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Meilenstein: Amazon Music erreicht 55 Millionen Abonnenten

Amazon erkämpft sich Marktanteile von Spotify, Tidal, Apple & co. (Bild: Rahul Chakraborty, Unsplash)
Amazon erkämpft sich Marktanteile von Spotify, Tidal, Apple & co. (Bild: Rahul Chakraborty, Unsplash)
Die Strategie von Amazon zahlt sich aus: Mit 55 Millionen Abonnenten hat der Gigant aus den USA Apple Music schon fast eingeholt, der Abstand zu Spotify wird in überraschender Geschwindigkeit verringert.

Wie Amazon gegenüber den Financial Times verraten hat, spricht das Unternehmen nicht gerne über Zahlen – diesen Meilenstein wollte man dann aber doch mit der Öffentlichkeit teilen. Die Geschwindigkeit, mit der Amazon Music an Abonnenten gewinnt, ist durchaus beeindruckend.

Den jüngsten veröffentlichten Zahlen von Apple Music zufolge hatte der Konkurrenz-Service aus dem Hause Apple vergangenen Juni 60 Millionen Abonnenten, Spotify gab im September 113 Millionen zahlende Kunden beziehungsweise 248 Millionen monatlich aktive Nutzer an.

Die Strategie von Amazon, für jeden Nutzer ein passendes Abo anzubieten, scheint sich also auszuzahlen. So erhalten Prime-Kunden Zugriff auf zwei Millionen Titel sowie einen Rabatt auf das Unlimited-Abo, während Echo-Besitzer für nur 3,99 Euro pro Monat unbegrenzt Musik auf den smarten Lautsprecher streamen können. Dazu kommt ein Konkurrenzprodukt zu Tidal in Form von Amazon Music HD sowie ein kostenloses, werbefinanziertes Abo.

Laut der Pressemeldung konnte der Kundenstamm in Frankreich, Italien, Spanien und Mexiko alleine im letzten Jahr verdoppelt werden, während der Streaming-Dienst in den USA, Großbritannien, Japan und in Deutschland ein Wachstum von immerhin 50 Prozent verzeichnen konnte.

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Autor: Hannes Brecher, 22.01.2020 (Update: 22.01.2020)
Hannes Brecher
Hannes Brecher - News Editor
Seit ich als Kind einen Game Boy Color mit Pokemon Rot geschenkt bekam, war ich fasziniert davon, wie man ganze Welten mithilfe von so einfachen Grafiken und Texten erschaffen kann. Das hat nicht nur mein Interesse an Hard- und Software geweckt, sondern auch meine Leidenschaft für Design und für’s Schreiben, die ich nun als Grafikdesigner und Redakteur ausleben darf.