Test Nokia X Smartphone

Daniel Schmidt , 23.05.2014

Endlich Android? Mit dem Nokia X offeriert Microsoft Mobile nun auch ein Smartphone, auf dem Googles Android läuft. Eine Kehrtwende? Mitnichten! Vielmehr will der Hersteller mit dem günstigen Einsteiger-Smartphone die Kunden zum hauseigenen Windows Phone locken. Dafür wird die Oberfläche komplett umgekrempelt und ein eigener App-Store ins Leben gerufen. Warum das Konzept nicht ganz aufgeht, lesen Sie im Test.

Das Nokia X ist ein kompaktes Smartphone mit Dual-SIM-Unterstützung. Es ist in den Farben Blau, Grün, Rot, Gelb, Weiß und Schwarz erhältlich und präsentiert sich sehr farbenfroh. Auf dem Mobile World Congress 2014 in Barcelona wurde die vollständige Serie erstmals präsentiert. Neben dem Testgerät wurden noch das Nokia X+ und das XL vorgestellt. Eigentlich ist das Gerät für Wachstumsmärkte wie China und Indien entwickelt worden, hat seinen Weg aber nun doch auch nach Europa und Nordamerika gefunden. Es soll seinen Käufer an die Kachel-Optik von Windows Phone gewöhnen, sowie den Einstieg in die Smartphone-Welt erleichtern. Der Besitzer soll, wenn es nach der Produkt-Psychologie von Microsoft Mobile geht, animiert werden bei Gelegenheit ein Lumia-Modell zu erwerben.

Das Smartphone positioniert sich durch seine Ausstattung und seinen Preis ab rund 100 Euro in der Einsteigerklasse. Die ist bereits heiß umkämpft. Neben dem Acer Liquid Z4 Duo (ab 99 Euro) und dem Huawei Ascend Y530 (ab 110 Euro) ringt auch Sony mit dem Xperia E Dual (ab 88 Euro) um Marktanteile in diesem Segment. Das Lumia 520 (ab 105 Euro) besitzt nur einen SIM-Slot, ist aufgrund des attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnisses jedoch eine starke Alternative. Das erste Windows Phone mit zwei SIM-Steckplätzen ist ebenfalls seit kurzem verfügbar. Das Nokia Lumia 630 (UVP 159 Euro) ist jedoch etwas teurer.

Gehäuse

Wie wir testen - Gehäuse

Das Gehäuse besteht vollständig aus Polycarbonat.
Das Gehäuse besteht vollständig aus Polycarbonat.
Der Akku ist wechselbar.
Der Akku ist wechselbar.

Das Gehäuse des Nokia X besteht aus Polycarbonat und ist ein echter Handschmeichler sowie sehr griffig. Leider ist es aber auch recht anfällig gegenüber Fingerabdrücken. Das Gerät ist mit seinen 10,4 Millimetern Bauhöhe und 129 Gramm Gewicht zwar recht dick, liegt aber dennoch gut in der Hand.

Das Smartphone präsentiert sich sehr verwindungssteif und gibt bei entsprechenden Biegeversuchen keinen Mucks von sich. Auch Druck kann das Gerät nicht beeindrucken. Egal ob wir kräftig auf der Rückseite oder dem dünnen Displayrahmen herumdrückten, Wellenbildungen auf dem Panel waren keine zu erkennen. Lediglich bei festem Druck direkt auf das Display wurden diese sichtbar.

Das Cover des Nokia X bedeckt nicht nur die Rückseite des Gerätes, sondern bildet ebenfalls den Rahmen für das Display. Es lässt sich vollständig entfernen. Darunter befindet sich der austauschbare Akku. Außerdem sind dort die beiden Micro-SIM- und der MicroSD-Slot untergebracht.

Ausstattung

Wie wir testen - Gehäuse

Die Anschlussausstattung ist spärlich gehalten. Der Micro-USB-2.0-Port dient sowohl zum Laden des Nokia X als auch zum Datenaustausch mit einem Computer. MHL und OTG werden jedoch nicht unterstützt. Mittels des MicroSD-Slots kann der Speicher um bis zu 32 GB (SDHC) erweitert werden.

Kopfseite: Audio
Kopfseite: Audio
Links sind keine Buttons oder Ports.
Links sind keine Buttons oder Ports.
Fußseite: USB 2.0
Fußseite: USB 2.0
Rechts: Lautstärkewippe, Power
Rechts: Lautstärkewippe, Power

Software

Das Nokia X setzt in der Basis auf Google Android 4.1.2 Jelly Bean und damit auf eine etwas ältere Version. Darüber wurde die Nokia X Software Platform gelegt, welche die Optik von Android grundlegend verändert und stark an die UI von Windows Phone erinnert. Nur wer in den Einstellungen navigiert, wird optische Fragmente von Google Plattform finden.

Die Bedienung ist relativ simpel gehalten und sollte auch für Smartphone-Neulinge keine große Herausforderung darstellen. Die Kacheln sind auch auf dem kleinen Screen angenehm groß dimensioniert und lassen sich gut bedienen. Alle installierten Apps werden auf dem Homescreen angezeigt und untereinander sortiert. Die Reihenfolge lässt sich beliebig ändern. Auch die Kachelfarbe lässt sich frei aus sechs vordefinierten Farben wählen. Live-Tiles, wie bei Windows Phone, gibt es aber nicht. Neben der kleineren Standard-Kachel ist es möglich jede Schaltfläche auf die vierfache Größe zu strecken. Um nicht die Übersicht zu verlieren, können Apps gruppiert werden.

