.


GPS ZTE Blade V7 Lite
GPS ZTE Blade V7 Lite
GPS ZTE Blade V7 Lite
GPS Garmin Edge 500
GPS Garmin Edge 500
GPS Garmin Edge 500

Telefonfunktionen und Sprachqualität

Videoanrufe über die eingebaute Frontkamera via Skype und Testanrufe über das E-Netz funktionierten ohne Probleme. Die Gesprächsqualität über den Ohrhörer und das eingebaute Mikrofon ist gut. Die Telefon-App des Blade V7 Lite entspricht der Google-Anwendung im Android „Marshmellow“-Design. Die Anwendung ist übersichtlich und funktional. 

Nummernfeld
Telefon-App

Kameras

Aufnahme Frontkamera

Die Hauptkamera des Gerätes löst bei einem Format von 4:3 mit 13 Megapixeln auf. Im Gegensatz zum Schwestermodell Blade V7 besitzt die Lite-Version keinen Phasen-Detektion-Autofokus. Die Qualität des rückseitigen Kameramoduls ist maximal zufriedenstellend. Die aufgenommenen Fotos zeigen wenig Details und zu den Rändern hin eine deutliche Unschärfe (Szene 1 & 2: Brücke & Wald). Zudem sind die Aufnahmen unter schlechten Lichtbedingungen geprägt von Bildrauschen und zeigen kaum Schärfe (Szene 3: Straße). Insgesamt fallen die Fotoaufnahmen mit dem Kameramodul des Blade V7 Lite zu dunkel aus.

Mit der 8-MP-Kamera auf der Vorderseite des Gerätes gelingen brauchbare Ergebnisse für Selfie-Aufnahmen. Für Motive mit wenig Licht steht, wie auch auf der Rückseite, ein LED-Blitz zur Verfügung. Videos nimmt das ZTE Blade V7 Lite in HD (1.280 x 720 px) bei 30 fps auf. Nutzt man die Frontkamera, bleibt die Aufnahmequalität mit 720p bei 30 fps bestehen.

Bildervergleich

Wählen Sie eine Szene und navigieren Sie im ersten Bild. Ein Klick ändert die Position bei Touchscreens. Ein Klick auf die vergrößerten Bilder öffnet das Original in einem neuen Fenster. Das erste Bild zeigt das skalierte Foto, welches mit dem Testgerät aufgenommen wurde.

Szene 1Szene 2Szene 3
Zum Laden anklicken
Testchart
Testchart
Testchart, Deailausschnitt
ColorChecker Farben abfotografiert. In der unteren Hälfte jedes Patches ist jeweils die Originalfarbe abgebildet.

Zubehör und Garantie

Der Lieferumfang umfasst ein modulares Netzteil mit einer Nennleistung von 5 Watt (1 Ampere, 5 Volt), ein USB-Kabel sowie In-Ear-Kopfhörer.

Die Garantiezeit beträgt 24 Monate.

Eingabegeräte & Bedienung

Die Steuerung des Blade V7 Lite geschieht über drei blau beleuchtete, kapazitive Tasten unterhalb des Displays. Bis auf den Home-Botton sind diese mit den Android-typischen Befehlseingaben (Zurück, Multitasking) frei belegbar. Der kapazitive Multitouchscreen reagiert auf Eingaben präzise und ohne Verzögerungen. Als Eingabemöglichkeit ist die On-Screen-Tastatur von SwiftKey vorinstalliert.  

Der Fingerabdruckscanner hinterlässt im Test einen zwiegespaltenen Eindruck. Die Erkennungsrate der biometrischen Identifikation per Fingerabdruck ist zwar auf einem guten Niveau, dennoch muss man hin und wieder den Finger neu auf dem Sensor positionieren, damit dieser erkannt wird. Darüber hinaus bietet ein passiver Sensor auf der Geräterückseite, wie der des Blade V7 Lite, nicht den gewünschten Komfort, da zunächst das Gerät aus dem Stand-By geholt und anschließend der Finger auf den Sensor gelegt werden muss. An dieser Stelle ist die Konkurrenz (Coolpad Torino S) schneller und bedienungsfreundlicher.  

