Notebookcheck

Test ZTE Axon 7 Smartphone

Manuel Masiero, 02.11.2016

Thronfolger? Mit dem Axon 7 schickt sich ZTE an, nach der Smartphone-Krone zu greifen. Neben Top-Leistung und toller Ausstattung beeindruckt der 5,5 Zoll große High-End-Androide im Test auch durch sein Dolby-Atmos-Soundsystem, das einen raumfüllenden Klang erzeugt.

Der chinesische Hersteller ZTE setzt mit dem Axon 7 zu einem großen Wurf an. Ausgestattet mit Top-Hardware soll das 5,5 Zoll große Smartphone die Oberklasse aufmischen. Womöglich hat ZTE beim direkten Nachfolger des Axon Elite deshalb auch die Versionsnummer gleich um mehrere Generationen nach vorne gesetzt, damit zahlenmäßig der Vergleich zu potenziellen Konkurrenten wie dem Samsung Galaxy S7 oder dem Apple iPhone 7 stimmt. Ein Blick in die Ausstattungstabelle zeigt, dass das nicht zu hoch gegriffen sein könnte.

Auf dem ZTE Axon 7 läuft mit dem Snapdragon 820 MSM8996 das aktuelle SoC-Spitzenmodell von Qualcomm, das auf 4 GB RAM und 64 GB internen Speicher zurückgreifen kann. Android 6.0.1 dient als Betriebssystem, das auf einem 5,5-Zoll-AMOLED-Display mit der QHD-Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixel in Szene gesetzt wird. Weitere Hardware-Zutaten sind Dual-SIM, ein USB-Port vom Typ C mit Qualcomm Quick Charge 3.0, NFC sowie eine 20-Megapixel-Hauptkamera. Eindeutig im Vordergrund steht aber der bei Smartphones wohl bisher unerhört gute Klang: Die Stereo-Lautsprecher unterstützen Dolby Atmos und können damit auch virtuellen Surround-Sound produzieren.

Das offiziell auf 449 Euro veranschlagte ZTE Axon 7 lassen wir gegen eine Auswahl aktueller Mittelklasse- und Oberliga-Smartphones antreten. Mit dabei sind: Asus Zenfone 3, HTC 10, Huawei Honor 8, Lenovo Moto Z Play, LG G5, OnePlus 3 und das Samsung Galaxy S7.

ZTE Axon 7 (Axon Serie)
Hauptspeicher
4096 MB 
Bildschirm
5.5 Zoll 16:9, 2560x1440 Pixel 534 PPI, AMOLED, WQHD, Gorilla Glass 4, spiegelnd: ja
Massenspeicher
64 GB eMMC Flash, 64 GB 
, 51 GB verfügbar
Anschlüsse
1 USB 2.0, Audio Anschlüsse: 3.5-mm-Audioanschluss, Card Reader: microSD bis 128 GB, 1 Fingerprint Reader, NFC, Helligkeitssensor, Sensoren: Beschleunigungssensor, Näherungssensor, Hallsensor, Geomagnetiksensor, Gyroskop
Netzwerk
802.11 a/b/g/n/ac (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.1, GSM (850/​900/​1.800/​1.900 MHz), UMTS (850/​900/​1.700/​1.900/​2.100 MHz), LTE Cat. 6 (700, 800, 850, 900, 1.700, 1.800, 1.900, 2.100, 2.600 MHz), Downloads/Uploads mit bis zu 300/50 Mb/s, SAR 0,348 W/Kg, Dual SIM, LTE, GPS
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 7.9 x 151.7 x 75
Akku
3250 mAh Lithium-Ion, Quick Charge 3.0, Telefonieren 2G (laut Hersteller): 29 h, Telefonieren 3G (laut Hersteller): 21 h, Standby 2G (laut Hersteller): 530 h, Standby 3G (laut Hersteller): 400 h
Betriebssystem
Android 6.0 Marshmallow
Kamera
Primary Camera: 20 MPix f/1.8, Dual-LED-Blitz, PD-Autofokus, OIS/EIS-Bildstabilisator, HDR, Videos bis 4K/30 fps
Secondary Camera: 8 MPix f2/2, Fixfokus, Videos bis 1080p/30 fps
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo-Lautsprecher (Dolby Atmos), Tastatur: virtuell, Tastatur-Beleuchtung: ja, modulares Netzteil, USB-Typ-C-Kabel, Headset, Schutzhülle, Auswurfwerkzeug für SIM/microSD-Slot, Micro-USB-Adapter, Kurzanleitung, Garantiekarte, MiFavor 4.0, 36 Monate Garantie, USB Type-C, Lüfterlos
Gewicht
175 g, Netzteil: 35 g
Preis
449 Euro

 

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Gehäuse

ZTE kleidet sein High-End-Smartphone in ein 7,9 Millimeter dünnes Gehäuse aus Aluminium, das trotz seiner 5,5 Zoll großen Bildschirmdiagonale eine fast schon filigrane und schlichte Erscheinung ist. Maßgeblichen Anteil daran hat die an den breiten Seiten extradünne Display-Einfassung, mit der das Smartphone frontal betrachtet ein wenig so aussieht, als würde es nur von den kopf- und fußseitig angeordneten schmalen Lautsprechern an Ort und Stelle gehalten.

Beim Chassis, das ZTE in den Farben Gold und Grau anbietet, dreht sich alles um das Thema Rundungen – und damit meinen wir natürlich die Designsprache. Egal, wohin man beim Axon 7 schaut, harte Kanten oder Übergänge sucht man vergebens. Der 16:9-Bildschirm fällt seitlich leicht zu den Ecken hin ab und geht so elegant in das Chassis über, bei dem alles rund und nichts kantig ist. Insgesamt sieht das Gehäuse nicht nur sehr hochwertig aus, sondern fasst sich auch gut an und liegt sicher in der Hand. 

Der Fingerabdrucksensor auf der Rückseite liegt etwas vertieft im Chassis und lässt sich intuitiv mit den Fingern ertasten. Dagegen steht das Objektiv der 20-Megapixel-Hauptkamera etwa einen Millimeter aus dem Gehäuse heraus, was dann fast auch unser einziger Kritikpunkt wäre: Dadurch lässt sich das Axon 7 nämlich relativ leicht hin- und herwippen, wenn man es auf den Tisch legt, was besonders dann stören kann, wenn man auf den Seiten des Displays herumtippt. Was man dem Smartphone ebenfalls ankreiden kann, ist sein nicht auswechselbarer Lithium-Ionen-Akku.

Größenvergleich

Ausstattung

Mit dem Qualcomm Snapdragon 820 MSM8996 setzt das Axon 7 auf einen High-End-SoC, dessen vier Kerne mit jeweils 2,15 GHz laufen. Ebenfalls im Chip integriert ist die Adreno-530-Grafikeinheit, die rechenintensive Android Spiele auch in sehr hohen Auflösungen flüssig zum Laufen bringt. Darüber hinaus hat ZTE hat das Axon mit großzügigen 4 GB RAM sowie mit 64 GB internem Speicher ausgestattet. Davon verschlingen Android 6.0 Marshmallow sowie die vorinstallierten Apps mit rund 13 GB jedoch ungewöhnlich viel Speicherplatz, sodass nur etwa 51 GB zur freien Verwendung übrigbleiben. Zumindest kann man den internen Speicher per microSD-Karte um bis zu 128 GB erweitern. Im Test ließen sich microSD-Karten allerdings nur als tragbarer Speicher formatieren und damit nur zum Speichern von Fotos und anderen Mediendateien nutzen. Apps dorthin zu verschieben, klappte indes nicht.