Homescreen
Homescreen
Kacheln lassen sich anpassen.
Kacheln lassen sich anpassen.
App-Gruppen (hier gelb) verbessern die Übersicht.
App-Gruppen (hier gelb) verbessern die Übersicht.
Gruppenansicht
Gruppenansicht

Bekannte Apps aus der Lumia-Reihe sind bereits vorinstalliert. So finden sich neben der App Kamera auch Nokia MixRadio und Here Maps auf dem Nokia X wieder. Letzteres bietet eine vollwertige weltweite Offline-Navigation mit Sprachausgabe. Das entsprechende Kartenmaterial muss jedoch erst heruntergeladen werden und ist recht speicherintensiv, sodass man um den Einsatz einer MicroSD-Karte nicht herumkommt. Außerdem sind ziemlich viele Spiele vorinstalliert. Weitere Anwendungen können aus dem Nokia-App-Store geladen werden, dessen Angebot recht knapp ist. Noch nicht mal der beliebte Messenger WhatsApp steht zur Verfügung. Eine Anbindung an den Google Play Store gibt es nicht.

Der App-Store verfügt über wenig Apps.
Der App-Store verfügt über wenig Apps.
Bekannte Lumia-Apps sind vorinstalliert.
Bekannte Lumia-Apps sind vorinstalliert.
Nokia MixRadio ist kostenlos.
Nokia MixRadio ist kostenlos.
Das Kartenmaterial benötigt viel Platz.
Das Kartenmaterial benötigt viel Platz.

Wer die Installation von Apps aus unbekannter Herkunft in den Einstellungen aktiviert, kann sich auch die meisten Apps aus dem Play Store herunterladen und die APKs (Android Application Package) manuell installieren. Dies funktioniert jedoch nur mit Anwendungen, die keinen direkten Zugriff auf die Google Dienste benötigen. Auch eine manuelle Installation von WhatsApp (Version 2.11.247) war so nicht möglich. Die App deklariert das Nokia X als nicht unterstütztes Gerät. Wer aber nach dem Fehlversuch die WhatsApp+ APK (Version 5.62D) installiert, erhält eine funktionsfähige Variante des Messengers. Außerdem besteht die Möglichkeit, direkt bei Amazon den App-Store des Online-Händlers herunterzuladen. Wer dort ein Kundenkonto besitzt, kann diese Anwendungen ebenfalls problemlos nutzen. Wichtig ist, dass Sie nur APKs von seriösen Webseiten beziehen, da sonst die Maleware-Gefahr sehr hoch ist.

Um Apps manuell installieren zu können, muss dies erst aktiviert werden.
Um Apps manuell installieren zu können, muss dies erst aktiviert werden.
Im Dateimanager können die APKs dann eingespielt werden.
Im Dateimanager können die APKs dann eingespielt werden.
WhatsApp lässt sich über Umwege einrichten.
WhatsApp lässt sich über Umwege einrichten.
Auch der Amazon-App-Store ist nutzbar.
Auch der Amazon-App-Store ist nutzbar.

Kommunikation & GPS 

Das Nokia X besitzt ein WLAN-Modul, welches die IEEE-802.11-Standards b/g/n unterstützt und demnach im Frequenzbereich mit 2,4 GHz arbeitet. Die Reichweite ist eher mäßig, wird in den meisten Fällen jedoch ausreichen. Bei einem Abstand von 15 Metern vom Router (Fritz!Box 6360) fiel die WLAN-Signalstärke auf bis zu -80 dBm ab. Webseiten bauten sich dann nur noch sehr langsam auf.

Mobil gelangt man mit UMTS/HSPA ins Internet. Die Datenanbindung beschränkt sich auf ein Minimum, angesichts der Käuferzielgruppe reicht dies in der Regel aber aus. Downloads sind mit maximal 7,2 MBit/s und Uploads mit bis zu 5,76 MBit/s möglich. Die geringe Frequenzabdeckung kann, je nach Provider, zu einer schlechteren Netzabdeckung führen. Quad-Band-GSM wird ebenfalls unterstützt und ermöglicht damit das Telefonieren in allen Netzen der Welt.

Die Bluetooth-Verbindung (Version 3.0) läuft zuverlässig und stabil. Wir konnten störungsfrei Nokia MixRadio auf einen externen Lautsprecher streamen. NFC ist nicht an Bord.

GPS Test: im Gebäude
GPS Test: im Gebäude
GPS Test: im Freien
GPS Test: im Freien

Der GPS-Empfänger kann unsere Position selbst in geschlossenen Räumen korrekt ermitteln, benötigt dafür jedoch auch ein paar Minuten. Im Freien funktioniert es deutlich unter einer Minute. Leider sind die Streckenverfolgungseigenschaften nicht sonderlich gut, wie unser Testvergleich mit dem Garmin Edge 500 zeigt. Vor allem im Bereich der Brücke gibt es teilweise deutliche Abweichungen vom Weg. Wer das Gerät also zur Fußgänger-Navigation in Innenstädten nutzen möchte, wird sich sicherlich auf kleinere Wartezeiten einstellen muss, bis die korrekte Position oder Laufrichtung ermittelt wurde. Andere Geräte, wie das Acer Liquid Z4, sind in diesem Bereich jedoch auch nicht besser.

