Test Lenovo ThinkPad Edge E320 (i3-2310M) Subnotebook

Sebastian Jentsch, 18.08.2011

Rückschritt. Mit der Kraft einer Standard-CPU, einem matten Panel, guten Eingabegeräten und sieben Stunden Laufzeit geht der 13.3-Zoller auf Kundenfang. Auf die übliche ThinkPad-Robustheit ist jedoch nicht mehr Verlass.

Lenovo ThinkPad Edge E320 (NWY3RGE): Unerwartet schwach bei der Stabilität des Chassis
Lenovo ThinkPad Edge E320 (NWY3RGE): Unerwartet schwach bei der Stabilität des Chassis

Zahlreiche Leser löcherten uns in den vergangenen Wochen mit ihren Fragen nach einem Test des vorliegenden ThinkPad Edge E320 mit Core i3-2310M. Was macht diesen 13.3-Zoller so attraktiv? Die Intel-Plattform verspricht eine bessere Leistung als die AMD-Fusion-Alternative E325. Ein entspiegeltes Display, kombiniert mit einer recht hohen Akku-Kapazität (63Wh) und einem UMTS-Modul, könnte den perfekten Mobilbegleiter abgeben. Der Preis von derzeit 740 Euro scheint dafür angemessen. 

Die Edge-Serie von Lenovo verspricht zudem die klassischen Qualitäten eines ThinkPads. Arbeitstaugliche Eingabegeräte, hohe Gehäusestabilität und funktionelle Details haben wir in den bisherigen Edge-Tests stets vorgefunden. Das Edge E320 ist jedoch anders. Warum wir nicht überall in eine blumige Begeisterungs-Schreibe verfallen, das erfahren Sie in unserem ausführlichen Testbericht.

Gehäuse

Wie wir testen - Gehäuse

Matter, griffiger und stabiler Deckel
Matter, griffiger und stabiler Deckel
Wackelige Base Unit und Gelenke
Wackelige Base Unit und Gelenke
Hardware unter Wartungsklappe
Hardware unter Wartungsklappe

Das Edge E320 ist der große Bruder des Edge E125 (AMD Fusion) und die Schwester des E325 (Fusion, aktuell im Test). Lenovo lässt auch das ThinkPad X121e (aktuell im Test) näher an die Edge-Geräte heranrücken, denn Aufbau und Optik des Chassis sind sehr ähnlich bis fast identisch (X121e / E125). Die älteren Modelle Edge 13 (Intel, AMD) hatten hingegen ein anderes Chassis. Dieses war stabiler und hinterließ einen langlebigeren Eindruck. Das vorliegende E320, das müssen wir hier leider sagen, kommt über die Robustheit eines durchschnittlichen Consumer-Subnotebooks nichts hinaus.

Was uns missfällt, das sind die schwammig eingehangenen Display-Gelenke (kein Vollmetall mehr), welche den Deckel wippen lassen. Hinzu kommt ein deutlich biegsames Chassis, das Hinsichtlich seiner Festigkeit keinen guten Eindruck macht. In diesen beiden Punkten waren das Edge 13 (K685) und das Edge 11 (Intel, AMD) mit Metall-Gelenk und starrem Gehäuse deutlich besser. 

Positiv hingegen fällt die Haptik aus. Die Deckel-Oberfläche ist gummiert und berührt sich leicht samtig. Fingerabdrücke haben auf der dezent glitzernden Beschichtung keine Chance. Der Kunststoff-Innenraum berührt sich ebenfalls griffig, ist aber nicht gummiert. Die Chassis-Bodenplatte besteht aus Metall und lässt sich nirgends eindellen. Eindrück-Versuche scheitern auch an der Handauflage, die überall fest aufliegt. 

Die Oberseite des Deckels können wir flächig (mit flacher Hand) kaum eindrücken. Nur mit deutlicher Kraft kann ein Finger punktuell in der Mitte drückend Druckstellen auf der bildgebenden Seite provozieren. Das E320 kann mit RAM oder dem Tausch der Festplatte gegen eine SSD einfach aufgerüstet werden. Die komplette Bodenplatte kann dazu nach dem Lösen von nur drei Schrauben abgenommen werden.

Ausstattung

Wie wir testen - Gehäuse

Bei den Anschlüssen ist das ThinkPad Edge E320 ident mit dem Vorgänger Edge 13. Schnelle Verbindungen zur externen e-SATA Festplatte sind möglich, jedoch nicht zur möglicherweise vorhandenen USB 3.0 HDD. Nachrüsten von Anschlüssen fällt aus, denn es gibt keinen ExpressCard-Schacht für entsprechende Controller Karten (z. B. für USB 3.0). 

Ports an der Rückseite sind für den Einsatz auf dem Schreibtisch sinnvoll, denn sie entlasten die Seiten von der optischen und praktischen Last unschöner Kabel. Hier liegt dann unter Umständen ein sperriges eSATA-Kabel im Weg und versperrt die Ablage einer Rechtshänder-Maus. Eine Docking-Station, welche das Problem abstellen könnte, gibt es für die Edge-Serie nicht. Diese ist den höherwertigeren klassischen ThinkPads (ohne Edge, L- und T-Serie) vorbehalten.

