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Qualcomm enthüllt Development Kit seines Snapdragon-845-VR-Headsets

Qualcomm enthüllt Development Kit seines Snapdragon-845-VR-Headsets
Qualcomm enthüllt Development Kit seines Snapdragon-845-VR-Headsets
Im vergangenen Februar hatte Qualcomm unter anderem seine neue VR-Plattform enthüllt, welche von einen Snapdragon 845 angetrieben wird. Heute hat das Unternehmen die Entwicklerversion seines neuen VR-Headset vorgestellt. Zusammen mit dem Headset wird auch eine neue Software an die Entwickler ausgeliefert.

Das Developer Kit von Qualcomms neuem VR-Headset ist heute vorgestellt worden. Das Referenz-Design des VR-Geräts mit Snapdragon 845 bietet Room Scale Bewegung mit 6 Freiheitsgraden (degrees of freedom, 6-DoF). Es kommt komplett ohne Kabel aus, benötigt keine externe Hardware und bietet „inside-out“ Tracking. Das heißt, dass die Bewegungserkennung durch die zwei nach vorne gerichteten Kameras erfolgt. Das macht das Tracking zwar weniger genau als bspw. beim Room Scale Tracking der HTC Vive, ist aber kostengünstiger und zudem portabler als der komplizierte Aufbau beim Konkurrenten.

3-DoF versus 6-DoF
3-DoF versus 6-DoF

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Außerdem beherrscht das Referenzdesign Tobii‘s EyeCore Eye Tracking, wodurch die Augenbewegungen des Nutzers erfasst werden. Über diese Information der Augenstellung kann dann zusätzlich Foveated Rendering angewendet werden, bei dem der unmittelbare Sichtbereich des Auges besonders scharf und hochauflösend dargestellt wird, während die Randbereiche weniger hochauflösend berechnet werden. Das hilft auch Rechenleistung einzusparen bzw. auf die wichtigen Bildbereiche zu konzentrieren.

Gleichzeitig liefert der Hersteller eine neue Software aus, welche es Entwicklern erleichtern soll „wirklich immersive Erlebnisse“ zu kreieren. Die Software unterstützt auch HTC Wave, wodurch die gleichen Programme auf dem Qualcomm-Headset laufen können wie auf der HTC Vive Focus. Das Developer Kit von Qualcomm soll ab dem zweiten Quartal diesen Jahres verfügbar sein, zum Preis gibt es bisher noch keine Angaben.

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Autor: Christian Hintze, 22.03.2018 (Update: 22.03.2018)
Christian Hintze
Christian Hintze - Editor
Aus Interesse an Computer-Spielen habe ich ein Informatikstudium begonnen, bin dann doch Diplom-Psychologe geworden, aber den Spielen und der Hardware treu geblieben. Z.B. beim Auslandsjahr in London als Spieletester bei Sega. In meiner Freizeit finde ich neben PC-Spielen Ausgleich beim Sport (mittlerweile vorwiegend Hallenfußball und meinem Kleinkind hinterher laufen), Gitarre spielen und Bambusräder bauen (na gut, bisher nur ein einziges unter Anleitung).