Notebookcheck

Top 10 Workstation Notebooks

Tobias Winkler, 01.04.2016

Update April 2016. Hier finden Sie die aktuellen Top-Workstations der letzten Monate im Test bei Notebookcheck. Unsere Top-Liste wird laufend aktualisiert, redaktionell gewartet und kommentiert. Sie soll bei anstehenden Kaufentscheidungen Hilfestellung geben.

Mobile Workstations stellen im Business-Bereich die leistungsstarke Königsklasse dar. Optimalerweise findet man hier die Kombination aus typischen Business-Eigenschaften und leistungsstarker Hardware, die auf Zuverlässigkeit, Stabilität und Performance hin optimiert wurde. Umfangreiche Support-Optionen, systemspezifisches Zubehör, lange Ersatzteilverfügbarkeit und vielfältige Garantieleistungen gehören in dieser Geräteklasse zum guten Ton. Auch findet man hier häufig noch Schnittstellen, die an anderer Stelle schon zum Alteisen zählen, in vielen Unternehmen durchaus aber noch gebräuchlich sind. Die Produktzyklen sind in diesem Bereich besonders lang und können beim Gehäuse schon mal drei und mehr Jahre betragen. Die Preisgestaltung in diesem Premiumsegment beginnt meist bei deutlich über 1.000 Euro und kann schnell mehrere Tausend Euro erreichen. 

Hauptkostenfaktoren sind, neben den oben genannten Besonderheiten, die professionellen Grafikchips. Abseits von den bekannten Consumer-Grafiklösungen bringen diese spezielle Fertigkeiten mit und sind auf Stabilität, Kompatibilität und Zuverlässigkeit im Zusammenspiel mit zertifizierter Software hin ausgelegt. Das ist für Heimanwender kaum von Interesse, kann im unternehmerischen Umfeld aber den entscheidenden Kaufgrund darstellen.

Aufgrund der langen Verfügbarkeit mobiler Workstations betrachten wir diese Kategorie in einem Zeitraum von 18 Monaten. In der redaktionell gewarteten Rangliste können Unterschiede zur automatisierten Topliste auftreten. Hierunter können länger als 18 Monate verfügbare Modelle, Doppelplatzierungen, Test-Updates oder aus redaktioneller Sicht besonders empfehlenswerte Modelle (Preis-Leistung, Mobilität, Aufrüstbarkeit usw.) fallen. Abweichungen werden bei dem jeweiligen Gerätekommentar erläutert.

Die Preise beziehen sich in der Regel auf die Testkonfiguration. Ist diese so nicht mehr erhältlich, dann haben wir möglichst identische Alternativen ausgewählt. Ergänzend haben wir auch angeführt, mit welchem Einstiegspreis man für die jeweiligen Basiskonfigurationen rechnen muss.

Die redaktionell gewartete Top-Liste für April 2016 wird durch unser neues Bewertungssystem v5 gehörig durcheinander gewirbelt. Das kommt vor allem dadurch zustande, dass wir nun die Leistungsfähigkeit einer mobilen Workstation als Kerneigenschaft höher gewichtet haben. Seit der letzten Aktualisierung für März sind drei Geräte angetreten, um sich unter den besten 10 zu platzieren. Das HP ZBook 15u G3, das Lenovo ThinkPad P50s und das HP ZBook 15 G3. Die eher auf Mobilität hin ausgerichteten mobilen Workstations im Ultrabook-Format sind keine schlechten Notebooks, gehören aber aufgrund der deutlich geringeren Rechen- und Grafikleistung nicht zu den Top-Geräten. In die Top 10 hat es von dieser Auswahl daher nur das HP ZBook 15 G3 geschafft, das mit vielen guten Kerneigenschaften und guter Leistungsfähigkeit ein rundum stimmiges Bild abliefert.