Frontseite: keine Anschlüsse
Frontseite: keine Anschlüsse
Linke Seite: Kensington Lock, VGA, 2 x USB 2.0, RJ-45, 4-in-1 Kartenleser
Linke Seite: Kensington Lock, VGA, 2 x USB 2.0, RJ-45, 4-in-1 Kartenleser
Rechte Seite: Mikrofon/Kopfhörer kombiniert, eSATA/USB 2.0, HDMI, Stromanschluss
Rechte Seite: Mikrofon/Kopfhörer kombiniert, eSATA/USB 2.0, HDMI, Stromanschluss
Rückseite: keine Anschlüsse
Rückseite: keine Anschlüsse

Kommunikation

Das E320 bietet alle Kommunikationstechnologien, die heute in einem Subnotebook möglich sind. An erster Stelle steht das Ericsson F5521GW HSPA-Modul für den mobilen Internet-Zugang. Die SimCard muss unter dem Akku eingelegt werden. Das WLAN Modul verständigt sich per Draft-N Standard und der Ethernet-Controller in Gigabit-Manier. Bluetooth 3.0+HS vervollständigt das Paket.

Für Internet-Telefonie und Videochat ist das Edge E320 mit einer Webcam ausgerüstet, die 1280 x 720 Pixel (Breitbild) aufzeichnen kann. Im Communications Utility kann das Mikrofon für die Aufnahme von einer oder mehrer Stimmen optimiert werden (Konferenz). Die Taste zur Mikrofon-Stummschaltung (oberste Tasten-Zeile) erinnert an die Räusper-Taste.

Sicherheit

Business-Eigenschaften, wie Fingerabdruckleser, Computrace Diebstahlsicherung, spritzwassergeschützte Tastatur sind nicht an Bord. Immerhin gibt es aber den APS-Sensor (Bewegungssensor für Festplatte, Parkposition bei Erschütterung) und den Kensington Security Lock. Die ThinkVantage-Tools bündeln die Sicherheits-, Energie- und Systemeinstellungen. Auch die Datensicherung und Wiederherstellung erfolgen von diesem zentralen Tool aus. 

Zubehör

Recovery-Datenträger liegen nicht im Karton. Hier muss sich der Nutzer seine eigenen Recovery-DVDs brennen (ThinkVantage Wiederherstellung). Das Zubehör besteht nur aus einem Garantie-Heft und einer Kurzanleitung.

Garantie

Die Standard-Garantie für die Edge-Serie beläuft sich auf 12 Monate. Die ThinkPlus Garantieverlängerung erhöht die Zeit auf 3 Jahre. Je nach Service Typ kostet das Paket zirka 55 Euro (Bring In) oder 85 Euro (Vor Ort).

Die ThinkVantage Tools bieten u. a.
Die ThinkVantage Tools bieten u. a.
einen Connection Manager (WLAN),
einen Connection Manager (WLAN),
Hardware-Tests (Stress, etc.)
Hardware-Tests (Stress, etc.)
für HDD, CPU und Kühlsystem,
für HDD, CPU und Kühlsystem,
einen Updater,
einen Updater,
sowie einen EnergieManager
sowie einen EnergieManager
mit Detail-Settings zur Leistung.
mit Detail-Settings zur Leistung.
 

Eingabegeräte

Wie wir testen - Eingabegeräte

Tastatur

Die Tasten bieten einen knackigen Druckpunkt und einen deutlichen Tastenhub (zirka 4 Millimeter). Die verkleinerten Richtungstasten ragen nicht aus dem Tasten-Rechteck heraus, was sie gequetscht wirken lässt. Auf Grund der niedrigen Bild-Tasten ist eine blinde Bedienung jedoch möglich. 

Das Tastenbett des 13.3-Zollers liegt nicht überall fest auf. Links bis zur Mitte bietet es dem Schreiber einen festen Anschlag. Rechts kann ein stark aufdrückender Finger die Fläche ein Stück weit eindellen. Wer mit kleiner bis normaler Kraft in die Tasten haut, der wird davon nichts bemerken. Die Tasten sind relativ rutschig (keine Gummierung), tippen sich aber auf Grund der konischen Wölbung sehr zielsicher. Selbst die Blindschreiber-Markierung ist sehr deutlich ausgeprägt.

Touchpad & Trackpoint

Je nach Vorliebe können wir entweder das konventionelle Touchpad oder den Trackpoint (ThinkPad UltraNav Pointing Device) benutzen. Die Geräte können in der Maus-Steuerung unabhängig voneinander deaktiviert werden. Die zwei Trackpoint-Tasten sitzen unter der Space-Taste. Die Tasten besitzen einen sehr großen Hub und einen langgezogenen, deutlichen Druckpunkt.

Das Touchpad (Multi-Touch Gesten) besitzt keine Tasten, selbige verbergen sich darunter. Ein Links-Klick wird durch Druck auf das Pad oder seinen unteren linken Bereich ausgelöst. Der Kraftaufwand hierfür ist relativ groß und kann die Finger ermüden lassen. Unbefriedigend ist in unseren Augen der kleine Hub beim Niederdrücken des Pads. Im Vergleich zu den flinken Trackpoint-Tasten ist das Tippen hier schwerfällig. Ein Rechts-Klick kann wie üblich durch Drücken auf den Bereich rechts unten erzielt werden.