On-Screen-Tastatur, Querformat
On-Screen-Tastatur, Hochkantformat
On-Screen-Tastatur, Hochkantformat

Display

Sub-Pixelanordnung

ZTE setzt bei seinem Mittelklasse-Smartphone mit einer Displaydiagonale von 12,7 Zentimeter (5 Zoll) auf eine Flüssigkristallanzeige. Das IPS-LC-Display mit einer Auflösung von High-Defintion (1.280 x 720 Pixel) kommt auf eine Pixeldichte von 294 PPI. Textinhalte, auch bei sehr kleiner Schrift, werden dadurch ausreichend scharf wiedergegeben.

Das LED-Backlight des Blade V7 Lite sorgt für eine durchschnittliche Displayhelligkeit von 302 cd/m² (max. 349 cd/m²). Ein vergleichsweise schlechter Wert, der von den Konkurrenten mitunter deutlich überboten wird. Zudem reduziert sich die maximale Luminanz unter Alltagsbedingungen, da der realitätsnahe APL50-Test (Average Picture Level) mit gleichmäßig verteilten hellen und dunklen Bereichen eine maximale Luminanz von lediglich 291 cd/m² in der Bildmitte ergibt. Auch die Ausleuchtung ist mit 79% relativ inhomogen - hier zeigen die Vergleichsmodelle eine einheitlichere Helligkeitsverteilung. 

292
cd/m²
301
cd/m²
349
cd/m²
279
cd/m²
312
cd/m²
316
cd/m²
277
cd/m²
283
cd/m²
305
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 349 cd/m² Durchschnitt: 301.6 cd/m² Minimum: 14.48 cd/m²
Ausleuchtung: 79 %
Helligkeit Akku: 312 cd/m²
Kontrast: 2080:1 (Schwarzwert: 0.15 cd/m²)
ΔE Color 8.2 | 0.4-29.43 Ø6.2
ΔE Greyscale 9.2 | 0.64-98 Ø6.5
Gamma: 2.29
ZTE Blade V7 Lite
IPS, 1280x720, 5
ZTE Blade V7
IPS, 1920x1080, 5.2
Coolpad Torino S
IPS, 1280x720, 4.7
UMI Touch
IPS, 1920x1080, 5.5
LG K10
IPS, 1280x720, 5.3
LG G5
IPS Quantum, 2560x1440, 5.3
Bildschirm
-20%
-17%
-20%
-6%
23%
Helligkeit Bildmitte
312
409
31%
360
15%
424
36%
370
19%
784
151%
Brightness
302
411
36%
358
19%
415
37%
355
18%
774
156%
Brightness Distribution
79
96
22%
87
10%
91
15%
92
16%
91
15%
Schwarzwert *
0.15
0.38
-153%
0.45
-200%
0.54
-260%
0.28
-87%
0.43
-187%
Kontrast
2080
1076
-48%
800
-62%
785
-62%
1321
-36%
1823
-12%
DeltaE Colorchecker *
8.2
9.4
-15%
6.8
17%
6.9
16%
6.7
18%
6.5
21%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
16.5
17.6
-7%
11.3
32%
10.9
34%
17.8
-8%
11.7
29%
DeltaE Graustufen *
9.2
11.6
-26%
6.2
33%
6.8
26%
7.9
14%
8
13%
Gamma
2.29 96%
2.25 98%
2.14 103%
1.99 111%
2.21 100%
2.22 99%
CCT
9017 72%
9597 68%
7975 82%
8131 80%
9072 72%
8699 75%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
68.08
Color Space (Percent of sRGB)
97.46

* ... kleinere Werte sind besser

Sowohl der Schwarzwert, als auch das Kontrastverhältnis sind mit 0,15 cd/m² (APL50-Test: 0,22 cd/m²) beziehungsweise 2.080:1 auf einen sehr guten Niveau – jedoch sind die guten Werte auch der geringen Luminanz des Bildschirms geschuldet. Schwächen zeigt das LC-Display in der Farbdarstellung. Die Analyse mit einem Fotospektrometer und der CalMAN-Software zeigt relativ große Abweichungen in der Farb- (8,2) und Graustufendarstellung (9,2) bei einem Zielwert von <3. Die gemessene Farbtemperatur von 9.017 Kelvin ist deutlich zu kühl. In Alltag zeigt sich das in einem leichten, aber sichtbaren Blaustich. 