Mobile Workstation-Charts, Stand April 2016

Pos.DatumBew.BildModellDickeGewichtGrößeAuflösungSpiegelndPreis ab
101.201688%MSI WT72-6QMMSI WT72-6QM
Intel Xeon E3-1505M v5
NVIDIA Quadro M5000M
32 GB Hauptspeicher, 256 GB SSD
48 mm3.9 kg17.3"1920x1080matt
201.201688%Schenker W706Schenker W706
Intel Core i7-6700
NVIDIA Quadro M5000M
32 GB Hauptspeicher, 512 GB SSD
39 mm3.8 kg17.3"1920x1080matt
312.201487%HP ZBook 17 G2 J8Z55ETHP ZBook 17 G2 J8Z55ET
Intel Core i7-4710MQ
AMD FirePro M6100
8 GB Hauptspeicher, 750 GB HDD
34 mm3.8 kg17.3"1920x1080matt
403.201685%HP ZBook 15 G3HP ZBook 15 G3
Intel Xeon E3-1505M v5
NVIDIA Quadro M2000M
32 GB Hauptspeicher, 512 GB SSD
26 mm2.6 kg15.6"1920x1080matt
501.201686%Dell Precision 7710Dell Precision 7710
Intel Xeon E3-1535M v5
AMD FirePro W7170M
16 GB Hauptspeicher, 256 GB SSD
35 mm3.6 kg17.3"1920x1080matt
601.201686%Lenovo ThinkPad P70Lenovo ThinkPad P70
Intel Core i7-6820HQ
NVIDIA Quadro M3000M
16 GB Hauptspeicher, 512 GB SSD
34.2 mm3.6 kg17.3"3840x2160matt
701.201685%Lenovo ThinkPad P50Lenovo ThinkPad P50
Intel Core i7-6820HQ
NVIDIA Quadro M2000M
8 GB Hauptspeicher, 256 GB SSD
29.4 mm2.6 kg15.6"1920x1080matt
807.201584%Schenker W505Schenker W505
Intel Xeon E3-1231 v3
NVIDIA Quadro K5100M
16 GB Hauptspeicher, 500 GB SSD
36 mm3.5 kg15.6"3840x2160matt
912.201583%Dell Precision 5510Dell Precision 5510
Intel Xeon E3-1505M v5
NVIDIA Quadro M1000M
16 GB Hauptspeicher, 512 GB SSD
11.5 mm2 kg15.6"3840x2160spiegelnd
1009.201581%Bullman E-Klasse 5Bullman E-Klasse 5
Intel Core i7-4790K
NVIDIA Quadro K3100M
32 GB Hauptspeicher, 256 GB SSD
46 mm3.8 kg17.3"1920x1080matt

Gesamte Liste aller getesteten Workstation Notebooks (sortiert nach Bewertung).

Kommentar der Redaktion

Platz 1: MSI WT72-6QME

MSI WT72-6QME
MSI WT72-6QME

MSIs WT72 schafft es in der automatisierten TOP-Liste gleich zweimal unter die besten 10. Da das Vorgängermodell nun aber so langsam ausläuft und durch das 2016er-Modell ersetzt wird, nehmen wir das ähnlich bewertete MSI WT72-2OL32SR311BW bei der redaktionell gewarteten Liste aus dem Ranking heraus. Das aktuelle Modell besticht nach wie vor durch eine hohe Leistungsfähigkeit, die auch dauerhaft stabil abgerufen werden kann. Viele Top-Geräte schaffen das nicht. Diese Kerneigenschaft einer Workstation wird in unserem neuen Bewertungssystem v5 nun stärker berücksichtigt und sorgt dafür, dass es das MSI WT72-6QME auf den Spitzenplatz schafft. Die Wartungsmöglichkeiten sind anwenderfreundlich und mit Thunderbolt 3 verfügt das MSI über eine moderne Schnittstellenausstattung. Zu den nicht unwichtigen Schwächen zählen die fehlenden Businessfeatures und das im Klassenvergleich höchstens durchschnittliche Display. Für Gaming, Videos, Office- und Internetaufgaben mag das reichen, sobald es aber in den Bereich der Bild- und Videobearbeitung geht, fehlt es an Farbraum und Farbgenauigkeit. Dass eine 17-Zoll-Workstation groß und schwer ausfällt und darüber hinaus nur mäßige Akkulaufzeiten abliefert, sind Nachteile, die man bei vielen anderen Konkurrenten in ähnlicher Art und Weise in Kauf nehmen muss. Die Preise der Serie beginnen bei etwa 2.000 Euro, für das Testgerät sind hingegen etwa 5.700 Euro zu zahlen.