Die Bedienung der Mauseingabe kann insgesamt überzeugen. Die geringe Geräuschkulisse, die flinke Bedienbarkeit (außer Mousepad) und die griffige Haptik (leicht genoppt) gefallen uns. Durch den Wegfall der unteren Tasten kann Lenovo einen Durchmesser von 10.5 Zentimetern in den 13.3-Zoller einbauen.

feedbackstarke Tastatur, KlickPad und Trackpoint
feedbackstarke Tastatur, KlickPad und Trackpoint
Konische Wölbung der Tasten,
Konische Wölbung der Tasten,
für eine sehr gute Zielsicherheit.
für eine sehr gute Zielsicherheit.

Display

Wie wir testen - Display

Das entspiegelte AUO-Panel (Typ B133XW03-V1) kann uns nicht begeistern. Die Auflösung der 16:9 Anzeige ist mit 1.366x768 Bildpunkten Standard für den 13.3-Zoll Formfaktor. Der knappe Kontrast von 189:1 leider ebenso. Farben leuchten nicht kräftig, Schwarz hat einen grauen Einschlag.

Die matte Oberfläche ist nicht der Grund für die schwachen Kontraste. Ein Glare Type würde die Farben optisch mit einer gewissen Brillanz versehen, der Schwarzwert (0.93 cd/m²) wäre derselbe. Der Farbraum des AUO-Panels liegt deutlich unterhalb sRGB (Bild Mitte), das heißt es kann die Farben dieses Spektrums nicht vollständig abbilden. Der Farbraum ist jedoch nur für Profi-Bildbearbeiter relevant, weshalb nur teure Ausnahme 13.3-Zoller in dieser Hinsicht besser sind (Samsung 900X3A, Vaio Z13Z9E). Selbst das oft gelobte IPS-Panel (sehr gute Blickwinkel) im ThinkPad X220 hat nur einen geringfügig breiteren Farbraum und deckt sRGB nicht ab.

Lenovo Edge E320 matt vs. AdobeRGB (t)
Lenovo Edge E320 matt vs. AdobeRGB (t)
Lenovo Edge E320 matt vs. sRGB (t)
Lenovo Edge E320 matt vs. sRGB (t)
Lenovo Edge E320 matt vs. ThinkPad X220 IPS (t)
Lenovo Edge E320 matt  vs. ThinkPad X220 IPS (t)
184
cd/m²
178
cd/m²
176
cd/m²
171
cd/m²
176
cd/m²
172
cd/m²
169
cd/m²
162
cd/m²
169
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
Infos
Gossen Mavo-Monitor
Maximal: 184 cd/m²
Durchschnitt: 173 cd/m²
Ausleuchtung: 88 %
Helligkeit Akku: 165 cd/m²
Schwarzwert: 0.93 cd/m²
Kontrast: 189:1

Das entspiegelte Panel bietet uns leider nur eine schwache Helligkeit. Im Durchschnitt messen wir 173 cd/m², aber nur bei eingestecktem Netzteil. Maximal erfasst unser Messgerät eine Leuchtdichte von 184 cd/m² links oben. Sobald vom Netz getrennt, dimmt das E320 die Helligkeit auf 165 cd/m² herunter (Messung Mitte). Angesichts des angepeilten Outdoor-Szenarios wäre eine stetige Luminanz jenseits von 230 cd/m² wünschenswert. So aber schauen Sonnenanbeter mit und ohne Stromkabel in ein oftmals zu dunkles Panel, denn die Sonnenstrahlen erdrücken das schwache Hintergrundlicht.

Zu guter letzt die Blickwinkel. Es wundert angesichts der bisher schwachen Werte des AUO Panels nicht, dass auch die Blickwinkel sehr knapp ausfallen. Nur bis etwa 45 Grad horizontaler Abweichung von der frontalen Position erkennen wir Farben sauber und ohne Invertierung. Weicht der Blick nach unten ab (vertikal), bleibt dargestellte Schrift bis etwa 50 Grad gut ablesbar. Die Helligkeit geht aber schon ab 20 Grad zurück und Farben verfälschen bis zur Unkenntlichkeit.

Blickwinkel Lenovo ThinkPad Edge E320 NWY3RGE
Blickwinkel Lenovo ThinkPad Edge E320 NWY3RGE

Lenovos 13.3-Zoller ist mit einem Intel Core i3-2310M (2 x 2.1 GHz) gerüstet. Die 2-Kern-CPU beherrscht kein Turbo Boost, aber Hyperthreading (4 Rechen-Threads). Die  TDP der CPU liegt bei 35 Watt. Davon benötigen die zwei Rechenkerne 25 Watt. 10 Watt genehmigen sich die integrierte Intel HD 3000 Grafiklösung und der interne DDR3-Speicherkontroller. Unter Last kann der Strombedarf der Komponenten allerdings deutlich über diese Werte hinaus gehen.

Es sind 4.096 MB DDR3 Arbeitsspeicher an Bord, wobei nur einer der beiden verfügbaren Sockel besetzt ist (1 x 4.096 MB). Als Festplatte kommt eine 320 GB Hitachi (HTS723232A7A364) mit 7200U/Min zum Einsatz.