Der Micro-USB-Port an der Fußseite unterstützt nur USB-2.0-Tempo, ist aber praktischerweise als verwechslungssicherer Typ-C-Anschluss ausgeführt und versteht sich außerdem auf USB-OTG. Qualcomms Quick Charge 3.0 ist ebenfalls mit von der Partie und erlaubt es, das Smartphone wieder flott aufzuladen. Mit dem beiliegenden Netzteil dauerte das im Test rund zwei Stunden.

links: Nano-SIM/microSD-Slot
links: Nano-SIM/microSD-Slot
rechts: Power-Taste, Lautstärkewippe
rechts: Power-Taste, Lautstärkewippe
Kopfseite: 3,5-mm-Headset-Buchse
Kopfseite: 3,5-mm-Headset-Buchse
Fußseite: USB-Anschluss (USB 2.0 Typ C)
Fußseite: USB-Anschluss (USB 2.0 Typ C)

Software

Das ZTE Axon 7 nutzt Android 6.0.1 Marshmallow als Basis und lässt darüber seine hauseigene Benutzeroberfläche MiFavor 4.0 laufen. Sie ähnelt in vielerlei Hinsicht dem Standard-Android, macht aber teilweise einiges anders, was Design und Funktionen angeht. Während das Einstellungsmenü und das Notification Center noch wie gewohnt funktionieren und aussehen, gibt es zum Beispiel keinen App-Drawer und damit auch keine Übersicht der auf dem Smartphone installierten Anwendungen. Dafür bietet MiFavor 4.0 wiederum einige praktische Zusatzfeatures, die einem Standard-Android fehlen, etwa ein zeitgesteuertes Ein- und Ausschalten sowie ein Entsperren des Smartphones mittels gesprochenem Kennwort („Voiceprint“). Wem MiFavor 4.0 optisch nicht zusagt, kann die Benutzeroberfläche und die Icons jederzeit per App anpassen.

Kommunikation und GPS

Das WLAN-Modul des ZTE Axon 7 unterstützt WLAN 802.11ac. Der Datenaustausch über unseren Referenz-Router Linksys EA8500 lief damit im 5-GHz-Netzwerk sehr schnell und mit konstant hohem Tempo ab. Beim Senden von Daten schrammte das Axon 7 knapp an der 300-Mb/s-Schallmauer vorbei und lag so nicht weit hinter dem Samsung Galaxy S7 und dem OnePlus 3. Beide hatten aber beim Empfangen von Daten das Nachsehen, denn hier erzielte das ZTE ausgezeichnete 337 Mb/s.

In den Dual-SIM-Slot passen neben einer Nano-SIM-Karte wahlweise eine zweite Nano-SIM-Karte oder eine microSD-Karte. Neben GSM-Quadband und UMTS-Quintband unterstützt das Axon 7 auch LTE Cat. 6, unter anderem mit den Bändern 1, 3, 5, 7, 8 und 20, was den hierzulande wichtigen Frequenzen 800, 850, 900, 1.800, 2.100 und 2.600 MHz entspricht. Downloads sind mit bis zu 300 Mb/s möglich, Uploads mit maximal 50 Mb/s.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
ZTE Axon 7
Adreno 530, 820 MSM8996, 64 GB eMMC Flash (Linksys EA8500, 5.0 GHz)
337 MBit/s ∼100%
OnePlus 3
Adreno 530, 820 MSM8996, 64 GB UFS 2.0 Flash (Linksys EA8500, 5.0 GHz)
320 MBit/s ∼95% -5%
Samsung Galaxy S7
Mali-T880 MP12, 8890 Octa, 32 GB UFS 2.0 Flash (Linksys EA8500, 5.0 GHz)
281 MBit/s ∼83% -17%
LG G5
Adreno 530, 820 MSM8996, 32 GB eMMC Flash (Linksys EA8500, 5.0 GHz)
257 MBit/s ∼76% -24%
Lenovo Moto Z Play
Adreno 506, 625, 32 GB eMMC Flash (Linksys EA8500, 5.0 GHz)
121 MBit/s ∼36% -64%
Asus Zenfone 3 ZE552KL
Adreno 506, 625, 64 GB eMMC Flash (Linksys EA8500, 5.0 GHz)
32.9 MBit/s ∼10% -90%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Samsung Galaxy S7
Mali-T880 MP12, 8890 Octa, 32 GB UFS 2.0 Flash (Linksys EA8500, 5.0 GHz)
335 MBit/s ∼100% +12%
OnePlus 3
Adreno 530, 820 MSM8996, 64 GB UFS 2.0 Flash (Linksys EA8500, 5.0 GHz)
323 MBit/s ∼96% +8%
ZTE Axon 7
Adreno 530, 820 MSM8996, 64 GB eMMC Flash (Linksys EA8500, 5.0 GHz)
298 MBit/s ∼89%
LG G5
Adreno 530, 820 MSM8996, 32 GB eMMC Flash (Linksys EA8500, 5.0 GHz)
256 MBit/s ∼76% -14%
Lenovo Moto Z Play
Adreno 506, 625, 32 GB eMMC Flash (Linksys EA8500, 5.0 GHz)
112 MBit/s ∼33% -62%
Asus Zenfone 3 ZE552KL
Adreno 506, 625, 64 GB eMMC Flash (Linksys EA8500, 5.0 GHz)
31.2 MBit/s ∼9% -90%
GPS: im Freien
GPS: im Freien
GPS: im Gebäude
GPS: im Gebäude

Das GPS-Modul des Axon 7 grenzt unseren aktuellen Standort im Test auf bis zu 3 Meter genau ein und findet sowohl im Freien als auch innerhalb von Gebäuden schnell ein Signal. Auf der knapp 12 Kilometer langen Fahrrad-Teststrecke, die das ZTE gemeinsam mit dem Profi-Navigationsgerät Garmin Edge 500 absolvieren muss, arbeitet der Testkandidat dann nicht mehr ganz so präzise und liegt des Öfteren mit der Peilung daneben. Insgesamt misst das Axon 7 aber nur eine knapp 200 Meter kürzere Gesamtstrecke als das Garmin-Navi und ist damit hinsichtlich seiner Ortungskünste voll alltagstauglich.

ZTE Axon 7: Gesamtstrecke
ZTE Axon 7: Gesamtstrecke
ZTE Axon 7: Wendepunkt
ZTE Axon 7: Wendepunkt
ZTE Axon 7: Brücke
ZTE Axon 7: Brücke
Garmin Edge 500: Gesamtstrecke
Garmin Edge 500: Gesamtstrecke
Garmin Edge 500: Wendepunkt
Garmin Edge 500: Wendepunkt
Garmin Edge 500: Brücke
Garmin Edge 500: Brücke

Telefonfunktionen und Sprachqualität

Telefon-App: Ziffernblock
Telefon-App: Ziffernblock
Telefon-App: Kontaktliste
Telefon-App: Kontaktliste

ZTE hat die in Android integrierte Telefon-App optisch etwas an seine Benutzeroberfläche MiFavor 4.0 angepasst, aber nichts an den grundlegenden Funktionen verändert. Anwender sehen nach Aufruf der App wie gewohnt den Ziffernblock und können von dort aus auf die Kontakte und Gruppen zugreifen.

Bei Anrufen ins Festnetz und Mobilfunknetz waren im Test alle Teilnehmer klar und deutlich zu verstehen, ebenso über die Freisprecheinrichtung. Mitunter klangen die Stimmen etwas blechern, doch insgesamt gibt Sprachqualität keinen Anlass zum Meckern.

Kameras

Aufnahme mit der Hauptkamera (Klick für Original)
Aufnahme mit der Hauptkamera (Klick für Original)
Aufnahme mit der Webcam (Klick für Original)
Aufnahme mit der Webcam (Klick für Original)

Die beiden Kameras des ZTE Axon 7 lösen 8 Megapixel (Webcam) und 20 Megapixel auf. Die Hauptkamera verwendet ein Objektiv mit f/1.8-Blende und Dual-LED-Blitz. Für die bis zu 5.952 x 3.348 Pixel großen Aufnahmen stehen der Hauptkamera ein Phasenvergleichs-Autofokus sowie eine Kombination aus optischem (OIS) und elektronischem (EIS) Bildstabilisator zur Verfügung. Für schnelle Aufnahmen gibt es einen standardmäßig aktiven Automatikmodus. Wer Bildparameter wie Empfindlichkeit, Weißabgleich, die Belichtungszeit oder den Fokus selbst einstellen will, kann in den manuellen Modus wechseln. Eine zuschaltbare HDR-Funktion, Aufnahmemodi wie Panorama, Mehrfach-Belichtung oder lange Belichtung runden die gute Kamera-Software ab. Laut technischen Daten schafft die Hauptkamera nur Videoaufnahmen bis 1080p, doch tatsächlich lässt sich die Videoqualität bis auf 4K bei bis zu 30 Bildern pro Sekunde hochschrauben.