Nokia X
Nokia X
Nokia X
Nokia X
Nokia X
Nokia X
Garmin Edge 500
Garmin Edge 500
Garmin Edge 500
Garmin Edge 500
Garmin Edge 500
Garmin Edge 500
Telefon-App
Telefon-App
Anruf-Funktionen
Anruf-Funktionen

Telefonfunktionen und Sprachqualität

Die Telefon-App ist übersichtlich und einfach gestaltet und steht der Stock-App von Android in nichts nach. Auch während des Anrufs sind alle wichtigen Funktionen einfach auf dem Display zu finden. Der Abstandssensor arbeitet zudem sehr zuverlässig.

Die Sprachqualität des Nokia X ist angesichts seiner Geräteklasse recht ordentlich. Sowohl wir als auch unser Gesprächspartner waren gut zu verstehen, solange das Gerät direkt ans Ohr gehalten wird. Störungen oder Sprachunterbrechungen konnten wir keine feststellen. Mit aktiviertem Lautsprecher war das Resultat nicht ganz so überzeugend. Zwar konnten wir den Teilnehmer am anderen Ende gut verstehen, doch wurden wir zeitweise von einem Rauschen begleitet und es kam zu Unterbrechungen. Das mitgelieferte Headset ist überraschend gut und eignet sich prima zum Telefonieren.

Kamera

Panoramaaufnahme mit dem Nokia X
Panoramaaufnahme mit dem Nokia X

Das Nokia X besitzt lediglich eine Kamera auf der Rückseite. Auf eine Webcam verzichtet der Hersteller. Die Optik löst mit bis zu 3 MP (2.048 x 1.536 Pixel, 4:3) auf, was nicht sonderlich hoch ist. Im Vergleich zum direkten Kontrahenten Acer Liquid Z4 Duo werden die Farben jedoch deutlich besser dargestellt, wenn sie auch leicht übersättigt sind. Dies muss aber nicht immer schlecht sein, wie die Aufnahme vom Himmel zeigt. Details werden zum Rand hin recht matschig. In den Einstellungen können Sättigung, Kontrast und Schärfe justiert werden. Bei schwachem Licht macht sich das Fehlen eines Blitzes oder einer LED bemerkbar. Die Aufnahmen verrauschen dann sehr stark. Die Panorama-Funktion ist einfach zu bedienen, jedoch sollte darauf geachtet werden, das Smartphone möglichst gerade zu halten, da es sonst zu Fehlern im zusammengefügten Bild (siehe Zaun) kommen kann. Dennoch erfüllt die Kamera die Anforderungen für social Media oder für Schnappschüsse, die nicht größer als 9 x 13 Zentimeter werden sollen.

Videos nimmt das Nokia X mit maximal 864 x 480 Bildpunkten auf. Die Aufnahmen wirken auf größeren Displays sehr unscharf und matschig. Außerdem sind sie leicht überbelichtet.

Nokia X
Nokia X
Nokia X
Nokia X
Nokia X
Nokia X
Acer Liquid Z4 Duo
Acer Liquid Z4 Duo
Acer Liquid Z4 Duo
Acer Liquid Z4 Duo
Acer Liquid Z4 Duo
Acer Liquid Z4 Duo
Apple iPhone 5
Apple iPhone 5
Apple iPhone 5
Apple iPhone 5
Apple iPhone 5
Apple iPhone 5
Sony Alpha 57 (Referenz)
Sony Alpha 57 (Referenz)
Sony Alpha 57 (Referenz)
Sony Alpha 57 (Referenz)
Sony Alpha 57 (Referenz)
Sony Alpha 57 (Referenz)

Zubehör

Im Lieferumfang des Nokia X befinden sich ein Headset und ein Netzteil (5 Volt, 750 mA, 3,75 Watt). Leider ist letzteres nicht modular und ein Datenkabel liegt dem Gerät ebenfalls nicht bei. Speziell für das Smartphone zugeschnittenes Zubehör gibt es vom Hersteller nicht. Jedoch wird eine breite Palette von Universalzubehör angeboten, wie Headsets, Ladegeräte und Kfz-Kits.

Garantie

Aussagen zur Garantie in Deutschland und Österreich sind schwierig, da die Geräte in den deutschsprachigen Ländern offiziell nicht von Microsoft Mobile angeboten, sondern über andere EU-Länder importiert werden. In Rumänien erhält man sogar drei Jahre Garantie. Käufer innerhalb der EU können sich jedoch sicher sein, die zweijährige Händlergewährleistung in Anspruch nehmen zu können.