Systeminfo CPUZ CPU
PC Latency Checker Idle keine Verzögerungen
HD Tune: 79MB/s
Crystal Disk Mark 3.0: 79MB/s
Systeminfo GPUZ Intel HD 3000
Systeminfo CPUZ RAM SPD
Systeminfo CPUZ RAM
Systeminfo CPUZ Mainboard
Systeminfo CPUZ Cache
DPC Latency Checker WLAN Off/On knappe Verzögerungen
Systeminformationen Lenovo ThinkPad Edge E320 NWY3RGE

Wer einen ThinkPad Edge kaufen will, der stellt sich die Frage ob die AMD-Fusion- oder die vorliegende Intel-Version gekauft werden soll. Vorteil von Fusion: Den Edge E325 gibt es schon ab 420 Euro. Rechnet der Sandy Bridge i3-Prozessor deutlich schneller, so dass sich der Aufpreis lohnt? 

Der i3 2310M schafft mit seinen 2.1 GHz beim Single-Core Rechnen im Cinebench R10 Single 64bit mehr als doppelt so viele Punkte (3.446), wie die AMD E-350 APU mit 1.6 GHz (1.125). Der große CPU-Bruder i5-2520M (2.3GHz) kommt dank Turbo-Boost aber auf noch schnellere 5.050 Punkte (64bit). Bei der täglichen Arbeit ist Multi-Threading allerdings relevanter als Single-Core Last (Cinebench R10 Multi 64bit). Der i3-2310M schafft in dieser Disziplin 7.398 Punkte. Der E-350 ist mit 2.200 Punkten um 70% langsamer.

Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
2752
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
6145
Cinebench R10 Shading 32Bit
4155
Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
3446 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
7398 Points
Cinebench R10 Shading 64Bit
4209 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
8.09 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
2.01 Points
Hilfe
PCMark 7 Scores
PCMark 7 Scores

Es wäre jedoch ungerecht gegenüber der AMD Fusion-Option, die deutlich höhere Rechenleistung des Intel Kerns einfach stehen zu lassen. Die Fusion APU ist in erster Linie eine relativ starke Grafikkarte mit beigefügtem Rechenwerk. Unter Ausnutzung der Grafikleistung der HD 6310 könnte die System-Leistung von Fusion mit der Intel-Version Schritt halten. Oder doch nicht?

Wir prüfen das mit System-Benchmarks, welche HDD, RAM, GPU-Hardwareunterstützung etc. prüfen. Der PCMark Vantage ermittelt einen Score von 5.457 Punkten. Ein E-350 System schafft mit AMD E-350 nur 2.600 Punkte (ThinkPad X120e). Der AMD-Vorgänger Edge 13 (K685) brachte es immerhin auf 3.753 Punkte. Den PCMark 7 schließt unser E320 mit 2.009 Punkten. Die 1.101 Punkte eines Fusion E-350 Systems (ThinkPad X120e) liegen in weiter Ferne.

Beachtlich ist, dass "große" Notebooks mit i5-2520M (Turbo-Boost) bei 5.800 bis 7.700 Punkten bzw. 2.100 bis 2.300 Punkten liegen (PCMark Vantage bzw. PCMark 7). Das kleine Edge E320 bietet folglich eine normale Notebook-Leistung und nicht etwa eine abgespeckte Subnotebook-Performance. 

Kurz: Nach System-Benchmarks ist das E320 deutlich schneller (53% bzw. 45%; PCMark Vantage, PCMark 7) als Fusion  E-350 Systeme. Was beim Nutzer fühlbar ankommen wird, das sind längere Kopier- oder Installationszeiten. Beim zeitgleichen Ausführen mehrerer Installationen und Kopiervorgänge agiert die Fusion-APU akzeptabel flink. Doch die Performance-Krone erringt in diesem Vergleich eindeutig der i3-2310M. Durch eine schnelle Festplatte kann das Fusion-System diesen Nachteil nur zum kleinen Teil wett machen.

4.8
Windows 7 Leistungsindex
Prozessor
Berechnungen pro Sekunde
6.5
Speicher (RAM)
Speichervorgänge pro Sekunde
5.5
Grafik
Desktopleistung für Windows Aero
4.8
Grafik (Spiele)
3D-Business und Gaminggrafikleistung
6.1
Primäre Festplatte
Datentransferrate
5.9
PC Mark
PCMark Vantage5457 Punkte
PCMark 72009 Punkte
Hilfe

Der 3DMark2006, zur Einschätzung der Spiele-Tauglichkeit, erreicht 3.098 Punkte. Die 2010er Intel HD Generation (ebenfalls CPU integriert) schaffte im Durchschnitt nur 1.500 Punkte (je nach CPU +/- 200 Punkte). Spielen ist mit der Intel HD 3000 eingeschränkt möglich. Die dedizierte Einsteiger GPU Radeon HD 6470M ist nur 3% schneller (3DMark2006), wobei aber die Treiber besser an Spiele angepasst sind. 

Die Radeon HD 6310 ist mit ihren 1.980 Punkten (3DMark2006) deutlich durch die HD Graphics 3000 des E320 abgeschlagen. Damit wäre die HD 3000 aber übervorteilt bewertet, denn bei der reinen Rechenleistung gibt es etwa einen Gleichstand zwischen HD 6310 und Intel-IGP: Der OpenGL Test des Cinebench R11.5 zeigt die reine Shader-Leistung: HD 6310, 8.09 Punkte; HD 3000, 7.3 Punkte.