Platz 2: Schenker W706

Schenker W706
Schenker W706

Die Schenker W706 Workstation ist eindeutig auf Leistung getrimmt. Mit Gaming-Gehäuse, Desktop-CPU und leistungstärkster professioneller Nvidia Quadro M5000M-Grafik gibt es hinsichtlich der reinen Performance nichts zu bemängeln. Ein großer Pluspunkt ist die beeindruckende Standfestigkeit der Rechenleistung. Selbst unter anhaltender Volllast muss man hier keinerlei Taktreduzierungen einplanen. Einschränkungen verlangt Schenkers W706 hingegen bei den Oberflächentemperaturen, dem Display und den fehlenden Businessfeatures. Die Akkulaufzeiten fallen selbst für eine 17-Zoll-Workstation sehr mager aus und der Garantiezeitraum entspricht nicht dem Anspruch der Geräteklasse. Die Preise beginnen mit Nvidias Quadro M1000M bei etwa 1.800 Euro, für die extrem leistungsstarke Testkonfiguration verlangt Schenker hingegen etwa 4.700 Euro.

Platz 3: HP ZBook 17 G2

HP ZBook 17 G2
HP ZBook 17 G2

Das HP ZBook 17 ist ein typischer Vertreter großer 17-Zoll-Workstations. Diese Kategorie kann mit besonders leistungsstarken Komponenten bestückt werden und bietet grundsätzlich die besten Konfigurations- und Erweiterungsmöglichkeiten. Im Vergleich zum neueren HP ZBook 17 G3 muss man hier zwar ein deutlich größeres und schwereres Gehäuse ertragen, dafür hat man aber andererseits eine schraubenlos befestigte Wartungsklappe und einfach zu erreichende Steckplätze zur Verfügung. Im Vergleich zum Vorgänger HP ZBook 17 G1 fallen die Unterschiede recht gering aus. Ein paar neuere Schnittstellen, aktualisierte Konfigurationsmöglichkeiten und leicht verbesserte CPUs decken die Hauptunterscheidungsmerkmale ab. Das Gehäuse und die Eingabegeräte sind identisch und die Leistungsfähigkeit fällt je nach Bestückung sehr gut aus. Wie gehabt werden das HP ZBook 17 G2 und das aktuelle HP ZBook 17 G3 eine Zeit lang noch parallel erhältlich sein. Der Test zum HP ZBook 17 G3 ist bereits in Arbeit.

Der Preis beginnt ab ca. 1.600 Euro brutto (Testgerät ab ca. 3.900 Euro).

Platz 4: HP ZBook 15 G3

HP ZBook 15 G3
HP ZBook 15 G3

Das aktualisierte HP ZBook 15 G3 kommt mit komplett neu konstruiertem Gehäuse, modernen Schnittstellen und leistungsstarken Komponenten. Das Testmodell brilliert darüber hinaus mit einem sehr guten Display, sehr guten Akkulaufzeiten und einer hervorragenden Gehäusequalität. Trotz Leistungsdrosselung unter Volllast wird das HP ZBook 15 G3 allerdings laut und heiß. Auch hat der Lüfter beim Testgerät durch eine unangenehme Geräuschcharakteristik hin und wieder negativ auf sich aufmerksam gemacht. Die noch beim Vorgänger vorbildlichen Möglichkeit, das Gehäuse per schraubenloser Wartungsklappe zu öffnen, hat HP nicht weiter vorgeführt. Einzelne Komponenten sind nun teilweise schlecht erreichbar und für das Öffnen des Unterbodens benötigt man einen Torx-Schraubenzieher. Wie üblich kann man sein Wunschgerät entweder im Online-Shop individuell zusammenstellen oder auf vorkonfigurierte Modelle zurückgreifen, die man auch bei den bekannten Online-Händlern zu kaufen bekommt. Die Preise beginnen bei etwa 2.000 Euro, für das Testmodell sind etwa 4.000 Euro fällig.