Die mit einer f/2.2-Blende und einem Fixfokus ausgestattete 8-Megapixel-Webcam (Auflösung bis 3.264 x 2.448 Pixel) bietet praktische Features wie einen Selfie- und einen Verschönerungsmodus, eine Timerfunktion sowie eine Lächelerkennung. Videos nimmt sie maximal im 1080p-Format mit 30 Bildern pro Sekunde auf.

Wie unsere Testaufnahmen zeigen, hat ZTE das Axon 7 mit einem sehr guten Kameramodul ausgerüstet. Bei Tageslicht geschossene Fotos überzeugen mit präzise herausgearbeiteten Bilddetails und gefallen durch ihre farbechte Darstellung. Außerdem weisen sie auch bei näherer Betrachtung nur einen unwesentlichen Schärfeabfall auf. Ihr Bildstabilisator kommt der 20-Megapixel-Kamera besonders bei schwachem Umgebungslicht zugute: Die nicht nur für Smartphone-Kameras schwierigen Nachtaufnahmen sind beim Axon 7 weder verwackelt noch unscharf. Erfreulicherweise ist dabei auch wie beim OnePlus 3 das Bildrauschen sehr gering.

Bildervergleich

Wählen Sie eine Szene und navigieren Sie im ersten Bild. Ein Klick ändert die Zoomstufe. Ein Klick auf die vergrößerten Bilder öffnet das Original in einem neuen Fenster. Das erste Bild zeigt das skalierte Photo von dem Testgerät.

Szene 1Szene 2Szene 3

Zusätzlich zu unseren Test-Schnappschüssen überprüfen wir die Schärfe und die Farben auch unter kontrollierten Testbedingungen. Dazu werden der ColorChecker Passport und unser Testchart möglichst formatfüllend fotografiert. Eine anschließende Nachbearbeitung der Bilder findet nicht statt.

Farben stellt das ZTE Axon 7 stets etwas zu warm und gesättigt dar, was die Bilder streng genommen etwas unnatürlich, letztlich aber lebendig und kontrastreich erscheinen lässt. Unseren bei definiertem Kunstlicht abfotografierten Testchart bildet das Smartphone scharf ab, wenngleich sich bei manchen Übergängen leichte Artefakte zeigen. Zu den Rändern hin nimmt die Schärfe dann deutlich ab, was jedoch kein Grund für einen Punktabzug ist – auch viele Profi-Kameras bekommen das nicht besser hin.

ColorChecker Farben abfotografiert. In der unteren Hälfte jedes Patches ist jeweils die Originalfarbe abgebildet.
ColorChecker Farben abfotografiert. In der unteren Hälfte jedes Patches ist jeweils die Originalfarbe abgebildet.
Ausschnitt des Testbilds
Ausschnitt des Testbilds
Testbild (Klick für Original)
Testbild (Klick für Original)

Zubehör und Garantie

ZTE legt dem Axon 7 ein modulares Netzteil, ein USB-Typ-C-Kabel, ein Headset, eine Schutzhülle, ein Auswurfwerkzeug für den SIM-/microSD-Slot, einen Micro-USB-Adapter sowie eine Kurzanleitung und eine Garantiekarte bei. Auf seiner Webseite bietet der Hersteller kein Zubehör für sein Smartphone an. Auf das Axon 7 gibt es 36 Monate Garantie, auf den Akku jedoch nur 6 Monate. Dafür gibt es innerhalb eines Zeitraums von 6 Monaten nach Kauf einmalig einen kostenfreien Ersatz für einen versehentlich beschädigten Touchscreen, sowie innerhalb der dreijährigen Garantie einmalig die kostenfreie Reparatur eines Flüssigkeitsschadens.

Eingabegeräte & Bedienung

Der WQHD-Bildschirm des ZTE Axon 7 überzeugt durch sehr gute Gleiteigenschaften, setzt auch im optional zuschaltbaren Handschuhmodus Kommandos sehr präzise um und erkennt bis zu 10 Fingereingaben gleichzeitig. Einen ebenso hochwertigen Eindruck vermitteln die Powertaste und die Lautstärkewippe. Sie wackeln nicht, besitzen einen knackigen Druckpunkt sowie einen kurzen Hub und bestätigen Aktionen mit einem dezenten Klicken. Schnell reagieren auch die unterhalb des Displays sitzenden Android-Tasten, die aber leider nicht beleuchtet sind.

Angetrieben von seinem High-End-SoC vermittelt das Axon 7 dem Anwender auch softwareseitig das Gefühl, mit einem sehr flotten Smartphone zu hantieren. Apps starten schnell und der Wechsel zwischen Menüs und Anwendungen erfolgt ohne nennenswerte Verzögerung. Der integrierte Fingerabdrucksensor, der auch zum Aufnehmen von Fotos und zum Annehmen von Anrufen genutzt werden kann, reagiert ebenso zuverlässig. Bis zu 5 Fingerabdrücke lassen sich mit dem Axon 7 verwalten.

Das virtuelle Keyboard blendet standardmäßig eine Zahlenreihe oberhalb der Buchstaben ein und nimmt im Hoch- wie Querformat jeweils die Hälfte des Bildschirms ein. Sie bietet alle gängigen Funktionen, inklusive Wortvorschlägen, Wischgesten und Emojis und einer Rechtschreibkorrektur.

Tastatur hochkant
Tastatur hochkant
Tastatur im Querformat
Tastatur im Querformat

Display

Subpixel
Subpixel

Das von einem Gorilla Glass 4 geschützte AMOLED-Display des ZTE Axon 7 stellt die WQHD-Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixel dar und erreicht damit eine gestochen scharfe Darstellung bei einer Pixeldichte von 534 ppi. Einzelne Bildpunkte lassen sich bestenfalls noch mit einer Lupe auf dem Bildschirm erkennen. Die AMOLED-Technik verleiht dem Axon 7 zudem sehr hohe Kontraste und knackige Farben. Lediglich die Helligkeit des Bildschirms ist (bei reinweißem Bild) mit durchschnittlich 334,4 cd/m² lange nicht so hoch wie bei der Konkurrenz. Das Display des LG G5 leuchtet mit 774 cd/m² mehr als doppelt so hell. Bei einer realitätsnahen, gleichmäßigen Verteilung dunkler und heller Flächen auf dem Display (Average Picture Level/APL 50) erreicht das Axon 7 allerdings bis zu 396 cd/m² und übertrifft damit zum Beispiel das Samsung Galaxy S7.

Leider erkauft sich das AMOLED-Display seine guten Anzeigeeigenschaften durch ein bei jeder Helligkeitseinstellung messbares und von empfindlichen Personen auch durchaus wahrnehmbares Flimmern. Bei unserem Testgerät tritt es mit einer Frequenz von 240,4 Hz auf.

