Notebookcheck

Test Samsung Galaxy Note 8.0 Tablet

Daniel Schuster, 14.05.2013

Fulminanter Lückenfüller. Das Galaxy Note 8.0 soll mit performanter Hardware und S Pen die aufklaffende Lücke zwischen 5,5 und 10,1 Zoll schließen und sich nahtlos in das Portfolio der Galaxy Note-Geräte einfügen. Kann Samsung mit dem Gerät an die eigene Erfolgsserie anknüpfen und möglicherweise die Verkaufszahlen des iPad Mini toppen?

Die Galaxy Note-Serie steht seit dem ersten Smartphone (N7000) für sehr große Displays und Highend-Hardware. Mit dem Galaxy Note 8.0 wird nun auch die Nische zwischen dem 10,1-Zoll-Format (Note 10.1) und dem Galaxy Note II (5,5 Zoll) bedient. Im Vergleich zu dem größeren Bruder, bedient sich das Tabphone an dem hauseigenen Launcher Touchwiz – aber dazu im entsprechenden Testabschnitt mehr.

Bei der Hardware lässt sich Samsung nicht lumpen und packt in den Polycarbonatmantel massig Performance. Angetrieben wird das Device von dem Exynos 4412 Quad-Core-SoC mit 1,6 GHz Taktfrequenz und 2 GB Arbeitsspeicher. Als Grafikkarte kommt die ARM-Lösung Mali-400 MP4 zum Einsatz. Gerüchten zufolge wird das Galaxy Note III mit dem Full-HD-Display ausgestattet sein, aber beim Note 8.0 muss sich der Käufer mit dem HD-Panel zufriedengeben. Dessen Auflösung beträgt 1.280 x 800 Pixel. Beim Betriebssystem setzt Samsung auf Android 4.1 (Jelly Bean). Mit einem Update auf 4.2 darf aber gerechnet werden, auch wenn der Zeitpunkt bis dato unbekannt ist. Ob und über welche herausragenden Fähigkeiten der Hybrid aus Tablet und Smartphone verfügt, haben wir in den kommenden Zeilen für Sie aufbereitet.

Gehäuse

Wie wir testen - Gehäuse

Das Note 8.0 im Kunststoffmantel
Das Note 8.0 im Kunststoffmantel
Die Rückseite strahlt in glänzendem weiß
Die Rückseite strahlt in glänzendem weiß

Wer bereits ein Gerät der Galaxy S- oder Galaxy Note-Reihe in den Händen gehalten hat, weiß was ihn erwartet. Das Tablet unterscheidet sich optisch kaum von seinen Vorgängermodellen. Samsung setzt, wie auch beim Flaggschiff S4, auf die Verwendung von Kunststoff – der Displayrahmen, der Hardwarebutton, die Rückseite und der Gehäuserahmen. Und genau hierbei scheiden sich auch die Geister. Auf der einen Seite wird Samsung durch die Verkaufszahlen in der Materialwahl bestätigt, aber umgekehrt gibt es auch zahlreiche Käufer, welche aus genau diesem Grund den Hersteller wechseln. Nichtsdestotrotz wirkt das Note 8.0 keinesfalls billig oder instabil, wenngleich die Haptik des HTC One deutlich besser ist. In Summe macht das Gerät einen stabilen Eindruck, ist weitestgehend verwindungssteif und auch das Backcover lässt sich nur geringfügig eindrücken.

Mit 210,8 x 135,9 x 7,95 mm ist das Tablet weniger breit und dünner als das Easypix SmartPad EP800 (204 x 156 x 10,2 mm), bei gleicher Displaygröße. Mit einem Gewicht von gerade einmal 340 Gramm ist es deutlich leichter als das Tablet von Easypix und genauso schwer, wie das Asus Fonepad mit 7 Zoll.

Ausstattung

Wie wir testen - Ausstattung

Genau wie bei der Optik, gibt es bei der Ausstattung wenig Differenzierungspotential. Das Gerät ist mit den Standardanschlüssen ausgestattet. Bei einem Gerät der Note-Reihe bedeutet das folgendes: An der Oberseite ist der 3,5-mm-Klinkenanschluss vorzufinden. An der rechten Seite sind der Power-Button und die Lautstärkewippe angeordnet. An der unteren Geräteseite wird das Tablet per Micro-USB-Anschluss entweder aufgeladen oder an einen Computer angeschlossen. Besonderheit ist der S Pen, welcher nahtlos in das Gehäuse versenkt werden kann. Zusätzlich wird an der linken Seite die Micro-SD-Karte und die Micro-SIM-Karte eingeschoben. Als besonderes Feature hat der Südkoreaner einen Infrarot-Port eingebaut. Ein Feature, welches vor längerer Zeit in jedem Mobiltelefon Standard war, dann aber durch Bluetooth abgelöst wurde. Der Grund für die Wiedergeburt der optischen Übertragungsquelle folgt.

Unser Modell verfügt über einen internen Speicher von 16 GB (netto: 9,78 GB) und kann, über den genannten Slot, bei Bedarf erweitert werden.

Links: Micro-SIM-Einschub und Micro-SD-Slot unter einer Abdeckung
Links: Micro-SIM-Einschub und Micro-SD-Slot unter einer Abdeckung
Unterseite: Stereolautsprecher und Micro-USB-Anschluss
Unterseite: Stereolautsprecher und Micro-USB-Anschluss
Rechts: Powerbutton, Lautstärkewippe und Infrarotport
Rechts: Powerbutton, Lautstärkewippe und Infrarotport
Kopfseite: 3,5-mm-Anschluss
Kopfseite: 3,5-mm-Anschluss
Der Aufbau erfolgt schnell, ist stabil und genau
Der Aufbau erfolgt schnell, ist stabil und genau.