CalMan Farbraum (Zielfarbraum sRGB), Standard Bildmodus
CalMan Farbgenauigkeit (Zielfarbraum sRGB), Standard Bildmodus
CalMan Farbsättigung (Zielfarbraum sRGB), Standard Bildmodus
CalMan Graustufen (Zielfarbraum sRGB), Standard Bildmodus
CalMan Farbgenauigkeit (Zielfarbraum sRGB), Lebendig Bildmodus
CalMan Farbraum (Zielfarbraum sRGB), Lebendig Bildmodus
CalMan Farbsättigung (Zielfarbraum sRGB), Lebendig Bildmodus
CalMan Graustufen (Zielfarbraum sRGB), Lebendig Bildmodus

Im Außenbereich zeigen sich die Nachteile des dunklen, leuchtschwachen IPS-Panels. Reflexionen und direkte Sonneneinstrahlung kann das Mittelklasse-Smartphones selbst bei höchster Helligkeitsstufe nicht ausgleichen. Die Blickwinkel sind IPS-typisch auf einem hohen Niveau. Selbst aus sehr flachen Betrachtungswinkeln werden Inhalte kaum abgedunkelt. 

ZTE Blade V7 Lite im Außeneinsatz
ZTE Blade V7 Lite im Außeneinsatz
Blickwinkel IPS-Panel

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
30 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 14 ms steigend
↘ 16 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 73 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25.6 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
44 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 20 ms steigend
↘ 24 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 64 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (41 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 53 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 8933 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Leistung

Angetrieben wird das Blade V7 Lite von einem 2015er ARM-SoC (System-on-a-Chip) der oberen Mittelklasse aus dem Hause MediaTek. Der MT6735 wird in 28 Nanometern gefertigt und verfügt über vier CPU-Kerne auf Basis der 64-Bit-fähigen Cortex-A53-Architektur. 

Im Alltag überzeugt uns die Performance nur bedingt. Unter Multitasking-Last treten Ruckler und Hänger sowie Verzögerungen beim Öffnen von Apps auf. Ebenso zeigte unser Testgerät ab und zu keine Reaktion auf Eingaben und das Gerät musste neugestartet werden. Das Surfen über den vorinstallierten Chrome Browser benötigt zudem oft längere Ladezeiten bis Seiteninhalte aufgebaut werden. Ähnliche Ergebnisse zeichnen sich auch bei den Benchmark-Resultaten ab. Dass der MediaTek SoC eine bessere Performance bieten kann, zeigt u.a. ein Coolpad Porto S.

Der PCMark-Benchmark ließ sich bei unserem Testgerät nach dessen Installation nicht ordnungsgemäß starten - das Nachladen zusätzlicher Anwendungsdateien führte (mehrmals) zu einem Systemabsturz.  

Der interne Speicher bietet gute Zugriffsraten auf einem ähnlichen Niveau wie das Schwestermodell Blade V7. Der integrierte MicroSD-Kartenslot ist dagegen nicht der schnellste. Wir haben dessen Geschwindigkeit mit unserer Referenz-Speicherkarte Toshiba Exceria Pro M401 (max. Lesen: 95 MB/s, Schreiben 80 MB/s) überprüft. Die Performance des Steckplatzes ist mit 22,77 MB/s (Lesen) beziehungsweise 12,64 MB/s (Schreiben) unterdurchschnittlich.

