Notebookcheck

Latitude 5491 & 5591: Dell bringt Business-Laptops mit sechs CPU-Kernen auf den Markt

Latitude 5491 & 5591: Dell bringt Business-Laptops mit sechs CPU-Kernen auf den Markt  (Bildquelle: Dell)
Latitude 5491 & 5591: Dell bringt Business-Laptops mit sechs CPU-Kernen auf den Markt (Bildquelle: Dell)
Business-Notebooks sind in der Regel mit stromsparenden Prozessoren ausgestattet, die leistungsstärksten Prozessoren sind in der Regel Workstations vorbehalten. Dell bringt mit den Modellen Latitude 5491 und Latitude 5591 nun gleich zwei Business-Laptops mit den neuen Hexa-Core-Prozessoren von Intel auf den Markt und bricht somit mit diesem Trend.

Vor den Tagen der Ultrabook-Revolution, also vor 2012, wurden Business-Notebooks wie die Lenovo ThinkPads, HP EliteBooks oder Dell Latitudes in der Regel mit den sogenannten "Standard-Voltage-Prozessoren" ausgestattet. Diese CPUs konnten 35 Watt verbrauchen und hatten in der Regel zwei, manchmal aber auch vier CPU-Kerne.

Das alles änderte sich mit dem Aufkommen der Ultrabooks. Statt Prozessoren mit einer TDP von 35 Watt enthielten die meisten Notebooks nun CPUs mit einem maximalen Verbrauch von 15 Watt, was ein deutlich dünneres Gehäuse ermöglichte – an dieser Situation hat sich bis heute nichts geändert. Die CPUs mit einer TDP von 35 Watt gibt es heute gar nicht mehr, stattdessen hat man in der Regel die Wahl zwischen den stromsparenden U-Prozessoren (15 Watt TDP) oder den leistungsstarken H-CPUs mit einer TDP von 45 Watt.

Diese Prozessoren wie den Core i7-7700HQ aus der Kaby-Lake-Generation oder den Core i7-8750H aus der brandneuen Coffee-Lake-Generation findet man für gewöhnlich aber nur in Workstations und Gaming-Laptops, die ein ausreichend großes Kühlsystem haben. Doch nicht jeder Nutzer mit hohen Ansprüchen an die CPU-Leistung braucht unbedingt eine teure Workstation oder ein Gaming-Notebook.

Business-Notebooks mit solchen CPUs sind selten und ihre Anzahl hat sich in den letzten Jahren eher noch reduziert. Lenovo hatte Beispielweise im letzten Jahr noch das ThinkPad T470p mit den H-CPUs im Angebot, in diesem Jahr wird aber kein Nachfolger in Form eines ThinkPad T480p erscheinen. Beim größten PC-Hersteller HP enthalten alle EliteBooks die stromsparenden CPUs, die einzige Ausnahme stellt das High-End-Modell EliteBook 1040 G4 dar, das im letzten Jahr überraschend mit dem Core i7-7820HQ erschienen ist.

Latitude 14 5491 (Bildquelle: Dell)
Latitude 14 5491 (Bildquelle: Dell)
Latitude 15 5591 (Bildquelle: Dell)
Latitude 15 5591 (Bildquelle: Dell)

Unsere unabhängige Redaktion wird durch Werbung bezahlt. Wir zeigen Lesern die geringst-mögliche Menge an Ads, jedoch sehen Adblock-Nutzer mehr und qualitativ schlechtere Werbung. Bitte schalten Sie Ad-Blocker ab.

Dell stellt sich nun gegen diesen Trend, denn zum Erscheinen von Coffee-Lake bringt man gleich zwei neue Business-Notebooks mit 45-Watt-Prozessoren auf den Markt. Die neuen Modelle Latitude 5491 und Latitude 5591 sind dementsprechend die ersten Mainstream-Notebooks für den Business-Bereich, die Prozessoren mit sechs Kernen enthalten. Abgesehen von den anderen Prozessoren handelt es sich bei diesen Latitude Laptops um Updates der Modelle Latitude 5490 und Latitude 5590, ihr Gehäuse und die sonstigen Spezifikationen sind also identisch.

Aktuell liegen uns für diese Modelle nur die Preise und das Release-Datum für den US-Markt vor. Dort erscheinen Latitude 5491 und Latitude 5591 am 17. Mai 2018, der Grundpreis liegt bei 899 bzw. 999 US-Dollar.

Spezifikationen Dell Latitude 14 5491
Spezifikationen Dell Latitude 14 5491
Spezifikationen Dell Latitude 15 5591
Spezifikationen Dell Latitude 15 5591

Quelle(n)

Dell

static version load dynamic
Loading Comments
Diesen Artikel kommentieren / Antworten
Teilen Sie diesen Artikel um uns zu unterstützen. Jeder Link hilft!
> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2018-04 > Latitude 5491 & 5591: Dell bringt Business-Laptops mit sechs CPU-Kernen auf den Markt
Autor: Benjamin Herzig, 24.04.2018 (Update: 19.04.2018)
Benjamin Herzig
Benjamin Herzig - Editor
Ab 2010 habe ich mich mehr und mehr mit Technologie beschäftigt, insbesondere Notebooks haben es mir seitdem angetan. Klar, dass ich sehr schnell auf die detaillierten Tests von Notebookcheck stieß. Mit der Zeit habe ich mehr und mehr über Notebooks gelernt und angefangen, in Foren und Blog-Seiten kleine Reviews zu Notebooks zu schreiben. Um während des Studiums Geld dazu zu verdienen habe ich mein Hobby dann zum Beruf gemacht und stieß 2016 zum Team von Notebookcheck hinzu, mein persönliches Interesse liegt insbesondere bei Business-Notebooks.