Kommunikation & GPS

Natürlich verfügt auch dieses Device über die gängigsten Kommunikationsmodule, wie beispielsweise Bluetooth 3.0, WLAN 802.11 a/b/g/n oder aber einer UMTS-HSPA-Funkeinheit mit einer Geschwindigkeit von bis zu 21 Mbps. Bei allen genannten Modulen konnten wir über den Testzeitraum keine nennenswerten Abbrüche feststellen und alles funktionierte zu unserer Zufriedenheit. Der Test mit dem GPS-Empfänger konnte schnell abgehandelt werden, denn das Gerät kann prompt eine Verbindung aufbauen und hält diese auch stabil aufrecht. Die Genauigkeit ist dabei auf hohem Niveau. 

Telefonfunktion

Nicht jedes Tablet, welches mit einer SIM-Karte ausgestattet werden kann, ist auch in der Lage, zu telefonieren. In der Regel dient diese nur dazu, um eine mobile Datenverbindung aufzubauen – anders bei dem Note 8.0. Das Widget für die Telefonfunktion ist auf dem Homescreen bereits angepinnt. Dank Touchwiz findet sich der Samsung-Nutzer schnell zurecht und auch für Samsung-Neulinge stellt die Funktion kein Hindernis dar, denn alles ist selbsterklärend und übersichtlich gestaltet.

Software

Mit dem erstmaligen Anschalten des Geräts waren wir uns eigentlich sicher, dass uns ein tabletoptimiertes Betriebssystem erwartet, wie es auch beim Note 10.1 der Fall ist. Stattdessen ist der Homescreen und nahezu die komplette Optik auf die eines Smartphones ausgelegtTouchwiz macht es möglich. Ab diesem Zeitpunkt stellen wir uns also die Frage nach dem Anspruch des Note 8.0. Möchte es lieber ein übergroßes Smartphone sein, oder doch ein Tablet im Smartphone-Style?

Zudem hat der Hersteller kräftig die Software angepasst und verändert. Die Systemeinstellungen wurden beispielsweise um den „Ruhemodus“, „S Pen“ und „Bewegung“ ergänzt. Die übliche Samsung-Software darf natürlich auch nicht fehlen. Dazu zählt beispielsweise „AllShare Play“, „ChatON“, „Game Hub“ und „Smart Remote“. Einige davon lassen sich deinstallieren, aber bei weitem nicht alle.

Mit der App „Smart Remote“ kommen wir auf das zuvor genannte Ausstattungsmerkmal des Infrarot-Ports zurück. Denn damit ist es möglich, sein Tabphone in eine Universalfernbedienung zu verwandeln. Wir haben testweise ein Smart-TV von Samsung damit verbunden. Die Software ist sicherlich noch nicht ausgereift, aber Verbindung und erstmalige Initialisierung erfolgten auf Anhieb.

"Smart Remote" verwandelt das Gerät in eine Fernbedienung
"Smart Remote" verwandelt das Gerät in eine Fernbedienung
Anpassungen in den Systemeinstellungen
Anpassungen in den Systemeinstellungen

Kameras & Multimedia

Wie könnte es anders sein, das Device verfügt natürlich über zwei Kameramodule. Auf der Rückseite arbeitet ein Sensor mit 5 MP und auf der Frontseite muss das Tablet mit 1,3 MP auskommen. Die Frontkamera dient beispielsweise auch zum Entsperren des Lockscreens. Dies wird über die Software zur Gesichtserkennung realisiert und funktioniert, bei entsprechender Umgebungshelligkeit, gut.

Innerhalb geschlossener Räume sind die geschossenen Fotos akzeptabel, jedoch alles andere als überwältigend. Die Probleme des Sensors mit dunklen Umgebungen spiegeln sich in beginnendem Bildrauschen wieder und die Schärfe könnte besser sein. Die Aufnahmen der Frontkamera rauschen noch mehr und der Detailgrad sinkt weiter ab, jedoch hätten wir ein schlechteres Ergebnis von dem kleinen Sensor erwartet. Bei Außenaufnahmen ist, dank guter Beleuchtung, keine Spur von Bildrauschen und die Scharfzeichnung der einzelnen Motive ist deutlich besser, als bei den vorherigen Aufnahmen. Anzumerken ist der leichte Blaustich der Bilder, der aber nur im direkten Vergleich mit den Referenzaufnahmen auffällt. Die geschossenen Außenaufnahmen der Frontkamera leiden unter einer blassen Farbdarstellung, sind aber für einen derart kleinen Bildsensor akzeptabel.

Frontkamera: 1,3 MP
Frontkamera: 1,3 MP
Hauptkamera: 5 MP
Hauptkamera: 5 MP
Referenz: Canon EOS 600D, 18 MP, Automatik
Referenz: Canon EOS 600D, 18 MP, Automatik
Frontkamera: 1,3 MP
Frontkamera: 1,3 MP
Hauptkamera: 5 MP
Hauptkamera: 5 MP
Referenz: Canon EOS 600D, 18 MP, Automatik
Referenz: Canon EOS 600D, 18 MP, Automatik

Zubehör & Garantie

Das Zubehör fällt, wie immer bei Samsung-Geräten, dürftig aus. In der zu aus 100 % recyceltem Papier hergestellten Verpackung befinden sich eine Kurzanleitung und das modulare Netzteil. Bei einer unverbindlichen Preisempfehlung von 599 Euro muss der neue Besitzer leider auf ein Headset, oder weitere Zugaben verzichten.

In der beigelegten Garantiekarte ist folgende Info zu finden: „Samsung gewährt für dieses Produkt eine Garantie gegen Material- und Verarbeitungsfehler für einen Zeitraum von 24 Monaten.“ Auf das Zubehör und den Akku gibt der Hersteller eine Garantie von 6 Monaten, beginnend mit dem Kauf beim Fachhändler.