314
cd/m²
328
cd/m²
349
cd/m²
322
cd/m²
328
cd/m²
351
cd/m²
323
cd/m²
337
cd/m²
358
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 358 cd/m² Durchschnitt: 334.4 cd/m² Minimum: 3.75 cd/m²
Ausleuchtung: 88 %
Helligkeit Akku: 328 cd/m²
Kontrast: ∞:1 (Schwarzwert: 0 cd/m²)
ΔE Color 4.6 | - Ø
ΔE Greyscale 2.8 | - Ø
Gamma: 2.29
ZTE Axon 7
AMOLED, 2560x1440, 5.5
Asus Zenfone 3 ZE552KL
IPS, 1920x1080, 5.5
OnePlus 3
Optic-AMOLED, 1920x1080, 5.5
Lenovo Moto Z Play
AMOLED, 1920x1080, 5.5
Samsung Galaxy S7
SAMOLED, 2560x1440, 5.1
LG G5
IPS Quantum, 2560x1440, 5.3
HTC 10
Super LCD 5, 2560x1440, 5.2
Bildschirm
-5%
4%
35%
29%
-23%
11%
Brightness
334
633
90%
431
29%
511
53%
351
5%
774
132%
434
30%
Brightness Distribution
88
93
6%
84
-5%
93
6%
98
11%
91
3%
93
6%
Schwarzwert *
0.66
0.43
0.36
DeltaE Colorchecker *
4.6
4.9
-7%
4.1
11%
2.2
52%
2.04
56%
6.5
-41%
2.8
39%
DeltaE Graustufen *
2.8
5.8
-107%
3.3
-18%
2
29%
1.63
42%
8
-186%
3.7
-32%
Gamma
2.29 105%
2.26 106%
2.1 114%
2.25 107%
2.07 116%
2.22 108%
2.31 104%
CCT
6612 98%
7840 83%
6550 99%
6768 96%
6391 102%
8699 75%
7164 91%
Kontrast
997
1823
1236
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
89.38
86.86
68.08
Color Space (Percent of sRGB)
100
99.35
97.46

* ... kleinere Werte sind besser

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
3.2 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 1.6 ms steigend
↘ 1.6 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind sehr kurz, wodurch sich der Bildschirm auch für schnelle 3D Spiele eignen sollte.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 1 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (27.3 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
4.8 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 2.4 ms steigend
↘ 2.4 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind sehr kurz, wodurch sich der Bildschirm auch für schnelle 3D Spiele eignen sollte.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 250 (Maximum) ms. » 1 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (42.9 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 240.4 Hz100 % Helligkeit

Das Display flackert mit 240.4 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 100 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 240.4 Hz ist relativ gering und daher sollte es bei sensiblen Personen zu Problemen wie Flackern oder Augenbeschwerden führen.

Im Vergleich: 60 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 456 (Minimum 43, Maximum 10420) Hz.

Anzeigemodi
Anzeigemodi

Für das AMOLED-Panel stehen diverse Anzeigemodi zur Verfügung, die sich in den Display-Einstellungen unter dem Menüpunkt „Anzeigeeffekt“ aktivieren lassen. Für die Farbsättigung gibt es die Modi „natürlich“, „bunt“ und „herrlich“, und die Farmtemperatur kann wahlweise auf „warm“, „normal“ oder „kalt“ gesetzt werden. Referenzwürdige Werte konnten wir allerdings bei keiner der Einstellungen messen. Die durchschnittlichen DeltaE-Abweichungen lagen bei den drei Test-Kombinationen „bunt normal“, „herrlich normal“ und „natürlich warm“ für die Farben stets über dem Idealwert von 3. Eine gute Graustufendarstellung erzielte das Axon 7 dafür im dritten Anzeigemodus (DeltaE von 2,8). Subjektiv betrachtet konnte jeder Darstellungsmodus überzeugen.


Farbgenauigkeit (Zielfarbraum sRGB, Farbprofil Bunt Normal)
Farbgenauigkeit (Zielfarbraum sRGB, Farbprofil Bunt Normal)
Farbraum (Zielfarbraum AdobeRGB, Farbprofil Bunt Normal)
Farbraum (Zielfarbraum AdobeRGB, Farbprofil Bunt Normal)
Graustufen (Zielfarbraum sRGB, Farbprofil Bunt Normal)
Graustufen (Zielfarbraum sRGB, Farbprofil Bunt Normal)
Farbsättigung (Zielfarbraum sRGB, Farbprofil Bunt Normal)
Farbsättigung (Zielfarbraum sRGB, Farbprofil Bunt Normal)
Farbgenauigkeit (Zielfarbraum sRGB, Farbprofil Herrlich Normal)
Farbgenauigkeit (Zielfarbraum sRGB, Farbprofil Herrlich Normal)
Farbraum (Zielfarbraum AdobeRGB, Farbprofil Herrlich Normal)
Farbraum (Zielfarbraum AdobeRGB, Farbprofil Herrlich Normal)
Graustufen (Zielfarbraum sRGB, Farbprofil Herrlich Normal)
Graustufen (Zielfarbraum sRGB, Farbprofil Herrlich Normal)
Farbsättigung (Zielfarbraum sRGB, Farbprofil Herrlich Normal)
Farbsättigung (Zielfarbraum sRGB, Farbprofil Herrlich Normal)
Farbgenauigkeit (Zielfarbraum sRGB, Farbprofil Natürlich Warm)
Farbgenauigkeit (Zielfarbraum sRGB, Farbprofil Natürlich Warm)
Farbraum (Zielfarbraum AdobeRGB, Farbprofil Natürlich Warm)
Farbraum (Zielfarbraum AdobeRGB, Farbprofil Natürlich Warm)
Graustufen (Zielfarbraum sRGB, Farbprofil Natürlich Warm)
Graustufen (Zielfarbraum sRGB, Farbprofil Natürlich Warm)
Farbsättigung (Zielfarbraum sRGB, Farbprofil Natürlich Warm)
Farbsättigung (Zielfarbraum sRGB, Farbprofil Natürlich Warm)

Mit seinem durchschnittlich 334,4 cd/m² hellen und sehr kontraststarken Display lässt sich das ZTE Axon 7 ohne Weiteres im Freien verwenden. Wie bei jedem anderen Smartphone sollte man allerdings direkte Sonneneinstrahlung vermeiden. Im Schatten gibt es dagegen keine Probleme.

Das AMOLED-Display des Axon 7 bietet eine ausgezeichnete Blickwinkelstabilität. Bildschirminhalte lassen sich auch aus extremen Blickwinkeln noch einwandfrei erkennen. Bei stärkerer Neigung verschiebt sich die Darstellung minimal ins Bläuliche, was sich aber nicht negativ auf die Lesbarkeit auswirkt.

Außeneinsatz: Halbschatten
Außeneinsatz: Halbschatten
Außeneinsatz: direkte Sonneneinstrahlung
Außeneinsatz: direkte Sonneneinstrahlung
Blickwinkel
Blickwinkel

Leistung

Mit dem Qualcomm Snapdragon 820 MSM8996 setzt das ZTE Axon 7 auf einen in 14 nm Strukturbreite gefertigten High-End-SoC, dessen ARM-Kerne mit jeweils 2,15 GHz takten. Im SoC werkelt der Grafikchip Adreno 530, der zur Speerspitze der Smartphone- und Tablet-GPUs gehört. Abgerundet wird das Paket von 4 GB RAM, was in der Summe eine exzellente Performance verspricht. 

Wie die synthetischen Benchmarks zeigen, kann das ZTE Axon 7 seine auf dem Papier beeindruckende Leistung auch in der Praxis abrufen. Dabei liefert es sich ein enges Rennen mit vier Verfolgern: HTC 10, LG G5, OnePlus 3 und Samsung Galaxy S7. Insgesamt geht das OnePlus 3 mit einem kleinen Performance-Vorsprung aus dem Rennen. Erst mit größerem Abstand zum Quintett folgen dann das Asus ZenFone 3 und das Lenovo Moto Z Play.

