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Nach Launch-Debakel: Nvidia stellt den Verkauf der GeForce RTX 3080 und RTX 3090 über seine Webseite ein

Es dürfte auch über die kommenden Monate schwierig bleiben, eine GeForce RTX 3080 oder eine RTX 3090 zu bestellen. (Bild: Nvidia)
Es dürfte auch über die kommenden Monate schwierig bleiben, eine GeForce RTX 3080 oder eine RTX 3090 zu bestellen. (Bild: Nvidia)
Nvidia hat offiziell bestätigt, dass der Verkauf der GeForce RTX 3080 Founders Edition und der RTX 3090 Founders Edition über die Webseite des Unternehmens eingestellt wird. Dabei hat der Konzern in Europa aber leider versäumt, Alternativen anzubieten – es dürfte also weiterhin unnötig kompliziert bleiben, eine der neuen Ampere-Grafikkarten zu kaufen.
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Erst vor rund einer Woche hat Nvidia-CEO Jensen Huang bestätigt, dass es zumindest für den Rest des Jahres schwierig sein dürfte, eine Ampere-Grafikkarte zu kaufen. Ein Problem sieht der Chef des Unternehmens in der stark eingeschränkten Verfügbarkeit aber nicht, sondern vielmehr ein "Phänomen", das man beobachten sollte.

Nach dem katastrophalen Launch, bei dem viele Kunden leer ausgingen, gibt es nun die nächste Hiobsbotschaft für Gaming-Enthusiasten: Nvidia hat bekannt gegeben, dass der Verkauf der RTX 3000 Founders Edition-Grafikkarten im eigenen Onlineshop eingestellt wird. Während Kunden in den USA die GeForce RTX 3080 Founders Edition und die GeForce RTX 3090 Founders Edition weiterhin über die Handelskette Best Buy beziehen können gibt es für Kunden in Europa keine derartige Alternative – Nvidia will die möglichen Optionen weiterhin ausloten. 

Als Begründung für diesen Schritt gibt Nvidia an, dass Kunden mit dem Shopping-Erlebnis auf der eigenen Webseite nicht sonderlich zufrieden waren – ob es dabei wohl die beste Lösung ist, die begehrten Grafikkarten in Europa einfach überhaupt nicht mehr zu verkaufen? Immerhin verspricht der Konzern, dass in den kommenden Wochen weitere Ampere-GPUs verfügbar werden sollen, wo diese dann aber zu kaufen sein werden ist derzeit noch völlig unklar.

Falls sich an der Situation nicht bald etwas ändert dürfte sich immerhin einer freuen: AMD. Denn die Radeon RX 6000-Grafikkarten sind ersten Benchmark-Ergebnissen zufolge praktisch auf Augenhöhe mit Nvidias aktuellen Flaggschiffen.

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Autor: Hannes Brecher, 12.10.2020 (Update: 12.10.2020)
Hannes Brecher
Hannes Brecher - News Editor
Seit ich als Kind einen Game Boy Color mit Pokemon Rot geschenkt bekam, war ich fasziniert davon, wie man ganze Welten mithilfe von so einfachen Grafiken und Texten erschaffen kann. Das hat nicht nur mein Interesse an Hard- und Software geweckt, sondern auch meine Leidenschaft für Design und für’s Schreiben, die ich nun als Grafikdesigner und Redakteur ausleben darf.