Platz 5: Dell Precision 7710

Dell Precision 7710
Dell Precision 7710

Dells Precision M6800 ist ein Paradebeispiel für die im Workstation-Bereich überdurchschnittlich langen Produktzyklen. Erst jetzt wird das auf dem Precision M6500 basierende Gehäuse aus dem Jahr 2009 durch eine komplette Neukonstruktion beim Precision 7710 ersetzt. Der große 17-Zöller begeistert durch eine hohe Leistungsfähigkeit, ein sehr gutes Display, lange Akkulaufzeiten, ein stabiles und wertiges Gehäuse, statusgerechte Wartungs- und Aufrüstmöglichkeiten sowie einen langen Garantiezeitraum von 36 Monaten Premium-Support mit Vor-Ort-Service. Nicht so gut gefallen dagegen die Drosselung der Grafikleistung bei Volllast und im Akkubetrieb, fehlende Schnittstellen und die maximale Anzahl der intern verbaubaren Laufwerke. Hauptgrund für eine Platzierung im Mittelfeld ist die nicht so leistungsstarke Prozessor- und Grafikausstattung. Beides, und noch einiges mehr, lässt sich aber in Dells Online-Konfigurator auf Wunsch ändern. Der Bruttopreis für die Serie beginnt bei etwa 2.700 Euro, für das Testgerät musste man zum Testzeitpunkt etwa 3.700 Euro (brutto) veranschlagen.

Platz 6: Lenovo ThinkPad P70

Lenovo ThinkPad P70
Lenovo ThinkPad P70

Nach langer Abstinenz hat Lenovo mit dem neuen Modelljahr wieder eine große 17-Zoll-Workstation im Programm. Das Lenovo ThinkPad P70 setzt dabei auf bewährte Eigenschaften, die mit dem einen oder anderen Alleinstellungsmerkmal garniert werden. Dazu gehört zweifelsohne der im Gehäuse integrierte Farbsensor von X-Rite, der beim Testgerät allerdings nicht so wirklich überzeugen wollte. Aber auch das optional erhältliche Full-HD-IPS-Touch-Display oder die Einsteigergrafik Nvidia Quadro M600M stellen in dieser Geräteklasse Besonderheiten dar, die man sonst derzeit im mobilen Workstation-Bereich nicht geboten bekommt. Unser Testgerät hat vor allem durch eine adäquate Leistungsfähigkeit, ein solides Gehäuse, eine hervorragende Tastatur, ein klasse Display und praxisgerechte Akkulaufzeiten überzeugt. Hinsichtlich der Schnittstellenausstattung und der Aufrüstmöglichkeiten erreicht das ThinkPad P70 fast sogar das Optimum. Dass bei all der Performance die Emissionen nicht Überhand nehmen, ist ein gern gesehener Bonus, der nicht selten den Ausschlag geben kann. Die Preise für die P70-Serie beginnen bei etwa 2.000 Euro, das Testgerät hätte zum Testzeitpunkt hingegen schon 3.400 Euro gekostet.