AnTuTu Benchmark v6 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
ZTE Axon 7
122524 Points ∼66%
Asus Zenfone 3 ZE552KL (6.2.1)
62484 Points ∼34% -49%
OnePlus 3 (Version 6.1.4)
142090 Points ∼77% +16%
Lenovo Moto Z Play
61345 Points ∼33% -50%
Samsung Galaxy S7
127902 Points ∼69% +4%
LG G5
124244 Points ∼67% +1%
HTC 10
131866 Points ∼72% +8%
Geekbench 3
64 Bit Multi-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
OnePlus 3
5645 Points ∼19%
Samsung Galaxy S7
6401 Points ∼22%
LG G5
5507 Points ∼19%
HTC 10
5117 Points ∼18%
64 Bit Single-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
OnePlus 3
2398 Points ∼50%
Samsung Galaxy S7
2199 Points ∼46%
LG G5
2396 Points ∼50%
HTC 10
2376 Points ∼50%
3DMark
Sling Shot OpenGL ES 3.0 Physics (nach Ergebnis sortieren)
ZTE Axon 7
1099 Points ∼42%
Asus Zenfone 3 ZE552KL
2112 Points ∼82% +92%
OnePlus 3
1789 Points ∼69% +63%
Lenovo Moto Z Play
1631 Points ∼63% +48%
Samsung Galaxy S7
2010 Points ∼78% +83%
LG G5
1695 Points ∼66% +54%
HTC 10
1512 Points ∼58% +38%
Sling Shot OpenGL ES 3.0 Graphics (nach Ergebnis sortieren)
ZTE Axon 7
4619 Points ∼60%
Asus Zenfone 3 ZE552KL
719 Points ∼9% -84%
OnePlus 3
4633 Points ∼60% 0%
Lenovo Moto Z Play
725 Points ∼9% -84%
Samsung Galaxy S7
3018 Points ∼39% -35%
LG G5
4468 Points ∼58% -3%
HTC 10
4581 Points ∼59% -1%
Sling Shot OpenGL ES 3.0 (nach Ergebnis sortieren)
ZTE Axon 7
2698 Points ∼55%
Asus Zenfone 3 ZE552KL
842 Points ∼17% -69%
OnePlus 3
3424 Points ∼70% +27%
Lenovo Moto Z Play
827 Points ∼17% -69%
Samsung Galaxy S7
2715 Points ∼56% +1%
LG G5
3277 Points ∼67% +21%
HTC 10
3157 Points ∼65% +17%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Physics (nach Ergebnis sortieren)
ZTE Axon 7
20408 Points ∼30%
Asus Zenfone 3 ZE552KL
15984 Points ∼24% -22%
OnePlus 3
21771 Points ∼32% +7%
Lenovo Moto Z Play
15923 Points ∼24% -22%
Samsung Galaxy S7
19944 Points ∼29% -2%
LG G5
20997 Points ∼31% +3%
HTC 10
20344 Points ∼30% 0%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Graphics Score (nach Ergebnis sortieren)
ZTE Axon 7
24310 Points ∼5%
Asus Zenfone 3 ZE552KL
13466 Points ∼3% -45%
OnePlus 3
34023 Points ∼8% +40%
Lenovo Moto Z Play
13437 Points ∼3% -45%
Samsung Galaxy S7
33348 Points ∼7% +37%
LG G5
32109 Points ∼7% +32%
HTC 10
30061 Points ∼7% +24%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Score (nach Ergebnis sortieren)
ZTE Axon 7
23319 Points ∼12%
Asus Zenfone 3 ZE552KL
13955 Points ∼7% -40%
OnePlus 3
30241 Points ∼16% +30%
Lenovo Moto Z Play
13920 Points ∼7% -40%
Samsung Galaxy S7
29015 Points ∼15% +24%
LG G5
28730 Points ∼15% +23%
HTC 10
27176 Points ∼14% +17%
GFXBench (DX / GLBenchmark) 2.7
1920x1080 T-Rex HD Offscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
ZTE Axon 7
88 fps ∼8%
Asus Zenfone 3 ZE552KL
23 fps ∼2% -74%
OnePlus 3
89 fps ∼8% +1%
Lenovo Moto Z Play
23 fps ∼2% -74%
Samsung Galaxy S7
84 fps ∼7% -5%
LG G5
74 fps ∼7% -16%
HTC 10
73 fps ∼6% -17%
T-Rex HD Onscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
ZTE Axon 7
53 fps ∼14%
Asus Zenfone 3 ZE552KL
21 fps ∼6% -60%
OnePlus 3
60 fps ∼16% +13%
Lenovo Moto Z Play
23 fps ∼6% -57%
Samsung Galaxy S7
53 fps ∼14% 0%
LG G5
47 fps ∼13% -11%
HTC 10
43 fps ∼12% -19%
GFXBench 3.0
off screen Manhattan Offscreen OGL (nach Ergebnis sortieren)
ZTE Axon 7
39 fps ∼7%
Asus Zenfone 3 ZE552KL
9.9 fps ∼2% -75%
OnePlus 3
47 fps ∼9% +21%
Lenovo Moto Z Play
10 fps ∼2% -74%
Samsung Galaxy S7
40 fps ∼7% +3%
LG G5
42 fps ∼8% +8%
HTC 10
39 fps ∼7% 0%
on screen Manhattan Onscreen OGL (nach Ergebnis sortieren)
ZTE Axon 7
28 fps ∼23%
Asus Zenfone 3 ZE552KL
9.7 fps ∼8% -65%
OnePlus 3
46 fps ∼38% +64%
Lenovo Moto Z Play
10 fps ∼8% -64%
Samsung Galaxy S7
27 fps ∼23% -4%
LG G5
30 fps ∼25% +7%
HTC 10
24 fps ∼20% -14%
GFXBench 3.1
off screen Manhattan ES 3.1 Offscreen (nach Ergebnis sortieren)
ZTE Axon 7
31 fps ∼10%
Asus Zenfone 3 ZE552KL
6.2 fps ∼2% -80%
OnePlus 3
31 fps ∼10% 0%
Lenovo Moto Z Play
6.2 fps ∼2% -80%
Samsung Galaxy S7
28 fps ∼9% -10%
LG G5
31 fps ∼10% 0%
HTC 10
24 fps ∼8% -23%
on screen Manhattan ES 3.1 Onscreen (nach Ergebnis sortieren)
ZTE Axon 7
16 fps ∼19%
Asus Zenfone 3 ZE552KL
6.1 fps ∼7% -62%
OnePlus 3
30 fps ∼35% +88%
Lenovo Moto Z Play
6.7 fps ∼8% -58%
Samsung Galaxy S7
15 fps ∼18% -6%
LG G5
17 fps ∼20% +6%
HTC 10
14 fps ∼16% -12%
PCMark for Android - Work performance score (nach Ergebnis sortieren)
ZTE Axon 7
4970 Points ∼61%
Asus Zenfone 3 ZE552KL
6785 Points ∼84% +37%
OnePlus 3 (OxygenOS 3.1.2)
7101 Points ∼87% +43%
Lenovo Moto Z Play
6767 Points ∼83% +36%
Samsung Galaxy S7
4826 Points ∼59% -3%
LG G5
5581 Points ∼69% +12%
HTC 10
5809 Points ∼71% +17%
BaseMark OS II
Web (nach Ergebnis sortieren)
ZTE Axon 7
963 Points ∼62%
Asus Zenfone 3 ZE552KL
702 Points ∼46% -27%
OnePlus 3
1112 Points ∼72% +15%
Lenovo Moto Z Play
649 Points ∼42% -33%
Samsung Galaxy S7
957 Points ∼62% -1%
LG G5
900 Points ∼58% -7%
HTC 10
928 Points ∼60% -4%
Graphics (nach Ergebnis sortieren)
ZTE Axon 7
4631 Points ∼54%
Asus Zenfone 3 ZE552KL
1019 Points ∼12% -78%
OnePlus 3
4813 Points ∼56% +4%
Lenovo Moto Z Play
1013 Points ∼12% -78%
Samsung Galaxy S7
1723 Points ∼20% -63%
LG G5
4807 Points ∼56% +4%
HTC 10
5009 Points ∼58% +8%
Memory (nach Ergebnis sortieren)
ZTE Axon 7
1489 Points ∼39%
Asus Zenfone 3 ZE552KL
1042 Points ∼27% -30%
OnePlus 3
2052 Points ∼53% +38%
Lenovo Moto Z Play
795 Points ∼21% -47%
Samsung Galaxy S7
2244 Points ∼58% +51%
LG G5
1478 Points ∼38% -1%
HTC 10
1772 Points ∼46% +19%
System (nach Ergebnis sortieren)
ZTE Axon 7
3307 Points ∼50%
Asus Zenfone 3 ZE552KL
2923 Points ∼44% -12%
OnePlus 3
3537 Points ∼54% +7%
Lenovo Moto Z Play
2069 Points ∼31% -37%
Samsung Galaxy S7
4217 Points ∼64% +28%
LG G5
2925 Points ∼44% -12%
HTC 10
2806 Points ∼43% -15%
Overall (nach Ergebnis sortieren)
ZTE Axon 7
2165 Points ∼66%
Asus Zenfone 3 ZE552KL
1215 Points ∼37% -44%
OnePlus 3
2496 Points ∼76% +15%
Lenovo Moto Z Play
1019 Points ∼31% -53%
Samsung Galaxy S7
1987 Points ∼61% -8%
LG G5
2079 Points ∼63% -4%
HTC 10
2193 Points ∼67% +1%

