Gigantisches Volvo-Update: Neues Design und Google-KI für 2,5 Millionen Autos

Mit dem Rollout des neuen Systems unterstreicht der schwedische Automobilhersteller seinen Wandel zum softwaregetriebenen Mobilitätsanbieter. Die Software-Aktion umfasst Fahrzeuge in 85 Ländern. Konkret profitieren alle Modelle ab dem Baujahr 2020, die bereits ein Infotainmentsystem auf Basis von Android Automotive an Bord haben. Volvo nennt hier neben den bekannten Baureihen XC40, XC60 und XC90 auch den rein elektrischen Ausführungen wie den EX90.
Im Zentrum der Aktualisierung steht die neue Benutzeroberfläche "Volvo Car UX", die den Alltag hinter dem Steuer drastisch vereinfachen soll. Nach dem Vorbild von Smartphone-Betriebssystemen rücken die am häufigsten genutzten Anwendungen direkt auf den Startbildschirm. Fahrer müssen sich künftig nicht mehr durch verschachtelte Menüs tippen, um Navigation, Medien oder das Telefon zu bedienen. Ein wesentlicher Vorteil: Bei aktiver Routenführung bleibt Google Maps dauerhaft im Vordergrund sichtbar, während sich parallel dazu die Musikwiedergabe steuern lässt.
Zusätzlich führt Volvo eine smarte Kontextleiste ein. Diese Leiste passt sich der jeweiligen Fahrsituation dynamisch an und zeigt relevante oder zuletzt genutzte Apps. Bei niedrigen Geschwindigkeiten blendet das System beispielsweise automatisch einen Schnellzugriff auf die Außenkameras ein, was das Rangieren in engen Parklücken erheblich erleichtert. Auch Fahrer von Plug-in-Hybriden dürfen sich freuen, denn der rein elektrische "Pure"-Modus lässt sich nun mit einem einzigen Fingertipp direkt vom Startbildschirm aus aktivieren.

Besonders wichtig ist allerdings die technologische Basis, die Kunden mit diesem Volvo-Update fürs Auto erhalten. Die neue Software schafft die Voraussetzung, um fahrzeugspezifische Funktionen künftig nachträglich einfach als OTA-Kauf (Over the Air) freizuschalten, darunter etwa den Spurführungsassistenten Pilot Assist.
Darüber hinaus bereitet der Hersteller die Bordrechner auf eine tiefe Integration von Google Gemini vor. Das dialogorientierte KI-System soll im Laufe des Frühjahrs für berechtigte Modelle verfügbar werden und die Sprachsteuerung im Auto auf ein völlig neues Niveau heben. Das aktuelle Update ist grundsätzlich kostenlos, setzt für die drahtlose Installation jedoch eine aktive Datenverbindung und einen aktuell gehaltenen Softwarestand voraus.
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