Eingabegeräte & Bedienung

Haupteingabemedium des Nokia X ist der kapazitive Touchscreen, welcher lediglich zwei Berührungen gleichzeitig verarbeiten kann. Da es jedoch keine App oder Multitouchgeste auf dem Gerät gibt, die mehr benötigen würde, ist dies zu verschmerzen. Der Touchscreen arbeitet sehr genau und setzt Eingaben schnell um. Dies macht sich bei der kleinen Tastatur des Smartphones besonders gut bemerkbar, da Tippfehler eine echte Seltenheit sind. Dafür könnte das Layout etwas besser sortiert sein. Das Minus-Zeichen (-) ist beispielsweise gut versteckt. Es muss erst zweimal im Layout geblättert werden, um einen Zugriff auf dieses gängige Zeichen zu erhalten. Vor allem bei Eingaben von URLs ist dies bisweilen nervig.

Unterhalb des Displays gibt es nur eine Sensortaste. Bei einer kurzen Berührung fungiert sie als Zurück-Button. Wird sie lange gehalten (etwa zwei Sekunden), gelangt man zurück auf den Homescreen. Wem letzteres nicht schnell genug geht, kann in den Einstellungen eine Geste aktivieren, mit der man sofort auf den Startbildschirm gelangt (von links nach rechts über den Screen streichen). Die physischen Tasten sind genauso angeordnet wie bei den Lumia-Geräten und lassen sich mit dem Daumen der rechten Hand gut erreichen. Die markanten Tasten besitzen klare Druckpunkte und geben zudem ein gutes Feedback.

Tastatur im Hochformat
Tastatur im Hochformat
Tastatur im Querformat
Tastatur im Querformat

Display

Wie wir testen - Display

Von Oben: Liquid Z4, Nokia X, Lumia 920.
Von Oben: Liquid Z4, Nokia X, Lumia 920.

Das 4 Zoll große IPS-Display des Nokia X löst mit 800 x 480 Bildpunkten auf. Dies entspricht einem Seitenverhältnis von 5:3 und einer Pixeldichte von 233 PPI. Die dargestellten Inhalte werden damit recht scharf dargestellt. Lediglich bei einer sehr genauen Betrachtung ist eine Treppchenbildung zu erkennen.

Die Helligkeit des Panels ist mit maximal 408 cd/m² vergleichsweise hoch. Die Ausleuchtung ist mit 92 Prozent sehr ausgewogen und bietet keinen Anlass zur Kritik. Da können das Acer Liquid Z4 (max. 377 cd/m², 81 %) und das Huawei Ascend Y530 (max. 388 cd/m², 91 %) nicht ganz mithalten. Einziges Ärgernis sind die sichtbaren Lichthöfe am unteren Bildschirmrand des Nokia X.

402
cd/m²
403
cd/m²
404
cd/m²
393
cd/m²
397
cd/m²
401
cd/m²
374
cd/m²
389
cd/m²
408
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
Infos
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 408 cd/m²
Durchschnitt: 396.8 cd/m²
Ausleuchtung: 92 %
Helligkeit Akku: 397 cd/m²
Schwarzwert: 0.85 cd/m²
Kontrast: 467:1

Der Schwarzwert ist mit 0,85 cd/m² etwas erhöht, sodass schwarz eher wie anthrazit wirkt. Der Kontrast von 467:1 ist entsprechend gering und könnte etwas höher sein. Hier liefert im Vergleichsfeld das Sony Xperia E (0,43 cd/m², 719:1) die besten Ergebnisse.

Die Farbwiedergabe ist bei Smartphones in dieser Preisklasse nicht sonderlich gut und so ist es auch beim Nokia X. Die Graustufen (dE 10) und die Mischfarben (dE 8) zeigen teilweise sichtbare Abweichungen und einen leichten Blaustich, wodurch das dargestellte Bild etwas kühl wirkt. Bei der Farbtreue zeigen vor allem Cyan und Weiß sichtbare Abweichungen vom Soll. Im alltäglichen Gebrauch fällt dies aber nicht störend auf.

Farbtreue (Zielfarbraum sRGB)
Farbtreue (Zielfarbraum sRGB)
Farbsättigung (Zielfarbraum sRGB)
Farbsättigung (Zielfarbraum sRGB)
Mischfarben (Zielfarbraum sRGB)
Mischfarben (Zielfarbraum sRGB)
Graustufen (Zielfarbraum sRGB)
Graustufen (Zielfarbraum sRGB)

Im Außeneinsatz sollte direkte Sonneneinstrahlung beim Nokia X vermieden werden. Zwar ist das Gerät sehr hell, doch das Display könnte etwas kontraststärker sein. Wer ein schattiges Plätzchen aufsucht, wird jedoch keine Probleme haben.

Die Blickwinkelstabilität ist recht gut, was angesichts der verwendeten IPS-Technologie jedoch auch nicht sonderlich verwunderlich ist. Ab etwa 45 Grad kommt es zu einem minimalen Helligkeitsverlust, welcher jedoch kaum auffällt. Ab einem Betrachtungswinkel von 100 Grad wird ein Ghost-Effekt sichtbar, welcher zunächst als leichte Unschärfe wahrgenommen wird. Dies tritt auf, weil zwischen der Displayabdeckung und dem eigentlichen Panel zu viel Raum ist.