Legende

 
ZTE Axon 7 Qualcomm Snapdragon 820 MSM8996, Qualcomm Adreno 530, 64 GB eMMC Flash
 
Huawei Honor 8 unknown, ARM Mali-T880 MP4,
 
Asus Zenfone 3 ZE552KL Qualcomm Snapdragon 625, Qualcomm Adreno 506, 64 GB eMMC Flash
 
OnePlus 3 Qualcomm Snapdragon 820 MSM8996, Qualcomm Adreno 530, 64 GB UFS 2.0 Flash
 
Lenovo Moto Z Play Qualcomm Snapdragon 625, Qualcomm Adreno 506, 32 GB eMMC Flash
 
Samsung Galaxy S7 Samsung Exynos 8890 Octa, ARM Mali-T880 MP12, 32 GB UFS 2.0 Flash
 
LG G5 Qualcomm Snapdragon 820 MSM8996, Qualcomm Adreno 530, 32 GB eMMC Flash
 
HTC 10 Qualcomm Snapdragon 820 MSM8996, Qualcomm Adreno 530, 32 GB eMMC Flash

Das gleiche Bild zeigt sich auch bei den Browser-Tests, allerdings mit einem Unterschied an der Spitze: Der Titel des schnellsten Smartphones geht dieses Mal an das Samsung Galaxy S7. Die Verfolgergruppe, bestehend aus ZTE Axon 7, HTC 10LG G5 und OnePlus 3, läuft fast zeitgleich durchs Ziel. Das Asus ZenFone 3 und das Lenovo Moto Z Play haben der geballten Leistung der Fünfergruppe abermals wenig entgegenzusetzen.

Octane V2 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
ZTE Axon 7 (Chrome 53.0.2785.124)
8062 Points ∼18%
Asus Zenfone 3 ZE552KL (Chrome 53.0.2785.124)
4905 Points ∼11% -39%
OnePlus 3 (Chrome 51)
9155 Points ∼20% +14%
Lenovo Moto Z Play (Chrome 53)
4979 Points ∼11% -38%
Samsung Galaxy S7
13161 Points ∼29% +63%
LG G5 (Chrome 49)
9731 Points ∼22% +21%
HTC 10 (Chrome 49)
8905 Points ∼20% +10%
Mozilla Kraken 1.1 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
ZTE Axon 7 (Chrome 53.0.2785.124)
3096.5 ms * ∼5%
Asus Zenfone 3 ZE552KL (Chrome 53.0.2785.124)
8041.4 ms * ∼14% -160%
OnePlus 3 (Chrome 51)
2920.7 ms * ∼5% +6%
Lenovo Moto Z Play (Chrome 53)
8168.9 ms * ∼14% -164%
Samsung Galaxy S7
2561.5 ms * ∼4% +17%
LG G5 (Chrome 49)
3461.1 ms * ∼6% -12%
HTC 10 (Chrome 49)
3146.3 ms * ∼5% -2%
WebXPRT 2015 - Overall Score (nach Ergebnis sortieren)
ZTE Axon 7 (Chrome 53.0.2785.124)
111 Points ∼19%
Asus Zenfone 3 ZE552KL (Chrome 53.0.2785.124)
84 Points ∼15% -24%
OnePlus 3 (Chrome 51)
122 Points ∼21% +10%
Lenovo Moto Z Play (Chrome 53)
83 Points ∼14% -25%
Samsung Galaxy S7
166 Points ∼29% +50%
LG G5 (Chrome 49)
108 Points ∼19% -3%
HTC 10 (Chrome 49)
108 Points ∼19% -3%
JetStream 1.1 - 1.1 Total Score (nach Ergebnis sortieren)
ZTE Axon 7 (Chrome 53.0.2785.124)
44.754 Points ∼0%
Asus Zenfone 3 ZE552KL (Chrome 53.0.2785.124)
31.118 Points ∼0% -30%
OnePlus 3 (chrome 51)
54.4 Points ∼0% +22%
Lenovo Moto Z Play (Chrome 53)
31.8 Points ∼0% -29%
Samsung Galaxy S7
74 Points ∼0% +65%
LG G5 (Chrome 49)
49.7 Points ∼0% +11%
HTC 10 (Chrome 49)
52.1 Points ∼0% +16%

* ... kleinere Werte sind besser

Bei den Schreib- und Lesebenchmarks werden die Karten wie so oft neu gemischt. Unter den Vergleichsgeräten lässt sich allerdings nur schwer ein eindeutiger Sieger ausmachen. Einmal, weil neben dem ZTE Axon 7 auch alle anderen Smartphones schnell unterwegs sind. Zum anderen liegt auch je nach Benchmark-Szenario stets ein anderer Androide in Führung. Insgesamt besteht aber kein Zweifel daran, dass das ZTE Axon 7 und seine Mitbewerber eine hohe Systemgeschwindigkeit an den Tag legen.

Durchwegs nach oben zeigt der Daumen auch bei der microSD-Performance. Das ZTE Axon 7 kann das Leistungspotenzial der microSD-Referenzkarte Toshiba Exceria Pro M401 (max. 95 MB/s Lesen und 80 MB/s Schreiben) nicht ganz ausreizen, erzielt mit 51,3 MB/s beim sequenziellen Lesen und mit 78,4 MB/s beim sequenziellen Schreiben aber überdurchschnittlich gute Ergebnisse. Die Konkurrenz ist mit einer Ausnahme praktisch genauso schnell unterwegs wie der Testkandidat. Noch schneller ist allerdings das HTC 10, das mit Werten von 65,4 MB/s und 83,3 MB/s beim Lesen und Schreiben im Vergleich ungeschlagen bleibt.

ZTE Axon 7Huawei Honor 8Asus Zenfone 3 ZE552KLOnePlus 3Lenovo Moto Z PlaySamsung Galaxy S7LG G5HTC 10
AndroBench 3-5
-17%
7%
3%
-3%
-6%
-17%
Sequential Write 256KB SDCard
51.34 (Toshiba Exceria Pro M401)
50.07 (Toshiba Exceria Pro M401)
-2%
50.57 (Toshiba Exceria Pro M401)
-1%
53.6 (Toshiba Exceria Pro M401)
4%
45.53 (Toshiba Exceria Pro M401)
-11%
65.44 (Toshiba Exceria Pro M401)
27%
Sequential Read 256KB SDCard
78.39 (Toshiba Exceria Pro M401)
79.22 (Toshiba Exceria Pro M401)
1%
74.58 (Toshiba Exceria Pro M401)
-5%
72.33 (Toshiba Exceria Pro M401)
-8%
78.53 (Toshiba Exceria Pro M401)
0%
83.3 (Toshiba Exceria Pro M401)
6%
Random Write 4KB
16.22
7.4
-54%
18.23
12%
45.58
181%
16.01
-1%
16.22
0%
15.89
-2%
Random Read 4KB
121.07
74
-39%
137.62
14%
38.78
-68%
85.9
-29%
89.26
-26%
29.92
-75%
Sequential Write 256KB
150.92
188
25%
153.3
2%
73.14
-52%
145.72
-3%
141.26
-6%
115.56
-23%
Sequential Read 256KB
406.49
282
-31%
408.71
1%
254.78
-37%
483.82
19%
427.65
5%
275.09
-32%

Spiele

Wie angesichts der SoC-Leistungsdaten nicht anders zu erwarten war, laufen aktuelle Android Spiele auf dem ZTE Axon 7 flüssig. Auch grafisch anspruchsvolle Games wie Asphalt 8: Airborne oder Dead Trigger 2 konnten die Qualcomm-GPU Adreno 530 nicht in Verlegenheit bringen, selbst wenn man die Details maximal aufdrehte. Die im Smartphone integrierten Lage- und Beschleunigungssensoren arbeiteten einwandfrei und erlaubten eine präzise Steuerung – kurzum: Spielspaßbremsen suchten wir im Test vergebens.