AndroBench 3-5
Sequential Write 256KB SDCard (nach Ergebnis sortieren)
ZTE Blade V7 Lite
12.62 MB/s ∼14%
ZTE Blade V7
20.89 MB/s ∼24% +66%
Coolpad Torino S
16.54 MB/s ∼19% +31%
UMI Touch
21.02 MB/s ∼24% +67%
LG K10
45 MB/s ∼52% +257%
LG G5
45.53 MB/s ∼52% +261%
Sequential Read 256KB SDCard (nach Ergebnis sortieren)
ZTE Blade V7 Lite
22.77 MB/s ∼24%
ZTE Blade V7
43.67 MB/s ∼45% +92%
Coolpad Torino S
25.79 MB/s ∼27% +13%
UMI Touch
42.92 MB/s ∼44% +88%
LG K10
75.47 MB/s ∼78% +231%
LG G5
78.53 MB/s ∼81% +245%
Random Write 4KB (nach Ergebnis sortieren)
ZTE Blade V7 Lite
8.26 MB/s ∼5%
ZTE Blade V7
7.58 MB/s ∼5% -8%
Coolpad Torino S
6.94 MB/s ∼4% -16%
UMI Touch
14.63 MB/s ∼9% +77%
LG K10
7.5 MB/s ∼5% -9%
LG G5
16.22 MB/s ∼10% +96%
Random Read 4KB (nach Ergebnis sortieren)
ZTE Blade V7 Lite
18.24 MB/s ∼11%
ZTE Blade V7
28.07 MB/s ∼16% +54%
Coolpad Torino S
18.34 MB/s ∼11% +1%
UMI Touch
19.88 MB/s ∼11% +9%
LG K10
9.2 MB/s ∼5% -50%
LG G5
89.26 MB/s ∼52% +389%
Sequential Write 256KB (nach Ergebnis sortieren)
ZTE Blade V7 Lite
70.33 MB/s ∼29%
ZTE Blade V7
39.45 MB/s ∼16% -44%
Coolpad Torino S
41.81 MB/s ∼17% -41%
UMI Touch
72.47 MB/s ∼29% +3%
LG K10
78 MB/s ∼32% +11%
LG G5
141.26 MB/s ∼57% +101%
Sequential Read 256KB (nach Ergebnis sortieren)
ZTE Blade V7 Lite
187.34 MB/s ∼21%
ZTE Blade V7
196.76 MB/s ∼22% +5%
Coolpad Torino S
140.34 MB/s ∼16% -25%
UMI Touch
219.3 MB/s ∼25% +17%
LG K10
131 MB/s ∼15% -30%
LG G5
427.65 MB/s ∼48% +128%
AnTuTu v6 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
ZTE Blade V7 Lite
23822 Points ∼9%
ZTE Blade V7
37070 Points ∼15% +56%
Coolpad Torino S
22766 Points ∼9% -4%
UMI Touch
38617 Points ∼15% +62%
LG K10
27383 Points ∼11% +15%
LG G5
124244 Points ∼49% +422%
Geekbench 3
64 Bit Multi-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
ZTE Blade V7 Lite
1147 Points ∼3%
ZTE Blade V7
2669 Points ∼7% +133%
Coolpad Torino S
1511 Points ∼4% +32%
UMI Touch
2798 Points ∼7% +144%
LG K10
1448 Points ∼4% +26%
LG G5
5507 Points ∼15% +380%
64 Bit Single-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
ZTE Blade V7 Lite
404 Points ∼8%
ZTE Blade V7
614 Points ∼12% +52%
Coolpad Torino S
494 Points ∼10% +22%
UMI Touch
626 Points ∼13% +55%
LG K10
476 Points ∼10% +18%
LG G5
2396 Points ∼49% +493%
3DMark
2560x1440 Sling Shot Extreme (ES 3.1) Unlimited Physics (nach Ergebnis sortieren)
LG G5
1819 Points ∼41%
2560x1440 Sling Shot Extreme (ES 3.1) Unlimited Graphics (nach Ergebnis sortieren)
LG G5
2952 Points ∼36%
2560x1440 Sling Shot Extreme (ES 3.1) Unlimited (nach Ergebnis sortieren)
LG G5
2593 Points ∼50%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 Unlimited Physics (nach Ergebnis sortieren)
LG G5
1809 Points ∼38%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 Unlimited Graphics (nach Ergebnis sortieren)
LG G5
4790 Points ∼17%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 Physics (nach Ergebnis sortieren)
ZTE Blade V7 Lite
618 Points ∼15%
ZTE Blade V7
944 Points ∼22% +53%
Coolpad Torino S
735 Points ∼17% +19%
UMI Touch
1045 Points ∼25% +69%
LG K10
730 Points ∼17% +18%
LG G5
1695 Points ∼40% +174%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 Graphics (nach Ergebnis sortieren)
ZTE Blade V7 Lite
101 Points ∼1%
ZTE Blade V7
245 Points ∼3% +143%
Coolpad Torino S
41 Points ∼0% -59%
UMI Touch
241 Points ∼3% +139%
LG K10
41 Points ∼0% -59%
LG G5
4468 Points ∼54% +4324%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 (nach Ergebnis sortieren)
ZTE Blade V7 Lite
124 Points ∼2%
ZTE Blade V7
293 Points ∼5% +136%
Coolpad Torino S
52 Points ∼1% -58%
UMI Touch
291 Points ∼5% +135%
LG K10
52 Points ∼1% -58%
LG G5
3277 Points ∼51% +2543%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Physics (nach Ergebnis sortieren)
ZTE Blade V7 Lite
7026 Points ∼9%
ZTE Blade V7
10430 Points ∼13% +48%
Coolpad Torino S
9205 Points ∼12% +31%
UMI Touch
10368 Points ∼13% +48%
LG K10
9106 Points ∼12% +30%
LG G5