3D Mark
3DMark 055863 Punkte
3DMark 06
 1280x1024
3098 Punkte
Hilfe

Beim Massenspeicher setzt Lenovo auf Hitachi. Die Kapazität liegt bei 320 GB. Die HD-Tune und Crystal Disk Mark 3.0 Werte der 7200U/Min HDD fallen überdurchschnittlich aus, was durch den guten PCMark Vantage HDD-Score von 4.148 bestätigt wird. Der Durchsatz beim sequentiellen Lesen beträgt 79 MB/sCrystal Disk Mark ermittelt ein ausführlicheres Bild über die Durchsätze beim Lesen/Schreiben von kleinen und großen Datenpaketen (Klick auf Tab). Auffällig sind die kleinen Zahlen beim Lesen und Schreiben von verstreuten 4K Paketen (0.4 / 0.8 MB/s). Diese Langsamkeit ist typisch für rotierende HDDs, denn die Schreib/Leseköpfe müssen immer mechanisch an eine Position geführt werden. Dies kann nur durch eine SSD abgestellt werden, wofür Lenovo mit einer SSD-Version sorgt (128 GB; 685D090).

Hitachi Travelstar Z7K320 HTS723232A7A364
Minimale Transferrate: 46.8 MB/s
Maximale Transferrate: 102.8 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 77.8 MB/s
Zugriffszeit: 16.7 ms
Burst-Rate: 121.1 MB/s
CPU Benutzung: 1 %

Spiele:

Zum Spielen taugt die Intel HD Graphics 3000 nur mit großen Einschränkungen. Jedoch fahren Gelegenheitszocker mit der DirectX-10.1 IGP meistens besser als mit der HD 6310 in einem AMD Fusion System (Edge E325 Alternative). Trackmania Nations Forever kann auf dem E320 mit 36.6 fps in Details High flüssig gespielt werden. Selbst eine HD 6470M (Dell Vostro 3350) schafft mit 45 fps nicht fulminant mehr Bilder. Die HD 6310 war in zahlreichen Test-Spielen 34% langsamer als die HD 3000, was wie im IdeaPad S205 vornehmlich an einer Bremsung durch den langsamen Fusion-Rechenkern zu tun hat. 

Ältere Games (Left4Dead) laufen in manchmal in hohen Details flüssig. Bei aktuellen aber anspruchsloseren Games wie Fifa 11 muss mit einem Core i3 auf mittlere Details ausgewichen werden. Siehe Artikel Intel HD Graphics 3000 Grafiklösung und die Detailseite der IGP.

min. mittelhoch max.
Trackmania Nations Forever (2008) 12536.6fps

Emissionen

Wie wir testen - Emissionen

Luftauslass
Luftauslass

Geräuschemissionen

Ohne starke Belastung, wie beim Surfen im Web oder der Arbeit in Outlook, bewegt sich die Lautstärke zwischen 31.5 und 34.6 dB(A). Das Grundrauschen der schnell drehenden HDD ist leiser als der Grundpegel des stets laufenden Lüfters. Daher ist deren Pegel nur messbar, wenn die Lese/Schreibköpfe leise klackern (31.7 dB(A), keine störende Vibration). 

Bei konstanter Höchstlast für den Prozessor und für die integrierte HD 3000 wird der Lüfter mit 39.7 dB(A) nur bedächtig lauter. Die Kühlung zeigt sich reaktionsschnell, denn bereits 20 Sekunden nach Last-Ende liegt der Pegel wieder bei 34 dB(A). Ein 3DMark2006, der vornehmlich GPU-Last aber auch anteilige CPU-Last provoziert, lässt den Lüfter mit 35.8 dB(A) hörbar aber akzeptabel Rauschen. Dies ist der Pegel, mit dem bei normaler Belastung höchstens zu rechnen ist.

Lautstärkediagramm

Idle 31.5 / 31.5 / 34.6 dB(A)
HDD 31.7 dB(A)
Last 35.8 / 39.7 dB(A)
 
    30 dB
leise
40 dB
deutlich hörbar
50 dB
störend
 
min: , med: , max:    Voltcraft sl-320 (aus 15 cm gemessen)
Stresstest aus Prime95 (CPU) und Furmark (GPU): Auch nach mehreren Stunden kein Throttling (Heruntertakten) der CPU.
Stresstest aus Prime95 (CPU) und Furmark (GPU): Auch nach mehreren Stunden kein Throttling (Heruntertakten) der CPU.

Temperatur

Die Erwärmung verhält sich so wie die Lautstärke. Im Leerlauf unbemerkt und unter Last gut erträglich. Im Leerlauf- und Office-Betrieb, einem wahrscheinlich typischen Szenario für das E320, werden einzelne Bereiche lediglich handwarm (30 Grad Oberseite). Die Unterseite wird punktuell höchstens 35 Grad warm.

Die Spitzen der Abwärme während eines Stresstests liegen mit 40 (oben) bzw. 46 Grad Celsius (unten) natürlich höher. Die Handauflage bleibt aber jederzeit lauwarm, hier messen wir höchstens 32 Grad. Core Temp weist am Prozessor während des mehrstündigen Stresstests einen Puffer von 5 Grad bis Tjunction aus (Taktung @2.095 MHz).