Eingabegeräte & Bedienung

Wie man es von anderen Samsung-Geräten gewohnt ist, funktioniert in diesem Testabschnitt alles nach Plan. Die Eingaben werden unverzüglich umgesetzt und der Touchscreen reagiert sehr präzise auf die Eingaben. Wer noch filigraner arbeiten möchte, beispielsweise um zu malen oder handschriftliche Notizen zu machen, ist mit dem S Pen bestens beraten. Der Umgang mit diesem Eingabegerät funktioniert ebenso intuitiv, wie beim Galaxy Note 10.1 oder Galaxy Note II. Neben dem Touchscreen wird das Gerät über drei physikalische Tasten bedient. Zwei davon finden sich an der rechten Geräteseite wieder und die dritte Taste ist das zentrale Android-Bedienelement – der Homebutton. Samsung bleibt dabei seinem Weg treu und verzichtet auf einen Soft-Key, wie er bei vielen Konkurrenzmodellen zum Einsatz kommt (siehe Google Nexus 4 oder HTC One).

Display

Wie wir testen - Display

Das Display misst 8 Zoll und kann zusätzlich per S Pen bedient werden.
Das Display misst 8 Zoll und kann zusätzlich per S Pen bedient werden.

Bis dato klaffte ein großer Spalt in dem Gefüge der performanten Galaxy Note-Reihe. Das Note II misst 5,5 Zoll und das Note 10.1 hat, wie bereits der Name verrät, einen 10,1 Zoll großen Touchscreen. Die Lücke wurde mit dem Erscheinen unseres Testprobanden geschlossen. Das kapazitive Display verfügt über 8 Zoll und kann per Multitouch mit den Fingern oder aber mit dem beigelegten S Pen bedient werden. Zu den Vorgängern hat sich die Auflösung leider nicht verändert, denn es kommt immer noch die kleine HD-Auflösung von 1.280 x 800 Pixel zum Einsatz. Daus ergibt sich die Pixeldichte von 188,7 DPI und ein Seitenverhältnis von 16:10.

411
cd/m²
437
cd/m²
444
cd/m²
450
cd/m²
465
cd/m²
464
cd/m²
461
cd/m²
448
cd/m²
463
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
Infos
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 465 cd/m²
Durchschnitt: 449.2 cd/m²
Ausleuchtung: 88 %
Helligkeit Akku: 465 cd/m²
Schwarzwert: 0.62 cd/m²
Kontrast: 750:1

Die Messung zur Überprüfung der Displayeigenschaften bescheinigt eine maximale Displayhelligkeit von 465 cd/m² in der Mitte des Screens. Hinzu kommt eine gemittelte Luminanz von fulminanten 449,2 cd/m² und einer Ausleuchtung von 88 %. Das kürzlich getestete Asus Fonepad erreicht hierbei gerade einmal 296,6 cd/m² und eine minimal schlechte Ausleuchtung von 85 %. Eine derartige Luminanz messen wir nur in Ausnahmefällen, wie beispielsweise beim Asus Transformer Pad Infinity (534,6 cd/m²). Wäre jetzt der Schwarzwert auf ähnlich hohem Niveau, würde einem brillanten Screen nichts mehr im Wege stehen. Mit 0,62 cd/m² ist dieser Wert leider etwas zu hoch, was sich negativ in einem Kontrast von 750:1 wiederspiegelt. Das Fonepad erreicht mit einem Schwarzwert von 0,3 cd/m² einen Kontrast von 1020:1.

In den Systemeinstellungen kann man zwischen drei verschiedenen Bildschirmmodi auswählen. Je nachdem verändern sich die gemessenen Graustufen, die Farbsättigung und die Farbtreue. Die geringsten Abweichungen messen wir in dem Modus „Video“. Trotzdem ist hier ein deutlicher Grünstich zu verzeichnen und rote Farben werden zu blass dargestellt. Zudem wird ein DeltaE 2000-Wert von knapp 20 gemessen. In diesem Modus ist die IST-Abweichung von der Idealkurve der Graustufen am geringsten. Erst bei zunehmend hellem Bildschirm fällt eine zu schwache Präsenz auf.

Farbtreue "Video"
Farbtreue "Video"
Graustufen "Video"
Graustufen "Video"
Farbsättigung "Video"
Farbsättigung "Video"
Farbtreue "Dynamik"
Farbtreue "Dynamik"
Graustufen "Dynamik"
Graustufen "Dynamik"
Farbsättigung "Dynamik"
Farbsättigung "Dynamik"
Farbtreue "Standard"
Farbtreue "Standard"
Graustufen "Standard"
Graustufen "Standard"
Farbsättigung "Standard"
Farbsättigung "Standard"

Dank der extremen Displayhelligkeit lässt sich das Tabphone gut unter freiem Himmel verwenden. Der glänzende Screen und der mittelmäßige Kontrast trüben die Outdoortauglichkeit des Displays geringfügig, fallen aber nicht übermäßig ins Gewicht.

Bauartbedingt liefert der LCD-TFT eine sehr gute Blickwinkelstabilität. Dabei ist es egal über welche Achse hinaus das Display geneigt wird. Der Kontrast und auch die Farbwiedergabe bleiben bis zu geringen Betrachtungswinkeln stabil und trüben den positiven Eindruck des Bildschirms nicht.

Trotz Sonneneinstrahlung gut lesbar
Trotz Sonneneinstrahlung gut lesbar
Blickwinkel des Samsung Galaxy Note 8.0
Blickwinkel des Samsung Galaxy Note 8.0

Leistung

Wie wir testen - Leistung

In den Geräten der Note-Reihe wird vornehmlich die leistungsfähigste Hardware verbaut, welche Samsung zu bieten hat. Derzeit entspricht dies einem Arbeitsspeicher von 2 GB und dem Quad-Core SoC mit dem Namen Exynos 4412. Die vier Recheneinheiten arbeiten bei 1,6 GHz und werden von der ARM Mali-400 MP4-GPU unterstützt, welche einen Kerntakt von 400 MHz aufweist. Der interne Speicher verfügt über 16 GB (netto: 9,78 GB) und kann per Micro-SD-Karte erweitert werden. Um die Performance gegenüber anderen Quad-Core-Tablets differenzieren zu können, haben wir diverse Benchmarks durchgeführt, welche in drei Kategorien unterteilt wurden.