Asphalt 8: Airborne
Asphalt 8: Airborne
Dead Trigger 2
Dead Trigger 2
Asphalt 8: Airborne
 EinstellungenWert
 high29 fps
 very low29 fps
im Vergleich
Samsung Galaxy J1 2016 (min)
 3475 Quad, Mali-T720
12
   ...
LG G4
 808 MSM8992, Adreno 418
28.3
NVIDIA Note 7
 4, GeForce Tegra 4
28.6
ZTE Axon 7
 820 MSM8996, Adreno 530
29
Xiaomi Mi Mix
 821 MSM8996 Pro, Adreno 530
29
HTC One A9s
 Helio P10 MT6755, Mali-T860 MP2
29
   ...
HTC 10 (max)
 820 MSM8996, Adreno 530
48
Dead Trigger 2
 EinstellungenWert
 high60 fps
im Vergleich
Motorola Moto X Play (min)
 615 MSM8939, Adreno 405
20
   ...
Lenovo Moto Z
 820 MSM8996, Adreno 530
60
Sony Xperia X Compact
 650 MSM8956, Adreno 510
60
ZTE Axon 7
 820 MSM8996, Adreno 530
60
   ...
Huawei Mate 9 (max)
 Kirin 960, Mali-G71 MP8
60

Emissionen

Temperatur

Im Betrieb erwärmte sich das ZTE Axon 7 auf maximal 39,5 °C, ein für die Systemkomponenten absolut unbedenklicher Wert. Durch die vergleichsweise niedrige Oberflächentemperatur fühlte sich das Smartphone damit auch unter Volllast nicht unangenehm warm an. Im Idle-Zustand sank die Temperaturanzeige vorderseitig auf kühle 30,7 °C, auf der Rückseite waren es sogar nur 29,5 °C. 

Ebenfalls erfreulich: Ein Throttling konnten wir im Test nicht feststellen. Während des Akkutests von GFXBench, bei dem der T-Rex-Benchmark 30-mal hintereinander durchläuft und das System damit maximal auslastet, blieb die Performance konstant hoch.

GFXBench: Performance
GFXBench: Performance
GFXBench: Battery
GFXBench: Battery
GFXBench: Frametimes
GFXBench: Frametimes
Max. Last
 39.1 °C39.5 °C37.5 °C 
 38.6 °C39.4 °C36.5 °C 
 37.3 °C38.4 °C36.1 °C 
Maximal: 39.5 °C
Durchschnitt: 38 °C
35 °C36.8 °C37.3 °C
35.4 °C37.3 °C37.4 °C
35.3 °C37.2 °C37.3 °C
Maximal: 37.4 °C
Durchschnitt: 36.6 °C
Netzteil (max.)  30.5 °C | Raumtemperatur 21.5 °C | Voltcraft IR-260

Lautsprecher

Lautsprecher-Charakteristik
Lautsprecher-Charakteristik

Smartphone-Lautsprecher bewegen normalerweise im Umfeld zwischen „Verlegenheitslösung“ und „brauchbar“, reißen also eher selten zu Begeisterungsstürmen hin. Hier kann das ZTE Axon 7 ein Ausrufezeichen setzen, denn seine beiden bis zu 87,1 dB(A) lauten Frontlautsprecher sorgen durch die Unterstützung der Dolby-Atmos-Technik nicht nur für Stereoton, sondern liefern quasi auch einen Surround-Sound ab. Im Test entstand dabei tatsächlich der Eindruck, dass die kleinen Klangmembranen einen raumfüllenden Sound erzeugen – in so guter Qualität haben wir ihn jedenfalls noch bei keinem anderen Smartphone gehört. Das gilt auch bei der Wiedergabe über das mitgelieferte Headset, das optisch den iPhone Kopfhörern ähnelt. Wie die Frequenzanalyse zeigt, kocht allerdings auch das Axon 7 nur mit Wasser: Beim unstrittig tollen Dolby-Sound überwiegen mehrheitlich die hohen Tone, während Mitten und erst recht Bässe Fehlanzeige sind.

Die Klanggkünste des Axon 7 kann man durch die in den Einstellungen integrierte Atmos App individuell anpassen und sich das Ergebnis mittels eines eingebauten Demo-Videos auch gleich anhören. In der App stehen neben Presets wie Filme, Musik und Spiele auch zwei benutzerdefinierte Profile zur Auswahl, bei denen man selbst ein wenig an den Reglern drehen kann. Einen nennenswerten Unterschied zwischen den Einstellungen konnten wir jedoch nicht heraushören – bei der Ausgabe über die Stereo-Lautsprecher klingen alle Voreinstellungen im Prinzip gleich, aber eben auch gleich gut. Für Musikaufnahmen stehen zwei eingebaute Mikrofone zur Verfügung.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2031.636.72525.432.83125.3294032.935.25033.649.76331.632.38028.429.31002725.712520.8281602239.120021.346.825020.855.631521.259.440019.463.250019.569.463017.772.580017.973.7100017.875.1125017.375.9160017.476.1200016.777.9250017.277.5315018.277.7400017.976.5500017.673.7630017.768.2800017.861.21000017.953.51250018.156.11600018.251SPL3087.1N1.366.1median 17.9ZTE Axon 7median 68.2Delta1.311.735.432.335.235.428.226.137.828.228.63028.428.630.629.833.830.637.53739.537.529.329.434.329.328.426.927.328.432.229.130.832.238.426.526.238.441.22323.841.246.227.322.946.252.23322.452.2573819.95759.641.220.459.666.748.418.766.768.25117.768.270.25317.970.272.957.21872.973.857.117.873.873.255.11773.276.758.216.976.777.558.217.477.579.359.217.879.377.757.117.577.775.254.217.375.27858.817.3787253.4187264.646.318.364.663.245.517.963.253.33617.953.387.568.330.187.569.722.11.469.7median 68.2Samsung Galaxy S7median 51median 17.9median 68.210.711.12.410.733.836.432.433.831.829.931.331.832.732.731.732.732.333.12632.345.446.139.445.429.630.736.229.629.525.228.629.525.923.125.425.925.623.421.325.637.124.723.337.150.127.122.550.156.234.622.456.261.840.421.361.864.74318.464.769.648.717.569.668.847.117.568.867.647.417.267.672.850.316.872.87552.217.37575.953.717.475.97652.116.67674.849.817.374.874.849.417.674.874.548.917.674.576.251.317.776.275.750.817.475.775.451.917.775.472.55117.972.571.150.518.171.164.247.518.164.286.462.729.886.46816.41.368median 71.1LG G5median 48.9median 17.7median 71.19.86.81.69.8hearing rangehide median Pink Noise
ZTE Axon 7 Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (87.05 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 25.8% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (12.3% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 6% abweichend
(+) | lineare Mitten (4.6% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 7.7% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (7% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (24.7% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 39% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 12% vergleichbar, 49% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 16%, durchschnittlich ist 26%, das schlechteste Gerät hat 43%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 62% aller getesteten Geräte waren besser, 10% vergleichbar, 28% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 48%

Samsung Galaxy S7 Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (87.45 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 23.7% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (9.5% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 4.5% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.2% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 7.7% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (6.5% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (21.8% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 18% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 11% vergleichbar, 71% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 16%, durchschnittlich ist 26%, das schlechteste Gerät hat 43%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 47% aller getesteten Geräte waren besser, 6% vergleichbar, 47% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 48%