Platz 7: Lenovo ThinkPad P50

Lenovo ThinkPad P50
Lenovo ThinkPad P50

Die kleinere Version des Lenovo Thinkpad P70 bietet viele gute Eigenschaften, die im Vergleich zum Vorgänger ThinkPad W541 vor allem beim Touchpad und beim Gehäuse willkommene Verbesserungen mitbringen. Darüber hinaus gefallen Alleinstellungsmerkmale, wie das eingebaute Colorimeter von x-rite oder der ExpressCard Slot. Die Leistungsfähigkeit ist insgesamt hoch, bleibt aber etwas hinter den Möglichkeiten zurück, die man von den Komponenten eigentlich erwarten könnte. Auch fallen die Aufrüstmöglichkeiten im Vergleich zum ThinkPad P70 etwas magerer aus, was zudem durch teilweise fehlende Vorrüstungen erschwert wird. Das recht gute IPS-Display weist leider eine mäßige Ausleuchtung und eine geringe Farbraumwiedergabe auf. Für professionelle Einsätze in den bildverarbeitenden Bereichen fällt es damit aus. Die Preise beginnen für das Lenovo ThinkPad P50 bei unter 2.000 Euro, für das Testgerät müsste man etwa 2.500 Euro bezahlen.

Platz 8: Schenker W505

Schenker W505
Schenker W505

Das Schenker W505 ist wie die Bullman E-Klasse Workstation ein typischer Vertreter der Clevo-Barebones, die aus dem Spielebereich stammen. Vergleichsweise günstige Preise und freie Konfigurationsmöglichkeiten sind die Hauptargumente, um zu einer dieser Workstation-Alternativen zu greifen. Wie gewohnt schafft es auch Schenkers W505 viel Leistung zu einem erschwinglichen Preis zu bieten. Leider hat es der Hersteller bei dem Testmodell etwas zu weit getrieben und mutet dem 15-Zöller mit Nvidia Quadro K5100M und Intel Xeon E3-CPU, die man beide eher in einem großvolumigen 17-Zoll-Notebook erwarten würde, etwas zu viel an Abwärme zu. Die im Test gemessene Lautstärke und die Wärmeentwicklung unter Last fallen sehr hoch aus und dürften manchen Anwender zurecht vor dieser Konfiguration zurückschrecken lassen. Aus unserer Sicht trotz gutem Testresultat daher nur bedingt für Leistungsfreaks empfehlenswert, die eine zusätzliche externe Kühlmöglichkeit in Kauf nehmen. Die Preise für das W505 beginnen bei knapp 1.500 Euro, mit Quadro-Grafik bei etwa 1.600 Euro und für die Testkonfiguration sind circa 4.500 Euro aufzuwenden.

Platz 9: Dell Precision 5510

Dell Precision 5510
Dell Precision 5510

Die Dell Precision 5510-Workstation basiert auf dem Multimedia-Notebook Dell XPS 15 und unterscheidet sich daher rein äußerlich nicht von dem Consumer-Gerät. Im Inneren kommt allerdings eine professionelle Nvidia Quadro M1000M Grafik zum Einsatz, die zudem mit einer mobilen Intel-Xeon-CPU kombiniert werden kann. Ebenfalls nicht unerheblich sind die recht freien Konfigurationsmöglichkeiten, die dem Precision im Gegensatz zum XPS zugestanden werden. Die designorientierte und besonders schlanke mobile Workstation hat im Test jedoch nicht nur durch die äußerlichen Reize, sondern auch durch eine gute Leistungsfähigkeit, das hervorragende IGZO-UHD-Display, moderate Emissionen und eine überdurchschnittlich hohe Verarbeitungs- und Materialqualität überzeugt. Größte Kritikpunkte sind neben dem äußerst ambitionierten Preis eine reduzierte Leistungsfähigkeit unter Volllast sowie im Akkubetrieb und die konzeptbedingt mäßige Wartungs- und Aufrüstfähigkeit. Nach unserer Bewertungsumstellung ist das Dell Precision 5510 die einzige schlanke Workstation, die sich eine Platzierung unter den besten 10 sichern konnte. Das hat sie vor allem dem rundum gelungenen Gesamtpaket mit wenig Schwächen zu verdanken. Der Einstiegspreis für die Serie liegt zum Testzeitpunkt bei etwa 2.000 Euro brutto, für das Testgerät müsste man hingegen 3.200 Euro einplanen.