20997 Points ∼27% +199%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Graphics Score (nach Ergebnis sortieren)
ZTE Blade V7 Lite
2645 Points ∼0%
ZTE Blade V7
6170 Points ∼1% +133%
Coolpad Torino S
3858 Points ∼1% +46%
UMI Touch
6186 Points ∼1% +134%
LG K10
3774 Points ∼1% +43%
LG G5
32109 Points ∼6% +1114%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Score (nach Ergebnis sortieren)
ZTE Blade V7 Lite
3070 Points ∼1%
ZTE Blade V7
6786 Points ∼3% +121%
Coolpad Torino S
4430 Points ∼2% +44%
UMI Touch
6795 Points ∼3% +121%
LG K10
4339 Points ∼2% +41%
LG G5
28730 Points ∼14% +836%
GFXBench (DX / GLBenchmark) 2.7
1920x1080 T-Rex HD Offscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
ZTE Blade V7 Lite
4.9 fps ∼0%
ZTE Blade V7
12 fps ∼0% +145%
Coolpad Torino S
9.8 fps ∼0% +100%
UMI Touch
12 fps ∼0% +145%
LG K10
5.2 fps ∼0% +6%
LG G5
74 fps ∼1% +1410%
T-Rex HD Onscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
ZTE Blade V7 Lite
8.2 fps ∼0%
ZTE Blade V7
12 fps ∼0% +46%
Coolpad Torino S
5.3 fps ∼0% -35%
UMI Touch
12 fps ∼0% +46%
LG K10
9.7 fps ∼0% +18%
LG G5
47 fps ∼1% +473%
GFXBench 3.0
off screen Manhattan Offscreen OGL (nach Ergebnis sortieren)
ZTE Blade V7 Lite
3.4 fps ∼0%
ZTE Blade V7
4.5 fps ∼0% +32%
Coolpad Torino S
4.3 fps ∼0% +26%
UMI Touch
4.5 fps ∼0% +32%
LG K10
1.8 fps ∼0% -47%
LG G5
42 fps ∼1% +1135%
on screen Manhattan Onscreen OGL (nach Ergebnis sortieren)
ZTE Blade V7 Lite
1.8 fps ∼0%
ZTE Blade V7
4.5 fps ∼0% +150%
Coolpad Torino S
1.8 fps ∼0% 0%
UMI Touch
4.5 fps ∼0% +150%
LG K10
4.1 fps ∼0% +128%
LG G5
30 fps ∼1% +1567%
GFXBench 3.1
off screen Manhattan ES 3.1 Offscreen (nach Ergebnis sortieren)
ZTE Blade V7 Lite
2.5 fps ∼0%
ZTE Blade V7
2.9 fps ∼0% +16%
UMI Touch
2.9 fps ∼0% +16%
LG K10
fps ∼0% -100%
LG G5
31 fps ∼1% +1140%
on screen Manhattan ES 3.1 Onscreen (nach Ergebnis sortieren)
ZTE Blade V7 Lite
1.2 fps ∼0%
ZTE Blade V7
2.9 fps ∼0% +142%
UMI Touch
2.9 fps ∼0% +142%
LG K10
fps ∼0% -100%
LG G5
17 fps ∼0% +1317%
BaseMark OS II
Web (nach Ergebnis sortieren)
ZTE Blade V7 Lite
592 Points ∼29%
ZTE Blade V7
10 Points ∼0% -98%
Coolpad Torino S
599 Points ∼29% +1%
UMI Touch
576 Points ∼28% -3%
LG K10
562 Points ∼28% -5%
LG G5
900 Points ∼44% +52%
Graphics (nach Ergebnis sortieren)
ZTE Blade V7 Lite
174 Points ∼1%
ZTE Blade V7
430 Points ∼1% +147%
Coolpad Torino S
321 Points ∼1% +84%
UMI Touch
429 Points ∼1% +147%
LG K10
310 Points ∼1% +78%
LG G5
4807 Points ∼17% +2663%
Memory (nach Ergebnis sortieren)
ZTE Blade V7 Lite
487 Points ∼8%
ZTE Blade V7
790 Points ∼13% +62%
Coolpad Torino S
607 Points ∼10% +25%
UMI Touch
787 Points ∼13% +62%
LG K10
453 Points ∼7% -7%
LG G5
1478 Points ∼24% +203%
System (nach Ergebnis sortieren)
ZTE Blade V7 Lite
801 Points ∼5%
ZTE Blade V7
1188 Points ∼7% +48%
Coolpad Torino S
1102 Points ∼7% +38%
UMI Touch
1343 Points ∼8% +68%
LG K10
1050 Points ∼6% +31%
LG G5
2925 Points ∼18% +265%
Overall (nach Ergebnis sortieren)
ZTE Blade V7 Lite
448 Points ∼5%
ZTE Blade V7
249 Points ∼3% -44%
Coolpad Torino S
602 Points ∼7% +34%
UMI Touch
717 Points ∼8% +60%
LG K10
536 Points ∼6% +20%
LG G5
2079 Points ∼25% +364%
Octane V2 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
ZTE Blade V7 Lite
1910 Points ∼4%
ZTE Blade V7
2689 Points ∼5% +41%
Coolpad Torino S
2364 Points ∼5% +24%
UMI Touch
2562 Points ∼5% +34%
LG K10
2838 Points ∼6% +49%
LG G5
9731 Points ∼20% +409%
Mozilla Kraken 1.1 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
ZTE Blade V7 Lite
19234.4 ms * ∼32%
ZTE Blade V7
13761.1 ms * ∼23% +28%
Coolpad Torino S
15784.4 ms * ∼27% +18%
UMI Touch
13953 ms * ∼23% +27%
LG K10
16638 ms * ∼28% +13%
LG G5
3461.1 ms * ∼6% +82%
JetStream 1.1 - 1.1 Total Score (nach Ergebnis sortieren)
ZTE Blade V7 Lite
12.729 Points ∼4%
ZTE Blade V7
18.19 Points ∼5% +43%
Coolpad Torino S
14.453 Points ∼4% +14%
UMI Touch
17.614 Points ∼5% +38%
LG K10
17.478 Points ∼5% +37%
LG G5
49.7 Points ∼15% +290%

