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Bitcoin und Co: Ukraine legalisiert Crypto-Markt

In der Ukraine stehen die Zeichen auf Zukunft: Präsident Volodymyr Zelenskyy legalisiert den Crypto-Markt. (Bild: Kanchanara)
In der Ukraine stehen die Zeichen auf Zukunft: Präsident Volodymyr Zelenskyy legalisiert den Crypto-Markt. (Bild: Kanchanara)
Nachdem die Ukraine zuletzt Crypto-Spenden im Wert von etwa 100 Millionen US-Dollar aus aller Welt einsammeln konnte, folgt jetzt die offizielle Legalisierung des noch jungen Crypto-Markts, wie das Ministerium für Digitale Transformation in der Ukraine bekannt gab.

Der Krieg gegen die Ukraine hat den Westen zu ungeahnter Einigkeit bei Wirtschaftssanktionen gegen Russland und Präsident Putin motiviert, doch auch die Welle an Hilfsbereitschaft ist beeindruckend. Ein nicht unbeträchtlicher Teil der Spenden, die bisher in der einen oder anderen Form in die Ukraine geflossen sind, wurden rein digital in Form von Kryptowährungen übermittelt, auch Krypto-Börsen wie Kraken haben Hilfsprogramme aufgelegt, die zumindest finanziell die Not ein wenig lindern sollen.

So berichtete Yahoo auf Basis einer Blockchain-Analyse von Elliptic über Crypto-Spenden im Wert von etwa 100 Millionen US-Dollar (etwa 91 Millionen Euro) die bisher an die ukrainische Regierung, das Militär, Hilfsorganisationen und ukrainische BürgerInnen geflossen sind, davon etwa ein Drittel in Bitcoin. Wie in den meisten anderen Teilen der Welt operierten Crypto-Börsen in der Ukraine größtenteils in einem unregulierten Graubereich, was sich aufgrund des nun vom Präsidenten Volodymyr Zelenskyy unterzeichneten "Gesetzes für virtuelle Assets" ändern soll. (siehe Tweet unten)

Lokale und internationale Firmen aus dem Crypto-Markt dürfen nun legal in der Ukraine Bankkonten eröffnen, gleichzeitig ist die Legalisierung des Krypto-Sektors der erste Schritt in Richtung stärkerer Regulierung und Besteuerung, einen Pfad den derzeit viele Länder beschreiten, etwa auch in der EU und in den USA. Das könnte die Wertentwicklung vieler Crypto-Coins wie Bitcoins langfristig stützen, da so auch vermehrt institutionelle Anleger und Fonds in Krypto-Anlagen investieren dürfen. Nach wie vor ein Einzelfall ist das lateinamerikanische Land El Salvador, das Bitcoin, neben dem US-Dollar, sogar zum legalen Zahlungsmittel erhoben hat.

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Autor: Alexander Fagot, 17.03.2022 (Update: 17.03.2022)