Platz 10: Bullman E-Klasse

Bullman E-Klasse 5
Bullman E-Klasse 5

Bullmans E-Klasse Xeon 17 basiert auf dem Clevo Barebone P771ZM und kommt gehäusetechnisch aus dem Gaming-Lager. Während man bei bestimmten Business-Features einige Abstriche in Kauf nehmen muss und sich die Geräuschentwicklung unter Beanspruchung grenzwertig zeigt, kann der 17-Zöller mit besonders hoher Rechenleistung überzeugen. Hier zeigen sich beim Testgerät die Desktop-CPU Intel Core i7-4790k, 32 GB RAM, ein schnelles Solid State Drive und Nvidias Quadro K3100M als solide Grundpfeiler. Wie üblich hat man bei der Konfiguration sehr viele Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung, und auch die Preisgestaltung ist im Vergleich zur reinrassigen Konkurrenz mehr als fair. Die Serie ist bereits ab etwa 1.500 Euro erhältlich, für das Testgerät musste man zum Testzeitpunkt etwa 2.900 Euro aufwenden.

Bisher von Notebookcheck vergebene Auszeichnungen im Bereich mobile Workstations:

der letzten 18 Monate
1
88% v5
Test MSI WT72 6QM Workstation
MSI WT72-6QM
Test MSI WT72 6QM Workstation
Intel Xeon E3-1505M v5, NVIDIA Quadro M5000M, 27.01.2016
2
88% v5
Test Schenker W706 (Clevo P771DM) Workstation
Schenker W706
Test Schenker W706 (Clevo P771DM) Workstation
Intel Core i7 (Desktop) 6700, NVIDIA Quadro M5000M, 18.01.2016
3
87% v5
Test HP ZBook 17 G2 J8Z55ET Workstation
HP ZBook 17 G2 J8Z55ET
Test HP ZBook 17 G2 J8Z55ET Workstation
Intel Core i7 4710MQ, AMD FirePro M6100, 27.12.2014
4
86% v5
Test Dell Precision 7710 Workstation
Dell Precision 7710
Test Dell Precision 7710 Workstation
Intel Xeon E3-1535M v5, AMD FirePro W7170M, 25.01.2016
5
86% v5
Test Lenovo ThinkPad P70 Workstation
Lenovo ThinkPad P70
Test Lenovo ThinkPad P70 Workstation
Intel Core i7 6820HQ, NVIDIA Quadro M3000M, 17.01.2016
6
85% v5.1
Test HP ZBook 15 G3 Workstation
HP ZBook 15 G3
Test HP ZBook 15 G3 Workstation
Intel Xeon E3-1505M v5, NVIDIA Quadro M2000M, 30.03.2016
7
85% v5
Test Lenovo ThinkPad P50 Workstation
Lenovo ThinkPad P50
Test Lenovo ThinkPad P50 Workstation
Intel Core i7 6820HQ, NVIDIA Quadro M2000M, 26.01.2016
8
84% v5
Test MSI WT72 Workstation
MSI WT72-2OL32SR311BW
Test MSI WT72 Workstation
Intel Core i7 4980HQ, NVIDIA Quadro K4100M, 19.06.2015
9
84% v5
Test Schenker W505 (Clevo P751ZM) Notebook
Schenker W505
Test Schenker W505 (Clevo P751ZM) Notebook
Intel Xeon (Desktop) E3-1231 v3, NVIDIA Quadro K5100M, 26.07.2015
10
83% v5
Test Dell Precision 5510 Workstation
Dell Precision 5510
Test Dell Precision 5510 Workstation
Intel Xeon E3-1505M v5, NVIDIA Quadro M1000M, 23.12.2015

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Autor: Tobias Winkler,  1.04.2016 (Update:  2.04.2016)