Notebookcheck
01.01.2010 12:00

GeForce 300M Grafikserie präsentiert

Kategorie: Notebook-Komponenten
Von: Redaktion

Nvidia hat nun etwas zu früh als angekündigt die Katze aus dem Sack gelassen und 7 neue GeForce Grafikkarten für Notebooks vorgestellt. Die 300M Serie bietet nun Karten von der Einstiegs- bis zur Performance-Klasse (jedoch noch keinen High End Part).

Die neue GeForce 300M Serie

Die neue GeForce 300M Serie

Trotz des Generationssprungs im Namen, basieren die neuen Notebookgrafikkarten fast alle auf bestehende 40nm Chips der 200M Serie. Einen neuen - auf Fermi basierenden - Grafikchip findet man leider noch nicht in der Aufstellung.

Die neuen Karten (geordnet nach Leistungsfähigkeit mit Links zu unserem Grafikkartenvergleich):

Performance Klasse

Nvidia GeForce GTS 360M: GTS 260M mit wahrscheinlich höheren Chip-Taktraten (413 im Vergleich zu 396 Gigaflops der GTS 260M), 96 Kerne, 128 bit Bus, GDDR5 Unterstützung

Nvidia GeForce GTS 350M: Laut Nvidia mit gleicher Performance wie die GTS 250M (ev. nur umbenannt) 96 cores, 360 Gigaflops, GDDR5 - obwohl die meisten GTS250M mit langsamen DDR3 ausgestattet wurden

Mittelklasse

Nvidia GeForce GT 335M: Wohl der interessanteste Chip der 300M Serie, da er laut Nvidia Homepage 72 Shader bietet und damit keinem 200M Chip ähnelt. Mit 233 Gigaflops ist jedoch die Leistung nicht sonderlich berauschend und auch auf GDDR5 muss man verzichten.

Nvidia GeForce GT 330M: Sehr ähnlich zur GeForce 240M, eventuell minimal höher getaktet. 48 Kerne, 182 Gigaflops

Nvidia GeForce GT 325M: Langsamer getaktete GeForce GT 330M, Ablöse für die GT 230M?

Einstiegsklasse

Nvidia GeForce 310M: Mehr oder weniger umbenannte Geforce G210M (72 versus 73 Gigaflops), 16 Kerne, 64 Bit Speicherbus

Nvidia GeForce 305M: Langsamer getaktete GeForcr 310M mit ähnlicher Rechenleistung wie die integrierte 9400M / ION Chipsatz-Grafik. Dank dediziertem Speicher (64 Bit) jedoch etwas schneller. 16 Kerne

Alle Karten sollte DirectX 10.1 unterstützen (obwohl Nvidia auf der Homepage derzeit nur DirectX 10 angibt) und die "üblichen" Features wie Purevideo HD (HD Video Beschleunigung), CUDA und wenn stark genung PhysX (nur bei GTS Serie sinnvoll).

Um die Performance der Karten zu Vergleichen haben wir die neuen Grafikchips bereits in unseren umfangreichen Grafikkartenvergleich (3DMark Vergleich und Spielebenchmarkliste) integriert.

9 Kommentare

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#9 Re: GeForce 300M Grafikserie präsentiertCrysis Fan, 22:15 06.01
Ich frage mich warum nicht gleich nur für DX10 aufwärts machen, da sind die ja meist recht gleich, DX8 habe ich zuletzt bei einem ganz alten S.Trek Spiel gesehen. G8X, G9X, GT200 und dann eben die R600 bis R800 GPu Reihe und schon sind viele probleme weg. Warum noch eine X1000 von ATI oder GF7 von nvidia unterstützen, klar wo GF 8 neu war schon, aber jetzt sollte es min Gf 8600 sein statt 7800. Dann könnten die es auch recht gut Optimieren, wenn nur 2 verschiedene Architekturen da sind (R600, G80 sind ja noch Heute vertretten)....
#8 Re: GeForce 300M Grafikserie präsentiertKlaus Hinum, 21:56 06.01
Anzahl der Shader ist schonmal für Optimierungen wichtig, Grafikspeicher, Taktraten, Architektur (man vergesse nicht die weit verbreiteten Intel Chipsatzgrafiken) ...
Ganz wichtig sind die Features wie DX8, DX9, DX10, DX11 ...
Wenn man nur für eine Grafikkarte entwickelt, kann man klarerweise das letzte rauskitzeln und genau auf die Architektur eingehen....
#7 Re: GeForce 300M Grafikserie präsentiertCrysis Fan, 21:38 06.01
Aber warum sollte es den so schwer sein, alle Chips basieren entweder auf R600 oder G80, zwar einmal mit 320, 800. 1600 ALUs, aber im Grunde doch gleich, das selbe bei nvidia, die sind doch recht gleich....
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Autor: Notebookcheck, 11.09.2005 (Update:  2.05.2011)
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