LG G5 Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (86.41 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 28.3% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (12.5% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3.6% abweichend
(+) | lineare Mitten (4.3% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 3.8% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (1.9% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (18.9% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 4% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 4% vergleichbar, 91% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 16%, durchschnittlich ist 26%, das schlechteste Gerät hat 43%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 33% aller getesteten Geräte waren besser, 4% vergleichbar, 62% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 48%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Akkulaufzeit

Energieaufnahme

Der nicht wechselbare Akku des Axon 7 bringt es auf eine Kapazität von 3.250 mAh und kombiniert das mit einer geringen Leistungsaufnahme. Im Leerlauf schlug das ZTE mit maximal 0,87 Watt sogar das schon sehr genügsame Lenovo Moto Z Play und wurde hier von keinem anderen Vergleichsgerät übertroffen. Unter Last sah die Sache allerdings anders aus: Dann forderte das  Axon 7 mit 10,45 Watt in etwa so viel Strom wie das OnePlus 3 (10,53 Watt). Nicht viel sparsamer unterwegs sind allerdings auch das HTC 10 (9,71 Watt) und das LG G5 (9,12 Watt). Wie sich die teilweise recht hohe Leistungsaufnahme auf die Akkulaufzeiten niederschlägt, haben wir anhand diverser Testdurchläufe überprüft.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.07 / 0.23 Watt
Idledarkmidlight 0.64 / 0.84 / 0.87 Watt
Last midlight 6.02 / 10.45 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
ZTE Axon 7
3250 mAh
Asus Zenfone 3 ZE552KL
3000 mAh
OnePlus 3
3000 mAh
Lenovo Moto Z Play
3510 mAh
Samsung Galaxy S7
3000 mAh
LG G5
2800 mAh
HTC 10
3000 mAh
Stromverbrauch
-47%
-18%
29%
-1%
-40%
-44%
Idle min *
0.64
0.83
-30%
0.57
11%
0.51
20%
0.68
-6%
0.55
14%
0.68
-6%
Idle avg *
0.84
2.11
-151%
1.24
-48%
0.87
-4%
1.02
-21%
1.37
-63%
1.49
-77%
Idle max *
0.87
2.12
-144%
1.36
-56%
0.9
-3%
1.14
-31%
2.25
-159%
1.91
-120%
Last avg *
6.02
3.41
43%
5.92
2%
1.69
72%
4.73
21%
6.24
-4%
7.4
-23%
Last max *
10.45
5.46
48%
10.53
-1%
4
62%
7.16
31%
9.12
13%
9.71
7%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Genauso ambivalent wie sich das ZTE Axon 7 bei der Leistungsaufnahme gibt, schwanken die Akkulaufzeiten zwischen „gut“ und „durchschnittlich“. Mit knapp 7 Stunden beim Surfen über WLAN legt das ZTE-Smartphone keine Glanzleistung hin und muss bei diesem Testszenario gleich vier Konkurrenten an sich vorbeiziehen lassen. Am besten sind dabei das OnePlus 3 mit 14 Stunden Laufzeit gefolgt vom Lenovo Moto Z Play mit 13 Stunden und 44 Minuten. Mit dem Abspielen eines Full-HD-Videos kann man das ZTE Axon 7 knapp 12 Stunden lang beschäftigen, doch damit reicht es im Vergleich abermals nur für einen hinteren Platz – ungeschlagen bleibt hier das Lenovo Moto Z Play mit beeindruckenden 19 Stunden und 50 Minuten.

Zur Höchstform läuft der Testkandidat nur beim eher theoretischen Idle-Benchmark auf: Bei minimal eingestellter Display-Helligkeit muss das Smartphone erst nach 28 Stunden und 55 Minuten aufgeladen werden. Das ist im Vergleich ein guter Wert, aber nicht der beste. Den erzielt abermals das Lenovo Moto Z Play (42:20 Stunden).

Der Micro-USB-Port des Axon 7 unterstützt Qualcomms Schnellladetechnik Quick Charge 3.0. Im Test ließ sich der Smartphone-Akku so in rund 2 Stunden wieder vollständig füllen.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
28h 55min
Surfen über WLAN v1.3
6h 51min
Big Buck Bunny H.264 1080p
11h 44min
Last (volle Helligkeit)
4h 05min
ZTE Axon 7
3250 mAh
Asus Zenfone 3 ZE552KL
3000 mAh
OnePlus 3
3000 mAh
Lenovo Moto Z Play
3510 mAh
Samsung Galaxy S7
3000 mAh
LG G5
2800 mAh
HTC 10
3000 mAh
Akkulaufzeit
39%
28%
95%
10%
-2%
-13%
Idle
1735
1502
-13%
1338
-23%
2540
46%
1810
4%
1833
6%
1273
-27%
Last
245
352
44%
268
9%
652
166%
242
-1%
267
9%
203
-17%
WLAN (alt)
WLAN
411
797
94%
840
104%
824
100%
456
11%
387
-6%
413
0%
H.264
704
905
29%
847
20%
1190
69%
892
27%
600
-15%
648
-8%

Pro

+ Android 6.0
+ QHD-AMOLED-Display
+ USB Typ C
+ Fingerabdrucksensor
+ sehr gutes Kameramodul
+ sehr hohe Leistung
+ kein Throttling
+ toller Dolby-Surround-Sound
+ Schnelllade-Funktion

Contra

- Gewöhnungsbedürftiges MiFavor-4.0-UI
- nur USB-2.0-Tempo
- PWM-Flimmern
- Akku nicht auswechselbar
- Akkulaufzeiten nur durchschnittlich

Fazit

Im Test: ZTE Axon 7. Testgerät zur Verfügung gestellt von Notebooksbilliger.de.
Im Test: ZTE Axon 7. Testgerät zur Verfügung gestellt von Notebooksbilliger.de.

ZTE hat nicht zuviel versprochen: Das Axon 7 nimmt es locker mit Oberliga-Smartphones wie dem Samsung Galaxy S7 auf, auch wenn es letztlich nicht ganz mit solchen Kalibern gleichziehen kann. Dazu fehlt dem ZTE der allerletzte Feature-Feinschliff – mit einer schnelleren USB-Schnittstelle, einem größeren internen Speicher und einer kabellosen Ladefunktion wäre noch eine etwas höhere Wertung drin gewesen. Doch das schmälert keinesfalls das tolle Ausstattungs- und Leistungspaket, das man mit dem Axon 7 bekommt.

Das ZTE Axon 7 ist nicht nur ein würdiger Konkurrent für High-End-Smartphones wie das Samsung Galaxy S7, sondern überzeugt auch durch seinen tollen Dolby-Surround-Sound.

Im Test haben uns vor allem das hochwertige Gehäuse, der scharfe QHD-Bildschirm, das sehr gute Kameramodul und die mehr als ausreichende Leistung für jede Smartphone-Lebenslage gefallen. Und wer ein Smartphone mit wirklich gutem Sound sucht, muss beim ZTE einfach zuschlagen, denn mit seiner Dolby-Atmos-Klangkulisse schlägt das Axon 7 die Konkurrenz akustisch um Längen.

Kritik muss das ZTE Axon 7 auch einstecken, wenngleich es aber nicht allzuviel zu bemängeln gibt. Mancher User könnte sich an der Optik der MiFavor-4.0-Benutzeroberfläche stören – bei Nichtgefallen lässt sich das Aussehen per App aber wieder recht gut dem Standard Android annähern. Ein schnellerer USB-Port hätte dem Axon 7 aber ebenso gut zu Gesicht gestanden wie etwas bessere Akkulaufzeiten und ein auswechselbarer Akku.

ZTE Axon 7 - 31.10.2016 v5.1
Manuel Masiero

Gehäuse
90%
Tastatur
69 / 75 → 92%
Pointing Device
92%
Konnektivität
44 / 60 → 73%
Gewicht
90%
Akkulaufzeit
91%
Display
84%
Leistung Spiele
60 / 63 → 95%
Leistung Anwendungen
58 / 70 → 83%
Temperatur
90%
Lautstärke
100%
Audio
75 / 91 → 82%
Kamera
79%
Durchschnitt
79%
87%
Smartphone - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Manuel Masiero,  2.11.2016 (Update:  2.11.2016)