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Rückrufaktion: Hewlett-Packard (HP) tauscht Netzteilkabel wegen Brandgefahr aus

Rückrufaktion: Hewlett-Packard (HP) tauscht Netzteilkabel wegen Brandgefahr aus
Rückrufaktion: Hewlett-Packard (HP) tauscht Netzteilkabel wegen Brandgefahr aus
Brandgefährlich: Hewlett-Packard (HP) startet erneut eine weltweite Rückrufaktion. Diesmal sind es nicht Akkus oder Netzgeräte, sondern Netzteilkabel für Notebooks, Mini-Notebooks sowie Zubehör von HP, die wegen Feuergefahr ausgetauscht werden.

Wie Hewlett-Packard (HP) offiziell bekannt gab, hat der Technologiekonzern aus den USA am 26. August 2014 eine weltweite, freiwillige Rückruf- und Austauschaktion in Zusammenarbeit mit verschiedenen staatlichen Aufsichtsbehörden gestartet.

Von der Rückrufkation betroffen sind diesmal bestimmte Kabel für Netzteile, welche die Aufschrift LS-15 tragen und weltweit mit HP und Compaq Notebooks, Mini-Notebooks sowie mit Zubehörteilen wie Docking-Stationen vertrieben wurden. Bei diesen Netzkabeln besteht laut HP die Gefahr einer Überhitzung und dadurch eine Feuer- und Verbrennungsgefahr.

Wie HP in seinem "HP Notebook PC AC Power Cord Safety Recall and Replacement Program" weiter konkretisiert, wurden die betroffenen Netzkabel zusammen mit Produkten und Zubehörteilen ausgeliefert, die zwischen September 2010 und Juni 2012 verkauft wurden. HP Kunden, die von dieser Aktion betroffen sind, erhalten gemäß der Mitteilung von HP für Netzkabel, die unter diese Rückrufaktion fallen, ein kostenloses Austauschkabel.

HP hatte schon früher einige Male kostspielige Rückrufe wegen für die Verbraucher gefährlichen Produkten durchführen müssen. Wie wir berichteten, wurde HP beispielsweise im Jahr 2012 von der US-Verbraucherschutzbehörde CPSC zu einer Strafzahlung in Höhe von 425000 US-Dollar wegen einem Verstoß gegen die Meldepflicht verdonnert. Ende 2013 startete HP eine Rückrufkation für Ladegeräte des Chromebook 11 wegen Brandgefahr.

Aber HP ist nicht der einzige Hersteller, dem hinsichtlich der Produktsicherheit mangelhafte Produkte nachträglich eine Menge Geld kosten. Vom Imageverlust und den möglichen Schäden auf Kundenseite ganz zu schweigen. Der chinesische Hersteller Lenovo musste beispielsweise im März diesen Jahres ein Rückrufaktion für brandgefährliche ThinkPad-Akkus abwickeln. Nokia warnte im April 2014 vor gefährlichen AC-300 Ladegeräten des Lumia 2520 Tablets. Und jüngst ist einem Smartphone-Besitzer das OnePlus One in der Hosentasche explodiert.

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Autor: Ronald Tiefenthäler, 27.08.2014 (Update: 27.08.2014)
Ronald Matta
Ronald Matta - Senior Editor News - @RonaldTi
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