Ohne Thermal Throttling

Während des mehrstündigen Stresstests (Prime95+Furmark, Siehe Screen) gab es kein Throttling (Takt 2x2.1GHz). Turbo-Boost spielt für den i3 zwar keine Rolle, dennoch hatten wir es beim Samsung 200B5B mit gleicher CPU mit Thermal Throttling zu tun. Für das E320 können wir entwarnen, unter Last bleibt der Takt konstant bei 2.1 GHz (@Samsung 1.5GHz Throttle). Zudem war der Stress-Energieverbrauch von 47 Watt konstant (Prime95 Solo: 38W, Furmark Solo 33W).

Max. Last
 33.8 °C40.1 °C38.5 °C 
 33.2 °C38 °C37.5 °C 
 32 °C31.8 °C32.2 °C 
Maximal: 40.1 °C
Durchschnitt: 35.2 °C
46 °C41.2 °C36.3 °C
43.1 °C42 °C36.2 °C
39.7 °C38.6 °C36.6 °C
Maximal: 46 °C
Durchschnitt: 40 °C
Netzteil (max.)  51.8 °C | Raumtemperatur 21.3 °C | Voltcraft IR-360

Lautsprecher

Wo befinden sich die Lautsprecher? Augenscheinlich gibt es keine Öffnungen. Wir entdecken diese aber in der Aussparung der Scharniere. Dieser ungewöhnliche Ort sorgt leider nicht für einen Wohlklang. Im Gegenteil. Der Klang ist höhenlastig, bassarm und dünn. Für die hörenswerte Musikwiedergabe ist die Verwendung externer Lautsprecher oder qualitativ hochwertiger Kopfhörer dringend zu empfehlen. Die 3.5 mm Lautsprecherbuchse ist mit dem Mikrofon kombiniert.

Akkulaufzeit

Wie wir testen - Akkulaufzeit

Die Energieaufnahme des Edge E320 zeigt eine große Spanne zwischen Leerlauf und hoher Last (CPU+IGP). Dies ist typisch für die Intel Core Prozessoren. Der Idle-Strombedarf des Edge liegt zwischen 8.8 Watt (Energiesparen, geringste Helligkeit) und 13 Watt (Höchstleistung, höchste Helligkeit). Stress bedeutet das Gegenteil. Ein 3DMark2006 (IGP Intel HD 3000) benötigt 32 Watt. Im Stresstest kommt der Core i3 hinzu und wir erfassen 47 Watt. Das kleine 65 Watt Netzteil (227 Gramm) ist für diese Energieaufnahmen passend dimensioniert und kann nebenbei sogar noch den Akku laden.

Stromverbrauch

Aus / Standby 0.3 / 0.6 Watt
Idle 8.8 / 12.3 / 13 Watt
Last 32.1 / 47.3 Watt
 
Legende: min: , med: , max:         Voltcraft VC 960

Laufzeiten von bis zu sieben Stunden sind in der Subnotebook-Klasse zwar nicht spitzenmäßig, angesichts des Standard Core i3 Prozessors aber beachtlich. Der Akku hat eine normale Kapazität von 63 Wh und steht nicht über, wie bei den ThinkPad Edge 13. Der WLAN-Test (Surfen im Web) endet nach 6:58 Stunden, ein Last-Test läuft hingegen nur 2:17 Stunden. Die Helligkeit des TFTs war im WLAN-Test auf 100 cd/m² eingestellt. Nachteil: Die Ladezeit fiel mit 3:02 Stunden recht hoch aus. Das zuletzt getestete Edge 13 auf AMD Basis hielt im besagten WLAN-Test 5:31 Stunden durch, also fast 1:30 Stunden weniger (ebenfalls 63 Wh).

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
8h 36min
Surfen über WLAN
6h 58min
Last (volle Helligkeit)
2h 17min

Fazit

Wie wir testen - Fazit

Lenovos ThinkPad Edge E320 (NWY3RGE) ist ein einfaches aber interessantes 13.3-Zoll Subnotebook. Gerade weil es keinen „schwachen“ Low-Voltage Prozessor von Intel, sondern eine 35 Watt Standard CPU sein eigen nennt, ist es deutlich leistungsfähiger als die bisherige AMD-Option im Edge 13 (K645) und die Fusion-Option im brandaktuellen Edge E325 (aktuell im Test).

Zusammen mit einer schnellen Festplatte ist die Anwendungsleistung für ein Subnotebook sehr gut. Die Akkulaufzeit leidet mit bis zu sieben Stunden (WLAN-Test) nicht unter dem Standard-Prozessor. Bei konstanter hoher Last kann es aber warm unter den Fingern werden. 

Das mobile Internet ist mit dem integrierten HSDPA-Modul immer zur Hand, vorausgesetzt es gibt einen passenden Datenvertrag. Technologisch hat der Hersteller bis auf die schwache Beleuchtung des matten Panels bis hierher alles richtig gemacht. Doch leider hat sich Lenovo bei der Wahl des Chassis keinen Gefallen getan. Die Eingabegeräte sind zwar wie gehabt gut bis sehr gut, doch das Chassis und die Gelenke haben ihren „unverwüstlichen“ Anspruch eingebüßt. Das Gehäuse lässt sich deutlich verbiegen und die schwammigen, dünnen Kunststoff-Gelenke spotten des ThinkPad-Namens. 