Zunächst musste sich das Tablet synthetischen Leistungstests unterziehen. Die Ergebnisse sprechen dabei eine relativ eindeutige Sprache, denn nur zweimal konnte ein Konkurrenzmodell dem Note 8.0 das Siegertreppchen streitig machen. Beim „GLBenchmark 2.5“ erzielt das iPad Mini ein um 17 % besseres Resultat und beim „Smartbench 2012“ erzielt das Asus Fonepad mehr Punkte. Dennoch zeichnet sich der Trend zur Leistungsfähigkeit stark ab.

GLBenchmark 2.5
Egypt HD Fixed Time (sort by value)
Samsung Galaxy Note 8.0
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 16 GB iNAND Flash
18 fps ∼30%
Apple iPad mini
SGX543MP2, A5, 16 GB SSD
21 fps ∼35% +17%
Easypix SmartPad EP800 Ultra
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 8 GB SSD
12 fps ∼20% -33%
Bullman Tab 9 AQQ Revolution
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 16 GB iNAND Flash
12 fps ∼20% -33%
Samsung Galaxy Note II GT-N7100
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 16 GB SSD
13 fps ∼22% -28%
Asus Fonepad ME371MG
SGX540, Z2420, 16 GB iNAND Flash
9.4 fps ∼16% -48%
1920x1080 Egypt HD Offscreen Fixed Time (sort by value)
Samsung Galaxy Note 8.0
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 16 GB iNAND Flash
17 fps ∼3%
Apple iPad mini
SGX543MP2, A5, 16 GB SSD
12 fps ∼2% -29%
Easypix SmartPad EP800 Ultra
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 8 GB SSD
11 fps ∼2% -35%
Bullman Tab 9 AQQ Revolution
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 16 GB iNAND Flash
11 fps ∼2% -35%
Samsung Galaxy Note II GT-N7100
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 16 GB SSD
13 fps ∼2% -24%
Asus Fonepad ME371MG
SGX540, Z2420, 16 GB iNAND Flash
6.8 fps ∼1% -60%
AnTuTu Benchmark v3 - Total Score (sort by value)
Samsung Galaxy Note 8.0
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 16 GB iNAND Flash
16783 Points ∼47%
Easypix SmartPad EP800 Ultra
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 8 GB SSD
14699 Points ∼41% -12%
Bullman Tab 9 AQQ Revolution
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 16 GB iNAND Flash
16155 Points ∼45% -4%
Asus Fonepad ME371MG
SGX540, Z2420, 16 GB iNAND Flash
7930 Points ∼22% -53%
NenaMark2 - --- (sort by value)
Samsung Galaxy Note 8.0
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 16 GB iNAND Flash
58 fps ∼86%
Easypix SmartPad EP800 Ultra
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 8 GB SSD
56 fps ∼83% -3%
Bullman Tab 9 AQQ Revolution
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 16 GB iNAND Flash
58.2 fps ∼86% 0%
Samsung Galaxy Note II GT-N7100
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 16 GB SSD
57.1 fps ∼85% -2%
Asus Fonepad ME371MG
SGX540, Z2420, 16 GB iNAND Flash
35.9 fps ∼53% -38%
Geekbench 2 - 32 Bit - Total Score (sort by value)
Samsung Galaxy Note 8.0
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 16 GB iNAND Flash
2146 Points ∼15%
Apple iPad mini
SGX543MP2, A5, 16 GB SSD
750 Points ∼5% -65%
Easypix SmartPad EP800 Ultra
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 8 GB SSD
1945 Points ∼14% -9%
Bullman Tab 9 AQQ Revolution
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 16 GB iNAND Flash
1978 Points ∼14% -8%
Samsung Galaxy Note II GT-N7100
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 16 GB SSD
1896 Points ∼13% -12%
Asus Fonepad ME371MG
SGX540, Z2420, 16 GB iNAND Flash
573 Points ∼4% -73%
Smartbench 2012
Productivity Index (sort by value)
Samsung Galaxy Note 8.0
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 16 GB iNAND Flash
5883 points ∼57%
Easypix SmartPad EP800 Ultra
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 8 GB SSD
3961 points ∼38% -33%
Easypix SmartPad EP800 Ultra
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 8 GB SSD
3961 points ∼38% -33%
Bullman Tab 9 AQQ Revolution
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 16 GB iNAND Flash
3843 points ∼37% -35%
Samsung Galaxy Note II GT-N7100
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 16 GB SSD
4939 points ∼48% -16%
Asus Fonepad ME371MG
SGX540, Z2420, 16 GB iNAND Flash
1260 points ∼12% -79%
Gaming Index (sort by value)
Samsung Galaxy Note 8.0
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 16 GB iNAND Flash
1760 points ∼39%
Easypix SmartPad EP800 Ultra
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 8 GB SSD
1759 points ∼39% 0%
Easypix SmartPad EP800 Ultra
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 8 GB SSD
1759 points ∼39% 0%
Bullman Tab 9 AQQ Revolution
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 16 GB iNAND Flash
1751 points ∼38% -1%
Samsung Galaxy Note II GT-N7100
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 16 GB SSD
1629 points ∼36% -7%
Asus Fonepad ME371MG
SGX540, Z2420, 16 GB iNAND Flash
2246 points ∼49% +28%
Vellamo Mobile Benchmark 2.0
Metal (sort by value)
Samsung Galaxy Note 8.0
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 16 GB iNAND Flash
658 Points ∼37%
Easypix SmartPad EP800 Ultra
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 8 GB SSD
530 Points ∼30% -19%
Easypix SmartPad EP800 Ultra
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 8 GB SSD
530 Points ∼30% -19%
Bullman Tab 9 AQQ Revolution
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 16 GB iNAND Flash
560 Points ∼31% -15%
Asus Fonepad ME371MG
SGX540, Z2420, 16 GB iNAND Flash
435 Points ∼24% -34%
HTML5 (sort by value)
Samsung Galaxy Note 8.0
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 16 GB iNAND Flash
1810 Points ∼58%
Easypix SmartPad EP800 Ultra
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 8 GB SSD
1243 Points ∼40% -31%
Easypix SmartPad EP800 Ultra
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 8 GB SSD
1243 Points ∼40% -31%
Bullman Tab 9 AQQ Revolution
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 16 GB iNAND Flash
1281 Points ∼41% -29%
Asus Fonepad ME371MG
SGX540, Z2420, 16 GB iNAND Flash
0 Points ∼0% -100%

