Notebookcheck

Amazon: Echo, Dot und Alexa kommen auch zu uns!

Mit Echo, Dot und der virtuellen Assistentin Alex will Amazon Einzug ins traute Heim bekommen.
Mit Echo, Dot und der virtuellen Assistentin Alex will Amazon Einzug ins traute Heim bekommen.
Amazon bringt den kabellosen Lautsprecher Echo und seinen kleineren Bruder Dot nach Europa, neben Großbritannien und Irland gilt das auch für Deutschland und Österreich. Mit an Bord ist natürlich auch die Amazon Sprachassistentin Alexa. Los geht's ab 26. Oktober, wenn man sich rechtzeitig eine Einladung sichert.

Jobs

Wir erweitern unser Team und suchen engagierte Redakteure mit besonderen Kenntnissen im Bereich mobiler Technologien.

» Übersetzer (Deutsch <-> Englisch)


In den USA hat sich Amazon Echo zu einem großen Erfolg entwickelt, über drei Millionen Stück will der Hersteller von dem Lautsprecher- und Mikrofonsystem bisher abgesetzt haben. Kein Wunder, dass auch andere auf den Zug aufspringen wollen. Am 4. Oktober will Google dem Vernehmen nach in den Ring um die Besiedelung der privaten Haushalte mit digitalen Assistenten steigen und sein Google Home vorstellen, ein recht ähnliches Basiskonzept. Auch Apple arbeitet an der Weiterentwicklung künstlicher Intelligenz, hat sich bislang aber mit Siri noch auf seine Gerätschaften beschränkt.

Dass Amazon mit seiner virtuellen Assistentin Alexa also jetzt auch Europa erobern will, ist nicht weiter verwunderlich. Aktuell soll Alexa und der Lautsprecher Amazon Echo, sowie der kleinere Bruder Amazon Dot, erstmals in Großbritannien, Irland, Deutschland und Österreich starten. Amazon Echo wird ab 26. Oktober verfügbar sein und regulär 180 Euro kosten. Der kleinere Amazon Echo Dot kommt in neuer Version ebenfalls ab 26. Oktober für 60 Euro. Für beide Geräte muss man anfangs jedoch eine Einladung anfordern, was man direkt auf den jeweiligen Produktseiten erledigen kann. Wer als Prime-Kunde vor dem 16. September um 18.00 eine Einladung anfordert, bekommt für Amazon Echo 50 Euro Rabatt.

Dass mit den beiden Lautsprechern auch hochwertige Mikrophone in die Wohnung Einzug halten, erfreut nicht alle. Datenschützer warnen vor potentiellem Missbrauch. Problematisch ist, dass die Sprachverarbeitung auf den Amazon Servern stattfindet, nur das Codewort wird lokal verarbeitet. Amazon begegnet diesen Bedenken mit dem Hinweis, dass die Mikrophone nur dann aktiv zuhören, sobald das Codewort ausgesprochen wurde, zudem können die Mikrophone auch abgeschaltet werden. Außerdem lassen sich die gespeicherten Sprachaufnahmen laut Aussage Amazon's auch wieder von den Servern löschen, was allerdings laut Amazon mit Einschränkungen bei der Spracherkennung bestraft wird.

Amazon hat der digitalen Assistentin Alexa inzwischen über 3.000 zusätzliche Fähigkeiten, sogenannte Skills beigebracht. Der Hersteller arbeitet stetig an der Erweiterung der Fähigkeiten und geht dafür auch Kooperationen mit lokalen Internet-Services ein, in Deutschland beispielsweise mit der deutschen Bahn und MyTaxi. Einige Alexa-Features kann man sich im Werbevideo von Amazon (noch für den amerikanischen Markt, siehe unten) zu Gemüte führen, hierzulande soll Alexa natürlich auch Deutsch verstehen und sprechen, auch wenn die deutsche Stimme von Alexa nach Meinung von Heise etwas holpriger klingt als die US-Amerikanische. Das zeigen auch die Werbevideos auf den deutschen Produktseiten, die hier noch nicht verlinkt sind.

Quelle(n)

static version load dynamic
Loading Comments
Diesen Artikel kommentieren / Antworten
Teilen Sie diesen Artikel um uns zu unterstützen. Jeder Link hilft, ob im privaten Blog, Foren oder per social Media!
> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2016-09 > Amazon: Echo, Dot und Alexa kommen auch zu uns!
Autor: Alexander Fagot, 14.09.2016 (Update: 14.09.2016)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Editor
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.