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Amazon Drive: Unlimitierter Cloud-Speicher für 70 Euro im Jahr

Die Unlimited-Option gibt es jetzt auch hierzulande für 70 Euro im Jahr.
Die Unlimited-Option gibt es jetzt auch hierzulande für 70 Euro im Jahr.
Nachdem Amazon in den USA nun schon seit mehr als einem Jahr unlimitierten Cloudspeicher für 60 US-Dollar angeboten hat, zieht Amazon.de nun nach, hebt allerdings den Preis auf 70 Euro an.

Seit mehr als einem Jahr gibt es in den USA für Amazon Kunden unlimitierten Speicherplatz für knapp 60 US-Dollar im Jahr, er stand auch Kunden hierzulande offen, sofern sie einen eigenen Account für Amazon.com erstellten und diesen nicht mit der email-Adresse verknüpften, die bei Amazon.de verwendet wird. Nun sind solche Workarounds nicht mehr nötig, auch die Amazon-Seite hierzulande bietet die Unlimited-Option nun für seine Kunden im deutschsprachigen Raum an, allerdings für etwas teurere 70 Euro im Jahr.

Wie in den USA sind die ersten drei Monate gratis, danach sind 70 Euro pro Jahr fällig. Amazon verspricht tatsächlich unlimitierten Speicher. Im Gegensatz zu Microsoft, das die Option bei One Drive mit Hinweis auf missbräuchliche Verwendung rückwirkend abgeschafft hat, gibt es von Amazon bislang keine derartigen Meldungen. Wer nicht so viel Speicher braucht, dem steht nach wie vor die bei Amazon Prime integrierte Prime-Fotos-Option offen, die unlimitierten Speicher für Fotos bietet, ansonsten aber auf 5 GB Cloud-Speicher limitiert ist.

Im Vergleich zur Konkurrenz ist das Unlimited-Angebot unverschämt günstig. Bei Microsoft One Drive kostet 1 TB für einen Benutzer 84 Euro im Jahr, für 5 Benutzer 120 Euro, inkludiert allerdings auch Office 365. Unlimitiert sind beide Varianten nicht, wenn man mehr als 1 TB Speicherbedarf hat, wird es rasch sehr teuer. Bei Google, iCloud und Dropbox kostet 1 TB ebenfalls knapp 100 bis 120 Euro im Jahr, auch hier steigen die Preise darüber hinaus stark an, 10 TB würden beispielsweise bei Google Drive auf 1200 Euro im Jahr kommen.

Amazon Cloud Drive dürfte im Vergleich zur Konkurrenz, vor allem Google Drive, langsamer sein, zudem gibt es von Amazon bislang keine bequeme Sync-Software für Windows oder Mac wie bei Google Drive, Microsoft One Drive oder Dropbox. Diverse Third-Party-Produkte unterstützen Amazon Drive zwar, sind aber meistens kostenpflichtig.

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Autor: Alexander Fagot, 30.07.2016 (Update: 30.07.2016)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Editor
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.