In der zweiten Disziplin überprüfen wir die Browserperformance und werden erneut von einem sehr positiven Ergebnis überrascht, denn hierbei sieht jedes verglichene Smartphone oder Tablet alt aus.

Browsermark - --- (sort by value)
Samsung Galaxy Note 8.0
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 16 GB iNAND Flash
2203 points ∼31%
Apple iPad mini
SGX543MP2, A5, 16 GB SSD
2098 (min: 2036) points ∼29% -5%
Bullman Tab 9 AQQ Revolution
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 16 GB iNAND Flash
1476 points ∼21% -33%
Asus Fonepad ME371MG
SGX540, Z2420, 16 GB iNAND Flash
2118 points ∼29% -4%
Google V8 Ver. 7 - Google V8 Ver. 7 Score (sort by value)
Samsung Galaxy Note 8.0
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 16 GB iNAND Flash
2425 Points ∼13%
Apple iPad mini
SGX543MP2, A5, 16 GB SSD
852 Points ∼5% -65%
Easypix SmartPad EP800 Ultra
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 8 GB SSD
1562 Points ∼9% -36%
Bullman Tab 9 AQQ Revolution
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 16 GB iNAND Flash
1372 Points ∼7% -43%
Samsung Galaxy Note II GT-N7100
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 16 GB SSD
2390 Points ∼13% -1%
Asus Fonepad ME371MG
SGX540, Z2420, 16 GB iNAND Flash
1647 Points ∼9% -32%
Sunspider - 0.9.1 Total Score (sort by value)
Samsung Galaxy Note 8.0
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 16 GB iNAND Flash
1026.5 ms * ∼10%
Apple iPad mini
SGX543MP2, A5, 16 GB SSD
1556.8 ms * ∼15% -52%
Easypix SmartPad EP800 Ultra
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 8 GB SSD
1422.8 ms * ∼13% -39%
Bullman Tab 9 AQQ Revolution
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 16 GB iNAND Flash
1573.6 ms * ∼15% -53%
Samsung Galaxy Note II GT-N7100
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 16 GB SSD
1037.5 ms * ∼10% -1%
Asus Fonepad ME371MG
SGX540, Z2420, 16 GB iNAND Flash
1291.7 ms * ∼12% -26%
Peacekeeper - --- (sort by value)
Samsung Galaxy Note 8.0
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 16 GB iNAND Flash
706 Points ∼11%
Bullman Tab 9 AQQ Revolution
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 16 GB iNAND Flash
633 Points ∼10% -10%
Asus Fonepad ME371MG
SGX540, Z2420, 16 GB iNAND Flash
0 Points ∼0% -100%

* ... kleinere Werte sind besser

Abschließend haben wir uns mit dem „AndroBench 3“ dem Flashspeicher zugewandt. Hierbei werden die Schreib- und Leseraten von sequentiellen und zufälligen Zugriffen gemessen und dokumentiert. Wie es scheint, hat Samsung auch hier ein glückliches Händchen bewiesen und einen sehr performanten Speicher verbaut. Bei zufälligen Schreibvorgängen erreicht das Note 8.0 eine um 84 % schnellere Geschwindigkeit als das Easypix SmartPad EP800.

Wie bereits im ersten Satz dieses Kapitels beschrieben, versucht Samsung immer wieder aufs Neue mit der Note-Serie in Bezug auf die Hardware ein Zeichen zu setzen – die objektiven Testresultate bestätigen den Erfolg dieses Vorhabens.