Legende

 
ZTE Blade V7 Lite Mediatek MT6735, ARM Mali-T720, 16 GB eMMC Flash
 
ZTE Blade V7 Mediatek MT6753, ARM Mali-T720 MP4, 16 GB eMMC Flash
 
Coolpad Torino S Qualcomm Snapdragon 410 MSM8916, Qualcomm Adreno 306, 16 GB eMMC Flash
 
UMI Touch Mediatek MT6753, ARM Mali-T720 MP4, 16 GB eMMC Flash
 
LG K10 Qualcomm Snapdragon 410 MSM8916, Qualcomm Adreno 306, 16 GB eMMC Flash
 
LG G5 Qualcomm Snapdragon 820 MSM8996, Qualcomm Adreno 530, 32 GB eMMC Flash

* ... kleinere Werte sind besser

Spiele

Die für Grafikausgabe zuständige verbaute ARM Mali-T720 (MP1) reichte im Test für eine nur bedingt flüssige Performance von aktuellen Spieletiteln wie „Need for Speed No Limit“ und „Modern Combat 5“. Oft treten Ruckler und längere Ladezeiten innerhalb des Spielbetriebes auf – ähnliches war auch im Test des Schwestermodell Blade V7 zu beobachten, welches über eine deutlich potentere Hardware verfügt. 