Outdoor im Schatten
Outdoor im Schatten
Direkte Sonneneinstrahlung
Direkte Sonneneinstrahlung
Blickwinkelstabilität des Nokia X
Blickwinkelstabilität des Nokia X

Leistung

Wie wir testen - Leistung

Das Nokia X ist mit einem Qualcomm Snapdragon S4 Play MSM8625Q ausgestattet. Es handelt sich dabei um die Dual-Core-Variante des SoCs, welche jedem Kern 1,0 GHz bereitstellt. Als Grafikeinheit kommt eine Qualcomm Adreno 203 zum Einsatz. Der Arbeitsspeicher im mit 512 MB recht knapp bemessen und bildet den Flaschenhals für das System. Vor allem aufwendigere Benchmarks, wie Basemark X 1.1, stürzten ab und konnten deshalb kein Ergebnis ermitteln. Auch die Systemperformance leidet arg unter dem schwachen SoC und es kommt immer wieder mal zu Rucklern oder Ladepausen.

CPU Identifier
CPU Identifier
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z

In den Benchmarks zeigt sich oft, dass die Konkurrenten oft schneller sind. Im AnTuTu v4 sind sowohl das Liquid Z4 (+45 %) als auch das Huawei Y530 (+58 %) deutlich schneller. Erst im PassMark werden auch Stärken des Nokia X sichtbar. So ist der Flashspeicher etwas schneller als bei den Konkurrenten. Der ohnehin schon knappe RAM hingegen ist jedoch deutlich langsamer.

AnTuTu Benchmark v4 - Total Score (sort by value)
Nokia X
7655 Points ∼18%
Acer Liquid Z4
11084 Points ∼26% +45%
Huawei Ascend Y530
12124 Points ∼28% +58%
PassMark PerformanceTest Mobile V1
System (sort by value)
Nokia X
1296 Points ∼21%
Acer Liquid Z4
1628 Points ∼26% +26%
Huawei Ascend Y530
1262 Points ∼20% -3%
CPU Tests (sort by value)
Nokia X
2697 Points ∼6%
Acer Liquid Z4
4435 Points ∼10% +64%
Huawei Ascend Y530
1295 Points ∼3% -52%
Disk Tests (sort by value)
Nokia X
2673 Points ∼7%
Acer Liquid Z4
2654 Points ∼7% -1%
Huawei Ascend Y530
2317 Points ∼6% -13%
Memory Tests (sort by value)
Nokia X
1107 Points ∼19%
Acer Liquid Z4
1510 Points ∼26% +36%
Huawei Ascend Y530
1535 Points ∼27% +39%
2D Graphics Tests (sort by value)
Nokia X
1516 Points ∼31%
Acer Liquid Z4
1704 Points ∼34% +12%
Huawei Ascend Y530
2334 Points ∼47% +54%
3D Graphics Tests (sort by value)
Nokia X
451 Points ∼20%
Acer Liquid Z4
535 Points ∼24% +19%
Huawei Ascend Y530
584 Points ∼27% +29%
3DMark (2013)
1280x720 Ice Storm Standard Score (sort by value)
Nokia X
2385 Points ∼2%
Acer Liquid Z4
1896 Points ∼1% -21%
Huawei Ascend Y530
4125 Points ∼3% +73%
1280x720 Ice Storm Standard Graphics (sort by value)
Nokia X
2269 Points ∼0%
Acer Liquid Z4
1669 Points ∼0% -26%
Huawei Ascend Y530
4139 Points ∼1% +82%
1280x720 Ice Storm Standard Physics (sort by value)
Nokia X
2907 Points ∼5%
Acer Liquid Z4
3626 Points ∼7% +25%
Huawei Ascend Y530
4075 Points ∼8% +40%

Legende

 
Nokia X Qualcomm Snapdragon S4 Play MSM8625Q, Qualcomm Adreno 203, 4 GB Flash
 
Acer Liquid Z4 MediaTek MT6572, ARM Mali-400 MP, 4 GB Flash
 
Huawei Ascend Y530 Qualcomm Snapdragon 200 8210, Qualcomm Adreno 302, 4 GB Flash

Die Browser-Performance des Nokia X ist nicht sonderlich hoch, eignet sich aber zum Surfen im Web. Der vorinstallierte Stock-Browser basiert auf Google Chrome 30 und ruft die Webseiten recht flott auf. Jedoch stellt sich die lahme Systemleistung oftmals als hinderlich heraus. Die meisten Benchmarks stürzten ab. Sowohl Peacekeeper als auch Browsermark 2.1, Mozilla Kraken, Octane 2.0 und WebXPRT liefen nicht durch. Die wenigen ermittelten Werte zeigen eine mäßige Java-Performance. In den Google-Benchmarks schneidet das Nokia X jedoch relativ ordentlich ab.