AndroBench 3
Sequential Read 256KB (sort by value)
Samsung Galaxy Note 8.0
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 16 GB iNAND Flash
38.99 MB/s ∼14%
Easypix SmartPad EP800 Ultra
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 8 GB SSD
24.8 MB/s ∼9% -36%
Easypix SmartPad EP800 Ultra
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 8 GB SSD
24.8 MB/s ∼9% -36%
Bullman Tab 9 AQQ Revolution
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 16 GB iNAND Flash
30.57 MB/s ∼11% -22%
Samsung Galaxy Note II GT-N7100
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 16 GB SSD
29.66 MB/s ∼11% -24%
Asus Fonepad ME371MG
SGX540, Z2420, 16 GB iNAND Flash
37.46 MB/s ∼13% -4%
Sequential Write 256KB (sort by value)
Samsung Galaxy Note 8.0
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 16 GB iNAND Flash
17.04 MB/s ∼23%
Easypix SmartPad EP800 Ultra
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 8 GB SSD
5.25 MB/s ∼7% -69%
Easypix SmartPad EP800 Ultra
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 8 GB SSD
5.25 MB/s ∼7% -69%
Bullman Tab 9 AQQ Revolution
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 16 GB iNAND Flash
8.34 MB/s ∼11% -51%
Samsung Galaxy Note II GT-N7100
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 16 GB SSD
7.32 MB/s ∼10% -57%
Asus Fonepad ME371MG
SGX540, Z2420, 16 GB iNAND Flash
6.51 MB/s ∼9% -62%
Random Read 4KB (sort by value)
Samsung Galaxy Note 8.0
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 16 GB iNAND Flash
11.13 MB/s ∼31%
Easypix SmartPad EP800 Ultra
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 8 GB SSD
7.24 MB/s ∼20% -35%
Easypix SmartPad EP800 Ultra
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 8 GB SSD
7.24 MB/s ∼20% -35%
Bullman Tab 9 AQQ Revolution
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 16 GB iNAND Flash
8.89 MB/s ∼25% -20%
Samsung Galaxy Note II GT-N7100
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 16 GB SSD
7.74 MB/s ∼21% -30%
Asus Fonepad ME371MG
SGX540, Z2420, 16 GB iNAND Flash
7.55 MB/s ∼21% -32%
Random Write 4KB (sort by value)
Samsung Galaxy Note 8.0
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 16 GB iNAND Flash
1.47 MB/s ∼10%
Easypix SmartPad EP800 Ultra
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 8 GB SSD
0.23 MB/s ∼2% -84%
Easypix SmartPad EP800 Ultra
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 8 GB SSD
0.23 MB/s ∼2% -84%
Bullman Tab 9 AQQ Revolution
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 16 GB iNAND Flash
0.86 MB/s ∼6% -41%
Samsung Galaxy Note II GT-N7100
Mali-400 MP4, 4412 Quad, 16 GB SSD
0.56 MB/s ∼4% -62%
Asus Fonepad ME371MG
SGX540, Z2420, 16 GB iNAND Flash
0.22 MB/s ∼2% -85%

Spiele & Videos

Wenn bei den Videos oder den getesteten Spielen nicht alles problemlos verlaufen wäre, dann hätte es sicherlich zu großen Irritationen unsererseits geführt. Schließlich waren die Ergebnisse in dem vorigen Abschnitt einschlägig und richtungsweisend. Da erschien uns die Überprüfung der Tauglichkeit schon fast als überflüssig, wenn nicht der Spieltrieb unserer Tester überhand genommen hätte. Die komplette Bandbreite von rechenintensiven 3D-Spielen à la „Need For Speed“, bis hin zu „Cut the Rope“ oder „Angry Birds“, stellt das Note 8.0 vor keine allzu großen Herausforderungen.

Selbiges gilt auch für die Wiedergabe von HD-Filmmaterial. Verzögerungsfrei werden alle Videos, teilweise in Full-HD-Qualität (1080p), abgespielt. Dabei handelt es sich um Dateien im MKV-Containerformat mit einer Datenrate von bis zu 6.100 kBit/s.

Rätselspiel "The Room"
Rätselspiel "The Room"
"Need For Speed" läuft problemlos
"Need For Speed" läuft problemlos

Durch die Implementierung des Launchers Touchwiz, ist das Widget für die Telefonfunktion direkt auf dem Homescreen angebracht. Dies erweckt auch den Eindruck, als solle bei dem Note 8.0 die Telefonfunktion keinesfalls in den Hintergrund rücken. Die Sprachqualität ist sehr klar und wird nicht von Störgeräuschen begleitet (sofern der Empfang ausreichend gut ist). Der Partner am anderen Ende der Leitung wird klar verstanden und bescheinigt, das er uns gut versteht. Ein Headset als Beigabe hätte dem Tabphone sicherlich nicht geschadet, denn wer mit dem 8-Zoll-Gerät am Ohr durch die Fußgängerzone läuft, wird den einen oder anderen Blick ernten.

Emissionen

Wie wir testen - Emissionen

Temperatur

Auch beim Temperaturprofil können uns keine negativen Eindrücke erschüttern. Wir messen unter Last im Durchschnitt Temperaturen von 32,7 °C auf der Vorderseite und 33,8 °C auf der Geräterückseite. Hält man das Gerät im Landscape-Modus und spielt über längere Zeit rechenintensive Spiele, so bemerkt man eine Erwärmung an der Unterseite von bis zu 45,1 °C. Diese wirkt über längere Zeit unangenehm, aber bewegt sich noch im unbedenklichen Rahmen. Ist der SoC nahezu unausgelastet, messen wir Werte von 30,3 °C bis 31,6 °C. Den höchsten Temperaturwert beobachten wir unter Last bei dem Netzteil mit 47,2 °C.

Max. Last
 30.1 °C30.7 °C30.6 °C 
 31.8 °C33.2 °C24.8 °C 
 27.7 °C45.1 °C40.5 °C 
Maximal: 45.1 °C
Durchschnitt: 32.7 °C
29.0 °C30.5 °C29.7 °C
32.1 °C33.5 °C31.2 °C
37.6 °C44.7 °C35.5 °C
Maximal: 44.7 °C
Durchschnitt: 33.8 °C
Netzteil (max.)  47.2 °C | Raumtemperatur 22.2 °C | Voltcraft IR-350

Lautsprecher

Die beiden Lautsprecher befinden sich links und rechts neben dem Micro-USB-Anschluss. Sie sind nicht sonderlich groß und darunter leidet auch der Klang. Bis ca. 70 % des Maximalpegels ist die Soundwiedergabe akzeptabel, auch wenn die Höhen etwas gedämpft sind. Möchte man seine Umgebung lauter beschallen, sollte man dringend zu externen Lautsprechern greifen. Die interne Lösung beginnt zu übersteuern und verzerrt die Musik stark.