Need for Speed No Limits
Modern Combat 5

Emissionen

Temperatur

Die Temperaturentwicklung des Mittelklasse-Smartphones ist im täglichen Einsatz kaum wahrnehmbar. Selbst unter Lastbedingungen bleiben die Temperaturen angenehm. Unter starker Auslastung des Systems (CPU und GPU) mittels App Stability Test für mindestens 1 Stunde erhitzte sich das Blade V7 Lite im Stresstest an der Geräteoberseite auf maximal 38,5 °C - ein guter Wert.

Wärmeentwicklung: maximale Last (Vorderseite)
Wärmeentwicklung: maximale Last (Rückseite)
Max. Last
 36.5 °C36.5 °C38.4 °C 
 37.4 °C37.6 °C38.5 °C 
 37.2 °C37.2 °C37.1 °C 
Maximal: 38.5 °C
Durchschnitt: 37.4 °C
33.9 °C34.3 °C34.9 °C
33.1 °C35.2 °C35.4 °C
32.9 °C35.1 °C36 °C
Maximal: 36 °C
Durchschnitt: 34.5 °C
Netzteil (max.)  32.2 °C | Raumtemperatur 21.8 °C | Voltcraft IR-260
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 37.4 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Smartphone auf 33.2 °C.
(+) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 38.5 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 35.7 °C (von 22.4 bis 51.7 °C für die Klasse Smartphone).
(+) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 36 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 34.2 °C).
(±) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 32.5 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 33.2 °C.

Lautsprecher

Die maximale Lautstärke des auf der Rückseite positionierten Lautsprechers ist im Alltag ausreichend hoch, jedoch mit 82,6 dB(A) vergleichsweise leise. Die Wiedergabequalität ist größtenteils zufriedenstellend, jedoch wirkt der Klang bei zunehmender Lautstärke blechern. Das Pink-Noise-Diagramm zeigt, dass mittlere und hohe Frequenzen von 1 bis 10 KHz recht gleichmäßig bedient werden. Smartphone-typisch sind Bässe im Klangbild kaum vorhanden.

Lautsprechertest: Pink-Noise

Akkulaufzeit

Energieaufnahme

In puncto Energieaufnahme fällt das Blade V7 Lite nicht negativ auf - der Energieverbrauch insbesondere unter Lastbedingungen ist sehr gering. 

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.02 / 0.23 Watt
Idledarkmidlight 0.63 / 1.37 / 1.71 Watt
Last midlight 2.82 / 3.36 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Gosen Metrahit Energy
ZTE Blade V7 Lite
2500 mAh
ZTE Blade V7
2540 mAh
Coolpad Torino S
1800 mAh
UMI Touch
4000 mAh
LG K10
2300 mAh
LG G5
2800 mAh
Stromverbrauch
-15%
-27%
-44%
-62%
Idle min *
0.63
0.73
-16%
0.68
-8%
0.89
-41%
0.55
13%
Idle avg *
1.37
0.92
33%
2.2
-61%
2
-46%
1.37
-0%
Idle max *
1.71
0.93
46%
2.26
-32%
2.1
-23%
2.25
-32%
Last avg *
2.82
4.47
-59%
3.47
-23%
3.87
-37%
6.24
-121%
Last max *
3.36
5.96
-77%
3.71
-10%
5.79
-72%
9.12
-171%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Im Test zeigt das Blade V7 Lite unter praxisnahen Bedingungen (Displayhelligkeit auf 150 cd/m², Energiesparprofil) gute Laufzeiten. Mit 8 Stunden und 37 Minuten im WLAN-Test ist das ZTE Gerät auf Augenhöhe mit der Konkurrenz. Dennoch liefert der 2.500 mAh starke Akku nur ähnlich gute Laufzeiten wie das Blade V7, welches über leistungsstärkere Spezifikationen und ein größeres, höher aufgelöstes Display verfügt.