Sunspider - --- (sort by value)
Nokia X
Adreno 203, S4 Play MSM8625Q, 4 GB Flash
2429.7 ms * ∼60%
Acer Liquid Z4
Mali-400 MP, MT6572, 4 GB Flash
1840.6 ms * ∼46% +24%
Huawei Ascend Y530
Adreno 302, 200 8210, 4 GB Flash
1538.8 ms * ∼38% +37%
Google V8 Ver. 7 - Google V8 Ver. 7 Score (sort by value)
Nokia X
Adreno 203, S4 Play MSM8625Q, 4 GB Flash
1273 Points ∼7%
Sony Xperia E dual
Adreno 200, S1 MSM7227A, 4 GB Flash
705 Points ∼4% -45%
Acer Liquid Z4
Mali-400 MP, MT6572, 4 GB Flash
1509 Points ∼8% +19%
Nokia Lumia 520
Adreno 305, S4 Plus MSM8227, 8 GB SSD
446 Points ∼2% -65%
Octane V1 - Total Score (sort by value)
Nokia X
Adreno 203, S4 Play MSM8625Q, 4 GB Flash
1266 Points ∼6%
Nokia Lumia 520
Adreno 305, S4 Plus MSM8227, 8 GB SSD
374 Points ∼2% -70%

* ... kleinere Werte sind besser

PassMark: Nokia X
PassMark: Nokia X
PassMark: Z4 Duo
PassMark: Z4 Duo

Als Massenspeicher kommt ein 4 GB kleiner Flashspeicher zum Einsatz. Davon stehen dem Anwender nach dem ersten Start etwa 1,8 GB zur freien Verfügung. Der Speicher lässt sich mittels MicroSD-Karte um bis zu 32 GB erweitern.

Der AndroBench steht für das Nokia X leider nicht zur Verfügung, sodass wir auf PassMark als Vergleichsmedium zurückgreifen. Hier zeigt sich im Vergleich zum Liquid Z4 (Lesen: 48,3 MB/s, Schreiben: 13,1 MB/s), dass die Leseraten des Nokia X (17,9 MB/s) deutlich geringer sind. Dafür ist die Schreibrate mit 41,7 MB/s über dreimal so hoch. Eine etwas höhere Lesegeschwindigkeit hätte die Startzeit von Apps sicherlich spürbar verringern können.

Spiele

Die Qualcomm Adreno 203 gehört zu den schwächeren Grafikeinheiten. Hier dürfen keine besonders aufwendig gestalteten Spiele erwartet werden. Da der App-Store von Nokia diese aber auch erst gar nicht anbietet, ist dies auch nicht weiter schlimm. Die gebotenen Apps laufen alle problemlos. Aktuelle 3D-Kracher oder Spiele-Highlights sind darunter aber nicht zu finden. Klassiker wie Angry Birds oder Fruit Ninja finden sich aber auch im Store.

Der Lagesensor und der gute Touchscreen steuern ihren Teil zum Spielvergnügen bei und geben keinen Grund zur Beanstandung.

Sim City Deluxe
Sim City Deluxe
Fruit Ninja
Fruit Ninja

Emissionen

Wie wir testen - Emissionen

Temperatur

Das Nokia X wird bereits im Leerlauf handwarm und erreicht Werte von 36,0 °C. Das Xperia E (bis zu 35,9 °C) wird ähnlich warm. Die übrigen Konkurrenten im Vergleichsfeld sind deutlich kühler.

Unter Volllast erreichen die Oberflächentemperaturen einen Spitzenwert von 40,2 °C. An dieser Stelle ist das Nokia X ebenfalls das wärmste Smartphone, liegt aber in einem absolut unbedenklichen Bereich. Auch die Messwerte des Netzteils sind unbedenklich.

 30.0 °C32.2 °C35.8 °C 
 29.6 °C31.3 °C36.0 °C 
 28.8 °C30.5 °C33.1 °C 
Maximal: 36.0 °C
Durchschnitt: 31.9 °C
34.5 °C33.0 °C29.7 °C
33.2 °C31.9 °C30.0 °C
31.5 °C31.6 °C29.0 °C
Maximal: 34.5 °C
Durchschnitt: 31.6 °C
Netzteil (max.)  33.4 °C | Raumtemperatur 22.1 °C | Voltcraft IR-350

Lautsprecher

Der Monolautsprecher des Nokia X verrichtet solide Dienste. Er ist sicherlich kein Klangwunder, aber Höhen werden recht sauber transportiert, Mitten und Bässe fehlen dagegen fast vollständig. Bei maximaler Lautstärke kann das Smartphone nicht nur sehr laut sein, sondern neigt bei hohen Tönen zu leichten Verzerrungen.

Das mitgelieferte Headset macht auch bei der Musikwiedergabe eine ordentliche Figur. Der Bass ist nicht allzu übertrieben präsent, die Höhen sind jedoch ein wenig dumpf. Insgesamt jedoch eine brauchbare Vorstellung.

Akkulaufzeit

Wie wir testen - Akkulaufzeit

Energieaufnahme

Ein kleines Display gepaart mit einem schwachen SoC. Da sollte die Leistungsaufnahme des Nokia X nicht sonderlich hoch sein und in der Tat sorgen die Messergebnisse für keine Überraschungen. Im Leerlauf benötigt das Smartphone gerade mal 0,3 bis 1,3 Watt und liegt damit auf einem ähnlichen Niveau, wie die Konkurrenten.

Unter Volllast, welche wir mit der App Stability Test erzeugt haben, steigen die Verbrauchswerte auf höchstens 2,4 Watt an. Das stärker bestückte Huawei Y530 (max. 2 Watt) zeigt sich an dieser Stelle sparsamer, trotz der leistungsfähigeren GPU und des größeren Displays.