Wer über das schwache Consumer-Chassis hinwegsehen kann, der erhält mit dem E320 ein flottes und mobiles Subnotebook für den privaten oder geschäftlichen Alltag. Die Schwester E325 ist auf Grund des identischen Chassis keine Alternative. Schon gar nicht für den, der echte Notebook-Performance einkaufen möchte. Die AMD Fusion bestückten Edge-Notebooks punkten bei der Laufzeit und beim Preis. Ihre Leistung reicht jedoch im Allgemeinen nur für Web- und Videounterhaltung.

Lenovo ThinkPad Edge E320 NWY3RGE: Ein Schritt nach Vorn für die Laufzeit, aber ein Schritt zurück bei der Stabilität des Gehäuses.
Lenovo ThinkPad Edge E320 NWY3RGE: Ein Schritt nach Vorn für die Laufzeit, aber ein Schritt zurück bei der Stabilität des Gehäuses.
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Im Test: Lenovo ThinkPad Edge E320 NWY3RGE, zur Verfügung gestellt von:
Im Test:  Lenovo ThinkPad Edge E320 NWY3RGE

Datenblatt

Lenovo ThinkPad Edge E320 NWY3RGE

:: Prozessor
:: Mainboard
Intel HM65
:: Speicher
4096 MB, 1x4096 PC3-10700 667MHz
:: Grafikkarte
:: Bildschirm
13.3 Zoll 16:9, 1366x768 Pixel, AUO B133XW03-V1, spiegelnd: nein
:: Festplatte
Hitachi Travelstar Z7K320 HTS723232A7A364, 320 GB 7200 U/Min
:: Soundkarte
HD Audio
:: Anschlüsse
3 USB 2.0, 1 VGA, 1 HDMI, 1 Kensington Lock, 1 eSata, Audio Anschlüsse: Kopfhörer/Mikrofon kombiniert, Card Reader: SD, MMC, xD, MS, MS, MSPro,
:: Netzwerkverbindungen
Atheros AR8151 PCI-E Gigabit Ethernet Controller (10/100/1000MBit), Intel Centrino Wireless-N 1000 (a b g n ), 3.0+HS Bluetooth, Ericsson F5521GW (WCDMA/HSPA/GSM/GPRS/EDGE/A-GPS)
:: Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 30.9 x 322 x 228
:: Gewicht
1.856 kg Netzteil: 0.227 kg
:: Akku
63 Wh Lithium-Ion, 5600mAh, 11.1V
:: Betriebssystem
Microsoft Windows 7 Professional 64 Bit
:: Sonstiges
Webcam: 2.0MP, ThinkVantage Tools, 12 Monate Garantie

 