Die Aufladezeit beträgt trotz der hauseigenen Schnellladefunktion etwa 2,5 Stunden.

Akkulaufzeit
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
8h 37min
ZTE Blade V7 Lite
2500 mAh
ZTE Blade V7
2540 mAh
Coolpad Torino S
1800 mAh
UMI Touch
4000 mAh
LG K10
2300 mAh
LG G5
2800 mAh
Akkulaufzeit
WLAN
517
519
0%
397
-23%
553
7%
453
-12%
387
-25%

Pro

+ IPS-Panel mit gutem Schwarzwert und Kontrast
+ gute Akkulaufzeit
+ Fingerabdrucksensor
+ Aluminiumgehäuse

Contra

- dunkles Display
- Lautsprecher
- Performance
- langsamer SD-Kartenslot

Fazit

Im Test: ZTE Blade V7 Lite. Testgerät zur Verfügung gestellt von ZTE Deutschland.

Das Blade V7 Lite zeigt sich in unserem Testparcours als gutes, im unteren Preissegment angesiedeltes Mittelklassegerät mit einem wertigen Aluminiumgehäuse und ordentlichen Laufzeiten – es offenbart aber auch einige Einschränkungen. Das IPS-Panel ist kraftvoll und kontrastreich, verfügt jedoch über eine unterdurchschnittliche Luminanz sowie ungleichmäßige Ausleuchtung. Die Performance des Prozessors und der Grafikeinheit konnten im Test nicht überzeugen. Der Fingerabdrucksensor ist schnell, dennoch bietet er aufgrund seiner passiven Funktionsweise nicht den gewünschten Komfort. Die Aufnahmen des 13-MP-Kameramoduls sind für die Preisklasse zufriedenstellend – dennoch zeigen vergleichbare Modelle (UMi Touch, Coolpad Torino S) eine bessere Fotoqualität, insbesondere im Dynamikumfang.

In den Kernpunkten Display und Performance sowie Lautsprecherqualität schwächelt das Blade V7 Lite. Für ein Gerät dieser Preisklasse besitzt das ZTE-Smartphone zwar ein schickes Aluminiumgehäuse, aber ob das reicht, darf bezweifelt werden.

Diejenigen, für die der Preis nicht die übergeordnete Rolle spielt, sollten besser zum größeren Bruder, dem ZTE Blade V7, greifen. Dieser bietet trotz des höheren Anschaffungspreises das bessere Verhältnis von Preis und gebotener Leistung. Wer beim Kauf den Umweg über Importfirmen nicht scheut, dem können wir auch das leicht größere 5,5-Zoll-UMi Touch ans Herz legen – das „China-Smartphone“ ist rund 100 Euro günstiger und bietet eine ähnlich gute Ausstattung.

ZTE Blade V7 Lite - 21.06.2016 v5.1
Marcus Herbrich

Gehäuse
79%
Tastatur
70 / 75 → 93%
Pointing Device
88%
Konnektivität
42 / 60 → 69%
Gewicht
94%
Akkulaufzeit
91%
Display
80%
Leistung Spiele
8 / 63 → 12%
Leistung Anwendungen
25 / 70 → 36%
Temperatur
90%
Lautstärke
100%
Audio
55 / 91 → 60%
Kamera
65%
Durchschnitt
68%
81%
Smartphone - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Marcus Herbrich, 22.06.2016 (Update: 15.05.2018)
Marcus Herbrich
Marcus Herbrich - Editor
Meine große Leidenschaft liegt seit jeher in den mobilen Technologien, insbesondere Smartphones. Als Technikenthusiast ist die Halbwertszeit meiner Geräte nicht gerade hoch und aktuellste Hardware gerade einmal gut genug – Hersteller oder Betriebssystem spielt dabei eine untergeordnete Rolle, Hauptsache State-of-the-Art