Stromverbrauch

Aus / Standby 0.0 / 0.2 Watt
Idle 0.3 / 0.9 / 1.3 Watt
Last 2.0 / 2.4 Watt
 
Legende: min: , med: , max:         Voltcraft VC 940

Akkulaufzeit

Das Nokia X besitzt einen 1.500 mAh starken Lithium-Ionen-Akku. Dieser ist kleiner dimensioniert als bei den meisten Konkurrenten. Das Liquid Z4 (1.630 mAh) und das Ascend Y530 (1.750 mAh) gleichen dies jedoch durch ihre stärkere Hardware wieder aus, sodass die Werte sich gut gegenüberstellen lassen.

Die maximale Laufzeit des Nokia X ermittelten wir bei minimaler Panelhelligkeit und allen deaktivierten Verbrauchern. Lediglich die WLAN-Verbindung war aktiv, um im Browser ein Skript auszuführen, welches das Lesen eines Buches simuliert. Rund 17,5 Stunden hielt das Smartphone durch. Im umgekehrten Szenario wird die minimale Ausdauer bestimmt. Das Display wird dabei höchstmöglich illuminiert und alle Verbraucher aktiviert. Mit Hilfe der App Stability Test soll der Energiespeicher möglichst schnell leergesaugt werden. Zweieinhalb Stunden sind ein ordentliches Ergebnis, das Y530 hält unter gleichen Bedingungen jedoch eine Stunde länger durch.

Praxisnäher ist der Test „Surfen über WLAN“ gestaltet. Dabei wird die Leuchtkraft des Displays auf 150 cd/m² angepasst und, bis auf WLAN, alle Verbraucher abgeschaltet. Im Browser wird dann ein Skript ausgeführt, das alle 40 Sekunden eine neue Webseite aufruft. Mit fast zehn Stunden hält es länger durch als das Z4 Duo (08:18 h) oder das Y530 (08:03 h) und liegt gleichauf mit dem Xperia E (09:55 h). Da das Nokia X mit dem Abspielen von Full-HD-Videos überfordert ist, müssen wir an dieser Stelle auf den entsprechenden Laufzeittest verzichten.

Insgesamt liefert das kleine Smartphone genügend Power für einen ganzen Tag. Nur wer gerne viel spielt, wird früher zu der Steckdose zurückkehren müssen.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
17h 28min
Surfen über WLAN
9h 58min
Last (volle Helligkeit)
2h 32min

Fazit

Wie wir testen - Fazit

Im Test: Nokia X
Im Test: Nokia X

Das Nokia X glänzt durch eine gute Verarbeitung und ein helles und sehr ausgewogen illuminiertes Display. Die größten Mankos sind sicherlich die niedrige Performance und die geringe App-Auswahl. Warum der Hersteller auf eine Anbindung an Googles Play Store verzichtet, ist aus Sicht des Kunden nicht nachvollziehbar. Denn damit wird vor allem Einsteigern, an die sich das Gerät richtet, der Zugang zu manchen Apps erschwert beziehungsweise erst gar nicht ermöglicht. Einem Smartphone-Neuling zuzumuten APKs manuell zu installieren, um beispielsweise an gängige Apps, wie WhatsApp oder Instagram, zu gelangen, ist nicht zielgruppenfreundlich. Außerdem wirkt die hauseigene Nokia X Software Platform etwas träge und es kommt immer wieder zu kleineren Rucklern. Hinzu gesellen sich Abstürze von aufwendigen Anwendungen, wie Benchmarks. Weshalb wir eine Abwertung (-4) über die Eindrucksnote vornehmen würden. Doch die vollwertige Offline-Navigation und der kostenlose Musik-Streaming-Dienst Nokia MixRadio (+2) federn dies etwas ab, sodass die Abwertung ein wenig milder ausfällt.

Die Oberfläche als solche ist sehr übersichtlich gestaltet und einfach zu bedienen. Der Ansatz ist somit nicht schlecht, jedoch muss Microsoft Mobile noch einiges verbessern. Alltägliche Aufgaben meistert das Gerät in der Regel mühelos. Vor allem die Sprachqualität ist vergleichsweise gut. Wer ein einfach zu bedienendes Smartphone für wenig Geld sucht und sich mit der eingeschränkten App-Auswahl arrangieren kann, erhält dennoch ein gutes Telefon.

Testgerät zur Verfügung gestellt von ...

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Im Test: Nokia X. Testgerät zur Verfügung gestellt von:
Im Test: Nokia X. Testgerät zur Verfügung gestellt von Notebooksbilliger.de.

