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Fast 35.000 Euro für Outdoor-Look: Citroen enthüllt den C3 Aircross als Pseudo-Offroader

Das neue Sondermodell des Citroen C3 Outdoor bringt zwar kernige SUV-Optik, bleibt aber technisch ein reiner Fronttriebler.
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Das neue Sondermodell des Citroen C3 Outdoor bringt zwar kernige SUV-Optik, bleibt aber technisch ein reiner Fronttriebler.
Citroen trimmt seine Erfolgsmodelle C3, C3 Aircross und den winzigen Ami mit der brandneuen Outdoor-Sonderserie voll auf Gelände-Optik. Doch hinter der kernigen Abenteuer-Fassade der neuen Sondermodelle versteckt sich weder Allrad-Technik noch andere technische Neuerungen. Statt "geländetauglich" entpuppt sich das neue Lifestyle-Paket der Franzosen als heftiger Preis-Schock.

Der Markt für kompakte City-Flitzer gleicht aktuell einem knallharten Verdrängungswettbewerb. Während sich andere Hersteller bei den reinrassigen Kleinstwagen gerade erbitterte Preisschlachten liefern und um jeden Euro feilschen, wählt Citroen eine völlig andere Strategie. Die Franzosen nehmen den lukrativen Lifestyle-Markt ins Visier und bringen Ende Oktober eine brandneue Ausstattungslinie für ihre bestehenden Bestseller in Stellung.

Unter dem vielversprechenden Namen Outdoor sollen die kompakten Sondermodelle des C3, das SUV C3 Aircross und der winzige Elektro-Floh Ami einen Hauch von Wildnis auf die Straßen bringen. Dabei überlässt der Autobauer den Kunden die volle Wahlfreiheit: Vom klassischen Verbrenner über moderne Mild-Hybride bis hin zu vollelektrischen BEV-Varianten ist alles bestellbar. Doch wer nun hofft, mit den Franzosen einen echten Begleiter für das grobe Gelände zu bekommen, wird massiv enttäuscht.

Statt auf handfeste Technik wie Allradantrieb, Sperrdifferenziale oder zumindest eine taugliche Höherlegung des Fahrwerks zu setzen, serviert Citroen seinen Käufern bei der neuen Outdoor-Edition pure Kosmetik. Die Sondermodelle rangieren offiziell über der ohnehin schon üppigen MAX-Ausstattung, bieten unterm Strich aber in erster Linie optischen Firlefanz. Auffällige graue Einsätze an den neu geformten Stoßfängern sollen einen massiven Unterfahrschutz simulieren, bestehen aber logischerweise aus simplem Kunststoff. Dazu kommen rote Zierclips, kantigere 17-Zoll-Leichtmetallfelgen und die exklusive Außenfarbe Sequoia-Grün. Als witzig gemeinter optischer Gag thront zudem ein Comic-Maskottchen namens Migoo auf den Sitzlehnen und den Flanken der Karosserie.

Für die Verwandlung der braven City-Autos in waschechte Pseudo-Offroader bittet der Autobauer seine Kunden allerdings richtig kräftig zur Kasse. Startete der nackte Basis-C3 einst noch als absoluter Preisbrecher für unter 15.000 €, ruft Citroen für das neue C3 Outdoor Sondermodell mit dem kleinen 100-PS-Turbobenziner nun heftige 23.200 Euro auf. Wer den hochgebockten Blender zeitgemäß als reines Elektroauto fahren möchte, kratzt beim Standard-Range Modell mit exakt 29.750 Euro bereits gefährlich nah an der psychologischen 30.000-Euro-Schallmauer. Noch dramatischer wird es beim größeren C3 Aircross Outdoor: Er startet als Verbrenner bei 25.490 Euro, während die elektrische Topversion mit rund 400 Kilometern Reichweite sogar bei unfassbaren 34.940 Euro liegt.

Trotz der extrem selbstbewussten Aufpreise bieten die Fahrzeuge im Alltag immerhin handfeste Argumente. So ist der C3 Aircross Outdoor in den Verbrenner- und Hybrid-Versionen als praktischer Siebensitzer konfigurierbar. Werden alle Rücksitze flachgelegt, schluckt das Kompakt-SUV bis zu 1.600 Liter Gepäck nach VDA-Norm. Der kompakte C3 punktet hingegen im engen Stadtverkehr mit Abmessungen von knapp über vier Metern Länge und serienmäßigen Parksensoren. Für Modelle mit Plug-in-Hybrid Antriebssträngen macht der Hersteller in dieser Mitteilung zwar keine exakten Angaben zum Tankvolumen in Litern oder der genauen Ladeleistung in kW des On-Board-Chargers, die Elektrifizierung steht jedoch klar im Fokus.

Die mit Abstand größte Überraschung liefert aber das kleinste Sondermodell. Der elektrische Zweisitzer Citroen Ami erhält als Outdoor-Sonderedition ein praktisches Rolldach für die geschlossene Karosserieversion mit Türen, ein cooles Feature, das bisher streng für die schnell vergriffene Buggy-Variante reserviert war. Gepaart mit Khaki-Grün und weißen Stahlfelgen entsteht ein echter Hingucker für die City. Preise und den Bestellstart für den Mini-Stromer hält Citroen aber noch streng geheim.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-09 > Fast 35.000 Euro für Outdoor-Look: Citroen enthüllt den C3 Aircross als Pseudo-Offroader
Autor: Ronald Matta, 23.09.2026 (Update: 23.09.2026)