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Das Alienware m15 Ryzen Edition R5 ist das erste Alienware-Notebook mit Ryzen und GeForce seit 2007

Das Alienware m15 Ryzen Edition R5 ist wahlweise mit einem 360 Hz schnellen 1.080p-Display oder aber mit einem 240 Hz QHD-Panel erhältlich. (Bild: Dell)
Das Alienware m15 Ryzen Edition R5 ist wahlweise mit einem 360 Hz schnellen 1.080p-Display oder aber mit einem 240 Hz QHD-Panel erhältlich. (Bild: Dell)
Nachdem Alienware-Notebooks im vergangenen Jahrzehnt fast ausschließlich mit Intel-Prozessoren ausgestattet waren feiert AMD Ryzen im Alienware m15 R5 ein gelungenes Comeback, denn Dell kombiniert dabei den schnellen Ryzen 9 5900HX mit einer Nvidia GeForce RTX 3070 und einem 240 Hz QHD-Display.
Hannes Brecher,

Das Alienware m15 R5 bietet nicht nur einige Design-Änderungen, inklusive einer brandneuen, besonders widerstandsfähigen Farbe, sondern vor allem ein mächtiges Performance-Upgrade. Denn nachdem das m15 R4 noch mit Intel Comet Lake ausgestattet war kombiniert Alienware erstmals seit dem Aurora mALX im Jahr 2007 einen AMD Ryzen Prozessor mit einer Nvidia GeForce Grafik. 

Käufer haben dabei die Wahl zwischen dem Ryzen 7 5800H und dem Ryzen 9 5900HX. In jedem Fall gibts acht Kerne und 16 Threads auf Basis von AMDs aktueller Zen 3-Architektur. Dazu gibts je nach Modell eine GeForce RTX 3060 Laptop-GPU mit 6 GB GDDR6-Grafikspeicher oder eine GeForce RTX 3070 Laptop-GPU mit 8 GB GDDR6, die jeweils mit einer TGP von 115 Watt plus 10 Watt Dynamic Boost betrieben werden. Die Lüfter sollen durch 33 Prozent dickere Lamellen immerhin 12 Prozent mehr Luft abführen, um die Komponenten möglichst kühl zu halten.

Das Notebook ist standardmäßig mit einem 15,6 Zoll 1.080p-Display ausgestattet, das eine Bildfrequenz von 165 Hz erreicht, optional ist auch ein 360 Hz schnelles Panel erhältlich. Beide Bildschirme bieten eine maximale Helligkeit von 300 Nits und volle Darstellung des sRGB-Farbraums, Nvidia G-Sync gibts aber nur beim schnelleren Modell. Wer es lieber etwas farbtreuer, heller und hochauflösender mag, für den bietet Dell auch ein Panel mit einer Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixel, einer Helligkeit von 400 Nits, einer Bildfrequenz von 240 Hz und voller Darstellung des sRGB-Farbraums. Schade: Das 4K-OLED-Display, das beim Vorgänger noch zur Wahl stand, wurde ersatzlos gestrichen.

Das Alienware m15 R5 gibts optional mit Dells ultradünner, mechanischer Tastatur, die beim Vorgänger seit Kurzem für einen Aufpreis von 100 Euro angeboten wird. Die Tastatur besitzt Cherry MX-Schalter mit einer Lebensdauer von 15 Millionen Anschlägen, einen Hub von 1,8 Millimeter, N-Key-Rollover und eine RGB-Beleuchtung, die sich für jede Taste einzeln ansteuern lässt. Dell verbaut bis zu zwei 2 TB M.2 SSDs und maximal 32 GB DDR4-3.200-Arbeitsspeicher, wobei der Hersteller betont, dass der Speicher vom Kunden selbst aufgerüstet werden kann.

Durch den Umstieg auf AMD Ryzen fällt auch der Thunderbolt-Anschluss weg, stattdessen setzt Dell auf einen USB-C 3.2 Gen 2-Anschluss (10 Gbit/s), neben dreimal USB-A 3.2 Gen 1 (5 Gbit/s), HDMI 2.1, 2,5 Gbit/s Ethernet, einem Kopfhöreranschluss und dem Stromstecker für das 240 Watt Netzteil, das den 86 Wh fassenden Akku auflädt. Das Alienware m15 R5 wiegt je nach Ausstattung zwischen 2,42 kg und 2,69 kg, das Notebook ist maximal 22,85 mm dick.

Preise und Verfügbarkeit

Das Alienware m15 Ryzen Edition R5 wird in Europa voraussichtlich ab dem 4. Mai 2021 erhältlich sein. In den USA kostet das Gerät mindestens 2.229 US-Dollar, Informationen zu den Preisen in Deutschland liegen uns noch nicht vor. Zum Vergleich: Das Vorgängermodell ist ab 2.199 Euro zu haben.

Quelle(n)

Dell

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Autor: Hannes Brecher,  7.04.2021 (Update:  7.04.2021)
Hannes Brecher
Hannes Brecher - News Editor - @HannesBrecher - 4904 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2018
Seit ich als Kind einen Game Boy Color mit Pokemon Rot geschenkt bekam, war ich fasziniert davon, wie man ganze Welten mithilfe von so einfachen Grafiken und Texten erschaffen kann. Das hat nicht nur mein Interesse an Hard- und Software geweckt, sondern auch meine Leidenschaft für Design und für’s Schreiben, die ich nun als Grafikdesigner und Redakteur ausleben darf.