Datenblatt

Nokia X

:: Prozessor
:: Speicher
512 MB
:: Grafikkarte
:: Bildschirm
4.0 Zoll 5:3, 800x480 Pixel, kapazitiver Touchscreen, IPS, 24 Bit, 16.7 Millionen Farben, spiegelnd: ja
:: Festplatte
4 GB Flash, 4 GB , 1.8 GB verfügbar
:: Anschlüsse
1 USB 2.0, Audio Anschlüsse: kombinierte Kopfhörer- und Mikrofonklinke (3,5 mm), Card Reader: MicroSD bis 32 GB (SDHC), Sensoren: Umgebungslicht-, Annährungs- und Lagesensor, GPS, Kopf-SAR: 0,93 W/kg, Körper-SAR: 0,75 W/kg
:: Netzwerkverbindungen
802.11 b/g/n (b g n ), 3.0 Bluetooth, GSM (850, 900, 1.800 und 1.900 MHz), UMTS/HSPA (900 und 2.100 MHz)
:: Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 10.4 x 115.5 x 63
:: Gewicht
0.129 kg Netzteil: 0.035 kg
:: Akku
5.55 Wh Lithium-Polymer, 3,7 Volt, 1.500 mAh
Telefonieren 2G (laut Hersteller): 13 h, Telefonieren 3G (laut Hersteller): 10 h, Standby 2G (laut Hersteller): 28 h
:: Preis
119 Euro
:: Betriebssystem
Android 4.1 Jelly Bean
:: Sonstiges
Webcam: keine; Hauptkamera: 3 MP, Lautsprecher: Monolautsprecher, Tastatur: virtuell, Netzteil AC-20 (5 V, 0,75 A, 3,75 W), Headset, Nokia X software platform, Here Maps, Nokia MixRadio, 24 Monate Garantie

 

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Im Lieferumfang vermissen wir ein Datenkabel.
Im Lieferumfang vermissen wir ein Datenkabel.
Mit 4 Zoll durchaus hosentaschentauglich.
Mit 4 Zoll durchaus hosentaschentauglich.
Das IPS-Display löst mit 800 x 480 Bildpunkten auf.
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Die Nokia X Platform Software lässt von Google Android nicht viel übrig.
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Das Gehäuse besteht aus Polycarbonat.
Das Gehäuse besteht aus Polycarbonat.
Die Kamera löst mit 3 MP auf.
Die Kamera löst mit 3 MP auf.
Der Akku (1.500 mAh) ist wechselbar.
Der Akku (1.500 mAh) ist wechselbar.
Der Lautsprecher liefert eine solide Leistung.
Der Lautsprecher liefert eine solide Leistung.
Nur der erste SIM-Slot ist 3G-fähig.
Nur der erste SIM-Slot ist 3G-fähig.
Das Clouding ist sehr unschön.
Das Clouding ist sehr unschön.
4 GB Flashspeicher gibt es.
4 GB Flashspeicher gibt es.
Nur 1,8 GB stehen zur freien Verfügung.
Nur 1,8 GB stehen zur freien Verfügung.
Die Nokia X Software Platform (V 1.1) kommt bei unserem Testgerät zum Einsatz.
Die Nokia X Software Platform (V 1.1) kommt bei unserem Testgerät zum Einsatz.
Eine installierte WhatsApp-APK ließ sich nicht nutzen.
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3DMark
3DMark
Vellamo
Vellamo
AndEBench
AndEBench
AnTuTu v4
AnTuTu v4
Google Octane V1
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Peacekeeper war nur einer der Benchmarks, die nicht durchführbar waren.
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Benachrichtigungszentrale
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Nokia X
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Die dargestellten Preise können bis zu einen Tag alt sein.

Pro

+Gute Verarbeitung
+Ordentliche Akkulaufzeiten
+Gute Sprachqualität
+Dual-SIM
+Speicher erweiterbar
+Here Maps und MixRadio (kostenlos)
+Helles und ausgewogen illuminiertes Display ...
 

Contra

-... mit Lichthöfen
-Erhöhter Schwarzwert
-Alte Android-Basis
-Lahme Performance
-Kein Zugang zum Play Store und dadurch eingeschränkte App-Auswahl
-Wenig Arbeitsspeicher

Shortcut

Was uns gefällt

Verarbeitung, Display und Sprachqualität sind angesichts der Preisklasse einfach gut. Ebenso gefällt uns die vollwertige Offline-Navigation und das kostenlose Nokia MixRadio.

Was wir vermissen

Mehr Apps, mehr Leistung und mehr Stabilität. In summa wirkt die Nokia X Platform Software noch nicht ganz ausgereift und ruckelt häufig.

Was uns verblüfft

Gängige Standard-Apps wie WhatsApp und Instagram fehlen. Wieso der Play Store durch einen eigenen ersetzt wird, ist nicht so recht nachvollziehbar.

Die Konkurrenz

Die Konkurrenten mit Dual-SIM-Unterstützung sind Acer Liquid Z4 Duo, Huawei Ascend Y530 und Sony Xperia E dual.

Bewertung

Nokia X
23.05.2014 v4
Daniel Schmidt

Gehäuse
83%
Tastatur
60 / 75 → 80%
Pointing Device
81%
Konnektivität
47 / 60 → 78%
Gewicht
94%
Akkulaufzeit
91%
Display
78%
Leistung Spiele
51 / 75 → 68%
Leistung Anwendungen
14 / 65 → 22%
Temperatur
88%
Lautstärke
100%
Audio
63 / 91 → 69%
Kamera
48%
Auf- / Abwertung
-2%
Durchschnitt
64%
77%
Smartphone *
gewichteter Durchschnitt

Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

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Autor: Daniel Schmidt, 23.05.2014 (Update: 23.05.2014)