Gaming soll Spaß machen. Das gelingt am Besten, wenn Spiele gut aussehen und flüssig laufen. Gerade bei aktuellen Titeln braucht es dafür aber potente Hardware.
Im Fall des Nubia RedMagic Astra kommt mit dem Snapdragon 8 Elite eines der aktuell stärksten Android-SoCs zum Einsatz. Daneben hat das Astra gleich zwei Grafik-Chips. Die Adreno 830 wird durch einen RedCore R3 Pro Chip ergänzt. Der ist etwa für die Akkusteuerung aber auch Renderings zuständig.
PUBG Mobile läuft auf dem Astra mit den Grafikeinstellungen Ultra HD und der Bildrate Ultra flüssig. Die hohe Leistung des Systems sorgt für Hitze, die abtransportiert werden muss, um Schäden am Gerät und Throttling - Drosselung der Komponenten - zu vermeiden.
Dafür setzen Hersteller auf einen Mix verschiedener wärmeleitender Materialien, um die Hitze von den Chips weg zu transportieren. Häufig kommen auch Kühlkammern - Vapor Chamber - zum Einsatz, die mit verschiedenen Flüssigkeiten gefüllt sind.
Im Falle des RedMagic Astra ist zusätzlich ein aktiver Lüfter verbaut, der bis zu 20.000 Umdrehungen pro Minute erreicht. Wir messen eine maximale Lautstärke von 38 dB(A). Damit ist der Lüfter deutlich hörbar.
Für die flüssige Darstellung ist eine hohe Framerate wichtig. Die wird einerseits durch die Leistung des Tablets erreicht, andererseits durch eine hohe Bildwiederholrate des Displays. Die liegt beim RedMagic Astra bei maximal 165 Hz. Einfache Tablets erreichen dagegen nur maximal 60 Hz.
Nicht nur die Darstellung ist wichtig, sondern für den Erfolg im Spiel müssen Eingaben zügig umgesetzt werden. Das kann bei Spielen mit schnellem Gameplay entscheidend für den Erfolg sein. Wichtig ist dafür eine hohe Abtastrate des Displays.
Dabei wird überprüft, ob es Eingaben gab. Im Gaming-Modus des Astra liegt die Abtastrate bei bis zu 2000 Hz. Wird ein Controller genutzt, ist eine entsprechend stabile und verzögerungsfreie Bluetoothverbindung wichtig.
Teilweise bieten Gaming-Tablets eigene Aufnahmen für Joy-Cons oder andere Controller um eine Hardwareverbindung herzustellen - etwas das Razer Edge. Das ist beim Redmagic Astra nicht möglich.
Die insgesamt hohe Leistung des Systems sorgt für einen hohen Energiebedarf. Daher muss der Akku eines Gaming-Tablets groß dimensioniert sein und sich möglichst schnell laden lassen. Im RedMagic Astra kommt ein 8200 mAh großer Akku zum Einsatz. Er wird maximal mit 80 Watt geladen.
Der verbaute Lüfter kann während des Ladens genutzt werden, um den Akku zu kühlen. Auch ist ein Netzbetrieb möglich, ohne den Akku zu laden. Das soll die Wärmeentwicklung bremsen.
Zuletzt setzen Gaming-Geräte meist auf eine auffällige Optik. Im Fall des RedMagic Astra ist die Rückseite auffällig. Einerseits wird eine transparente Optik nachgebildet die Einblick auf die verbauten Komponenten bietet.
Ergänzend ist der RedMagic Schriftzug in RGB-Farben beleuchtet. Die Farbeinstellung ist individualisierbar. Der Schriftzug kann etwa passend zu Musik aufleuchten und Farben ändern. Außerdem gibt es einen weiteren RGB-Ring in der Nähe der Kamera.
Durch die guten Leistungsdaten ist ein Gaming-Tablet auch für andere Anwender attraktiv, die viel Power benötigen. Im Falle des Astra sorgt eine Hülle für eine dezente Optik.
Auf Features wie Stifteingabe oder Desktopmodus muss der Nutzer eines Gaming-Tablets allerdings verzichten.