[+] compare
13.3-Zoll Subnotebooks gibt es wie Sand am Meer.
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Das Touchpad ist jetzt ein ClickPad, d. h. die komplette Fläche wird eingedrückt.
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Das leichte Netzteil (227 Gramm) macht sich schmal im Gepäck. Es liefert am Netz bis 65 Watt,
Das leichte Netzteil (227 Gramm) macht sich schmal im Gepäck. Es liefert am Netz bis 65 Watt,
ausreichend für die maximale Aufnahme von 47 Watt (Stresstest).
ausreichend für die maximale Aufnahme von 47 Watt (Stresstest).
Unter der Alu-Bodenplatte haben wir freien Zugang zu austauschbaren Komponenten.
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Die 2.5-Zoll HDD könnte gegen eine SSD getauscht werden.
Die 2.5-Zoll HDD könnte gegen eine SSD getauscht werden.
Das 3G-Modul von Ericsson erfüllt die aktuellsten Standards (WCDMA/HSPA/GSM/GPRS/EDGE/A-GPS).
Das 3G-Modul von Ericsson erfüllt die aktuellsten Standards (WCDMA/HSPA/GSM/GPRS/EDGE/A-GPS).
Hier ist noch Platz für ein weiteres 4 GB RAM Modul.
Hier ist noch Platz für ein weiteres 4 GB RAM Modul.
Die CPU ist gesteckt und könnte gegen eine Core i5-2410M getauscht werden.
Die CPU ist gesteckt und könnte gegen eine Core i5-2410M getauscht werden.
Eine freie Lötstelle, wahrscheinlich für eine Grafikkarte.
Eine freie Lötstelle, wahrscheinlich für eine Grafikkarte.
Unter dem Akku kann die SimCard des Netzbetreibers eingelegt werden (HSDPA-Modul integriert).
Unter dem Akku kann die SimCard des Netzbetreibers eingelegt werden (HSDPA-Modul integriert).
Mit dem Akku sind Laufzeiten von bis zu sieben Stunden möglich.
Mit dem Akku sind Laufzeiten von bis zu sieben Stunden möglich.
Der Akkumulator hat eine Kapazität von 63 Wattstunden.
Der Akkumulator hat eine Kapazität von 63 Wattstunden.
Die Tasten haben eine konische Innen-Wölbung.
Die Tasten haben eine konische Innen-Wölbung.
Das Hochglanz-Gitter und der rechte, ein wenig nachgebende Tastenbereich sind jedoch ein klares Zeichen für die Consumer-Preisklasse.
Das Hochglanz-Gitter und der rechte, ein wenig nachgebende Tastenbereich sind jedoch ein klares Zeichen für die Consumer-Preisklasse.
Aber mit ThinkPad Brand? Das hat nicht jeder.
Aber mit ThinkPad Brand? Das hat nicht jeder.
Damit kann man sich an der Uni, bei Freunden oder unter Kollegen sehen lassen.
Damit kann man sich an der Uni, bei Freunden oder unter Kollegen sehen lassen.
Mit dem Core i3-2310M werkelt ein Standard-Laptop Prozessor in dem 13-Zoller.
Mit dem Core i3-2310M werkelt ein Standard-Laptop Prozessor in dem 13-Zoller.
Zusammen mit dem entspiegelten WXGA-Panel sollte sich eine gute Mobilität einstellen.
Zusammen mit dem entspiegelten WXGA-Panel sollte sich eine gute Mobilität einstellen.
Das nicht sonderlich helle Panel mindert diesen Wunsch jedoch, der Desktop bleibt oftmals duster.
Das nicht sonderlich helle Panel mindert diesen Wunsch jedoch, der Desktop bleibt oftmals duster.
Die Verarbeitung hat sich gegenüber den bisherigen Edge 13 leider verschlechtert.
Die Verarbeitung hat sich gegenüber den bisherigen Edge 13 leider verschlechtert.
Das Chassis können wir mit zwei Händen deutlich verbiegen.
Das Chassis können wir mit zwei Händen deutlich verbiegen.
Die Gelenke sind schwammig eingehangen und lassen den Deckel Wippen.
Die Gelenke sind schwammig eingehangen und lassen den Deckel Wippen.
Das Subnotebook hat einen eSATA-Port, aber kein USB 3.0.
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Status LEDs gibt es im i-Punkt des ThinkPad Emblems (On/Off, Standby),
Status LEDs gibt es im i-Punkt des ThinkPad Emblems (On/Off, Standby),
sowie für die Akkuladung (neben Stromanschluss).
sowie für die Akkuladung (neben Stromanschluss).
Die Eingabegeräte sind ähnlich feedbackstark wie die der großen ThinkPads.
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Zubehör: keine Recovery Datenträger für Windows 7 Professional 64 Bit.
Zubehör: keine Recovery Datenträger für Windows 7 Professional 64 Bit.

Ähnliche Geräte

Links

Preisvergleich

Pro

+Matte, griffige Oberflächen
+Display entspiegelt
+HDMI, eSATA
+Gute Anwendungsleistung
+Schnelle Festplatte
+Trackpoint & Touchpad
+Gute Tastatur
+Sehr gute Laufzeiten
+Geringe Energieaufnahme
+Sinnvolle System-Tools
 

Contra

-Biegsames Chassis, schwammige Gelenke
-Kein Dockingstation-Port
-Schwache Kontraste
-Geringe Helligkeit

Shortcut

Was uns gefällt

eSATA-Port im 13.3-Zoller. Knackiger Druckpunkt und zielsichere Tasten. 

Was wir vermissen 

Das feste Gehäuse eines Edge 13. Ein helles Display für schöne Sommertage auf der Terrasse.  

Was uns verblüfft 

Die Tasten des Mousepads verschwinden und werden durch ein Click-Pad ersetzt. Sieben Stunden Laufzeit im realen Surf-Betrieb und noch nicht einmal eine Low-Voltage CPU.

Die Konkurrenz 

Preiswertes Business: Edge 13 (AMD), Edge E325 (Fusion); Lenovo X121e: Fusion oder Low Voltage i3-2357M; HP ProBook 5320mHP Pavilion dm4-1301sgDell Vostro 3350: HD 6470M ab 960 Euro; Dell Vostro V130: Edel Alu

Business teuer: Toshiba Portege R830-10V: 256GB SSD; Sony Vaio VPC-Z21V9E/B: externe Radeon HD 6650M; Sony Vaio VPC-SB1A9E/B: HD 6650 (Option); Lenovo ThinkPad X1: SSD; Thinkpad X220 mit spannendem IPS-Display; Fujitsu Lifebook S761: SSD; Dell Latitude E6220.

Consumer in 13": Acer Aspire TimelineX 3830TG-2628G12nbb: GT540M & 120GB SSD ab 1200 Euro; Schenker XMG A301-3AP: mit GT 520M ab 810 Euro; ASUS U36SD-RX145V: 160 GB SSD & GT 520M; Lenovo IdeaPad Z370Acer Aspire 3750;

Bewertung

Lenovo ThinkPad Edge E320 NWY3RGE
15.08.2011 v2
Sebastian Jentsch

Gehäuse
72%
Tastatur
88%
Pointing Device
86%
Konnektivität
69%
Gewicht
89%
Akkulaufzeit
91%
Display
72%
Leistung Spiele
62%
Leistung Anwendungen
88%
Temperatur
82%
Lautstärke
87%
Auf- / Abwertung
82%
Durchschnitt
81%
83%
Subnotebook *
gewichteter Durchschnitt

Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

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Autor: Sebastian Jentsch (Update: 11.02.2014)