Akkulaufzeit

Wie wir testen - Akkulaufzeit

Energieaufnahme

Auf den ersten Blick sehen die gemessen Werte der Leistungsaufnahme im Idle-Zustand (1,2 bis 3,9 Watt) durchschnittlich aus. Das bescheinigt auch der Vergleich mit dem Easypix SmartPad EP800, denn dieses, ähnlich aufgebaute Gerät, braucht unter geringer Last marginal mehr Energie (SmartPad: 2,3 bis 4,1 Watt). Umgekehrt sieht es unter Last aus. Hier arbeitet das Tablet von Easypix um bis zu 1,6 Watt sparsamer als unser Testobjekt. Mit einem Stromverbrauch von 6,2 bis 9,2 Watt gehört es nicht zu den sparsamsten 8-Zoll-Tablets.

Stromverbrauch

Aus / Standby 0.0 / 0.2 Watt
Idle 1.2 / 3.1 / 3.9 Watt
Last 6.2 / 9.2 Watt
 
Legende: min: , med: , max:         Voltcraft VC 940

Akkulaufzeit

Der leicht erhöhte Stromverbrauch unter Last macht sich unmittelbar in der Akkulaufzeit bei Volllast bemerkbar. Bei der dauerhaften Ausführung der App „Stability Test“ schafft das Galaxy Note 8.0 eine Laufzeit von 2 Stunden und 58 Minuten. Dieser hohen SoC-Auslastung hält der Akku des Asus Fonepad noch über eine Stunde länger durch. Um die mittlere Akkulaufzeit unter Realbedingungen zu testen, wurde das Display auf 150 cd/m² abgedunkelt. Ein Skript simuliert den ständigen Wechsel zwischen Internetseiten. Nach 8 Stunden und 30 Minuten wird eine erneute Ladung notwendig, welche nach 3 Stunden und 40 Minuten abgeschlossen ist. Dümpelt das Gerät ohne jede Anstrengung vor sich hin, erhöht sich die Laufzeit auf 13 Stunden und 48 Minuten. Das Fonepad hält hier sogar fast 19 Stunden durch. Überraschend ist, dass die Akkulaufzeiten des Galaxy Note II deutlich länger sind, obwohl die Hardware fast identisch ist. Im Vergleich von Galaxy Note II zu dem Note 8.0 ist die Größe des Displays, sowie der des Akkus um knapp 68 % angestiegen. Trotz dieses gleichen Anstiegs bleibt die erwartete Akkulaufzeit unter der des Note II.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
13h 48min
Surfen über WLAN
8h 30min
Last (volle Helligkeit)
2h 58min

Fazit

Wie wir testen - Fazit

Das neue Galaxy Note 8.0 liefert eine überzeugende Vorstellung ab
Das neue Galaxy Note 8.0 liefert eine überzeugende Vorstellung ab

Wir haben in dem Testbericht immer zwischen den Bezeichnungen „Tablet“, „Smartphone“ und „Tabphone“ gewechselt, da wir zu Anfang nicht wussten, in welchem Bereich wir das Gerät ansiedeln sollen. Eigentlich ist diese Frage immer noch nicht geklärt, denn auf der einen Seite ist das Device für die Hosentasche deutlich zu groß, aber trotzdem erhebt es den Anspruch ein Telefon zu sein.

Die Hardware des Note 8.0 ist, genau wie bei den anderen Tablets und Smartphones der Note-Reihe, erstklassig. In den Leistungsvergleichen erzielt das Tabphone fast immer einen der ersten Plätze und auch sonst lassen sich keine Performanceengpässe bemerken. Das Display ist überdurchschnittlich hell und kann auch unter Sonneneinstrahlung benutzt werden. Zum perfekten Display fehlt nur noch ein geringerer Schwarzwert und ein höherer Kontrast. Zusammenfassend ist das Note 8.0 ein sehr interessantes Gerät mit einer angenehmen Größe zu einer UVP von 599 Euro. Im freien Handel kann das Tabphone für derzeit ca. 460 Euro erworben werden. Es fügt sich nahtlos in die Lücke zwischen Note II und Note 10.1 ein und ergänzt das Portfolio angemessen, auch wenn die Akkulaufzeit besser sein könnte. Die Redaktion von notebookcheck.com ist vom Galaxy Note 8.0 überzeugt und sieht jede Menge Potenzial in dem Pendant zum Apple iPad Mini.

Wer es gerne noch günstiger haben möchte und auf die Telefonfunktion verzichten kann, sollte sich nach der WiFi-only-Version umsehen. Diese ist für ca. 380 Euro erhältlich. 

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Das Samsung Galaxy Note 8.0 bei notebookcheck.com im Test. Testgerät zur Verfügung gestellt von Samsung.
Das Samsung Galaxy Note 8.0 bei notebookcheck.com im Test. Testgerät zur Verfügung gestellt von Samsung.

Datenblatt

Samsung Galaxy Note 8.0
Prozessor
Grafikkarte
ARM Mali-400 MP4, Kerntakt: 440 MHz
Speicher
2048 MB 
Bildschirm
8 Zoll 16:10, 1280x800 Pixel, Kapazitiv, Multitouch, WXGA, TFT, spiegelnd: ja
Festplatte
16 GB iNAND Flash, 16 GB 
, 9 GB verfügbar
Anschlüsse
1 USB 2.0, Audio Anschlüsse: 3,5-mm-Klinkenanschluss, Card Reader: Micro-SD-Slot, Sensoren: Helligkeitssensor, Lagesensor, Beschleunigungssensor,
Netzwerkverbindungen
802.11a/b/g/n (a b g n ), 3.0 Bluetooth, HSPA 21 Mbps
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 7.95 x 135.9 x 210.8
Gewicht
345 g Netzteil: 80 g
Akku
17 Wh Lithium-Ion, 4600 mAh, Telefonieren 2G (laut Hersteller): 60 h, Telefonieren 3G (laut Hersteller): 27 h, Standby 2G (laut Hersteller): 1500 h, Standby 3G (laut Hersteller): 1330 h
Preis
400 Euro
Betriebssystem
Android 4.1 Jelly Bean
Sonstiges
Webcam: Hauptkamera: 5 MP, Frontkamera: 1,3 MP, Lautsprecher: Mono-Lautsprecher, Tastatur: Virtuell, 24 Monate Garantie

 

[+] compare
Das Note 8.0 misst in der Displaydiagonale 8 Zoll und
Das Note 8.0 misst in der Displaydiagonale  8 Zoll und
hat eine HD-Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln.
hat eine HD-Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln.
Optisch ähnelt es sehr stark dem Galaxy Note II und den
Optisch ähnelt es sehr stark dem Galaxy Note II und den
Geräten der Galaxy S-Reihe.
Geräten der Galaxy S-Reihe.
In den Systemeinstellungen gibt es einige Anpassungen.
In den Systemeinstellungen gibt es einige Anpassungen.
Beispielsweise kann man die Daten komfortabel die Cloud übertragen oder
Beispielsweise kann man die Daten komfortabel die Cloud übertragen oder
diverse Einstellungen zu dem S Pen vornehmen.
diverse Einstellungen zu dem S Pen vornehmen.
Die Hardwarebuttons sind übersichtlich angeordnet und
Die Hardwarebuttons sind übersichtlich angeordnet und
der Infrarotport bekommt eine zweite Chance.
der Infrarotport bekommt eine zweite Chance.
Der S Pen wird komplett im Gehäuse versenkt und
Der S Pen wird komplett im Gehäuse versenkt und
ist daher immer dabei. Genau wie die Micro-SD-Karte und
ist daher immer dabei. Genau wie die Micro-SD-Karte und
die Micro-SIM-Karte.
die Micro-SIM-Karte.
Das Ergebnis der Hauptkamera ist akzeptabel und
Das Ergebnis der Hauptkamera ist akzeptabel und
die Frontkamera bestraft geringe Helligkeit mit deutlichem Bildrauschen.
die Frontkamera bestraft geringe Helligkeit mit deutlichem Bildrauschen.
Derzeit läuft Android in Version 4.1.2 auf dem Gerät -
Derzeit läuft Android in Version 4.1.2 auf dem Gerät -
ein Update ist noch nicht in Sicht.
ein Update ist noch nicht in Sicht.
Dank Touchwiz hat man sich schnell mit der Oberfläche vertraut gemacht.
Dank Touchwiz hat man sich schnell mit der Oberfläche vertraut gemacht.
Der Verwendung eines anderen Launchers steht jedoch nichts im Wege.
Der Verwendung eines anderen Launchers steht jedoch nichts im Wege.
Die Funktion des Infrarotports eröffnet neue, interessante
Die Funktion des Infrarotports eröffnet neue, interessante
Möglichkeiten und der Testfernseher wird auf Anhieb erkannt.
Möglichkeiten und der Testfernseher wird auf Anhieb erkannt.
Die Inhalte werden sauber auf dem Display dargestellt
Die Inhalte werden sauber auf dem Display dargestellt
und die Tastatur nimmt im Hochkant-Modus wenig Platz weg.
und die Tastatur nimmt im Hochkant-Modus wenig Platz weg.
Hält man das Tablet quer, ist nur noch wenig Platz auf dem Bildschirm, bei ausgeklappter Tastatur.
Hält man das Tablet quer, ist nur noch wenig Platz auf dem Bildschirm, bei ausgeklappter Tastatur.
Die beiden Lautsprecher an der Unterseite funktionieren
Die beiden Lautsprecher an der Unterseite funktionieren
bis zu 70 % des Maximalpegels annehmbar. Dann wird es unangenehm.
bis zu 70 % des Maximalpegels annehmbar. Dann wird es unangenehm.

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Links

Preisvergleich

Pro

+Schneller SoC
+Tolle Displayhelligkeit
+Großer Arbeitsspeicher
+Kaufpreis
+Telefonfunktion
 

Contra

-kein Full-HD-Display
-Zu geringer Kontrast und zu hoher Schwarzwert
-Etwas schwache Akkulaufzeit
-Das Netzteil wird unter Last recht warm

Shortcut

Was uns gefällt

Die Haptik ist angenehm und das Tabphone liegt gut in der Hand. Der Kaufpreis von ca. 460 Euro ist gerechtfertigt, zumal Note-Geräte normalerweise bei Verkaufsstart deutlich teurer sind.

Was wir vermissen

Ein besserer Displaykontrast und ein geringerer Schwarzwert würden das Paket sinnvoll abrunden. Die Attraktivität würde weiter gesteigert werden, wenn der Akku noch die ein oder andere Stunde länger überdauern würde.

Was uns verblüfft

Das Display ist extrem hell und die Performance ist auf erstklassigem Niveau. Der Exynos Quad-Core 4412 zieht locker an der Konkurrenz vorbei.

Die Konkurrenz

Samsung Galaxy Note II

Asus Fonepad ME371MG

Bullman Tab 9 AQQ Revolution

Easypix SmartPad EP800 Ultra

Apple iPad Mini

Bewertung

Samsung Galaxy Note 8.0
01.04.2014 v4
Daniel Schuster

Gehäuse
86%
Tastatur
69 / 80 → 86%
Pointing Device
94%
Konnektivität
44 / 70 → 63%
Gewicht
86 / 88 → 96%
Akkulaufzeit
91%
Display
83%
Leistung Spiele
52 / 80 → 65%
Leistung Anwendungen
32 / 70 → 46%
Temperatur
78%
Lautstärke
100%
Audio
64 / 91 → 70%
Kamera
67 / 85 → 79%
Durchschnitt
73%
85%
Tablet *
gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.
> Notebook Test, Laptop Test und News > Eigene Testberichte > Notebook Testberichte > Test Samsung Galaxy Note 8.0 Tablet
Autor: Daniel Schuster (Update: 11.02.2014)